SSB – Empfang:
Alle Einstellungen sind wie bei Foni – Empfang unter a) – d) beschrieben
vorzunehmen. Dan n
e) BFO – Amplitudenregler (23) etwa ¾ au fdrehen. Mit
f) BFO Frequenzregler (24) genau auf den Schwebung snull einstellen.
g) Empfängerabsti mmung (12) vorsichtig nachstellen, bis beste Verstän d-
lichkeit erreicht ist.
Bei Bedienung des BFO -Amplitudenregler (25) liegt eine, wenn auch
geringe, Beeinflussung der BFO - Frequenz vor, die hier, wie Prktiker
festge stellt haben, vorteilhaft für die letzte Feineinstellung benutzt we r-
den kann.
Verschiedenes:
Auswechseln der Soffittenlampen:
Halteschrauben, mit denen der Pertinaxwinkel an das Chassis befe stigt
ist, lösen, danach Pertinaxwinkel herausnehmen, durch sei tliches Ver-
schieben hinter die H alter. Soffittenlampen (7V/0,3A) auswechseln. D a-
nach alles wieder sinngemäß einsetzen und festschrauben.
Welche Netzspannung einstellen?
Alle Lichtleitungsnetze haben -Spannungsschwankungen. Am besten ist
es, wenn man die vo rhande ne Netzspannung zu verschiedenen Zeiten
aufnimmt und davon den Mittel wert wählt und einstellt. Spa nnungs-
schwankungen von +/ -5% sind fü r das Ar beiten der Röhren belanglos.
Bei größeren Spannungsschwankungen sind Unterheizung fü r die Röhren
schädlicher als Überheizung (Kathodenvergiftung).
Kurzschluß an den Eingangskreisen:
Es sind mehrere Fälle vorgekommen, wo die Eingangskreise (Antenne n-
kreise) zerstört wu rden. Es ist unbedingt zu vermeiden, daß die volle
Sende -Energie auf den Empfängereingang gelan gen kann. Ein
plötzliches Zurü ckgehen der Empfängerempfindlichkeit in eines der Ze i-
chen für diese Überlastung. Es bilden sich Ku rzschlußwindungen in den
Antennenspulen. Mit dem Griddipmeter kann man schnell festste llen, ob
ein solche r Fall vor liegt, bzw. m an sieht es an der ve rbrannten Spule .
Das S-Meter geht bei Umschaltung von CW au f Fone etwas zurü ck. Die-
ses ist in Ordnung. Das S -Meter ist in Stellung CW geeicht; in dieser
Stellung kann man sowohl CW als auch Fone empfangen. Die Schalte r-
stellung Fone is t i n der Hauptsache dafü r vo rgesehen, den Überlagerer
als Absorber verwenden zu kö nnen.
Erdung ist zu empfehlen,
ist auch eine VDE Vorschri ft, daß dergl. Metallgehäuse zu erden sind.
Macht man dies nicht, so kann sich das Metallgehäuse durch kapazit ive
und induktive Einwirkungen aufladen. Entwe der man erdet über die
Erdbuchse (3), oder man schließt mit Schukoste cker und dreiadriger Z u-
leitung an eine Schukodose an, oder man macht beides.
Aufbereitet nach den Original Unterlagen von DK9QT