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Max FUNKE RX 60 Bedienungsanleitung Seite 7

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15 = Störpegel-Regler auch Störaustaster genannt. Dieser arbei tet mit 2
Röhren nach der Bill -Schere r-Limiter-Schaltung. Man kann damit de n
Limiter-Schwellwert so einstellen, daß ein g erade über dem Rauschen
liegendes Signal den Empfänger spontan öffn et. Beim Su chen eines b e-
stimmten Senders darf man diesen Regler nicht zu weit z urückdrehen,
damit der einge stellte Störpegel nicht ü ber dem Empfangsp egel das Se n-
ders
er liegen kommt; der Sender könnte sonst überhau pt ni cht empfangen
werden. Ein leichtes Kratzen des Störpegelreglers läßt sich beim Dr ehen
nicht ganz ve rmeiden; dieses ist je doch fü r die Funktion nicht von N ach-
teil.
Mit dem Knopf der Störpegelreglers ist ein Zug -Druck-Schaler zum Ein-
und Ausschalten des Quarzeichpunktge bers kombiniert. Wird der Knopf
herausgezogen, schaltet sich der Quarzeichpunktge ber, auch Quarz-
Eichgenerator genannt, a n.
Dieser Zug-Druckschalter ist stets vo rhanden, auch wenn der der nur
auf besondere Bestellung mitgelieferte Quarz -Eichpunktgeber fehlt. In
den ersten 10 Minuten nach, dem Einschalten "läuf t" jeder Empfänger,
von da an verlangsamt sich diese Trift bis zur endgültigen Erwä rmung,
die nach 30-60 Minuten erreicht ist. Im erwärmten Zustand b eträgt die
Fre quenzkonstanz dann etwa 0,5 kHz pro MHz.
Nun ist die Frequenztrift i m RX 60 zwar gering, da zur Kompen sation
derselben im Oszillator hierfür geeignete keramische Ko ndensatoren mit
+TK verwendet werden. Bei der star ken Skalendehnung ist diese Tri ft j e-
doch ablesbar . Soll daher
bereits nach dem Einschalten die Skaleneichung stimmen, so muss man
unter Einschaltung des Quarzeichpunktgebe rs mit dem
16 = Frequenzkorrektor auch Skalenkorrektor genannt nachstimmen.
Durch Ziehen des Störpegelreglerknopfe s (15) schaltet man den
Quarz-Eichpunktgeber an. (Der Quarz -Eichpunktgeber wird nu r auf be-
sonders Bestellung mitgeliefert). Dieser gibt mit sei nen Oberwe llen alle
100 kHz ein Signal. Man stellt mit dem Kurbelknopf ( 12) au f die nächste,
durch 100 kHz teilbare Fre quenzmarke, also z.B. auf 28,1 oder 28,2 oder
28,3 MHz und re gelt mit dem Frequenzkorrektor so , daß das Signal ge-
nau au f der eingestellten Frequenzmark e liegt. Damit sti mmt dann die
Skaleneichung über dem ganzen Bereich. Dann Störpegel -Knopf (15) drü-
cken, womit der Q uarz-Eichpunktgeber wie der aus geschaltet wird. Wä h-
rend der Erwärmu ng des Gerätes ,
während welcher al so die Frequenz noch etwas wandert, muß na chge-
stellt worden. Nach einer Eichkontro lle ist der Eich punktgeber stets wi e-
der abzuschalten, damit beim Empfang Pfeifste llen vermie den we rden.
Die Signalstärke d es Eichpunktgebers nimmt n aturg emäß nach höheren
Frequenzen hin ab. Es kann bei großen Empfangssignalstä rken bzw. bei
großen, Störungen erforderlich sein, beim Eichvorgang di e Ante nne he r-
auszuziehen. Hierbei ist der HF-Regler (17) nicht voll aufzudrehen, weil
sonst wegen des nicht belasteten 1. Krei ses Schwingneigung auftre ten
kann. Wi rd ein Ersatzst ecker mit 60 Ohm (bzw. 24o Ohm) eingesteckt, so
kann auch der HF - Regler ganz aufg edreht werden.
Die Oberwellen ( Eichpunkte) sind nicht alle von gleicher Stärk e. Zweck-
mäßigerweise wählt man daher zum Eichen eine en tsprechend kräftige
aus.
Aufbereitet nach den Original Unterlagen von DK9QT
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