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Verbrennungsluftversorgung; Erstes Anheizen; Montage Der Metallseitenverkleidung; Montage Der Deckkacheln (Obersims) - Hark Opera M Aufbau- Und Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Abbildung B
Rauchrohr-
anschluss-
stutzen
Heizgasum-
lenkplatte
Primärluft-
automat
Hinweis zur Kachelmontage
Bitte behandeln Sie die Kacheln sehr vorsichtig! Achten Sie beim
Auspacken der keramischen Ofenkacheln darauf, dass diese auf eine
weiche Unterlage abgelegt werden. Die keramischen Ofenkacheln sind
aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und handbearbeitet sowie handgla-
siert, daher sind Farbabweich ungen und Maßtoleranzen unumgänglich.

Montage der Metallseitenverkleidung

Der Kaminofen wird bereits mit vormontierten Metallseitenverkleidungen
ausgeliefert.

Montage der Deckkacheln (Obersims)

Auf dem Ofenkorpus befinden sich sechs Bohrungen zur Aufnahme
von Gewindestiften. Die rechte und linke Obersimskachel wird rundum auf
den Ofenkorpus und die Gewindestifte gelegt. Mit Hilfe der Gewindestifte
können die Obersimskacheln justiert werden. Für jeweils zwei Gewinde-
stifte befindet sich in jeder Obersimskachel eine Vertiefung, durch die ein
Verrutschen der Kachel verhindert wird.
Zum Schluss werden die Warmehaltefachkacheln in das Warmhaltefach
gelegt.
Jegliche Ein- und Umbauten in und an der Feuerstätte, die nicht
ausdrücklich von uns als Hersteller autorisiert sind, führen zum
Erlöschen der Typenprüfung, der CE-Kennzeichnung und der Be-
triebserlaubnis. Das gilt auch für sogenannte Zubehörteile, wel-
che innerhalb des Feuerraumes zum Einsatz kommen sollen (z. B.
Brennkörbe). Die Betriebserlaubnis erlischt auch bei der Verwen-
dung von Brennstoffen, für welche die Feuerstätte nicht ausdrück-
lich freigegeben ist (vgl. Typenschild und Anleitung).
Inbetriebnahme
Wenn der Dauerbrandofen in Betrieb genommen wird, müssen die
Absperrklappen der Verbrennungsluftleitungen, falls vorhanden, unbe-
dingt geöffnet werden. Erst nach dem Erkalten des Ofens können die
Absperrklappen wieder geschlossen werden. Zu diesem Zeitpunkt darf
keine Glut mehr im Ofen sein.
Bitte beachten Sie, dass auf der Feuerstätte und in jeglichen Hohl- und
Stauräumen von Feuerstätten keine brennbaren Materialien gelagert wer-
den dürfen. Dies gilt selbstverständlich insbesondere für alle leicht ent-
flammbaren Gegenstände, wie z. B. Anzündmaterialien oder Brennstoffe.
Auch rund um die Feuerstätte müssen brennbare Gegenstände mit einem
Abstand gelagert werden, der mindestens den Angaben in der Bedie-
nungsanleitung und auf dem Typenschild, als Mindestabstand zu brenn-
baren Bauteilen und Gegenständen, entspricht. Darüber hinaus können
sich noch größere Abstände aus den Vorschriften des Lagergutes selbst
Sekundärluft
ergeben.

Verbrennungsluftversorgung

Der Dauerbrandkaminofen Opera M ist mit einem Automatik Leistungs-
regler der Primärluft (Abb. C) ausgerüstet, der die, für die Verbrennung
notwendige Primärluft (Luft von unten durch die Gussmulde) regelt. Dieser
ist stufenlos einstellbar und befindet sich unterhalb des Aschekastens.
Die sogenannte Sekundärluft wird dem Feuerraum im oberen Bereich
zugeführt und sorgt für eine Nachverbrennung der Heizgase. Zudem wird
Primärluft
durch die Sekundärluft eine übermässige Rußabsonderung an der Sicht-
scheibe verhindert. Bei der Verbrennung von Holz sollte der Sekundär-
luftregler auf der größten Einstellung stehen. Der Sekundärluftschieber
befindet sich oberhalb der Sichtscheibe in der Feuerraumtür (Abb. C).
Wenn der Kaminofen nicht in Betrieb ist, stellen Sie den Primärluft-
und Sekundärluftregler auf "MIN". Sie verhindern so, dass es zu Zuger-
scheinungen durch die Verbrennungsluftöffnung im Kaminofen kommt.

Erstes Anheizen

Verwenden Sie zum Anzünden weder Spiritus, Benzin noch andere
flüssige Brennstoffe. Machen Sie sich mit der Brennregulierung Ihres
Kaminofens vertraut. Hark-Kaminöfen sind mit hochhitzebeständigem
Lack beschichtet. Dieser härtet erst bei den ersten Heizvorgängen aus.
Vorrübergehender Geruch durch Einbrennen des Lackes lässt sich nicht
vermeiden. Sorgen Sie während dieser Zeit für eine gute Durchlüftung
(Durchzug/Querlüftung) des Aufstellraumes. Die Nennwärmeleistung
des Ofens kann zum forcierten Einbrennen des Lackes kurzzeitig auch
etwas überschritten werden, wenn der Ofen dabei unter Aufsicht bei guter
Raumlüftung betrieben und die Temperatur der Umgebungsflächen dabei
kontrolliert wird. Berühren Sie bei den ersten Heizvorgängen nicht den
Lack des Ofens. Durch Berührung könnten an der, noch nicht vollständig
ausgehärteten Beschichtung, Schäden entstehen.
Bitte beachten Sie, dass hochhitzefeste Spezial-Ofenlacke kei-
nen Korrosionsschutz bieten können. So kann es bei zu feuchter
Reinigung des Ofens oder des Fußbodens in Ofennähe oder bei der
Aufstellung in feuchten Räumen zur Bildung von Flugrost kommen.
Normale Inbetriebnahme
Im kalten Zustand des Dauerbrandofens nehmen Sie folgende
Grundeinstellungen vor. Die Regler für die Primär- und die Sekundär-
luftzufuhr müssen vollständig geöffnet werden. Der Aschekasten bleibt
geschlossen (Abb. C).
Legen Sie zwei Holzscheite quer parallel zur Tür, in die Gussmulde
der Feuerstätte. Zwischen die beiden Holzscheite legen Sie zwei
Kamin- oder Grillanzünder. Auf die Holzscheite legen Sie eine großzügige
Menge klein gespaltenes Anzündholz. Achten Sie darauf, dass so-
wohl die Holzscheite als auch das Anzündholz auflockert liegen,
damit genügend Verbrennungsluft an das Brennholz gelangt. Die
Abbildungen in der „Kurzanleitung zum Anfeuern" verdeutlichen
-3-
Dauerbrandofen Opera M
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