Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Sehr geehrter Kunde! Regelungs- und Steuerungssystem Parameter Einstellungen 4 Pelletronic Touch Online Produktbeschreibung 4.1.1 Voraussetzungen zur Installation 4.1.2 Systembeschreibung Der Heizkreisregler LED Status Heizkreisregler Anschlussplan 5.2.1 Jumper X34 für Analoge Spannungsausgänge X11 (OUT1) und X21 (OUT2) 5.2.2 Verdrahtungsvorschriften für Mikronetzwerk mit 1, 2 oder mehrere Heizkreisregler 5.2.3...
1 Sehr geehrter Kunde! Sehr geehrter Kunde! Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Mit diesem Qualitätsprodukt aus dem Hause ÖkoFEN erhalten Sie ein innovatives Produkt mit modernster Technik. ÖkoFEN ist Europas Spezialist für richtig grüne Wärme. Diese Anleitung hilft Ihnen das Gerät sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu •...
3 Parameter Einstellungen Parameter Einstellungen Es gibt zwei Bereiche in denen Einstellungen vorgenommen werden können: Kundenspezifische Einstellungen: wie z.B.: Raumtemperatur, Zeitprogramm Hei- • zen und Absenken, Warmwassertemperatur, Warmwasser- Zeitprogramm, Party- funktion etc. Anlagenspezifische Einstellungen (Parameter): wie z.B.: Feuerraumtemperatur- • Regelung, Entaschung, Zündungsparameter, Saugintervall etc. Grundsätzlich werden ab Werk die Einstellungen so programmiert, dass in den meis- ten Fällen ein Betrieb ohne weitere Anpassungen möglich ist.
4 Pelletronic Touch Online Pelletronic Touch Online Produktbeschreibung Mit der App myPelletronic 2.0 oder über die Website my.oekofen.info können sie die Pelletsheizung mittels PC oder Smartphone überwachen und aktiv steuern. Die passwortgeschützte Website ermöglicht Ihnen verschiedene Einstellungen der individuellen Parameter sowie eine Auswertung derselben.
4 Pelletronic Touch Online 4.1.2 Systembeschreibung Die Fernwartung Website läuft über das mit dem Internet verbundenem Touch- Bedienteil! Sie können das Bedienteil mittels Netzwerkkabel mit dem Internet verbin- den! Dem Touch-Bedienteil müssen die Netzwerkeinstellungen zugewiesen werden. Betriebsanleitung...
5 Der Heizkreisregler Der Heizkreisregler Der Heizkreisregler befindet sich in einer Wandbox, die meist in der Nähe des Heiz- kreisverteilers (Pumpen, Mischer, etc.) an der Wand befestigt wird. Der Heizkreisregler dient zur Regelung und Steuerung der gesamten Wärmevertei- lungsanlage, z.B.: Warmwassererzeugung, Raumtemperatur, thermische Solaranlage, Pufferspeicher, etc.) Er besteht aus einem Gehäuse mit innenliegender Platine und Anschlussklemmen.
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5 Der Heizkreisregler Busanschluss Klemmen RS485 Sicherung 8 A (träge) begrenzt X1A und X1B die Stromaufnahme des Heizkreis- reglers Adressschalter Sicherung 4 A (träge) für X31 und Steckplatz für ein optionales Niederspannungszone (gefährli- Netzteil che Spannung) Status-LED Kleinspannungszone (PELV) Betriebsanleitung...
5 Der Heizkreisregler Hocheffizienz- pumpe Stiftleiste Klemme Bezeichnung Funktion Stellung mit externer Steuerfunktion Solarpumpe 1 OUT1 PWM OUT A-B and C-D Analog OUT A-B und C-D 0-10V Solarpumpe 2 OUT2 PWM OUT E-F and G-H oder Analog OUT E-F und G-H Pufferladepumpe 0-10V 0..
5 Der Heizkreisregler 5.2.5 Fühlerwerte Die Widerstands- bzw. Thermospannungs-Werte der unterschiedlichen Temperatur- fühler die am Heizkreis und an der Steuerung angeschlossen sind, finden Sie in der unterstehenden Tabelle. Thermospannung Temperatur [°C] Widerstand der Temperaturfühler [Ω] [µV] PT 1000 NiCr Ni (Kollektorfühler) (AF, KF, VL, WW, (FRT, RGF)
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5 Der Heizkreisregler GEFAHR Stromschlag Stellen Sie sicher das die Heizungsanlage spannungsfrei ist. Der Heizkreisregler ist mit 8 A (Gesamtstromaufnahme) abgesichert. Jeder Ausgang darf maximal mit 2 A belegt werden. Achten Sie darauf, dass diese Werte durch die angeschlossenen Geräte nicht überschritten werden. Beachten Sie den Einschaltstrom der angeschlossenen Aktoren (Datenblatt)! ACHTUNG Solaranlage...
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5 Der Heizkreisregler Busanschluss Klemmen RS485 Sicherung 8 A (träge) begrenzt X1A und X1B die Stromaufnahme des Heizkreis- reglers Adressschalter Sicherung 4 A (träge) für X31 und Steckplatz für ein optionales Niederspannungszone (gefährli- Netzteil che Spannung) Status-LED Kleinspannungszone (PELV) Betriebsanleitung...
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5 Der Heizkreisregler Genauere Informationen zur elektrischen Verdrahtung finden Sie im Kapitel Verdrah- tungsvorschriften. Betriebsanleitung...
5 Der Heizkreisregler 5.3.3 Verdrahtungsvorschriften für Mikronetzwerk mit 1, 2 oder mehrere Heizkreisregler Der Feuerungsautomat versorgt das Touch-Bedienteil, bis zu drei Heizkreisregler und bis zu 6 Fernbedienungen mit 24 V Spannung Die Reihenfolge der Geräte in der Bus-Verkabelung ist egal, jedoch müssen Sie •...
5 Der Heizkreisregler 5.3.5 Fühlerwerte Die Widerstands- bzw. Thermospannungs-Werte der unterschiedlichen Temperatur- fühler die am Heizkreis und an der Steuerung angeschlossen sind, finden Sie in der unterstehenden Tabelle. Thermospannung Temperatur [°C] Widerstand der Temperaturfühler [Ω] [µV] PT 1000 NiCr Ni (Kollektorfühler) (AF, KF, VL, WW, (FRT, RGF)
6 Inbetriebnahme Inbetriebnahme Nach der Einbringung des Kessels, Abschluss der Hydraulikinstallation und der Elektroinstallation erfolgt die Inbetriebnahme. Die Inbetriebnahme ist ausschließlich von einem autorisierten Servicetechniker durch- zuführen. Wartungsarbeiten sind 1x jährlich durchzuführen. Bei überdurchschnittlich hohen Brennerlaufzeiten ist eine Wartung in kürzeren Intervallen notwendig. Durch Aktivierung der Funktion Wartungserinnerung bekommt der Kunde rechtzeitig eine Benachrichtigung.
7 Adressieren der Busteilnehmer Adressieren der Busteilnehmer Noch bevor die Kesselsteuerung mit der Stromversorgung verbunden wird, muss die- ser adressiert werden. Sachschaden Einstellungen mittels Adressschalter sind nur möglich, wenn die gesamte Heizungsan- lage stromlos ist. Adressierung Fernbedienung Die Adressierung der Busteilnehmer Fernbedienung Touch (E1331), sowie Fernbedie- nung (E1396) erfolgt, nachdem die Steuerung mit der Stromversorgung verbunden wurde und der automatische Systemcheck abgeschlossen ist.
7 Adressieren der Busteilnehmer Adressierung Fernbedienung Falls eine Fernbedienung (E1396) installiert wurde, muss diese nun adressiert werden. Vorgehensweise Konfiguration Fernbedienung Zuweisung der Heizkreise: • Halten Sie die beiden Pfeile ◄► gleichzeitig für ca. 4 Sekunden gedrückt, bis die LED: gelb blinkt. •...
8 Codeeingabe Codeeingabe Das Touch-Bedienteil hat eine Ebene für den Kunden und eine Ebene für den Servicetechni- ker. In der Kundenebene kann der Betreiber die Heizungsanlage an seine Bedürfnisse anpassen. In der Ebene für den Servicetechniker sind erweiterte Einstellungen zur Inbetriebnahme und kundenspezifische Anpassungen der Heizungsanlage möglich.
9 Lernen Lernen Im Menüpunkt Lernen müssen einige grundlegende Basisdaten der Systemkomponenten ein- gegeben werden. Dadurch werden alle relevanten Grundeinstellungen der Systemkomponenten (z.B.: Kesseltyp) geladen. Kundenspezifische Einstellungen wie z.B.: Heizzeiten etc., sowie auch anlagenspezifi- sche Einstellungen von Parametern der Kesselsteuerung, z.B.: Saugintervall etc. erst nach Abschluss von Lernen vornehmen.
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9 Lernen Allgemeines Design Wählen Sie zwischen hellem und dunklem Design. Netzwerkfunktion Aktivierung der Netzwerkfunktionen. IP Config Anzeige der IP-Adresse vom Bedienteil (nur bei Vorhandensein einer Netzwerkverbindung) E-Mail Der Versand der Störungs-Mails erfolgt über einen ÖkoFEN Server. Es müssen lediglich die Empfän- geradresse konfiguriert werden.
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9 Lernen Pellematic 1 Kesseltyp Compact: Sauganlage mit Heizwert-Wärme- • tauscher Condens: Sauganlage mit Brennwert-Wärme- • tauscher SMART XS: Sauganlage mit Brennwert-Wär- • metauscher und Schichtspeicher PES: Sauganlage • PESK: Sauganlage mit Brennwert-Wärmetau- • scher Air: Warmluft-Pelletskessel mit Sauganlage • PE: Schneckenanlage •...
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9 Lernen Pellematic 1 Umschalteinheit Beachten Sie: Diese Funktion ist nur möglich, wenn eine Umschaltbox im System vorhanden ist. Ein Kessel wird von mehreren Raumentnah- meschnecken, Gewebetanks oder Saugsonden ver- sorgt. Modus Saugsonde Aus: Keine Umschaltbox vorhanden • 1–3 Saugsonde: Umschaltbox mit Saugsonden •...
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9 Lernen GreenFOX 1 Werkseinstellungen: Laden der Werksteinstellung Empfohlene Einstellungen: Laden der empfohlenen Systemeinstellung. Folgende Parameter werden angepasst: Warmwasser • Legionellen AUS • • WW Überhöhung auf 3 K WW Heizen auf 55 °C • WW Absenken auf 35 °C •...
