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Bedienungshandbuch EQJW 246F002 P100019099 Heizungs- und Fernheizungsregler Firmwareversion 2.4x...
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Hinweise und ihre Bedeutung GEFAHR HINWEIS Gefährliche Situationen, die zum Tod oder Sachschäden und Fehlfunktionen zu schweren Verletzungen führen Info WARNUNG Informative Erläuterungen Situationen, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen können Tipp Praktische Empfehlungen EQJW246F002...
Sicherheitshinweise 1 Sicherheitshinweise Beachten Sie zu Ihrer Sicherheit die folgenden Hinweise zur Montage, Inbetriebnahme und zum Betrieb des Heizungs- und Fernheizungsreglers: − Das Gerät darf nur von Fachpersonal, das mit Montage, Inbetriebnahme und Betrieb dieses Produkts vertraut ist, montiert und in Betrieb genommen werden. −...
Bedienung 2 Bedienung Der Regler ist mit den werkseitig vorgegebenen Temperaturen und Zeitprogrammen be- triebsbereit. Bei der Inbetriebnahme müssen am Regler die aktuelle Uhrzeit und das aktu- elle Datum eingegeben werden, vgl. Kap. 2.4. 2.1 Bedienelemente Die Bedienelemente sind an der Frontseite des Reglers angeordnet. 2.1.1 Bedienknopf Bedienknopf Drehen []:...
Bedienung 2.2 Informationen ablesen Das Display zeigt auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ das Datum, die Uhrzeit und die aktuelle Isttemperatur an. Witterungsgeführte Regelung · Isttemperatur = Außentemperatur außentemperaturabhängige Ferienzeiten aktiv Abschaltung aktiv Festwertregelung · Isttemperatur = Vorlauftemperatur EQJW246F002...
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Bedienung Weitere Informationen können durch Drehen des Dreh-/Druckknopfs abgefragt werden: Betriebszustand Für die Heizkreise HK1, HK2 und HK3 gilt: aktuelle aktueller Betriebsart Stellwert Ventil Umwälzpum- Heiz- kreis Für die Trinkwassererwärmung TWW gilt: aktuelle Be- triebsart Pumpe EIN/AUS Speicherladepumpe Zirkulationspumpe Solarkreispumpe Weitere Informationen vgl.
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Bedienung Nutzungszeiten (abhängig von der Anlagenkennziffer) – Heizkreis HK1 – Heizkreis HK2 – Heizkreis HK3 – Trinkwassererwärmung TWW Tagbetrieb-Zeiten sind im Zeitgraph schwarz markiert. Nachtbetrieb- und Ausschaltzeiten sind im Zeitgraph grau markiert. Weitere Informationen vgl. Kap. 2.5. ¼ Mess-, Soll und Grenzwerte des abgebildeten An- lagenteils werden angezeigt.
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Bedienung Trend-Viewer Standardmäßig werden die am Außensensor AF1 und Vorlaufsensor VF1 gemessenen Werte über die Zeit an- gezeigt. Weitere Informationen vgl. Kap. 2.2.1. Erweiterte Betriebsebene Nebenstehende Informationen zu Reglerausführung (Gerä- tekennung, Seriennummer, Software- und Hardwareversi- on) und Zählerbus werden in der erweiterten Betriebsebe- ne angezeigt.
Bedienung Info − Durch erneute Eingabe der Schlüsselzahl 1999 werden die Zusatzinformationen ausgeblendet. − Die Schlüsselzahl 1999 kann nicht verwendet werden, um Änderungen in der Reglerkonfiguration und -paramet- rierung vorzunehmen. Für die Konfiguration und Parame- trierung existiert eine gesonderte Schlüsselzahl, vgl. Kap.
Bedienung 2.3 Betriebsarten einstellen Tagbetrieb (Nennbetrieb): Unabhängig von der eingestellten Nutzungszeit und vom eingestellten Sommerbetrieb werden ständig die für den Nennbetrieb eingestellten Soll- werte ausgeregelt. Symbol: Nachtbetrieb (Reduzierbetrieb): Unabhängig von den eingestellten Nutzungszeiten werden ständig die für den Reduzierbetrieb relevanten Sollwerte ausgeregelt. Symbol: Regelbetrieb abgeschaltet: Unabhängig von den eingestellten Nutzungszeiten bleibt der Regelbetrieb der Heizkreise und der Trinkwassererwärmung ständig abgeschaltet.
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Bedienung ¼ Regelkreis in Editiermodus bringen. Die Betriebsart wird invertiert dargestellt. Betriebsart wählen: Automatikbetrieb Tagbetrieb ¼ Betriebsart bestätigen. EQJW246F002...
Bedienung 2.4 Zeit/Datum einstellen Die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum sind unmittelbar nach der Inbetriebnahme und nach einem Netzausfall von mehr als 24 Stunden einzustellen. Dies ist der Fall, wenn die Uhrzeit blinkt. Drehschalter auf die Schalterstellung „Zeit/Datum“ dre- hen.
