Bei Betrieb muss die Pumpe laufend auf normale Förderung und Geräuschentwicklung
überprüft werden.
Jeden Monat die Packung, falls vorhanden, überprüfen und nachstellen.
Kugellager auf Geräusche oder Verschleiß überprüfen und rechtzeitig austauschen.
10.1 Wellenabdichtung
a) Stopfbuchspackung
Sollte die Leckage der Packung zu hoch sein, nach und nach die Mutter an den
Augenschrauben anziehen.
ACHTUNG: Stopfbuchsen nicht zu fest anziehen.
Während des Betriebs muss Flüssigkeit aus der Packung austreten damit sie
geschmiert und gekühlt wird. Sollte das Austreten der Flüssigkeit zu gefährlich sein
(Korrosion oder Brandgefahr) muss eine Pumpe mit Gleitringdichtung eingesetzt
werden.
Austausch der Packungsringe:
Muttern lösen und die Packungsbrille nach hinten schieben. Die alten Packungsringe
entfernen und den Dichtungsraum reinigen. Die Pumpenwelle auf Verschleiß prüfen
und gegebenenfalls austauschen. Neue Packungsringe einzeln - mit den
Schnittenden um 180° versetzt – einsetzen. Die Packungsbrille wieder einsetzen und
die Muttern mit der Hand anziehen. Nach Inbetriebnahme die Packung so anziehen,
damit immer eine leichte Leckage vorhanden ist.
b) Gleitringdichtung
Einfache
•
Inbetriebnahme die Ölbehälter mit Sperrflüssigkeit füllen. Die Flüssigkeit muss
mit dem geförderten Medium und den Nebendichtungen verträglich sein.
Doppelte Gleitringdichtung in Back to Back Anordnung. Betrieb mit externer
•
Sperrflüssigkeit.
Fördermedium u. Nebendichtungen beachten.
c) Magnetkupplung
Bei Pumpen mit Magnetkupplung ist keine Wellenabdichtung vorhanden. Sie
sind wartungsfrei.
10.2 Lager
Die in der Pumpe eingebauten Gleitlager sind wartungsfrei, da sie entweder durch die
•
geförderte Flüssigkeit geschmiert werden oder selbstschmierend sind.
Das auf der Antriebsseite montierte Kugellager ist bei den meisten Baugrößen
•
wartungsfrei. (Fettgeschmiert auf Lebensdauer). Größere Pumpenbaugrößen mit
Schmiernippel sollten nach 500 Betriebsstunden oder alle 2 Monate mit Lagerfett
geschmiert werden.
10 INSTANDHALTUNG
Gleitringdichtung
mit
(min.
1
bar
externem
Sperrflüssigkeitsanschluss.
über
Pumpendruck)
Vor
Verträglichkeit
mit
10