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9 Lernen Sonderfunktionen Externe Anforderung Über diese Funktion können Sie Heizkreise,Warm- wasser und den Pufferspeicher von extern anfor- dern. Modus Externe Anforderung Aus: keine externen Anforderung vorhanden • Standard: externe Anforderung vorhanden • • Invertiert: externe Anforderung invers Beachten Sie: Diese Funktion ist nur zu aktivieren, wenn eine Wärmeanforderung von außerhalb (z.B.
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9 Lernen Externe Fühler • Durch Wählen von Details öffnen sich die Ein- • stellungen der Funkfunkfühler. Durch Klick auf die ID kann der Name des Fühlers angepasst werden. Wird ein externer Fühler angeschlossen, wird • dieser in diese Liste aufgenommen. Dieser Fühler kann somit beliebig zugeordnet werden.
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9 Lernen Heizkreis Anzeigename Hier kann der Anzeigename des jeweiligen Menüs (z.B. Heizkreis) angepasst werden. Raumtemp Heizen Wählen Sie Ihre Raumtemperatur (Temperatur innerhalb der Heizzeiten). Raumtemp Absenken Wählen Sie Ihre Absenktemperatur (Temperatur innerhalb der Heizzeiten). Heizungstyp Wählen Sie zwischen Heizkörper und Fußboden- heizung Heizkurve Treffen Sie die Einstellungen um die gewünschte...
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9 Lernen Warmwasser Anzeigename Hier kann der Anzeigename des jeweiligen Menüs angepasst werden. Wassertemp Soll Stellen Sie die gewünschte Warmwassertempera- tur ein Wassertemp Min Stellen Sie die gewünschte Warmwasser-Mindest- temperatur ein Erweitert Erweiterte Einstellungen im Menü Warmwasser. Zeitprogramm Hinterlegen Sie die gewünschten Heizzeiten für das Warmwasser.
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9 Lernen Solar Anzeigename Hier kann der Anzeigename des jeweiligen Menüs angepasst werden. Erweitert Erweiterte Einstellungen im Menü Solar. Zirkulationspumpe Abschalttemperatur Bei Erreichen der Abschalttemperatur aktiviert sich die Zirkulationspumpe. Erweitert Erweiterte Einstellungen im Menü Zirkulations- pumpe. Zeitprogramm Hinterlegen Sie die gewünschten Zeiten für die Aktivierung der Zirkulationspumpe.
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9 Lernen Expertenmodus (angezeigte Funktionen je nach Kesseltype) Ascheaustragung Aus: Keine automatische Ascheaustragung • vorhanden und keine Brenntellerreinigung vor- handen. • Aschebox: automatische Ascheaustragung vorhanden und zusätzlich gegebenenfalls Brenntellerreinigung vorhanden. Brenner: automatische Brenntellerreinigung ist • vorhanden, aber ohne automatische Ascheaus- tragung Brenntellerentaschung Aus: Brenntellerentaschung inaktiv...
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9 Lernen Expertenmodus (angezeigte Funktionen je nach Kesseltype) Stirling Aus: kein Stirlingmotor • • Ein: Verwendung eines Stirlingmotors Wiegesystem Aus: Funktion Füllstandserkennung inaktiv • • Wiegesystem: Füllstandserkennung im Gewe- betank mittels Wägezellen. • Kap. Sensor: Füllstandserkennung im Gewebe- tank oder Lagerraum mittels kapazitivem Sen- sor.
10 Externe Anforderung Externe Anforderung Über diese Funktion können Sie Heizkreise, Warmwasser und den Pufferspeicher von extern anfordern. Die Betriebsarten müssen auf Modus Auto gestellt sein und werden beim Anliegen einer externen Anfor- derung in den Modus Heizen geschaltet (Ausgang X20). Die Funktion Heizgrenzen Heizen ist aktiv. Der Menüpunkt Externe Anforderung befindet sich im Menü...
11 Hydraulische Betriebsweise Hydraulische Betriebsweise Die Funktion Hydraulische Betriebsweise aktivieren Sie unter Lernen. Beachten Sie: Funktion wird nur angezeigt, wenn kein Heizkreisregler im System verwendet wird, sondern der Heizkreis und das Warmwasser direkt über die Kesselsteuerung betrieben werden. Wählen Sie die entsprechende Funktion Aus: Funktion Hydraulische Betriebsweise inak- •...
12 Flowtronic Flowtronic Die Funktion Flowtronic aktivieren Sie unter Lernen. Beachten Sie: Funktion wird nur bei Heizwergeräten angezeigt. Wählen Sie die entsprechende Funktion Aus: Funktion Flowtronic inaktiv • Flow Y-Plan • • Flow S-Plan Flow P-Plan • Mischer • • Puffer Im Hauptmenü...
13 Betriebsarten Betriebsarten Im Menüpunkt Betriebsarten sehen Sie die Betriebsart Ihrer Heizungsanlage und die Betriebs- art der Heizkreise, Warmwasser und Solar. Betriebsart Absenken Betriebsart Aus Betriebsart warten auf Externe Anforde- Betriebsart Ein (nur bei Kessel) rung Betriebsart Externe Anforderung aktiv und Betriebsart Party Betriebsart Warmwasser Vorrang Betriebsart Estrich...
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13 Betriebsarten Übersicht der Betriebsarten: Anlage • Heizkreis 1–6 • • Warmwasser 1–3 Solar 1–3 • Solares Heizen 1–4 • • Pellematic 1–4 Sie können die Betriebsarten wählen und einstellen. Betriebsanleitung...
13 Betriebsarten 13.1 Betriebsart Anlage Hier wird die Betriebsart der gesamten Anlage festgelegt. Die Betriebsart aller Systemkomponenten wie • Heizkreise und Warmwasser sind inaktiv. Auto Die Betriebsart aller Systemkomponenten sind • aktiv. Warmwasser • Die Betriebsart Warmwasser ist aktiv. Die Betriebsarten der Heizkreise sind inaktiv. •...
13 Betriebsarten 13.4 Betriebsart Warmwasser Die Anlage erfüllt die Frostschutzfunktion und • hält das Warmwasser über 8° C. Auto Die Anlage erhitzt das Wasser innerhalb des • Warmwasser-Zeitprogramms auf die Warm- wasser- Solltemperatur. Außerhalb des Zeitprogramms heizt die • Anlage auf das Wassertemperatur-Minimum. Die Anlage erhitzt das Warmwasser durchge- •...
13 Betriebsarten 13.5 Betriebsart Solar Dieser Menüpunkt wird nur angezeigt wenn eine Solaranlage (Kollektor) vorhanden ist. Keine Ladung. • Ladung erfolgt, wenn die Kollektortemperatur • minus Kollektor-Hysterese höher ist, als die Temperatur des Speicherfühlers Unten und solange die Speichertemperatur Max unter- schritten wird.
13 Betriebsarten 13.7 Betriebsart Pellematic • Jede Art von Brenneranforderung wird igno- riert. Frostschutzfunktion ist aktiv. Auto Brenneranforderung erfolgt über den Heiz- • kreisregler oder über den Kontakt BR1 an der Kesselsteuerung. Permanente Brenneranforderung an den Kessel • (wie Bügel am BR 1). Abschaltung über Rege- lung der Abschalttemperatur.
14 Sommer – Winter Umschaltbutton Sommer – Winter Umschaltbutton Mit dieser Funktion können Sie im Frühling und Herbst ganz einfach zwischen Sommer- und Wintermodus wählen. Im Wintermodus werden die Heizkreise auf die gewünschten Temperaturen erwärmt und das Warmwasser nach dem eingestellten Zeitprogramm bereitgehalten.
15 Status Status Im Menüpunkt Status haben Sie einen Überblick über die gesamte Heizungsanlage. Der Menüpunkt Status befindet sich im Hauptmenü. Betriebsanleitung...
16 Heizkreise Heizkreise Entsprechend der Anzahl der vorhandenen Heizkreise wird je Heizkreis ein Menüpunkt (Icon) angezeigt. Der Menüpunkt Heizkreis befindet sich im Hauptmenü. Betriebsanleitung...
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16 Heizkreise In diesen Untermenüpunkten können Sie die kundenspezifischen Einstellungen vornehmen. Wählen Sie die gewünschte Betriebsart vom ausgewählten Heizkreis. Aus: Nur die Frostschutzfunktion ist aktiv. Auto: Der Heizkreis startet in den Heizzeiten je nach Außentemperatur entsprechend der Raum-Solltemperatur. Heizen: Der Heizkreis heizt je nach Außentemperatur entsprechend der Raum-Solltemperatur.
16 Heizkreise 16.1 Zeitprogramm Heizkreis Erstellen eines Zeitprogramms für die Aktivierung des Heizkreises an unterschiedlichen Wochentagen. Pro Tag können bis zu 3 Zeitbereiche erstellt werden. Das Zeitprogramm gilt für die Betriebsart “Auto”. Zeit 1 (= Zeitprogramm 1) und Zeit 2 (= Zeitprogramm 2) sind im Menü des Heizkreises. Der Menüpunkt Zeitpgrogramm befindet sich im Menü...
16 Heizkreise 16.2 Messwerte Heizkreis Infoseite der Heizkreise mit den aktuellen Ist- und Solltemperaturen. Anzeige der Vorlauftemperaturen, der Raumtemperaturen sowie Status der Heizkreispumpen bzw. der Mischer. Der Menüpunkt Messwerte Heizkreis befindet sich im Menü Heizkreis. Sie sehen alle dem Heizkreis zugehörigen Mess- werte: •...
16 Heizkreise 16.3 Solares Heizen Die Funktion „Solares Heizen“ dient zur Nutzung der überschüssigen Wärme im Puffer, z.B zur Erwärmung eines Schwimmbads oder eines Kellerraumes. Beachten Sie: Die Funktion „Solares Heizen“ ist nur verfügbar, wenn der Heizkreis oder Warm- wasser dem Puffer zugewiesen sind. Solares Heizen ist deaktiviert.
16 Heizkreise 16.4 Partyprogramm Das Partyprogramm verlängert die Heizzeit einmalig, ohne die Heizzeiten zu verändern. Das Partyprogramm befindet sich im Menü Heizkreis. Geben Sie die Uhrzeit ein, bis wann zur Raumtem- peratur Heizen geheizt werden soll. Aktivieren Sie das Partyprogramm. Die Heizzeit verlängert sich bis zur eingegebenen Uhrzeit.