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Bedienung „Jahr“ wählen. ¼ Jahr in Editiermodus bringen. Das Jahr wird invertiert dargestellt. Jahr ändern. ¼ Jahr übernehmen. Wenn gewünscht, automatische Sommer-/Winterzeitum- schaltung deaktivieren/aktivieren, vgl. Kap. 8.1: Automatische Sommer-Winterzeitumschaltung wählen. ¼ Automatische Sommer-Winterzeitumschaltung in Edi- tiermodus bringen. Die aktuelle Einstellung wird inver- tiert dargestellt: EIN = Sommer-Winterzeitumschaltung aktiv AUS = Sommer-Winterzeitumschaltung nicht aktiv...
Bedienung 2.5 Nutzungszeiten anpassen Für jeden Wochentag können drei Nutzungszeiträume eingestellt werden. Parameter Wertebereich HK1, HK2, HK3 TWW, ZP Start erster Nutzungszeitraum 06:00 00:00 Ende erster Nutzungszeitraum 22:00 24:00 Start zweiter Nutzungszeitraum --:-- --:-- 00:00 bis 24:00 Uhr in 15-Minuten-Schritten Ende zweiter Nutzungszeitraum --:-- --:--...
Bedienung Zeitraum/Tag für die Nutzungszeiten wählen. Die Nut- zungszeiten können für einzelne Tage oder als Block für einen Zeitraum Montag bis Freitag, Samstag und Sonntag oder Montag bis Sonntag vorgegeben wer- den. Die Auswahl wird invertiert dargestellt. ¼ Zeitraum/Tag in Editiermodus bringen. Die Startzeit des ersten Nutzungszeitraums ist im Edi- tiermodus (invertierte Darstellung).
Bedienung 2.6 Sondernutzung einstellen 2.6.1 Partyzeit Für die Dauer der eingestellten Partyzeit wird der Nennbetrieb im entsprechenden Regel- kreis (HK1, HK2, HK3 oder TWW) fortgesetzt bzw. eingeleitet. Nach Ablauf der Partyzeit stellt sich die Anzeige auf ------- zurück. Parameter Wertebereich HK1 P artyzeit --:-- h 0 bis 48 h;...
Bedienung ¼ Einstellung bestätigen. Sind alle Partyzeiten eingestellt: Drehschalter auf die Schaltereinstellung „Betriebsebe- ne“ zurückdrehen. Info Das Ablaufen des Party-Timers wird in Schritten von 15 Minuten angezeigt. 2.6.2 Feiertage An Feiertagen gelten die für Sonntag eingestellten Nutzungszeiten. Es können maximal 20 Feiertage eingegeben werden. Parameter Wertebereich Feiertage...
Bedienung ¼ Feiertag in Editiermodus bringen. Datum des Feiertags einstellen. ¼ Datum bestätigen. Die Eingabe weiterer Feiertage erfolgt analog. Feiertag löschen: Datum des zu löschenden Feiertags wählen. ¼ Datum bestätigen. Einstellung „ ----- “ wählen. ¼ Einstellung bestätigen. Der Feiertag ist gelöscht.
Bedienung Ferienzeitraum --.-- - --.-- 01.01 bis 31.12 Drehschalter auf die Schalterstellung „Sondernutzung“ drehen. Die Partyzeit des ersten Regelkreises ist ausge- wählt. „Ferien“ wählen. ¼ Ferien-Einstellung starten. Der erste eingestellte Ferien- zeitraum ist ausgewählt. Sind noch keine Ferien einge- stellt (Werkseinstellung), steht die Auswahl auf „--.-- - --.--“.
Bedienung Enddatum übernehmen. Die Ferienübernahme „alle“ ist ausgewählt. Sollen die Ferien nur für einen Regelkreis gelten, ge- wünschten Regelkreis wählen: – Heizkreis HK1 – Heizkreis HK2 – Heizkreis HK3 – Trinkwassererwärmung TWW Es stehen nur die Regelkreise zur Auswahl, die durch die gewählte Anlage geregelt werden können.
Inbetriebnahme Die in diesem Kapitel beschriebenen Änderungen in der Reglerkonfiguration und -parame- trierung können nur nach Eingabe der gültigen Schlüsselzahl vorgenommen werden. Die gültige Schlüsselzahl bei Erstinbetriebnahme steht auf Seite 218. Um zu vermeiden, dass die Schlüsselzahl von Unbefugten genutzt wird, sollte diese herausgetrennt oder un- kenntlich gemacht werden.
Inbetriebnahme Anlage wählen. ¼ Anlage bestätigen. „Zurück“ wählen. ¼ Menü verlassen. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ drehen. 3.2 Funktionen aktivieren und deaktivieren Eine Funktion wird über den zugehörigen Funktionsblock aktiviert. Die Funktionsblöcke sind in Kapitel 13.1 erläutert. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“...
Inbetriebnahme Aktive Funktionsblöcke werden mit schwarz gefüllten Quadraten dargestellt. Es stehen nur die Konfigurationsebenen zur Auswahl, die durch die gewählte Anlage geregelt werden kön- nen. ¼ Konfigurationsebene öffnen. Der erste Funktionsblock ist ausgewählt (graue Markie- rung). Funktion wählen. Funktionen ohne Funktionsblockparameter: ¼...
