Bedienung / Anwendung
Die verschiedenen
Bildmuster
werden
durch
Tastendruck aktiviert. Ebenfalls per Tastendruck er-
foigt die Wahl! des Kanals (VHF/UHF). Der gewahlte
Kanal wird auf dem 2stelligen Display digital ange-
zeigt. Der Tontrager (SOUND) kann, ebenfalls durch
Tastendruck, zugeschaltet werden.
3 Ausgangssignale stehen zur Wahl:
1. RF (HF-Ausgang)
Der HF-Ausgang ist wechselspannungsgekoppelt.
An der BNC-Buchse stehen ca. 3mV.,, an 75Q zur
Verfugung. Die Ausgangsspannung
ist mit dem
zugehorigen
Abschwacher
(ATT.)
um
20dB
reduzierbar. Damit ist eine Anpassung an das zu
prufende Gerat jederzeit mdglich.
2. VIDEO
An der 75Q-BNC Video-Ausgangsbuchse liegt ein
normgerechtes
Videosignal
mit dem
Bild-
synchronisationsverhaltnis
7:3 und
1V_/75Q
Normamplitude
an.
Der Ausgang
ist gleich-
stromgekoppelt.
3. RGB/Sy
An diesen Ausgangen steht das analoge RGB-
Signal sowie das zugehdrige Sync.-Signal zum
Testen von Monitoren zur Verfligung.
Frequenzabgleich des HF-Ausgangs
Die Frequenz des HF-Ausgangssignals des HM8045
unterliegt Aobweichungen von der Sollfrequenz, her-
vorgerufen durch Temperaturveranderungen
wéah-
rend des Betriebs und Bauteilealterung. Dadurch ist
in manchen Fallen mit den Tasten (10), zur Kanal-
abstimmung, keine eindeutige Zuordnung bzw. Ab-
stimmung der Kandale beim angeschlossenen Fern-
sehgerat mdglich.
Die
Korrekte
Abstimmung
kann
mittels
des
Feinreglers fur die Ausgangsfrequenz, weicher sich
links neben dem HF-Abschwéacher befindet, erreicht
werden.
-Anwendungsbeispiele:
Punktrastersignal
Dieses Signal kann zum
Einstellen der BildgréRe,
zum
Prufen von Synchronisationsfehlern
und zur
Prutung des Helligkeitssignals verwendet werden.
Die Frequenz der Schwarz-Weif8-Spruinge betragt
M4 - 8045
173kHz.
Gittersignal
Es dient zum Prifen der Bildgeometrie, zur Auswer-
tung der Linearitat der Horizontal-
und Vertikal-
ablenkung, zur Kontrolle der Synchronisierungs- und
Pegelklemmschaltungen sowie zum Einstellen der
statischen und dynamischen Konvergenz.
Die vertikalen Gitterlinien sind 280ns breit. Damit
reicht ihr Spektrum praktisch nicht in den Farbkanal
hinein. Deshalb durfen keine Einschwingvorgange
des
Farbhilfstragers
vorhanden
sein, wenn
der
Feinregler des TV-Gerates richtig eingestellt ist.
Punkt-Gittersignal
Es dient zum Prufen und Einstellen der statischen
und dynamischen Konvergenz. Mit Hilfe der Punkte
werden
dynamische
Fokussierungsfehler deutlich
sichtbar.
Schwarzflachensignal
Zum
Prufen des unteren Aussteuerungsbereiches
der Videcendstufe
und
des
Sperrpunktes
von
Bildréhren.
Kreis
Der Kreis dient zum Prufen der Bildgeometrie. Er
kann jedem anderen Signal zugeschaltet werden, ist
aber auch separat darstellbar.
Weifflachensignal
Mit Hilfe dieses Signals kann der Strahlstrom bzw.
die Strahlstrombegrenzung eingestellt werden.
Farbbalkenbild (vertikal)
Dieses Signal dient zum Prufen, Messen und Ein-
stellen der Farobubertragung. Der Farbton und die
Sattigung lassen sich am Bildschirm prufen. Das
Signal mit abnehmender Helligkeit eignet sich zum
Prufen und Einstellen des Kontrastes, des Weif-
abgleiches und des Aussteuerungsbereiches der
Videoendstufe.
Der Farbbalken ist von abnehmender Helligkeit und
hat am Zeilenende einen Weil&sprung.
Farbfolge: weilg, gelb, zyan, grUn, purpur, rot, schwarz,
weil'.
Pegel: Weiamplitude 100%, Farbsattigung 100%,
Farbamplitude 75%.
Farbflachensignale
Diese Signale dienen zum Einstellen der Farbreinheit.
Anderungen vorbehalten