16 Heizkreise 16.6 Heizkurve und Heizgrenzen Bei der Inbetriebnahme passt der autorisierte Fachberater die Heizkurve, den Fußpunkt und die Heizgrenzen an die Gebäudesituation und die Hydraulik an. Wird die Raumtemperatur-Soll überschritten oder nicht erreicht, passen Sie mit der Heizkurve die Vorlauftemperaturen ent- sprechend der Außentemperatur an.
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16 Heizkreise Die Heizkurve beschreibt den Zusammenhang zwischen einer Außentemperatur und der für einen Heizkreis zugehörigen Vorlauftemperatur. Mit der Änderung des Fußpunktes sorgen Sie für eine Parallelverschiebung der Heiz- kurve. Ist die gemittelte Außentemperatur (AT) höher als die eingestellte Temperatur, schaltet der Heizkreis im Heizbetrieb ab.
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16 Heizkreise Die Raumtemperatur Hysterese verhindert das Takten der Heizkreispumpe: Wenn die Raumtemperatur-Soll + Raumtemperatur Abschalthysterese unter die ein- gestellte Raumtemperatur Einschalthysterese fällt, schaltet die Heizkreispumpe wie- der ein. Beachten Sie: Nur sichtbar bei vorhandenem Raumfühler. Betriebsanleitung...
16 Heizkreise 16.7 Estrichprogramm Das Estrichprogramm dient zum Trocknen des Estrichs. Sie können für max. 31 Heiztage Vorlauftemperaturen einstellen. Nach Ablauf des Programms deaktiviert sich die Funktion automatisch und der Heizkreis wechselt wieder in die vorherige Betriebsart. Schäden am Estrich durch zu hohe Temperaturen. Verwenden Sie das Estrichprogramm nur mit gemischtem Heizkreis.
16 Heizkreise 16.8 Erweitert Weitere Einstellungen für den ÖkoFEN Servicetechniker: Heizkörper: Einsatz von Heizkörpern. Fußbo- Einsatz von Fußbodenheizung. denhzg.: Ist die Obergrenze der Vorlauftemperatur, auch wenn aufgrund der Außentempera- tur eine höhere Vorlauftemperatur gefordert wäre. Ist die Untergrenze der Vorlauftemperatur, auch wenn aufgrund der Außentempera- tur eine niedrigere Vorlauftemperatur gefordert wäre.
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16 Heizkreise Dieser Regelbereich beginnt bei der Kesselminimaltemperatur (KT Min) und endet bei der Kesselminimaltemperatur plus KT Regelbereich. Im Regelbereich verkürzt sich die Einschaltdauer des Mischers dynamisch. Je näher die gemessene Kesseltemperatur der Kesselminimaltemperatur (KT Min) ist, um so kürzer ist die Öffnungsdauer des Mischers.
17 Warmwasser Warmwasser Treffen Sie alle Einstellungen bezüglich der Warmwasseraufbereitung zu ausgewählten Zeiten. Der Menüpunkt Warmwasser befindet sich im Hauptmenü. Wählen Sie die gewünschte Betriebsart für die Warmwasseraufbereitung. Die Anlage erfüllt die Frostschutzfunktion und hält das Warmwasser über 8° C. Auto Die Anlage erhitzt das Wasser innerhalb des Warmwasser-Zeitpro- gramms auf die...
17 Warmwasser Über den Öko Modus kann der Einfluss der Wettervorhersage definiert werden. Durch Absenken der Warmwasser-Solltemperatur soll ein Starten des Kessels zur Warmwasserbereitung verhindert werden. Aus: Öko Modus inaktiv. Komfort: Eingestellte Warmwasser-Solltemperatur wird um 5° C reduziert. Minimum: Eingestellte Warmwasser-Solltemperatur wird um 10° C reduziert. Ökologisch: Eingestellte Warmwasser-Solltemperatur wird um 15°...
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17 Warmwasser Aus: Solares Heizen ist deaktiviert. Ökologisch: Solares Heizen ist nur bei Schönwetterprognose aktiv. Ein: Solares Heizen ist aktiviert. Zeitpro- Ist während des gewünschten Zeitprogramm die Puffertemp über gramm: der definierten Einschalttemperatur, wird die Funktion Solares Hei- zen ausgeführt, bis die Abschalttemperatur unterschritten wird. Solarpumpe: Solares Heizen wird nur ausgeführt, wenn die ausgewählte Solar- pumpe aktiv ist und die Puffertemperatur hat die definierte Ein-...
17 Warmwasser 17.2 Erweitert Weitere Einstellungen für den ÖkoFEN Servicetechniker. In diesen Untermenüpunkten können die kundenspezifischen Einstellungen vorgenommen werden. Sie können den Warmwasservorrang ein- oder ausschalten. Schalten Sie den Warmwasservorrang ein, lädt der Speicher bis zur eingestellten Warmwasser-Solltemperatur. Danach versorgt der Kessel die Heizkreise. Schalten Sie den Warmwasservorrang aus, versorgt der Kessel den Boiler und die Heizkreise parallel.
18 Zirkulationspumpe Zirkulationspumpe Die Zirkulationspumpe ermöglicht das sofortige Zapfen von Warmwasser an den Wasserhäh- Der Menüpunkt Zirkulationspumpe befindet sich im Hauptmenü. Beachten Sie: Eine Zirkulationspumpe und eine Zubringerpumpe schließen sich gegenseitig aus. Beachten Sie: Bei mehreren Heizkreisreglern müssen die Warm- wasserpumpe und Zirkulationspumpe am selben Heizkreisregler angeschlossen sein! Aus:...
19 Solar Solar Im Menüpunkt Solar können alle notwendigen Einstellungen zur Solaranlage angepasst und der aktuelle Ertrag der Solaranlage angezeigt werden. Der Menüpunkt Solar befindet sich im Hauptmenü. Im Menüpunkt Messwerte können keine Einstellungen vorgenommen werden. Es werden Messwerte und vorgenommene Einstellungen angezeigt. Betriebsanleitung...
19 Solar 19.1 Solarkreis In diesen Untermenüpunkten können Sie die kundenspezifischen Einstellungen vornehmen. Aus: Keine Ladung Ein: Ladung erfolgt so lange, bis die Kollektortemperatur + Hysterese höher ist als die Temperatur des Speicherfühler Unten, oder die Speichertemperatur-Max erreicht wird. Aus: Kein Solares kühlen Ökologisch: Solares kühlen wird bei Schönwetterprognose aktiviert...
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19 Solar Bei Kollektorregelung auf Modus AUS und einer drehzahlsteuerbaren Solarpumpe (Einstellung unter Pumpentyp) läuft die Pumpe bei einer Temperaturdifferenz zwi- schen Kollektorfühler und Speicherfühler unten größer / gleich Kollektor Hyst Ein mit maximaler Drehzahl und bei einer Temperaturdifferenz von Kollektor Hyst Aus mit minimaler Drehzahl.
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19 Solar ACHTUNG Sachschaden bei falscher Auswahl des Pumpentyps. Durch Einstellen der minimalen Drehzahl kann die Förderleistung beschränkt werden. Durch Einstellen der maximalen Drehzahl kann die Förderleistung optimiert werden. Sie können die Kollektorschutzfunktion ein- oder ausschalten. Auch wenn die Betriebsart der Solaranlage auf Aus ist, ist der Kollektorschutz aktiv, sofern er eingeschaltet ist.
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19 Solar Dieser Vorgang bricht ab, wenn die Kollektortemperatur bis zur Schutztemperatur minus Schutztemperatur Hysterese fällt. Sie können die Funktion Spülvorgang ein- oder ausschalten. Der Spülvorgang gleicht unterschiedliche Temperaturen innerhalb des Solarkreises aus. Mit Pausenzeit und Laufzeit stellen Sie das Spülintervall ein. Mit Pausenzeit und Laufzeit stellen Sie das Spülintervall ein.
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19 Solar PRIO Laufzeit, PRIO Pausenzeit und PRIO Spülzeit sind nur beim Solarkreis mit PRIO Modus auf AUS sichtbar und einstellbar. Diese Einstellung erscheint nur bei 2 Solarkreisen mit 2 Pumpen. Der Ablauf ist gleich dem Ablauf bei einer Pumpe. Zusätzliche können beide Pumpen parallel laufen.
19 Solar 19.2 Solar Ertragsmessung In diesem Menüpunkt werden die Messdaten der Solaranlage angezeigt. In Solar Ertragsmessung befinden sich folgende Messwerte: Aktuell - Anzeige des aktuellen Solarertrages. Tagesertrag - Anzeige der bisher erbrachten Tagesleistung seit 00:00. Vortagesertrag - Anzeige der Vortagesleistung. Ertrag seit 00 00 00 - Anzeige der erbrachten Leistung seit der letzten Rücksetzung.
20 Puffer Puffer Im Menüpunkt Puffer können alle Einstellungen betreffend dem Puffer eingestellt werden. Der Menüpunkt Puffer befindet sich im Hauptmenü. Betriebsanleitung...
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20 Puffer Pro Heizkreisregler können Sie 1 Puffer regeln. Maximal können Sie 3 Pelletronic Heizkreisregler in einer Anlage betreiben. Daher ist die Anzahl der Puf- fer auf 3 begrenzt. Schließen Sie die Pufferfühler an den Heizkreisregler an. Führen Sie dann Lernen aus. In Lernen weisen Sie den Teilnehmern (Heizkreis oder Warmwasser) einen Puffer zu.
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20 Puffer Abhängig: Der Puffer wird über die Pufferladepumpe geladen, wenn es eine Anforderung (ein dem Puffer zugewiesener Verbraucher, Heizkreis/ Warmwasser) gibt. Unabhängig: Der Puffer wird über die Pufferladepumpe geladen, wenn die Kessel- temperatur die Pumpenfreigabetemperatur überschreitet oder die Ausschalthysterese unterschreitet. Gleitend: Wird der Freigabemodus Gleitend ausgewählt, erscheint der Button Freigabe Hysterese.
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20 Puffer Pufferladepumpe Nachlaufzeit nach Abschaltung der Brenneranforderung – in Minu- ten. Der Pufferladepumpe Regelbereich bei Drehzahlregelung. Die Pufferladepumpe beginnt bei der Kessel Pumpenfreigabe Temp (siehe System- regelung) mit 10% Leistung zu laufen. Die Leistung steigt linear auf 100%, bis Pum- penfreigabetemperatur plus Regelbereich erreicht wird.