Inbetriebnahme Konfigurationsebene verlassen: „Zurück“ wählen. Konfigurationsebene verlassen. Zum Einstellen weiterer Funktionsblöcke in anderen Konfi- gurationsebenen die grau hinterlegten Schritte wiederho- len. Drehschalter auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ zurückdrehen. Info Alle Funktionsblockeinstellungen werden ausfallsicher im Regler gespeichert. 3.3 Parameter ändern Abhängig von der eingestellten Anlagenkennziffer und den aktiven Funktionen sind nicht alle Parameter zugänglich, die im Kapitel 13.2 aufgeführt werden.
Inbetriebnahme ¼ Parameterebene öffnen. Der erste Parameter ist ausgewählt (graue Markie- rung). Parameter wählen. ¼ Parameter in Editiermodus bringen. Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Parameter einstellen. ¼ Einstellung bestätigen. ¼ Das Einstellen weiterer Parameter erfolgt analog. Parameterebene verlassen: ...
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Inbetriebnahme übereinstimmt. Der Abgleich ist in CO5 mit F20 einzuschalten. Ein falsch vorgenommener Abgleich kann mit F20 - 0 gelöscht werden. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ drehen. Aktuelle Schlüsselzahl einstellen. ¼ Schlüsselzahl bestätigen. ¼ Konfigurationsebene CO5 wählen. ¼ Konfigurationsebene CO5 öffnen. ¼...
Inbetriebnahme Konfigurationsebene verlassen: „Zurück“ wählen. Konfigurationsebene verlassen. Drehschalter auf die Schalterstellung „Betriebsebene“ zurückdrehen. 3.5 Anzeigekontrast einstellen Der Anzeigekontrast des Displays kann dem Einbauort des Reglers angepasst werden. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ drehen. Aktuelle Schlüsselzahl einstellen. ¼ Schlüsselzahl bestätigen. ...
Inbetriebnahme 3.6 Anzeigesprache ändern Ab Werk werden die Displaytexte in deutscher Sprache angezeigt. Die Texte stehen auch in englischer Sprache zur Verfügung. Drehschalter in die Schalterstellung „Einstellungen“ drehen. Aktuelle Schlüsselzahl einstellen. ¼ Schlüsselzahl bestätigen. „Anzeigesprache“ wählen. ¼ Anzeigesprache in den Editiermodus bringen. Die aktuelle Sprache ist ausgewählt.
Inbetriebnahme 3.8 Sonderwerte Sind für die Regelung nicht relevante Sensoreingänge be- schaltet, wird automatisch die Seite „Sonderwerte” in der Betriebsebene des Reglers angezeigt. Dort können maxi- mal 5 Messwerte (Sensoreingänge oder 0-bis-10-V-Ein- gang) dargestellt werden. Die Darstellung erfolgt prinzipi- ell ohne Maßeinheit. Maßeinheit für alle Sensoreingänge ist °C.
Handbetrieb 4 Handbetrieb Im Handbetrieb erfolgt die Einstellung aller Ausgänge, vgl. Kap. 12. HINWEIS Anlagenschäden durch Frost bei Betriebsart Handbetrieb! In der Betriebsart Handbetrieb ist die Frostschutzfunktion deaktiviert. Heizungsanlage bei kalten Temperaturen nicht dauerhaft im Handbetrieb betreiben. Stellwert/Schaltzustand manuell ändern: Drehschalter in die Schalterstellung „Handbetrieb“...
Anlagen 5 Anlagen Es werden unterschiedliche hydraulische Anlagen unterschieden. Der Aufbau der hydrauli- schen Anlage kann aus den Anlagenbildern im Display abgelesen werden. Kesselanlagen: 1-stufige Kesselanlagen können aus allen Anlagen konzipiert werden, deren Heizkreise und Trinkwasserkreis über einen einzigen Wärmetauscher laufen. Dies sind die Anlagen 1.0-1, 1.5-1, 1.6-1, 1.6-2, 1.7-1, 1.8-1, 1.8-2, 1.9, 2.x, 3.x, 4.x, 5.x, 6.0, 7.x, 8.x, 9.x, 11.1-3, 14.x, 15.x, 16.x und 17.x.
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Anlagen Anlagen 1.1-2, 1.2, 1.3-2 und 1.4 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite UP1 RüF1 RK1/0...10V VF1 Anlage 1.1-2 1.3-2 Typ TWW XX = Einbindung von VF4 möglich möglich möglich möglich gestrichelte Einbin- – nicht möglich – nicht möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 >...
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Anlagen Anlagen 1.5-1, 1.6-2, 1.7-1 und 1.8-2 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage 1.5-1 1.6-2 1.7-1 1.8-2 Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich – möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 >...
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Anlagen Anlagen 1.5-2, 1.6-3, 1.7-2 und 1.8-3 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage 1.5-2 1.6-3 1.7-2 1.8-3 Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich – möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 >...
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Anlagen Anlagen 1.6-1 und 1.8-1 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage 1.6-1 1.8-1 Typ TWW nicht möglich nicht möglich Einbindung von VF4 VF1 nimmt Position von VF4 ein VF1 nimmt Position von VF4 ein gestrichelte Einbin- möglich möglich dung von ZP Hinweis RüF1 im Wärmetauscher montieren...
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Anlagen Anlagen 2,1, 2.2, 2.3 und 2.4 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – nicht möglich – nicht möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 >...
