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Hameg Instruments HM 8045 Bedienungsanleitung Seite 3

Allgemeine Hinweise
HAMEG
Module sind normalerweise nur in Verbindung
mit dem Grundgerat HM8001 verwendbar. Fur den Ein-
bau in andere Systeme ist darauf zu achten, da die
Module nur mit den in den technischen Daten spezifi-
zierten Versorgungsspannungen betrieben werden.
Nach dem Auspacken sollte das Gerat auf mechanische
Beschadigungen und lose Teile im Innern Uberpriift wer-
den. Falls ein Transportschaden vorliegt, ist sofort der
Lieferant zu informieren. Das Gerat darf dann nicht in
Betrieb gesetzt werden.
Sicherheit
Jedes HAMEG Mefigerat ist gema& VDE 0411 Teil 1 und
la (Schutzmanahmen
fur elektronische
MeRgerate)
hergestellt
und
gepruft.
Den
Bestimmungen
der
Schutzklasse
| entsprechend
sind alle Gehause- und
Chassisteile mit dem Netzschutzieiter verbunden. (Fur
Module gilt dies nur in Verbindung mit dem Grundgerat).
Modul und Grundgerat durfen nur an vorschriftsmaigen
Schutzkontaktsteckdosen betrieben werden. Das Auf-
trennen der Schutzkontaktverbindung
innerhalb oder
auBerhalb der Einheit ist unzulassig.
Wenn anzunehmen ist, da ein gefahrloser Betrieb nicht
mehr méglich ist, so ist das Gerat auRer Betrieb zu setzen
und gegen unabsichtlichen
Betrieb zu sichern. Diese
Annahme ist berechtigt,
wenn das Gerat sichtbare Beschadigungen aufweist,
wenn das Gerat lose Teile enthalt,
wenn das Gerat nicht mehr arbeitet,
nach langerer Lagerung unter unglinstigen Verhalt-
nissen (z.B. im Freien oder in feuchten Raumen).
Beim Offnen oder SchlieBen des Gehauses muB& das
Geradt von allen Spannungsquellen
getrennt sein.
Wenn danach eine Messung oder ein Abgieich am geéft-
neten Gerat unter Spannung unvermeidiich ist, so darf
dies nur durch eine Fachkraft geschehen, die mit den
damit verbundenen Gefahren vertraut ist.
Garantie
Jedes Gerat durchlauft vor dem Verlassen der Produktion
einen Qualitatstest mit etwa 24stlindigem ,,Burn|In". Im
intermittierenden Betrieb wird dabei fast jeder Frilhausfall
erkannt. Dennoch ist es méglich, da& ein Bauteil erst
nach
langerem
Betrieb ausfallt.
Daher wird auf alle
HAMEG-Produkte eine Funktionsgarantie von 2 Jahren
gewahrt. Voraussetzung ist, da& im Gerat keine Verande-
rungen vorgenommen wurden. Fur Versendungen per
Post,
Bahn
oder
Spedition
wird
empfohlen,
die
Originalverpackung aufzubewahren. Transportschaden
sind vom Garantieanspruch ausgeschlossen.
Bei Beanstandungen sollte man am Gehause des Gera-
tes einen Zettel mit dem stichwortartig beschriebenen
Fehler anbringen. Wenn auf diesem auch der Name bzw.
die Telefonnummer des Absenders steht, dient dies der
beschieunigten Abwicklung.
Servicehinweise und Wartung
Verschiedene wichtige Eigenschaften der Mekgerate
sollten in gewissen Zeitabstanden genau Uberpriift wer-
den. Dazu dienen die im Funktionstest und Abgleichplan
des Manuals gegebenen Hinweise.
M2
Ldstman die beiden Schrauben am Gehause-Ruckdeckel
des Grundgerates HM8001,
kann der Gehausemantel
nach hinten abgezogen werden.
Beim
spateren
SchliefSen des Gerdtes
ist darauf zu
achten, daf& sich der Gehausemantel an allen Seiten
richtig unter den Rand des Front- und Ruckdeckels schiebt.
Durch Losen der beiden Schrauben an der Modul-Ruick-
seite, lassen sich beide Chassisdeckel entfernen. Beim
spateren Schlie&en mussen die Fuhrungsnuten richtig in
das Frontchassis einrasten.
Betriebsbedingungen
Der zulassige Umgebungstemperaturbereich
wahrend
des Betriebes reicht von +10C...440C. Wahrend
der
Lagerung oder des Transports darf die Temperatur zwi-
schen
~—40C und +70C betragen. Hat sich wahrend des
Transports oder der Lagerung Kondenswasser gebildet,
mu
das Gerat ca. 2 Stunden akklimatisiert werden,
bevor es in Betrieb genommen wird. Die Gerate sindzum
Gebrauch in sauberen, trockenen Raumen bestimmt. Sie
durfen
nicht
bei besonders
gro&em
Staub-
bzw.
Feuchtigkeitsgehalt der Luft, bei Explosionsgefahr so-
wie bei aggressiver chemischer Einwirkung betrieben
werden. Die Betriebslage ist beliebig. Eine ausreichende
Luftzirkulation (KonvektionskUhlung)
ist jedoch zu ge-
wahrleisten. Bel Dauerbetrieb ist folglich eine horizonta-
le oder schrage Betriebslage (Aufstellbtgel} zu bevorzu-
gen. Die LUftungslécher durfen nicht abgedeckt sein.
Inbetriebnahme des Moduls
Vor Anschluf& des Grundgerates ist darauf zu achten, dafg
die auf der Ruckseite eingestellte Netzspannung
mit
dem AnschluBwert des Netzes Ubereinstimmt.
.
Die Verbindung zwischen Schutzleiteranschlufs HM8001
und dem
Netz-Schutzleiter
ist vor jeglichen anderen
Verbindungen herzustellen (Netzstecker HM8001
also
zuerst anschlieRen).
Die Inbetriebnahme beschrankt sich dann im wesentli-
chen auf das Einschieben der Module. Diese konnen
nach Belieben in der rechten oder linken Einschubéffnung
betrieben werden.
Vor dem Einschieben oder bei einem Modulwechsel ist
das Grundgerat auszuschalten.
Der rote Tastenknopf
Power" (Mitte Frontrahmen HM8001) steht dann her-
aus, wobel ein kleiner Kreis (o) auf der oberen Tasten-
schmalseite sichtbar wird. Falls die auf der Ruckseite
befindlichen BNC-Buchsen nicht benutzt werden, sollte
man evtl. angeschlossene BNC-Kabel aus Sicherheits-
grunden entfernen.
Zur sicheren Verbindung mit den Betrieobsspannungen
mussen
die Module bis zum Anschiag eingeschoben
werden. Solange dies nicht der Fall ist, besteht keine
Schutzleiterverbindung
zum
Gehause
des Modules
(Buschelstecker oberhalb der Steckerleiste im Grund-
gerat). in diesem Fall darf kein Mef&signal an die Buchsen
des Modules gelegt werden. Allgemein gilt: Vor dem
Anlegen des MeRsignales mufS das Modul eingeschaltet
und funktionstuchtig sein. Ist ein Fehler am MeRgerat
erkennbar, durfen keine weiteren Messungen durchge-
fuhrt werden. Vor dem Ausschalten des Moduls oder bei
einem Mocdulwechsel ist vorher das Gerat vom MeBRkreis
zu trennen.
Anderungen vorbehalten
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