21 Systemregelung Systemregelung Im Menü Systemregelung stellen Sie die gesamte Heizungsanlage betreffenden Parameter ein. Der Menüpunkt Systemregelung befindet sich im Hauptmenü. Betriebsanleitung...
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21 Systemregelung Wenn der Kessel die Kessel Pumpenfreigabe Temp erreicht, werden alle dem Kessel zugewiesenen Pumpen (Heizkreis, Puffer, ...) freigegeben. Wenn der Kessel oder der Pufferspeicher die System Temperatur Max erreicht, schalten alle Heizkreispumpen ein, um die Wärmeenergie aus dem Kessel zu beför- dern.
21 Systemregelung 21.1 Bestehender Kessel Im Menü Bestehender Kessel können Sie die notwendigen Einstellungen vornehmen, wenn die Heizungsanlage mit einem Pelletskessel und einem weiteren (vorhandenen) Kessel betrieben wird. Wenn ein bestehender Kessel im System vorhanden ist, erkennt ihn der Heizkreisregler über den Kesselfühler des bestehenden Kessels (Klemme X13).
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21 Systemregelung Wenn die eingestellte Temperatur am Kesselfühler Bestehender Kessel (Steckplatz X13) überschritten wird, werden je nach Zuweisung die Pufferladepumpe oder die Heizkreispumpen freigegeben. Außerdem wird der potentialfreie Kontakt X24 (Umschaltventil) geschaltet. Beim Abkühlen des bestehenden Kessels verhält sich die Funktion der Umschalt- temperatur anders als beim Start des bestehenden Kessels.
21 Systemregelung 21.2 Kaskade Einstellungen Bedingungen für eine Kaskade Die Kaskade in Kombination mit einem Puffer ist nur mit Puffer 1 möglich. • Ist Puffer 1 vorhanden, müssen alle Teilnehmer dem Puffer 1 zugewiesen sein. • Bei Kaskaden muss die Pufferladepumpe an der Kesselsteuerung (UW) angeschlossen •...
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21 Systemregelung Kaskadenbasis Die Kaskadenbasis ist die errechnete Ausgangstemperatur für die Kaskadenfunktion. Sie ergibt sich je nach Höhe der Sollwerte. Zu ihr werden die Abschaltüberhöhungen addiert. Einschalttempe- Der Einschaltfühler ist bei einem Puffer immer der TPO (Pufferfühler Oben). Er ist ratur bei einer hydraulischen Weiche der Kesselfühler (ist gleichzeitig der Abschaltfühler).
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21 Systemregelung Die Einstellung der Abschaltüberhöhung bezieht sich auf die Startnummerierung der Kessel. Für jede Startnummer gibt es eine individuell einstellbare Abschaltüber- höhung. Die Abschaltüberhöhung ermöglicht ein stufenweises Ein- und Abschalten der Kes- sel. Die Einstellung der Sperrzeit bezieht sich auf die Startnummern der Kessel. Außer der Startnummer 1 hat jede Startnummer eine Sperrzeit.
22 Pellematic Pellematic Unter dem Menüpunkt Pellematic befinden sich die Einstellungen der Kesselsteuerung. Der Menüpunkt Pellematic befindet sich im Hauptmenü. 22.1 Sperrzeiten Es kann ein Zeitraum definiert werden, in dem die Pellematic inaktiv ist (keine Brenneranfor- derung). Diese Funktion ist bei Brenneranforderung an der Kesselsteuerung (BR1) nicht möglich. Der Menüpunkt Sperrzeiten befindet sich im Menü...
22 Pellematic 22.2 Außentemperaturregelung Die Außentemperaturregelung ermöglicht eine optimale Kesselleistung mithilfe der vorhande- nen Außentemperatur. Der Menüpunkt Außentemperaturregelung befindet sich im Menü Pellematic. Beachten Sie: Die Funktion Außentemperaturregelung ist nur aktiv, wenn unter Lernen keine Kaskade gelernt wurde. Bei einer Außentemperatur zwischen den einge- stellten Temperaturen Bereich Oben und Bereich Unten wird der Kessel zwischen kleinster und ein- gestellter Leistung betrieben.
22 Pellematic 22.3 Dauereinschub Einmalige Aktivierung eines Dauereinschubes von Pellets. Der Menüpunkt Dauereinschub befindet sich im Menü Pellematic. Der Brennermotor läuft im Dauerlauf für 9 Minuten und transportiert Pellets zum Brennteller. Wenn Sie die Abfrage bestätigen, aktivieren Sie die Funktion Dauereinschub. Betriebsanleitung...
22 Pellematic 22.4 Zündung Im Menüpunkt Zündung können Einstellungen wie die Einschubzeit und die Pausenzeit inner- halb der Zündphase eingestellt werden. Der Menüpunkt Zündung befindet sich im Pellematic. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Einschaltdauer der Brennerschnecke während der Zündungsphase. Angabe in Zehntelsekunden. Pausenzeit der Brennerschnecke während der Zündungsphase. Angabe in Zehntelsekunden. Einstellung der Leistung des Lüfters während der Zündungsphase. Beachten Sie: Anzeige je nach Kesseltype. Anzeige nur bei Heizwertgeräten. Einstellung der Leistung des Abgasgebläses während der Zündungsphase. Beachten Sie: Anzeige je nach Kesseltype.
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22 Pellematic Wird bei einer Brenneranforderung diese Temperatur am Flammraumfühler über- schritten, wird die Pausenzeit vom Zündeinschub verdreifacht. Beachten Sie: Anzeige nur Pellematic Condens / Compact 22 - 32kW. Betriebsanleitung...
22 Pellematic 22.5 Leistungsbrand Im Menüpunkt Leistungsbrand können Sie die Brennstoffzufuhr einstellen. Der Menüpunkt Leistungsbrand befindet sich im Menü Pellematic. Die Einschaltdauer der Brennerschnecke wird von der Steuerung unter Berücksichti- gung der Flammraumtemperatur Ist uns Flammraumtemperatur Soll in Abhängig- keit der Nennleistung und der Kessel-Solltemperatur automatisch errechnet. Dementsprechend wird der Brennermotor angesteuert.
22 Pellematic 22.6 Nachlauf Im Menüpunkt Nachlauf kann die Drehzahl und die Nachlaufzeit des Abgasgebläses ange- passt werden. Der Menüpunkt Nachlauf befindet sich im Menü Pellematic. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Drehzahl des Lüfters zu Beginn des Nachlaufs in Prozent. Die Drehzahl reduziert sich in der Nachlaufzeit kontinuierlich. Beachten Sie: Anzeige je nach Kesseltype. Drehzahl des Abgasgebläses zu Beginn des Nachlaufs in Prozent. Die Drehzahl reduziert sich in der Nachlaufzeit kontinuierlich. Mindestnachlaufzeit des Lüfters beim Abstellen in Sekunden.
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22 Pellematic Das Abgasgebläse läuft nach Ablauf der Mindestnachlaufzeit noch so lange, bis die Flammraumtemperatur niedriger ist als die Kesseltemperatur plus dem eingestellten Temperaturwert: z.B: (Kesseltemperatur = 76°C) + (eingestellte Temperatur = 150°C) = (Abschalttem- peratur = 226°C) Beachten Sie: Anzeige nur bei angeschlossenem Flammraumtemperaturfühler.
22 Pellematic 22.7 Umschalteinheit Im Menü Umschalteinheit finden Sie verschiedene Parameter für die Inbetriebnahme der Umschalteinheit. Der Menüpunkt Umschalteinheit befindet sich im Menü Pellematic. Auswahl einer beliebigen Saugsonde, welche nach jedem Kalibrieren als erste ange- steuert wird. Beachten Sie: Nur bei 8-fach Umschalteinheit sichtbar. Geben Sie die Anzahl der vorhandenen Saugsonden ein.
22 Pellematic 22.8 Entaschung Die Ascheaustragung funktioniert vollautomatisch. Ein eigener Motor im Unterbau der Asche- austragung treibt die Ascheschnecke an. Die Kesselsteuerung steuert und prüft die Funktion. Die Ascheschnecke befördert die Asche vom Ascheraum in die Aschebox. Wenn die Aschebox voll ist (zwei U/min der Ascheschnecke können nicht erreicht werden), erscheint auf dem Display des Bedienteils die Nachricht “...
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22 Pellematic Aus: Funktion Entaschung inaktiv. Aschebox: Vorhandensein einer Aschebox + ggf. Brenntellerreinigung Aus: Brenntellerentschaung inaktiv. Dämpfer Brenntellerentaschung mit Stoßdämpfer (Version 0): Sensor (Ver- Brenntellerentaschung mit Reed-Sensor oder induktivem Sensor sion 1: Ist die Mindestlaufzeit des Kessel bis zum nächsten Ascheaustragungsvorgang. Ist die Dauer der Laufzeit der Ascheschnecke.
22 Pellematic 22.9 Unterdruck Im Menü Unterdruck finden Sie alle Parameter für eine optimale Unterdruckregelung im Kes- sel. Der Menüpunkt Unterdruck befindet sich im Menü Pellematic. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Ist der Unterdruck Sollwert im Flammraum länger als die eingestellte Fehlerzeit unterschritten, geht die Anlage auf Störung „Unterdruck“. Erhöhung / Reduktion von Sollwert im Nennlastbetrieb. Erhöhung / Reduktion von Sollwert im Teillastbetrieb. Korrekturwert vom hinterlegten Minimumwert. Ist der minimale Unterdruck im Flammraum länger als die eingestellte Fehlerzeit unterschritten, geht die Anlage auf Störung.
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22 Pellematic Lauzeit des Saugzuggebläses bei Aktivierung der Funktion Brennraumventilation. Angabe in Minuten. Pausenzeit des Saugzuggebläses bei Aktivierung der Funktion Brennraumventila- tion. Angabe in Minuten. Die Funktion wird gestartet, wenn der Kessel für 12 Stunden nicht aktiviert war. Drehzahl des Saugzuggebläses bei Aktivierung der Funktion Brennraumventilation. Angabe in Prozent.
22 Pellematic 22.10 FRT Regelung Im Menü FRT-Regelung finden Sie alle Einstellungen für eine optimale Regelung der Feuer- raumtemperatur. Der Menüpunkt FRT Regelung befindet sich im Menü Pellematic. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Die Aktivierung der Flammraumtemperatur ist nur mit angeschlossenem Flammraum Temperaturfühler möglich. Ein: Einschub erfolgt nach hinterlegter Kurve und in Abhängigkeit Flammraumtemperatur zu Flammraumtemperatur-Soll. Aus: FRT Regelung inaktiv. Ist die Flammraumtemperatur Min für eine erfolgreiche Zündung. Erhöhung / Reduktion von Sollwert ++ im Nennlastbetrieb. Erhöhung / Reduktion von Sollwert ++ im Teillastbetrieb.