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Anlagen Anlage 3.1, 3.2, 3.3 und 3.4 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF2 RüF1 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich – möglich dung von ZP – – Ersatz durch UP1 Ersatz durch UP3 Werkseinstellung...
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Anlagen Anlage 3.5 RK1/0...10V RüF1 Anlage Hinweise Regelung und UP1 sind nur während der externen Bedarfsverarbeitung aktiv! Werkseinstellung CO1 > F03 - 1 (mit RüF1) CO5 > F07 - 0 (ohne Störmeldung an Kl. 43) EQJW246F002...
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Anlagen Anlagen 4.1, 4.2 und 4.3 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF2 RüF1 XX RF1 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich nicht möglich gestrichelte Einbin- – nicht möglich – dung von ZP – – Ersatz durch UP3 Werkseinstellung CO1 >...
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Anlagen Anlage 6.0 RK1/0...10V RüF2 RüF1 RüF3 Anlage Mit CO1 > F02 - 1 und CO2 > F02 - 1 und CO3 > Heizkreisen Heiz- kreis RK2 zugeordnet. und CO3 > Heizkreisen Heiz- Mit CO1 > F02 - 1 und CO2 > F02 - 0 kreis RK3 zugeordnet.
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Anlagen Anlagen 7.1 und 7.2 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 XX RüF2 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 >...
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Anlagen Anlagen 8.1 und 8.2 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RüF1 RK1/0...10V VF2 RüF2 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – nicht möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 >...
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Anlagen Anlagen 9.1 und 9.2 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF3 VF2 RüF2 RüF1 RF3 XX Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 >...
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Anlagen Anlagen 9.5 und 9.6 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF3 VF2 RüF2 RüF1 RF3 UP1 Anlage Typ TWW XX = Einbindung von VF4 nicht möglich möglich gestrichelte Einbin- – nicht möglich dung von ZP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 >...
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Anlagen Anlagen 11.0, 11.2-1, 11.3 und 11.4 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 11.0 11.2-1 11.3 11.4 Typ TWW ohne, VF2 nimmt Po- ohne, VF2 nimmt Po- Einbindung von VF4 nicht möglich nicht möglich sition von VF4 ein sition von VF4 ein gestrichelte Einbin- –...
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Anlagen Anlage 11.2-3 SF2 SF1 RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 11.2-3 VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) CO1 > F03 - 1 (mit RüF1) CO4 >...
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Anlagen Anlage 11.5 RK1/0...10V RüF1 RüF2 Anlage 11.5 Hinweise TWW-Kreis mit einstellbarer Ventilposition für die Speicherladung im absoluten Vorrangbetrieb. Mit RüF2 unterliegt die voreingestellte Ventilposition der Rück- lauftemperaturbegrenzung. Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) CO4 >...
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Anlagen Anlagen 11.6-1 und 11.6-2 RK1/0...10V RüF1 RüF2 SLP/ZP Anlage 11.6-1 11.6-2 Die Pumpe im Trinkwasserkreis ist als Dauerläufer auszuführen und direkt an die Netzspannung anzuschließen! Einbindung von VF4 mit; VF2 nimmt Position und UP2 ohne, VF2 nimmt Position von VF4 ein von VF4 ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung...
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Anlagen Anlagen 12.2-1 und 12.2-2 VF1 UP3 VF2 RüF2 RK1/0...10V RüF1 UP2 UP1 RK3 ZP AF1 RüF3 Anlage 12.2-1 12.2-2 Einbindung von VF4 mit; VF2 nimmt Posi- und UP2 tion von VF4 ein, ohne, VF2 nimmt Position von VF4 ein wenn ohne VF4 ge- arbeitet wird gestrichelte Einbin-...
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Anlagen Anlagen 13.0 und 13.1 VF1 RK3 RüF3 RüF2 RK1/0...10V RüF1 SLP UP3 Anlage 13.0 13.1 Einbindung von VF2 ohne und SLP Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) - 1 (mit AF1) CO1 >...
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Anlagen Anlagen 13.2-1 und 13.2-2 VF1 RK3 RüF3 RüF2 RK1/0...10V RüF1 UP2 UP3 ZP AF1 Anlage 13.2-1 13.2-2 Einbindung von VF4 mit; VF2 nimmt Position und UP2 ohne, VF2 nimmt Position von VF4 ein von VF4 ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird gestrichelte Einbin- möglich möglich...
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Anlagen Anlagen 13.6-1 und 13.6-2 VF1 VF2 RK1/0...10V RüF1 RüF2 SLP/ZP RF1 RK3 RüF3 Anlage 13.6-1 13.6-2 Die Pumpe im Trinkwasserkreis ist als Dauerläufer auszuführen und direkt an die Netzspannung anzuschließen! Einbindung von VF4 mit; VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn ohne, VF2 nimmt Position von VF4 ein und UP2 ohne VF4 gearbeitet wird...
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Anlagen Anlagen 15.1 und 15.2 Trinkwasse- rerwärmung vgl. Aus- klappseite RÜF1 BA8 BA9 UP3 RüF3 UP1 VF3 RF3 AF1 RK1/0...10V VF1 XX Anlage 15.1 15.2 Typ TWW XX = UP1 (damit steht UP1 nicht als Zubringer- SLP (UP1 als Zubringerpumpe nutzbar) pumpe zur Verfügung) Werkseinstellung CO1 >...
