WDT
Bedienungsanleitung C3G.AC2000 ab V3.3 (02/10)
1.
Die Messwasserarmatur
Die Messwasserarmatur besteht aus
Messwasseranschluss mit Kugelhahn DN 6 (1)
-
Probeentnahmehahn (2)
-
Feinfilter (3)
-
Durchflussregelung (5)
-
Messzellenblock (11)
-
Messwasser – Durchflussregelung
Die Chlormessung ist abhängig vom Messwasserdurchfluss, der deshalb sehr konstant gehalten werden
muss. Hierzu ist ein Durchflussregler (5) eingesetzt, der den Durchfluss auch bei schwankendem
Vordruck konstant hält. Der Durchfluss wird so eingestellt, dass der Schaltkörper des
Durchflussschalters (10) eindeutig nach oben gedrückt ist und die Reinigungsperlen auf den Elektroden
sich gut kreisend bewegen, aber nicht nach oben geschleudert werden.
Messzellenblock
Der Messzellenblock aus Plexiglas besteht aus 3 Teilen:
Messwasserüberwachung,
-
Messzelle für das freie Chlor
-
Messzelle für pH-Wert und Redoxspannung
-
In der Messwasserüberwachung (10) wird der Schaltkörper (10a) durch
das aufströmende Wasser nach oben gedrückt. Bei zu geringem
Messwasserstrom sinkt der Schaltkörper nach unten, die Dosierung wird
gestoppt. Anzeige am Display „Stop". Beim Schaltpunkt ist die
Chlormessung nur geringfügig - etwa 5-10 % - verfälscht.
Tipp:
Ab Programmversion V3.2 wird bei einem Messwassermangel auch das Alarmrelais aktiviert.
2. Messtechnik
2.1 Freies Chlor
Die Messung des freien Chlors ( unterchlorige Säure ) funktioniert nach dem
potentiostatischen Messprinzip. Dabei wird der Arbeitselektrode E
Gold) mit Hilfe einer Referenzelektrode E
aufgeprägt, bei dem die Reaktion von Chlor an der Elektrodenoberfläche
optimal abläuft. Der Messstrom fließt zwischen der Arbeitselektrode und der
Gegenelektrode E
proportional zur Konzentration der unterchlorigen Säure. Störende Einflüsse
durch Fremdchemikalien werden weitgehend ausgeschlossen.
(Nr. 9 Edelstahl). Der Messstrom ist weitgehend
G
(12) ein bestimmtes Potential
R
E
Referenzelektrode
R
EA
Arbeitselektrode
EG
Gegenelektrode
I
Messstrom
U
Potential auf
Referenzelektrode
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(Nr. 8,
A