22 Pellematic 22.11 Füllstand Im Menü Füllstand wird der Modus für das jeweilige Wiegesystem ausgewählt. Je nach Modus werden anschließend die möglichen Einstellungen angezeigt. Der errechnete Füllstand kann bis zu ± 15% abweichen. Der Menüpunkt Füllstand befindet sich im Menü Pellematic. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Funktion Füllstandserkennung inaktiv. Wiegesystem Füllstandserkennung im Gewebetank mittels Wägezellen. Kap. Sensor Füllstandserkennung mittels kapazitivem Sensor. Berechnung Füllstandserkennung mittels Berechnungsfunktion Funktionsweise: Nach Auswahl von Modus Berechnung ZWB erscheint ein Balken mit dem aktuellen Status der Lagerbefüllung. Zur Ermittlung der Verbrauchsmenge wird bei der Aktivierung der Funktion Berechnung ZWB die Saugzeit-Soll auf 300 Minuten gestellt und eine einmalige Zwangsentleerung des Zwischenbehäl- ters ausgeführt (Kalibierphase).
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22 Pellematic Geben Sie die Füllmenge manuell ein oder setzen Sie den Wert des aktuellen Füll- stands auf den eingestellten Wert bei Maximale Menge. Das Gewicht muss nach einer Befüllung manuell eingetragen werden. Beachten Sie: Anzeige nur, wenn Modus Berechnung ZWB ausgewählt ist. Eingabe des Minimalgewichtes der im Lagerraum / Gewebetank vorhandenen Pel- lets.
22 Pellematic 22.12 Umwälzpumpe Im Menü Umwälzpumpe finden Sie alle Einstellungen für einen optimalen Betrieb der Anlage. Der Menüpunkt Umwälzpumpe befindet sich im Menü Pellematic. Beachten Sie: Der Ausgang der Umwälzpumpe (UW) befindet sich auf der Kesselsteuerung und ist mit 2 Ampere begrenzt.
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22 Pellematic Einstellung der Mindestdrehzahl (Anzeige nur bei drehzahlgeregelter Pumpe). Einstellung der Maximaldrehzahl (Anzeige nur bei drehzahlgeregelter Pumpe). Die Pumpe schaltet erst nach Unterschreiten der Freigabetemperatur minus Aus- schalthysterese ab. Die Nachlaufzeit gibt an, wie lange die Umwälzpumpe nach Abschaltung der Bren- neranforderung (in Minuten) weiterläuft.
22 Pellematic 22.13 Lüfter Im Menüpunkt Lüfter können die Einstellungen wie die Freigabetemperatur bzw. die minimale und maximale Drehzahl der Lüfter angepasst werden. Menüpunkt wird nur bei Pellematic Air angezeigt. Der Menüpunkt Lüfter befindet sich im Menü Pellematic. Bei Erreichen der Freigabetemperatur wird der Ausgang UW aktiviert, bzw. der Lüf- ter eingeschaltet.
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22 Pellematic Einstellung der Mindestdrehzahl. Einstellung der Maximaldrehzahl. Die Pumpe schaltet erst nach Unterschreiten der Freigabetemperatur minus Aus- schalthysterese ab. Ist der Regelbereich vom Ausgang UW bei Taktbetrieb. Die Drehzahlregelung beginnt bei der Kessel-Mindesttemperatur mit einer Drehzahl von 30% und steigt bis zur Kessel-Mindesttemperatur plus Regelbereich auf 100% Drehzahl.
22 Pellematic 22.14 Saugturbine Im Menüpunkt Saugturbine kann die Uhrzeit für die Zwangsbefüllung des Zwischenbehälters eingestellt werden. Der Menüpunkt Saugturbine befindet sich im Menü Pellematic. Beachten Sie: Dieser Menüpunkt ist nur bei Sauganlagen sichtbar. Betriebsanleitung...
22 Pellematic Stellen Sie eine Uhrzeit ein, zu welcher der Zwischenbehälter befüllt wird - unabhän- gig davon, wie voll dieser noch ist. Gleichzeitig erfolgt die Kesselreinigung. Ein: Nach Aktivierung dieses Menüpunktes erscheint ein Feld für die Zeitangabe der 2. täglichen Saugzeit. Aus: Keine 2.
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22 Pellematic Ein: Kesselreinigung aktiv. Aus: Kesselreinigung inaktiv. Beachten Sie: Anzeige nur bei Brennwertgeräten. Sie stellen eine Uhrzeit ein, zu der die Kesselreinigung erfolgt. Beispiel: 20 h = zusätzliche Kesselreinigung erfolgt um 20:00. Bei Anlagen mit Saugsystem erfolgt gleichzeitig eine Befüllung des Zwischenbehäl- ters, unabhängig davon, ob dieser leer ist oder nicht.
22 Pellematic 22.16 Ausgangseinstellungen In Ausgangseinstellungen befindet sich die Anzeige aller Ausgänge der Pellematic. Für jeden stromüberwachten angeschlossenen Motor sehen Sie die aktuelle Stromaufnahme. Die Min-Max Werte und die Zeitdauer sind einstellbar. ACHTUNG Einstellungswerte Achten Sie beim Einstellen der Ausgänge auf die Nennwerte des jeweiligen Gerätes. Der Menüpunkt Ausgangseinstellungen befindet sich im Menü...
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22 Pellematic Der Menüpunkt Ausgangstest befindet sich im Menü Pellematic. Sie können den gewünschten Ausgang mit EIN/ AUS ansteuern und die Leistung mittels Eingabe zwischen 0 –100% beliebig wählen. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Bezeichnung Prüfen Sie, ob Wenn nicht, prüfen Sie, ob Saugturbine die Saugturbine des Zwischenbehälters die Saugturbine eingesteckt ist • läuft. die Sicherung defekt ist • • der Motor defekt ist Zuendung der Zündstab funktioniert die Kabelverbindung korrekt ist •...
22 Pellematic Bezeichnung Prüfen Sie, ob Wenn nicht, prüfen Sie, ob Brandschutz- ob die Brandschutzklappe (oranger die Kabelverbindung korrekt ist • klappe Motor am Brenner) öffnet. der Kugelhahn leichtgängig ist • • der Motor defekt ist 22.18 Wartung Im Menüpunkt Wartung können die Wartungserinnerung von der Anlage und vom Brenner aktiviert werden und mit eigenen Intervallen versehen werden.
22 Pellematic 22.19 Einmessen Im Menüpunkt Einmessen können zum Zweck der Abgasmessung verschiedenste Modulati- onsstufen des Kessels eingestellt werden. Die Abgasmessung dauert maximal 90 min. Der Menüpunkt Einmessen befindet sich im Menü Pellematic. Nach Aktivieren der Funktion Einmessen bekommt der Kessel eine Brenneranforderung. Beachten Sie: Die Funktion Einmessen aktiviert nur die Lade- pumpe (UW) bei Erreichen der eingestellten Frei-...
22 Pellematic 22.20 Einstellungen Im Menüpunkt Einstellungen können allgemeine Einstellungen zur Anlage getätigt werden. Der Menüpunkt Einstellungen befindet sich im Menü Pellematic. Betriebsanleitung...
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22 Pellematic Einstellung der Kessel-Solltemperatur. Beachten Sie: Wird vom Heizkreisregler eine höhere Temperatur gefordert als unter Regeltempera- tur eingestellt ist, gibt der Heizkreisregler die Regeltemperatur vor. Die Abschalttemperatur wird entsprechend nach oben verschoben. Bei Erreichen der Abschalttemperatur schaltet der Kessel ab bzw. wechselt in den Modus Nachlauf.
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22 Pellematic Bei einer Störung steuert die Kesselsteuerung das Störmelderelais an. Der potenzialfreie Kontakt (Ausgang SM 20 19) ermöglicht die Störungen mittels einer externen Störeinrichtung (1 – 230V) anzuzeigen. Sie können folgende Funktionen auswählen: Ein / Aus: Bei jeder Störung oder Warnung wird der Kontakt geschaltet. •...
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22 Pellematic Wählen Sie zwischen 2 Arten des Ausgangs: Standard: Der Ausgang wird beim Auftreten einer Störung gesetzt. Invertiert: Der Ausgang wird beim Auftreten einer Störung zurückgesetzt (Kontakt SM wird geöffnet). Wählen Sie zwischen 2 Arten des Eingangs: Standard: Bei geschlossenem Kontakt AK ist der Kessel gesperrt. Invertiert: Bei geöffnetem Kontakt AK ist der Kessel gesperrt.
23 GreenFOX Wärmepumpe GreenFOX Wärmepumpe Hier können Einstellungen wie die Auswahl der Betriebsart, Aktivierung des Silent Modus, Heizstab-Einstellungen und Abtau-Einstellungen vorgenommen werden. Zusätzlich werden im Punkt “Messwerte” die wichtigsten Informationen zur Wärmepumpe dargestellt. Im Punkt "Betriebsdaten" werden die wichtigsten Betriebsdaten der Wärmepumpe dargestellt. Im Punkt "Einstellungen"...
23 GreenFOX Wärmepumpe Menü für Heizstabeinstellungen Menü für Abtaueinstellungen Einstellungen Anzeige der Betriebsdaten 23.1 Silent Modus Hier können Einstellungen zum Außentemperaturmodus bzw. Nachtmodus vorgenommen werden. Der Menüpunkt Silentmodus befindet sich im GreenFOX-Menü. Im Silentmodus kann der Außentemperaturmodus und der Nachtmodus ausgewählt werden. Betriebsanleitung...
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.1.1 Außentemperatur Modus Hier kann der Außentemperaturmodus aktiviert bzw. deaktiviert werden und verschiedenste Einstellungen vorgenommen werden. Bei aktiviertem Außentemperaturmodus wird die maxi- male Leistung der Wärmepumpe je nach Außentemperatur begrenzt. D.H., die Leistung der Wärmepumpe wird nach Außentemperatur geregelt. Der Menüpunkt Außentemperaturmodus befindet sich im Silent Modus-Menü.