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Anlagen Anlagen 21.2-1 und 21.2-2 RK1/0...10V VF1 RüF3 RüF1 RüF2 Anlage 21.2-1 21.2-2 Einbindung von VF4 mit; VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn ohne, VF2 nimmt Position von VF4 ein und UP2 ohne VF4 gearbeitet wird gestrichelte Einbin- möglich möglich dung von ZP Werkseinstellung...
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Anlagen Anlage 21.2-3 RüF3 RK2 RK1/0...10V RüF1 RF3 UP2 RüF2 Anlage 21.2-3 VF2 nimmt Position von VF4 ein, wenn ohne VF4 gearbeitet wird Werkseinstellung CO1 > F01 - 0 (ohne RF1) CO1 > F02 - 1 (mit AF1) CO1 > F03 - 1 (mit RüF1) CO3 >...
Funktionen Heizkreis 6 Funktionen Heizkreis Die verfügbaren Funktionen sind abhängig von der gewählten Anlagenkennziffer. 6.1 Witterungsgeführte Regelung Bei der witterungsgeführten Regelung stellt sich die Vorlauftemperatur abhängig von der Außentemperatur ein. Die Heizkennlinie im Regler definiert den Sollwert für die Vor- lauftemperatur als Funktion der Außentemperatur (vgl.
Funktionen Heizkreis 6.1.1 Steigungskennlinie Grundsätzlich besteht folgender Zusammenhang: Fällt die Außentemperatur, so steigt die Vorlauftemperatur, um die Raumtemperatur konstant zu halten. Durch Variation der Para- meter Steigung und Niveau kann die Kennlinie an individuelle Bedürfnisse angepasst wer- den: Sinkt die Raumtemperatur in der kalten Jahres- ˚...
Funktionen Heizkreis Steigt die Raumtemperatur in der Übergangs- ˚ jahreszeit, ist eine Verringerung des Niveaus und gleich- zeitige Erhöhung der Steigung erforderlich. ˚ –20 EQJW246F002...
Funktionen Heizkreis Außerhalb der Nutzungszeiten werden reduzierte Sollwerte zur Regelung verwendet: Der reduzierte Vorlaufsollwert ergibt sich aus der Differenz zwischen den eingestellten Werten für 'Sollwert Tag' (Nennraumtemperatur) und 'Sollwert Nacht' (reduzierte Raumtempera- tur). Die Parameter 'Maximale Vorlauftemperatur' und 'Minimale Vorlauftemperatur' be- grenzen die Vorlauftemperatur nach oben und unten.
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Funktionen Heizkreis 6.1.2 4-Punkte-Kennlinie Mit Hilfe der 4-Punkte-Kennlinie kann eine eigene Heizkennlinie definiert werden. Die 4-Punkte-Kennlinie wird durch vier Punkte für die Außentemperatur, die Vorlauftemperatur, die reduzierte Vorlauftemperatur und die Rücklauftemperatur definiert. Die Parameter 'Ma- ximale Vorlauftemperatur' und 'Minimale Vorlauftemperatur' begrenzen die Vorlauftempe- ratur nach oben und unten.
Funktionen Heizkreis Parameter Parameter: Wertebereich Außentemperatur Punkt 1 –15,0 °C PA1, 2, 3 > P05:–50,0 bis 50,0 °C Punkt 2 –5,0 °C Punkt 3 5,0 °C Punkt 4 15,0 °C Vorlauftemperatur Punkt 1 70,0 °C PA1, 2, 3 > P05: –5,0 bis 150,0 °C Punkt 2 55,0 °C Punkt 3...
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Funktionen Heizkreis 6.3 Fußbodenheizung/Estrichtrocknung Mit Funktionsblockeinstellung CO1, 2, 3 > F05 - 1 wird der entsprechende Heizkreis als Fußbodenkreis definiert. Durch diese Maßnahme werden zunächst nur die Wertebereiche für die Steigung der Heizkennlinie und die maximale Vorlauftemperatur in den Ebenen PA1, 2, 3 eingegrenzt: −...
Funktionen Heizkreis Estrichtrocknung keine Speicherladungen ausgeführt, sofern sie nicht dem Frostschutz des Speichers dienen. Info Ein Zugriff auf die Funktionsblockparameter ist nach dem Start der Funktion nur durch Zu- rückstellen auf „Stop“ in CO1, 2 > F05 möglich. Funktionen Konfiguration CO1, 2, 3 >...
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Funktionen Heizkreis 6.5 Pufferspeicheranlagen Für die Pufferspeicher der Anlagen 3.9, 5.9, 14.1 bis 14.3, 15.1 bis 15.5, 16.x und 17.x lässt sich in PA1 eine Heizkennlinie nach Steigung oder nach 4 Punkten einstellen. Ohne Außentemperatursensor können in der Kundenebene ein Pufferspeicher-Sollwert für den Tag- und ein Pufferspeicher-Sollwert für den Nachtbetrieb eingestellt werden.
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Funktionen Heizkreis Wert wird als minimaler Sollwert für die Ladetemperatur herangezogen, der erst bei höhe- ren Pufferspeicher-Sollwerten zu gleiten beginnt. Bei vorhandenem Rücklauftemperatursen- sor RüF1 wird die Ladepumpe SLP mit CO1 > F22 - 1 zur Vermeidung von Kaltladung erst dann freigegeben, wenn die an RüF1 gemessene Temperatur die an SF1 gemessene er- reicht hat.
