Datenlog-Funktion (Option)
Neukonfiguration der Schnittstelle
Sollte der Benutzer die aktuellen Einstellungen vergessen, verfügt er über zwei Möglichkeiten, um die Schnittstelle
neu zu konfigurieren:
Senden des Befehls
Konfiguration der Schnittstelle über das Display Kapitel Schnittstellenparameter
DATENLOG-FUNKTION (OPTION)
Das Gerät verfügt über eine Datenlog-Funktion. Eine Speicherkarte kann als Datenlogger verwendet werden. Alle
Messwerte werden, durch Tabulatoren getrennt, als Textdatei gespeichert. Das Zeitintervall kann im Bereich von 1-
4294967 s (= 71 Minuten) eingestellt werden. Um die Datenlog-Funktion einzuschalten, muss eine Speicherkarte ein-
gesteckt sein. Im Hauptverzeichnis der Speicherkarte, muss eine als „LABLOG.txt" benannte Textdatei vorhanden sein.
Die neuen Daten werden an diese Datei angehängt.
Ist in der ersten Zeile, an der ersten Stelle der Datei ein Eintrag "interval=xxxx" (xxxx = Zeit in Sekunden) vorhanden,
wird das Speicherintervall entsprechend eingestellt. Der Eintrag muss in Kleinbuchstaben und ohne Leerzeichen ge-
schrieben sein. Wird kein Intervall angegeben beträgt das Speicherintervall 60 Sekunden.
Beispiel:
interval=30
Die Datenlog-Funktion arbeitet immer, wenn sich das Gerät nicht im Standby-Modus befindet. Die Funktion wird
durch ein kleines Speicherkarten-Symbol oben rechts im Hauptdisplay angezeigt. Wird ein neuer Datensatz auf die
Karte geschrieben, erscheint das Symbol für ca. 1 Sekunde ausgefüllt. Ist die Speicherkarte voll, erscheint das Symbol
durchgestrichen.
D
ATENFORMAT DER GESPEICHERTEN
Der erste Eintrag zeigt den aktuellen Betriebsmodus. Der zweite Eintrag zeigt den aktuellen Betriebsstatus. Dann fol-
gen ‚U
' und ‚I
'.
dc
dc
Beispiel:
USER
I-Limit 1,0
10,02
USER
OVP 0,0
UI
U-Limit 100,01
UIP
U-Limit 100,0
34
<PCx>
über eine andere Schnittstelle
Die Speicherkarte darf nur im Standby -Modus eingesteckt oder
entnommen werden!
D
ATEN
0,00
0,10
0,10
ET System electronic GmbH