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.1.2 Nachtmodus Hier kann der Nachtmodus aktiviert bzw. deaktiviert werden und der Leistungsfaktor bzw. die Start- und Endzeit eingestellt werden. Bei aktiviertem Nachtmodus wird die maximale Wär- mepumpenleistung für den Nachtbetrieb reduziert. Durch die reduzierte Leistung laufen Lüf- ter und Kompressor mit geringerer Drehzahl und die Schallemission wird reduziert.
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.2 Heizstab Hier kann der Modus für den Heizstab ausgewählt und verschiedenste Einstellungen vorge- nommen werden. Je nach eingestelltem Modus wird die Wärmepumpe durch diesen unter- schiedlich unterstützt. Der Menüpunkt Heizstab befindet sich im GreenFOX-Menü. Heizstab immer aus – Ausnahme Störungsfall Heizung Heizstab nur für Heizungsunterstützung Warmwasser...
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.3 Abtauen Hier kann der manuelle Abtaumodus aktiviert bzw. deaktiviert werden und unterschiedliche persönliche Anpassungen des Abtaumodus eingestellt werden. Der Menüpunkt Abtauen befindet sich im GreenFOX-Menü. Manuelles Abtauen ist deaktiviert. Manuelles Abtauen ist aktiviert. Automatische Abtauüberwachung wird nach Unterschreiten der eingestellten Tem- peratur aktiviert.
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.4 Einstellung Hier können allgemeine Einstellung der Wärmepumpe vorgenommen werden. Der Menüpunkt Einstellung befindet sich im GreenFOX-Menü. Begrenzung der maximalen Wärmepumpenleistung. Sinkt die Außentemperatur unter den eingestellten Wert, wird der Hybridmodus aktiviert und das alternative Heizsystem gestartet. Die Solltemperatur Anforderung wird an das alternative Heizsystem übergeben und die Wärmepumpe wird abge- schaltet.
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.5 Betriebsdaten Infoseite der Wärmepumpe mit unterschiedlichsten Informationen. Der Menüpunkt Betriebsdaten befindet sich im GreenFOX-Menü. • COP Verhältnis Strominput zu Wärmeoutput Betriebsstundenzähler • Maximale Laufzeit seit Inbetriebnahme • Anzahl der Starts des Kompressors • Jahresarbeitszahl Heizen, Warmwasser und •...
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.6 Messwerte Infoseite der Wärmepumpe mit den aktuellen Ist- und Sollwerten. Der Menüpunkt Messwerte befindet sich im GreenFOX-Menü. • Berechnete Solltemperatur Berechnete Solltemperatur Abweichung • Kompressor Minimum Leistung • Kompressor Maximum Leistung • COP Verhältnis Strominput zu Wärmeoutput •...
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.7 Ausgangstest Der Ausgangstest dient zur Prüfung aller angeschlossenen Ausgänge. Der Menüpunkt Ausgangstest befindet sich im GreenFOX-Menü. Sie können den gewünschten Ausgang mit EIN/AUS ansteuern und die Leistung mittels Ein- gabe zwischen 0 –100% beliebig wählen. Betriebsanleitung...
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.8 Initialisieren Hier kann der Inverter initialisiert werden. Diese Funktion wird nur bei der ersten Inbetrieb- nahme bzw. im Störungsfall des Inverters benötigt. Der Menüpunkt Initialisieren befindet sich im GreenFOX-Menü. Betriebsanleitung...
23 GreenFOX Wärmepumpe 23.9 Übersicht der Störungsmeldungen Code Text Ursache Effekt Lösung Kommunikationsfeh- Die Kommunikation Funktionseinheiten, Stromversorgung und zu einem IO-Modul ist die auf dem Modul Verkabelung des abgebrochen. betrieben werden, betroffenen IO- sind nicht funktions- Moduls prüfen. fähig. 1002 Frostschutzalarm Die Wassertempera- Die Wärmepumpe...
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23 GreenFOX Wärmepumpe Code Text Ursache Effekt Lösung 1019 Kältekreisüberwa- Mehrere Fehler in der Die Wärmepumpe Alle Sensoren und chung Kältekreisüberwa- wird bis zur Fehler- deren Verkabelungen chung sind im Über- quittierung nicht prüfen. Bei häufigem wachungszeitraum aktiv. Auftreten dieser Stö- aufgetreten.
24 Zubringerpumpe Einstellungen Zubringerpumpe Einstellungen Im Menüpunkt Zubringerpumpe kann die Unterstützungspumpe anderen Pumpen des Heiz- kreisreglers zugewiesen werden. Die Zubringerpumpe muss im Menü Lernen aktiviert werden. Der Menüpunkt Zubringerpumpe befindet sich im Hauptmenü. Es gibt pro Heizkreisregler max. eine Zubringer- pumpe.
25 Messwerte Messwerte In diesem Menüpunkt können keine Einstellungen vorgenommen werden. In den einzelnen Untermenüpunkten werden Messwerte und vorgenommene Einstellungen (Zuweisungen) angezeigt. Ist-Werte • Soll-Werte • • Eingänge (Fühler und Sensoren) Ausgänge (Pumpen, Mischer und Motoren) • Es werden nur Werte von Komponenten angezeigt, die auch tatsächlich im System vorhanden sind.
25 Messwerte 25.1 Datenlog Im Datenlog können die am Touch-Bedienteil abgelegten Loggingdaten ausgewertet werden. Der Menüpunkt Datenlog befindet sich im Menü Messwerte. Wählen Sie zuerst eine angeführte CSV-Datei. Die Graphikenauswahl erfolgt über einen Klick auf das Symbol Dort kann die Anzahl der Graphen sowie der anzu- zeigende Wert ausgewählt werden.
26 Wetter Wetter Das Menü Wetter wird nur angezeigt, wenn unter Einstellungen im Menü Allgemeines die Anzeige der Netzwerkfunktionen aktiviert wurde. Der Menüpunkt Wetter befindet sich im Hauptmenü. Wählen Sie Ort, um Ihren Standort einzugeben. Dazu muss der Ort und das Land eingegeben wer- den.
27 Öko Modus Öko Modus Mit dem Öko Modus kann der Einfluss der Wettervorhersage definiert werden. Wird Sonnenschein erwartet, wird die Raumtemperatur bereits im Voraus automatisch abge- senkt. Dadurch kann bei Gebäuden, die sich bei Sonneneinstrahlung merklich erwärmen, eine Über- hitzung der Räume vermieden und Energie eingespart werden.
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27 Öko Modus Aus: Öko Modus inaktiv. Ein: Öko Modus aktiv. Wählen Sie den Standort aus. Dazu muss der Ort und das Land eingegeben werden. Falls der angegebene Ort nicht gefunden wird, geben Sie einen größeren, in der Nähe gelegenen Ort ein. Für die Suche können folgende Angaben gemacht werden: Postleitzahl Ort, Länderkürzel (ISO-Code) •...
28 SmartPV (optional) SmartPV (optional) Steht genug Strom aus der PV-Anlage zur Verfügung, ermöglicht diese Funktion die Behei- zung des Warmwassers durch Solarstrom. Dazu ist ein kompatibler Smart Meter notwendig. Mit den Funktionen Power2Heat und Power2Plug können verschiedene Geräte angesteuert werden.
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28 SmartPV (optional) Wählen Sie aus an welchem Tag ein Report an die eingetragene E-Mail Adresse gesendet wird. Täglicher Report: Wöchentlicher Report: Wählen Sie die E-Mail Adresse, an welche der Report versendet werden soll. Beachten Sie: Nur sichtbar, wenn die Funktion Report aktiviert ist. Betriebsanleitung...
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28 SmartPV (optional) Power2plug Modus Bei Energieertrag bzw. Überschuss kann der Ausgang Brennerkontakt 2 aktiviert werden. Damit können Verbraucher bereits ab einer einstellbaren Einspeiseleistung frühzeitig aktiviert werden (z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Ladevorgänge, ...) Die Funktion Power2Heat wird vorrangig behandelt – wenn nicht genug Leistung vorhanden ist, wird zuerst die Funktion Power2Heat ausgeführt.
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28 SmartPV (optional) Power2heat Modus: Aktivierung einer überschussabhängigen Ansteuerung eines Heizstabes. Dadurch kann die Einspeisung eines Photovoltaik Überschusses verhindert und zur Puffer- oder Warmwassererwärmung verwendet werden. Ein: Power2heat Modus aktiv. • Aus: Power2heat Modus inaktiv. • Auswahl eines Steuerausganges für die Ansteuerung eines Heizstabes. Beachten Sie: Bei Ansteuerung 0-10 V ist ein Jumper zu setzen.
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28 SmartPV (optional) Power2heat Modus: Eingabe der Abschalttemperatur am ausgewählten Fühler. Beachten Sie: Im Heizstab ist ein Sicherheitstemperaturbegrenzer mit einer Abschalttemperatur von 95° C verbaut. Beachten Sie: Nur sichtbar wenn die Funktion Power2Heat aktiviert ist. Einstellung des Abfrage-Zyklus der Messwerte vom Wechselrichter. Beachten Sie: Nur sichtbar wenn SmartPV gelernt wurde.
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28 SmartPV (optional) Autarkbetrieb Gebäude stromautark, Netzbezug möglich Beachten Sie: Funktion wird nur angezeigt, wenn ein Stirlingsmotor im System vorhanden ist. Funktion wie Autark. Kein Netzbezug möglich. Um ein Starten des Kessels mit Stirlingmotor zu ermöglichen, darf die Batterie nicht vollständig geladen sein, dies wird durch die Ansteuerung der Funktion power2heat sichergestellt.
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28 SmartPV (optional) Autarkbetrieb Aus: Funktion inaktiv Autark: Gebäude stromautark. Netzbezug möglich Insel: Funktion wie Autark. Kein Netzbezug möglich Um ein Starten des Kessels mit Stirlingmotor zu ermöglichen, darf die Batterie nicht vollständig geladen sein, dies wird durch die Ansteuerung der Funktion power2heat sichergestellt.
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28 SmartPV (optional) Löschen Alle Leistungswerte werden auf 0 gesetzt. Messwerte Messwerte Smart PV. SmartPV Eingabe der IP-Adresse vom Smart PV. Fronius 1 Eingabe der IP-Adresse vom Fronius Wechselrich- ter (Anzeige von grünem Rechteck bei korrekter Eingabe). Fronius 2 Eingabe der IP-Adresse vom Fronius Wechselrich- ter, falls sich einer zweiter Fronius Wechselrichter im System befindet (Anzeige von grünem Recht- eck bei korrekter Eingabe).