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Funktionen Heizkreis schreitet die an RüF2 gemessene Temperatur den eingestellten Schaltpunkt, wird der Aus- gang UP1 eingeschaltet und das Rücklaufwasser unten eingeschichtet. Mit CO4 > F14 - 1 wird die Funktion 'Thermische Desinfektion' und der dafür erforderli- che Eingang RüF3 aktiviert. Ggf. muss der Regler zu Beginn jeder thermischen Desinfekti- on zunächst erst einmal dafür sorgen, dass ausreichend hohe Temperatur im Pufferspei- cher zur Verfügung steht.
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Funktionen Heizkreis Parameter Parameter: Wertebereich Minimaler Sollwert Pufferladung PA1 > P16: AT bis 90,0 °C Pufferladung beenden PA1 > P17: AT bis 90,0 °C Überhöhung Ladetemperatur 6,0 °C PA1 > P18: 0,0 bis 50,0 °C Nachlauf Ladepumpe PA1 > P19: 0,0 bis 10,0 Solarkreispumpe ein 10,0 °C PA4 >...
Funktionen Heizkreis 6.7 Verzögerte Außentemperaturanpassung Zur Ermittlung des Vorlauftemperatur-Sollwerts wird die berechnete Außentemperatur heran- gezogen. Diese wird entweder bei fallender, bei steigender oder bei fallender und steigen- der Außentemperatur verzögert nachgeführt. Ändert sich die Außentemperatur innerhalb kürzester Zeit z. B. um 12 °C, wird die berechnete Außentemperatur bei einer Verzögerung 12 rgC pro Stunde von 3 °C über einen Zeitraum von t = = 4 h der Außentemperatur in...
Funktionen Heizkreis Funktionen Konfiguration Raumsensor RF1/RF2/RF3 CO1, 2, 3 > F01 - 1 6.9 Optimierung Für diese Funktion ist ein Raumsensor erforderlich. Der Regler ermittelt in Abhängigkeit von der Gebäudecharakteristik adaptiv die erforderliche Vorheizzeit (maximal 8 Stunden), mit der zu Beginn der Nutzungszeit im Referenzraum der 'Sollwert Tag' (Nennraumtempe- ratur) erreicht ist.
Funktionen Heizkreis 6.10.1 Kurzzeitadaption ohne Außensensor (raumtemperaturgeführt) Die Vorlauftemperaturregelung startet mit 'Vorlaufsollwert Tag' im Tagbetrieb oder mit dem 'Vorlaufsollwert Nacht' im Nachtbetrieb, da sich ohne Außensensor keine durch Kennlini- en berechneten Sollwerte ergeben. Die Zykluszeit legt den zeitlichen Abstand zwischen kontinuierlichen Vorlauftemperatur-Sollwertkorrekturen um jeweils 1 °C fest.
Funktionen Heizkreis Parameter Parameter: Wertebereich Außentemperatur Punkt 1 5,0 °C PA1, 2, 3 > P05:–50,0 bis 50,0 °C Punkt 2 15,0 °C Punkt 3 25,0 °C Punkt 4 35,0 °C Vorlauftemperatur Punkt 1 20,0 °C PA1, 2, 3 > P05: –5,0 bis 150,0 °C Punkt 2 15,0 °C Punkt 3...
Funktionen Heizkreis Info − Die Begrenzungsfaktoren 'KP' der Funktionen Rücklaufsensor (CO1, 2, 3 -> F03) gel- ten auch bei der Kälteregelung. − Die Bedarfsanforderung von nachgeschalteten Regelkreisen oder von extern (bei einem Vorregelkreis) basiert auf einer Maximalauswahl. Deshalb sind Anlagen wie z. B. Anla- ge 5.0 oder mittels Gerätebus gekoppelte Regler nicht für die Übermittlung des Kältebe- darfs geeignet.
Funktionen Trinkwasserkreis 7 Funktionen Trinkwasserkreis 7.1 Trinkwassererwärmung im Speichersystem Speicherladung starten Speicherladepumpe SF1 Speichersensor 1 Zirkulationspumpe WW Warmwasser KW Kaltwasser Bild 5: Aufbau eines Speichersystems Der Regler startet die Speicherladung, wenn die am Speichersensor 1 gemessene Wasser- temperatur den 'Sollwert Trinkwasser' um 0,1 °C unterschreitet. Ist die Vorlauftemperatur in der Anlage höher als die gewünschte Ladetemperatur, versucht der Regler bis zu drei Minuten lang, diese heizkreisseitig abzubauen, bevor die Speicherladepumpe in Betrieb gesetzt wird.
Funktionen Trinkwasserkreis Zeitprogrammgesteuerte Umschaltung der Speichersensoren Durch Konfiguration eines zweiten Speichersensors 2 kann mit dem Funktionsblock CO4 > F19 - 1 festgelegt werden, dass bei Tagbetrieb im Trinkwasserkreis auf Speichersensor 1 und bei Nachtbetrieb auf Speichersensor 2 zurückgegriffen wird. Damit lassen sich zeit- programmgesteuert unterschiedliche Speichervolumina auf Temperatur halten, auch auf unterschiedlichem Temperaturniveau, wenn sich die Sollwerte 'TWW Trinkwassert.' für Tag und Nacht voneinander unterscheiden.
