Seite 2
Amateur - Kurzwellen – Empfän ger RX60. Der Amateur – Kurzwellen - Empfänger RX 60, auch Amateurb and- empfänger genannt, arbeitet mit Vollnetzanschluß an Wechselstrom verschiedener Spannungen . Vom Werk wird das Gerät stets auf 220V 'Wechselstrom einge stellt geliefert.
Seite 3
Aufbereitet nach den Original Unterlagen von DK9QT...
Seite 4
Aufbereitet nach den Original Unterlagen von DK9QT...
Seite 5
Abschalten dieses großen Stromve r- brauchers der Ausgangsübertra ger defekt gehen u sw. Der zum RX 60 lie- ferbare Lautsprecher besitzt diesen Umschalter als Zug schalter. 6 = Kopfhöreranschlüsse für zwei Kopfhörer sind au f der Frontplatte rechts und links außen vorhanden.
Seite 6
Amplitudenregle r (25) ganz nach links gedreht ist. Außerdem muß der Kippschalter "H and – ALR“ (18) auf "ALR" stehen und Kippschalter „CW - Fone“ (21) auf CW. Will man mit dem RX 60 empfangen, so muß man z u- erst de n 14 = NF-Lautstärkeregler au fdrehen.
Seite 7
30-60 Minuten erreicht ist. Im erwärmten Zustand b eträgt die Fre quenzkonstanz dann etwa 0,5 kHz pro MHz. Nun ist die Frequenztrift i m RX 60 zwar gering, da zur Kompen sation derselben im Oszillator hierfür geeignete keramische Ko ndensatoren mit +TK verwendet werden.
Seite 8
19 = ZF-Regler zur Regelung der ZF -Verstärkung wi rksam, währe nd dem er in Stellung „ ALR" außer Funktion i st. 20 = Bandbreitenregler. Der RX 60 arbeitet im ZF-Teil mit einem Dre i- fach-Quarzfilte r, dessen Bandbreite sich mit dem Bandbreitenregler von 4,5 kHz bis herab auf 250 Hz regeln läßt.
Seite 9
Rückseite des G erätes, die über entsprechende Schal telemente mit abgeschirmter Leitung in der Schaltung liegt. Im Schalt-plan vo m RX 60 sind auch Spannungen mit eingetragen, w obei diese Spannungen Mittelwerte darstellen. Alle diese Wert e wurden mit dem Röhrenvoltmeter (DARC Standardgerät Nr.
Seite 10
Bedienung des BFO für CW – Empfan g: a) Man stelle den B andbreitenregler (20) au f geringe B andbreite, also so weit wie nötig nach rechts drehen. b) BFO-Amplitudenregler (25) zunächst ganz nach rechts drehen. c) BFO-Frequenz (24) au f gewünschte Tonhöhe einste llen, links oder rechts von Schwebungsnull , und dann Empfängerabsti mmung verändern bis Ton am laute sten.
Seite 11
Fonie – Empfang: Je nach vorliegenden Empfangsbedingungen empfieh lt sich folgendes zu beachten: a) Bei sehr stark belegtem Band (die meisten Stationen über S9) HF - Verstärkung desse lben HF-Regler (17) mög lichst nach linkem Anschlag hin drehen. b) automatisch e Lautstärkerege1u ng abschalten, also Umschal ter (18) in Stellung "H and"...
Seite 12
SSB – Empfang: Alle Einstellungen sind wie bei Foni – Empfang unter a) – d) beschrieben vorzunehmen. Dan n e) BFO – Amplitudenregler (23) etwa ¾ au fdrehen. Mit f) BFO Frequenzregler (24) genau auf den Schwebung snull einstellen. g) Empfängerabsti mmung (12) vorsichtig nachstellen, bis beste Verstän d- lichkeit erreicht ist.
Seite 13
Abstimmung der Vorkreise. Es ist vorgekommen, daß A mateure mit eigen em Sender mit diesem die Antennenspule im RX 60 durchgebrannt haben, so daß n ach Neubezug einer solchen Spule sich eine Abstimmung der Vorkreise nötig macht. Aber auch aus anderen Ursachen kann sich ein nachstimmen der Vo r- kreise nötig machen.
Seite 14
Sollte sich der Oszillator einmal verstimmen , was au f dem Tran sport, beim Röhrenwechsel usw. vorkommen kann, und sich in einer Ve r- schiebung der Skal eneichung bemerkbar macht, so ist der Trimmer des jeweiligen Bandes eine Kleinigkeit zu verstellen, höchstens ca. 1mm bis die Frequenz wieder stimmt.
Seite 15
Nachtri mmen des 100 kHz Quarz -Eich punktgebers. Diese ist au f eine Genauigkeit von besser als +/ - 2 Hz bei der im G erät vorhandenen Dauerbetriebstemperatur getrimmt. Diese hohe Genaui gkeit läßt sich bei Röhrenwechsel oder dergl. jederzeit wieder erreichen, da sich der Schwingquarz durch Änderung der beiden Kapazitätstrimmer in geringem Umfang i n der Frequenz ziehen läßt.
Seite 16
Der Störpegel – Regler Die Erfahrung lehrt, daß das Arbeiten mit dem Störpegel -Regler den Newcomern Schwierigkeiten bereitet. Im Nachstehenden soll daher dieses Problem etwas ausführlicher behandelt werden. Der Störaustaster arbeitet mit zwei Röhren nach der Bil l -Sche rer Limiter-Schaltung.