29 Funk Fernbedienung Funk Fernbedienung Wird der USB-Funkempfänger am Touch-Bedienteil erkannt, wird im Hauptmenü der zusätzli- che Menüpunkt Funk FB angezeigt. Diese Funktion muss im Menü Lernen aktiviert werden. Der Menüpunkt Funk FB befindet sich im Hauptmenü. Neben dem Anzeigenamen ist die Signalstärke sichtbar.
30 Allgemeines Allgemeines Allgemeines umfasst allgemeine Einstellungen, die die gesamte Heizungsregelung betreffen, und individuelle Bedienungsmöglichkeiten für den Kunden. Der Menüpunkt Allgemeines befindet sich im Hauptmenü. Betriebsanleitung...
30 Allgemeines 30.1 Startseite In diesem Menü können die Favoriten personalisiert werden. Durch einen Klick auf das Quadrat können die verschiedenen Menüs als Favorit festgelegt werden. Alternativ können verschiedene Zustände der gesamten Anlage über das Plus- Symbol ausgewählt werden. Der Menüpunkt Startmaske befindet sich im Menü Allgemeines. Die gewählten Menüpunkte und das jeweilige Sym- bol wird im Startmenü...
30 Allgemeines 30.3 Länder Im Menüpunkt Länder können länderspezifische Einstellungen angepasst werden. Der Menüpunkt Ländereinstellungen befindet sich im Menü Allgemeines. Betriebsanleitung...
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30 Allgemeines Wählen Sie zwischen hellem und dunklem Design. Stellen Sie die Helligkeit des Displays ein. Wählen Sie die Sprache aus. Sie können zwischen dem isometrischem und imperialem Zahlensystem wählen. Stellen Sie das aktuelle Datum ein. Stellen Sie die aktuelle Uhrzeit ein. Mit diesem Parameter wird die Zeitzonenfunktion aktiviert.
30 Allgemeines 30.4 Software Einstellungen Übersicht der aktuellen Softwarestände. Der Menüpunkt Software befindet sich im Menü Allgemeines. Betriebsanleitung...
30 Allgemeines 30.4.1 Touch Konfiguration Das Touch Bedienteil ist entweder Master (Bedienteil) oder Slave (Fernbedienung). Das Touch-Bedienteil ist standardmäßig als Master konfiguriert. Es muss daher vor Ort entsprechend der Anwendung konfiguriert werden. Pro Heizsystem darf es nur einen Touch konfiguriert als Master (Bedienteil) geben. Pro Heizkreis darf es nur einen Touch konfiguriert als Slave (Fernbedienung) geben.
30 Allgemeines 30.4.3 Software Update Heizkreisregler, Bedienteil, Fernbedienung und Kesselsteuerung Mit dieser Funktion können Sie den Heizkreisregler, das Touch-Bedienteil und die Touch Fern- bedienung updaten. ACHTUNG Alle getroffenen Einstellungen des Heizkreisreglers und der Kesselsteuerung gehen beim Software Update verloren! Dokumentieren Sie vor dem Update alle Einstellungen und Parameter. Für das Update aller Geräte ist nur 1 Software notwendig.
30 Allgemeines Nachdem alle Komponenten upgedatet sind, machen Sie alle stromlos und schalten sie anschließend wieder ein, damit die Bus-Verbindung aufgebaut werden kann. 30.4.4 Software Download Im ÖkoFEN Download-Bereich steht Ihnen jederzeit die aktuelle Software zum Down- load zur Verfügung. Zugangsdaten erhalten Sie bei Ihrer ÖkoFEN Vertretung.
30 Allgemeines 30.5 Fühlerabgleich Im Menüpunkt Fühlerabgleich können leichte Abweichungen der Fühlerwerte um +- 15° C kor- rigiert werden. Der Menüpunkt Fühlerabgleich befindet sich im Menü Allgemeines. Bei großen Leitungslängen sind leichte Abwei- chungen der Fühlerwerte möglich. Mit der Funk- tion Fühlerabgleich können Sie jeden Fühler um plus/minus 15°C verstellen.
30 Allgemeines 30.7 Werkseinstellungen Im Menüpunkt Werkseinstellung kann die ursprüngliche Werkseinstellung des Heizkreisreglers bzw. der Kesselsteuerung wiederhergestellt werden. Der Menüpunkt Werkseinstellungen befindet sich im Menü Allgemeines. Sie können die ursprünglichen Werkseinstellungen wiederherstellen. Wird nur die Touch Busadresse zurückgesetzt, müssen alle Bedienteile neu zugewiesen werden. Beachten Sie: Zählerstände werden nicht zurückgesetzt.
30 Allgemeines 30.8.1 Störungen Gehen Sie bei Störungen in der angegebenen Reihenfolge vor. Tritt eine Störung auf, schaltet die Anlage automatisch ab. • Das Bedienteil zeigt eine Störungsmeldung. • • Sie müssen die Ursache für die Störung beheben. Sie können die Anlage nach der Ursachenbehebung wieder in Betrieb nehmen. •...
30 Allgemeines 30.10 Speichern Speichermöglichkeit aller Einstellungswerte auf das Touch-Bedienteil. Der Menüpunkt Speichern befindet sich im Menü Allgemeines. Alle Einstellungswerte werden am Bedienteil gesi- chert. Beim Einstecken eines USB-Sticks erscheint ein Pop-Up mit der Auswahl ob die Einstellungen gespeichert werden sollen. 30.11 Laden Lademöglichkeit von Einstellungswerten am Touch-Bedienteil.
30 Allgemeines 30.12 ModBUS Das ModBUS-Protokoll ist ein Kommunikationsprotokoll, das auf einer Master / Slave- bzw. Client / Server-Architektur basiert.. Der Menüpunkt ModBUS befindet sich im Menü Allgemeines. Beachten Sie: Zyklische Schreibzugriffe über die ModBUS Schnittstelle wirken sich negativ auf die Lebens- dauer des Touch-Bedienteiles aus.
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30 Allgemeines Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung Modbus. Betriebsanleitung...
30 Allgemeines 30.13 E-Mail Im Menüpunkt E-Mail kann eine E-Mail Adresse hinterlegt werden an welche die Störungsmel- dungen der Anlage gesendet werden. Der Menüpunkt E-Mail befindet sich im Menü Allgemeines. Der Versand der Störungs-E-Mails erfolgt über einen ÖkoFEN Server. Es müssen lediglich die Empfängeradresse konfi- guriert werden.
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30 Allgemeines Mail Zusatzinfo Geben Sie optional den Namen der Anlage ein (max. 200 Zeichen). Die Mail Zusat- zinfo finden Sie im E-Mail unter Betreff und im Text wieder. Der Betreff wird auch beim Weiterleiten eines E-Mails als SMS auf ihr Mobiltelefon angezeigt. Mail Empfänger 1 Tragen Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers 1 ein.
30 Allgemeines 30.14 IP Config Im Menüpunkt IP-Config können alle Netzwerkeinstellungen vorgenommen werden, um die Anlage in das lokale Netzwerk einzubinden. Einstellungen in diesem Menü sollen nur von einem Netzwerktechniker vorgenommen werden. Der Menüpunkt IP Config befindet sich im Menü Allgemeines. Bei erstmaligem Aufrufen vom Menü...
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30 Allgemeines Stellen Sie in Abhängigkeit Ihres Netzwerkes DHCP auf Ein oder Aus. Betriebsanleitung...
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30 Allgemeines Dynamische Adressvergabe im lokalen Netzwerk. JSON ist eine Schnittstelle, um seine Heizungsanlage zur Hausautomatisierung im Webbrowser auszulesen. Im Webbrowser ist eine Funktionserklärung verfügbar. Beachten Sie: Die Verwendung von JSON ist ausschließlich in einem LANNetzwerk möglich. Zugriff über Webbrowser: IP-Adresse:Port/Passwort Beispiel: 192.168.15.99:8080/uG1y Adresserweiterung über die die Fernwartung am Touch erreichbar ist.
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30 Allgemeines Eingabe eines Passwortes für die Übertragung der Maske vom Touch-Bedienteil über einen VNC-Server. Auto Setup Diese Funktion ermittelt die Netzwerkeinstellungen automatisch. Dazu wird der DHCP Modus aktiviert und die benötigten Einstellungen werden automatisch durch- geführt. Im Anschluss wird DHCP wieder deaktiviert. Dadurch kann sich die IP Adresse des Bedienteiles ändern.
30 Allgemeines 30.15 USB Im Menüpunkt USB kann das Aufzeichnungsintervall für die Sicherung der Daten angepasst werden. Zudem können zuvor gespeicherte Einstellungen auf das Bedienteil geladen werden. Verwenden Sie keine USB-Sticks aus Metall! Der Menüpunkt USB befindet sich im Menü Allgemeines. Ist kein USB-Stick angeschlossen, wird die Datenaufzeichnung auf dem internen Spei- cher gesichert (fixes Intervall = 60 Sek.).
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31 Anhang Lösungs- Code Anzeige Eingang / Ausgang Betroffenes Bauteil tabelle 5056 Fehler Ausgang ZUEND ZUEND Kesselsteuerung 5057 Fehler Ausgang AV Kesselsteuerung 5058 Fehler Ausgang RES2 RES2 Kesselsteuerung 5059 Fehler Ausgang MA Kesselsteuerung 5060 Fehler Ausgang RA Kesselsteuerung 5061 Fehler Ausgang SM Kesselsteuerung 5062 Fehler Ausgang SZ...
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31 Anhang Fühler KTY2K - Heizkreisregler + Kesselsteuerung (Fehler 1001 bis 1020 und 5000 bis 5007) – Fühlerbruch Code: 1001 HK1 Vorlauf FB 1002 WW1 Ein Fühler FB 1003 Außenfühler FB 1008 TPO1 FB 1009 TPM1 FB 1011 Speicher Unten1 FB 1012 Vorlauf Ertrag1 FB 1013...
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31 Anhang Code: 1004 Kesselfühler FB Beschreibung: Der Messkreis des Fühlers ist offen Information für den Servicetechniker: Fühler nicht angesteckt ► Fühler anstecken, Stecker prüfen Fühler defekt ► Widerstandswert messen (2k Ω bei 25 °C) ggf. tauschen Fühlerkabel defekt ► Fühler tauschen Fühlertemperatur außerhalb des Messbereichs (-10 °C bis 130 °C) ►...