Funktionen Trinkwasserkreis 7.2 Trinkwassererwärmung im Speicherladesystem Speicherladung starten Tauscherladepumpe Vorlaufsensor Speicherladepumpe Speichersensor 1 Speichersensor 2 Zirkulationspumpe WW Warmwasser KW Kaltwasser Bild 7: Aufbau eines Speicherladesystems Der Regler startet die Speicherladung, wenn die am Speichersensor 1 gemessene Wasser- temperatur den 'Sollwert Trinkwasser' um 0,1 °C unterschreitet. Ist die Vorlauftemperatur in der Anlage höher als die gewünschte Ladetemperatur, versucht der Regler bis zu drei Minuten lang, diese heizkreisseitig abzubauen, bevor die Tauscherladepumpe zusammen mit der Speicherladepumpe in Betrieb gesetzt wird.
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Funktionen Trinkwasserkreis erfolgt keine weitere Anhebung mehr; es wird eine Error-Meldung „Hinw. Max. Ladetemp“ generiert. Info Der am Ende einer Speicherladung aktuelle Sollwert im Tauscherladekreis wird zu Beginn der nächsten Speicherladung wieder herangezogen. Sind Nutzungszeiten für die Trinkwassererwärmung definiert, gilt der mittels Drehschalter eingestellte Tag-Sollwert 'TWW Trinkwassert.' während dieser Nutzungszeiten.
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Funktionen Trinkwasserkreis Parameter Schalterstellung: Wertebereich 40,0 °C Nacht-Sollwert 'TWW Trinkwassert.' : Min. bis Max. einstellbarer TWW-Sollwert Minimal einstellbarer TWW-Sollwert* 40,0 °C PA4 > P01: 5,0 bis 90,0 °C Maximal einstellbarer TWW-Sollwert* 60,0 °C PA4 > P02: 5,0 bis 90,0 °C Schaltdifferenz** 5,0 °C PA4 >...
Funktionen Trinkwasserkreis 7.3 Trinkwassererwärmung im Durchflusssystem Vorlaufsensor Zirkulationspumpe WW Warmwasser Kaltwasser Wasserströmungssensor Bild 8: Aufbau eines Durchflusssystems Ohne Strömungssensor bzw. Fließdruckschalter ist die Regelung der gewünschten Trink- wassertemperatur am Sensor VF nur während der Nutzungszeiträume der Zirkulati- onspumpe ZP aktiv. Durch den Strömungssensor bzw. Fließdruckschalter ist es dem Regler möglich, Beginn und Ende der Trinkwasserentnahme zu erkennen.
Funktionen Trinkwasserkreis Parameter Schalterstellung: Wertebereich Tag-Sollwert 'TWW Trinkwassert.' 60,0 °C : Min. bis Max. einstellbarer TWW-Sollwert Nacht-Sollwert 'TWW-Trinkwassert.' 40,0 °C : Min. bis Max. einstellbarer TWW-Sollwert Parameter Parameter: Wertebereich Minimal einstellbarer TWW-Sollwert 40,0 °C PA4 > P01: 5,0 bis 90,0 °C Maximal einstellbarer TWW-Sollwert 60,0 °C PA4 >...
Funktionen Trinkwasserkreis Mit der Einstellung CO4 > F07 - 1 wird der Heizbetrieb im UP1-Heizkreis nach 20 Minu- ten Vorrang (Aus-Zeit während der Trinkwassererwärmung) für die Dauer von 10 Minuten wieder aufgenommen. Mit CO4 > F07 - 0 hat die Speicherladung unbegrenzt Vorrang vor dem Heizbetrieb im UP1-Heizkreis.
Funktionen Trinkwasserkreis Funktionen Konfiguration ZP bei Ladung CO4 > F11 7.8 Vorrangschaltung Bei vielen Fernwärmeanlagen mit primärseitiger Trinkwassererwärmung deckt die zugeteil- te Wassermenge nicht gleichzeitig die Trinkwassererwärmung und den Heizbetrieb ab. Die erforderliche Leistung zur Trinkwassererwärmung muss bei hohen Heizlasten dann der Heizung entzogen werden, und zwar so lange, bis die Trinkwasseranforderung beendet ist.
Funktionen Trinkwasserkreis 7.8.2 Absenkbetrieb Bei allen Anlagen mit Trinkwassererwärmung und mindestens einem Heizkreis mit Regel- ventil kann der Trinkwassererwärmung Vorrang durch Absenkbetrieb eingeräumt werden. Mit der Einstellung CO4 > F09 - 1 wird die Temperatur am Sensor VFx im Trinkwasserkreis überwacht.
Funktionen Trinkwasserkreis 7.10 Thermische Desinfektion des Trinkwasserspeichers Bei allen Anlagen mit Trinkwassererwärmung wird an dem ausgewählten Wochentag oder täglich eine thermische Desinfektion des Trinkwassers durchgeführt. − Bei Anlagen mit Trinkwasserspeicher wird dieser unter Berücksichtigung des Parame- ters 'Überhöhung Ladetemperatur' (bzw. des Funktionsblockparameters 'Überhöhung', je nach Anlage) auf die eingestellte 'Desinfektionstemperatur' aufgeheizt.