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31 Anhang Fühler KTY2K - Heizkreisregler + Kesselsteuerung (Fehler 2001 bis 2020 und 5000 bis 5007) – Kurzschluss Code: 2001 HK1 Vorlauf KS 2002 WW1 Ein Fühler KS 2003 Außenfühler KS 2004 Kesselfühler KS 2008 TPO1 KS 2009 TPM1 KS 2011 Speicher Unten1 KS 2012...
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31 Anhang Code: 5001 PE1 Reservefühler1 KS 5003 PE1 Reservefühler2 KS Beschreibung: Der Messkreis des Fühlers hat einen Kurzschluss Information für den Servicetechniker: Fühler defekt ► Widerstandswert messen (2k Ω bei 25 °C) ggf. tauschen Fühlerkabel defekt ► Fühler tauschen Fühlertemperatur außerhalb des Messbereichs (-10 °C bis 130 °C) ►...
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31 Anhang Kollektorfühler (Fehler 1010, 2010, 3010) Anzeige: [1010] Kollektor FB Beschreibung: Kollektorfühlerbruch, Messkreis Kollektorfühler (X15) ist offen Information für den Servicetechniker: Fühler nicht angesteckt ► Verkabelung prüfen und ggf. korrigieren Fühler defekt ► Widerstandswert messen (1k Ω bei 0 °C) ggf. tauschen Fühlerkabel defekt ►...
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31 Anhang Bus (Fehler 4005, 4006, 4015, 4016) Anzeige: [4005] Heizkreisregler BUS Beschreibung: Fehler in der BUS-Verbindung zwischen Heizkreisregler und Bedienteil Information für den Servicetechniker: Verdrahtungsfehler ► Verkabelung prüfen und korrigieren keine Spannungsversorgung ► BUS-Verbindung am Heizkreisregler prüfen Unterschiedliche Software-Version ► Softwareupdate der einzelnen Komponenten durchführen Anzeige: [4006] Pellematic BUS Beschreibung: Fehler in der BUS-Verbindung zwischen Kesselsteuerung und Bedienteil Information für den Servicetechniker:...
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31 Anhang Funk (Fehler 4007, 4021, 4023, 4024, 4025) Anzeige: [4007] Fernbedienung BUS Beschreibung: Fehler in der BUS-Verbindung zwischen Heizkreisregler und Bedienteil Information für den Servicetechniker: Verdrahtungsfehler ► Verkabelung prüfen und korrigieren keine Spannungsversorgung ► Prüfen Sie die Software-Version des Bedienteils und der Kesselsteuerung Unterschiedliche Software-Version ►...
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31 Anhang Flammraumfühler (Fehler 5008, 5010) Anzeige: [5008] PE Abgasfühler FB Beschreibung: Abgasfühlerbruch, Messkreis Abgasfühler ist offen – Eingang RGF Information für den Servicetechniker: Fühler nicht angesteckt ► Fühler am Eingang anstecken Fühler defekt ► Fühler messen (ca. 5 mV bei 125 °C) ggf. tauschen Fühlerkabel defekt ►...
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31 Anhang Unterdruckmessdose (Fehler 5012, 5013, 5041, 5042) Anzeige: [5012] PE Unterdruckmessdose FB Beschreibung: Messkreis der Unterdruckmessung offen Information für den Servicetechniker: Fühler defekt ► Unterdruckmessdose oder Signalkabel tauschen kein Signal ► Unterdruckmessdose tauschen falsches Signal ► Polarität und Signal am Eingang der Kesselsteuerung prüfen Anzeige: [5013] PE Unterdruckmessdose KS Beschreibung: Messkreis der Unterdruckmessung hat einen Kurzschluss Information für den Servicetechniker:...
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31 Anhang Anzeige: [5041] [5042] PE Unterdruck Beschreibung: Wird der Unterdruck im Kessel innerhalb der Fehlerzeit (60 sec.) nach 3 Versuchen nicht erreicht, erscheint die Störungsmeldung [5042]. Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Die Kesseltür ist offen ► Kesseltür zur Gänze schließen. Der Kessel ist verunreinigt ►...
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31 Anhang Analogeingang (Fehler 5014, 5016) Anzeige: [5014] / [5016] PE Analogeingang 1/2 FB Beschreibung: Analoger Eingang 1 / 2 Fühlerbruch, Messkreis vom analogen Eingang offen – Eingang AE1/AE2 Information für den Servicetechniker: falsches Signal ► Polarität und Signal am Eingang der Kesselsteuerung prüfen Fühler defekt ►...
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31 Anhang Motor Die Störungsmeldungen der Tabellen 8 und 9 erscheinen nur, wenn in der Codeebene im Menü Pellematic ► Ausgänge die Stromschwellen aktiviert sind. Anzeige: [5018] PE Motor Turbine [5019] PE Glühstab [5020] PE Motor Aschebox (Ausgang AV) [5022] PE Magnetventil [5023] PE Motor Reinigung [5024] PE Abgasgebläse (Ausgang SZ) [5025] PE Umwaelzpumpe (Ausgang UW)
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31 Anhang Motor Raumentnahme - RA1 (Fehler 5026) Die Störungsmeldungen der Tabellen 8 und 9 erscheinen nur, wenn in der Codeebene im Menü Pellematic ► Ausgänge die Stromschwellen aktiviert sind. Anzeige: [5026] Motor Raumentnahme1 Beschreibung: Fehler am Motor Raumentnahme – Ausgang RA Information für den Servicetechniker: Motor ausgesteckt ►...
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31 Anhang Not-Aus / Sicherheitsthermostat (Fehler 5032, 5033) Anzeige: [5032] NOT AUS Beschreibung: Not-Aus Schalter wurde betätigt – Eingang NOT-AUS Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Prüfen Sie, ob der Not-Aus Schalter betätigt wurde. Der Not-Aus Schalter befindet sich meist beim Eingang zum Heizraum.
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31 Anhang Zündung (Fehler 5034, 5035) Anzeige: [5034] PE Zuendung Beschreibung: Zündkriterium wurde nach 3 Versuchen nicht erreicht. Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Prüfen Sie, ob im Pelletslagerraum Pellets vorhanden sind. Reinigen Sie das Zündrohr und das Brennteller im Brennraum. Prüfen Sie ob der Flammraumtemperaturfühler nach durchgeführter Kesselreinigung wieder korrekt platziert wurde.
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31 Anhang Anzeige: [5035] PE Zuendung Beschreibung: Zündkriterium wurde nach 3 Versuchen nicht erreicht. Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Prüfen Sie, ob im Pelletslagerraum Pellets vorhanden sind. Reinigen Sie das Zündrohr und das Brennteller im Brennraum. Prüfen Sie ob der Flammraumtemperaturfühler nach durchgeführter Kesselreinigung wieder korrekt platziert wurde.
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31 Anhang Fehler Brandschutzklappe BSK (5038, 5039, 5040) Anzeige: [5038] PE BSK offen Beschreibung: Die Endlage Brandschutzklappe (BSK) Auf wurde nach 150 Sekunden nicht erreicht. Information für den Servicetechniker: BSK ausgesteckt ► BSK einstecken, Kabelverbindung prüfen BSK erreicht den Endschalter AUF nicht ► Kugelhahn auf Leichtgängigkeit prüfen Kein Signal obwohl Kugelhahn offen ist ►...
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31 Anhang Saugsystem (Fehler 5043) Anzeige: Saugsystem Befüllung Beschreibung: Behälter ist trotz 3 Saugzyklen zu je 14 Minuten nicht vollständig befüllt. Zwischen den einzelnen Saugzyklen ist eine Pausenzeit aktiv. Die Pausenzeit ist gleich der Saugzeit. Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Prüfen Sie, ob im Pelletslagerraum Pellets vorhanden sind.
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31 Anhang Aschebox entleeren (Fehler 5044) – Asche Warnung (Fehler 5053) Anzeige: [5044] PE Aschebox entleeren Beschreibung: Aschebehälter nahezu voll Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Entleeren Sie den vollen Aschebehälter und prüfen Sie den Ascheauslass am Kessel auf eventuelle Verstopfungen. Anzeige: [5053] PE Asche Warnung Beschreibung: Aschebehälter nahezu voll Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber:...
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31 Anhang Kugelschleuse (nur bei Pellematic Smart, Smart XS, Condens und Compact) Anzeige: [5031] PE Endschalter Kugelschleuse – nur bei Pellematic Smart, Condens und Compact Beschreibung: Die Endposition der Kugelschleuse wurde nach 2 Minuten nicht erkannt (Mikroschalter am Zwischenbehälter). Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Prüfen Sie, ob im Pelletslagerraum Pellets vorhanden sind.
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31 Anhang Brenngasfühler (nur bei Pellematic Smart – Fehler 5048) Anzeige: [5048] Brenngasfühler Beschreibung: Fehler im Messkreis, Störungsmeldung erscheint nur bei Pellematic Smart. Information für den Servicetechniker: Fühler defekt ► Fühler tauschen Fühlerkabel defekt ► Fühler tauschen Asche prüfen (Fehler 5050) Anzeige: [5050] Asche prüfen Beschreibung: Aschebox ist voll.
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31 Anhang Deckel Behälteranlage offen (nur bei Pellematic PEB – Fehler 5052) Anzeige: [5052] PE Deckel Behälteranlage offen Beschreibung: Deckel Behälteranlage (bei PEB) offen – Eingang AK Mögliche Störungsbehebungen durch den Anlagenbetreiber: Prüfen Sie ob der Deckel des Pellets-Vorratsbehälters ordnungsgemäß geschlossen ist. Information für den Servicetechniker: Endschalter am Deckel defekt ►...
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31 Anhang Fehler Ausgang VAK (Fehler 5055) Anzeige: [5055] Fehler Ausgang VAK Beschreibung: Die Mindestlast (60 W) vom Ausgang ist unterschritten. Information für den Servicetechniker: Sicherung F1 defekt ► Sicherung tauschen und Anlage neu starten Anschluss Vakuumturbine ► Kontrolle Anschluss Vakuumturbine. Es muss eine Mindestlast von 60 W vorhanden sein.
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31 Anhang Kurzschluss 24V (Fehler 5069) Anzeige: [5069] Kurzschluss 24V Beschreibung: Ein 24V Ausgang hat einen Kurzschluss. Information für den Servicetechniker: Ein Fühler oder Schalter vom Schwachstrombereich hat einen Kurzschluss ► angeschlossene Fühler oder Schalter prüfen Ausgang defekt ► Kesselsteuerung tauschen Betriebsanleitung...