Anlagenübergreifende Funktionen 8.2 Frostschutz Frostschutztechnische Maßnahmen werden wirksam, wenn die Außentemperatur unter den 'Grenzwert' fällt. Die Schaltdifferenz zur Aufhebung der frostschutztechnischen Maßnah- men beträgt jeweils 1 °C. Eingeschränkter Frostschutz: Frostschutztechnische Maßnahmen werden nur einge- leitet, wenn sich alle Heizkreise einer Anlage im abgeschalteten Regelbetrieb befinden. Die Umwälzpumpen werden zwangsweise eingeschaltet und deren Vorlauftemperatur-Soll- werte auf 10 °C gesetzt.
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Anlagenübergreifende Funktionen 8.3 Zwangslauf der Pumpen Wenn die Heizkreispumpen 24 Stunden nicht aktiviert wurden, wird der Zwangslauf zwi- schen 12:02 und 12:03 Uhr vollzogen, um ein Festsitzen der Pumpen bei längerem Still- stand zu vermeiden. Im Trinkwasserkreis wird die Zirkulationspumpe zwischen 12:04 und 12:05 Uhr, die übrigen Pumpen zwischen 12:05 und 12:06 Uhr betrieben.
Anlagenübergreifende Funktionen 8.6 Dreipunktregelung Die Vorlauftemperatur kann mit einem PI-Algorithmus geregelt werden. Das Ventil reagiert auf Impulse, die der Regler bei einer bestehenden Regelabweichung aussendet. Insbeson- dere die Länge des ersten Impulses hängt von der Größe der Regelabweichung und der gewählten 'KP (Verstärkung)' ab (die Impulslänge steigt mit steigendem KP).
Anlagenübergreifende Funktionen 8.8 Stetige Regelung im Regelkreis RK1 Die Vorlauftemperatur im Regelkreis RK1 kann mit einem PID-Algorithmus geregelt werden. Das Ventil im Regelkreis RK1 erhält vom Regler ein analoges 0-bis-10-V-Signal. Die 'KP (Verstärkung)' bewirkt bei einer bestehenden Regelabweichung sofort eine Änderung des 0-bis-10-V-Signals (je größer KP, desto größer die Änderung).
Anlagenübergreifende Funktionen Funktio en Konfiguration Freigabe CO1, 2, 3 > F14 - 1* Freigabe Regler CO5 > F15 - 1* * Aktiv bei BE =: EIN, AUS 8.10 Drehzahlsteuerung der Ladepumpe Mit dieser Funktion kann die Förderleistung der Ladepumpe in Anlagen mit Pufferspeicher (CO1 >...
Anlagenübergreifende Funktionen 8.11 Externe Bedarfsverarbeitung Der Regler ist in der Lage, binäre oder analoge Bedarfsanforderungen aus einer komple- xeren Sekundäranlage zu verarbeiten. Eine binäre Bedarfsverarbeitung kann nur erfol- gen, wenn der Eingang SF3/FG3 nicht belegt ist. Zusätzlich ist eine Bedarfsverarbeitung mittels Gerätebus konfigurierbar.
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Anlagenübergreifende Funktionen Bedarfsverarbeitung 0 bis 10 V Unabhängig von der Betriebsart – ausgenommen Handbetrieb – des betreffenden Regel- kreises wird mindestens die dem 0-bis-10-V-Signal am 0-bis-10-V-Eingang entsprechende Vorlauftemperatur ausgeregelt. Funktionen Konfiguration Bedarfverarbeitung CO1 > F15 - 1 Bedarfsverarbeitung 0 bis 10 V CO1, 2, 3 >...
Anlagenübergreifende Funktionen die Eingabe von vier Leistungsgrenzwerten zur witterungsgeführten Leistungsbegrenzung Alle Grenzwerte werden in der Dimension Impulse pro Stunde [Imp/h] eingestellt. Da die Anzeige der aktuellen Impulsrate P [Imp/h] (–> erweiterte Betriebsebene, Schlüsselzahl 1999) in Abhängigkeit des zeitlichen Abstandes der eintreffenden Impulse berechnet wird, ist es selbstverständlich, dass der Regler nicht unmittelbar auf jede sprunghafte Leis- tungsänderung in der Anlage reagieren kann.
Anlagenübergreifende Funktionen 8.13 Schleichmengenbegrenzung mit Binäreingang Mit Hilfe eines am Eingang BE13 oder an RüF1 angeschlossenen Grenzschalters des Pri- märstellventils ist es möglich, dem Regler die Information „Schleichmenge unterschritten“ zu melden. Am Eingang BE13 kann entweder der offene ('Aktiv bei BE =' AUS) oder der geschlossene ('Aktiv bei BE =' EIN) Binäreingang als Zustand „Schleichmenge unterschrit- ten“...
Anlagenübergreifende Funktionen 8.14.1 Bedarf anfordern und verarbeiten In der Regel wird der Regler, der in einem System von gekoppelten Reglern das Primär- ventil bzw. den Kessel ansteuert (= Primärregler), den Bedarf sämtlicher nachgeschalteter Regler (= Sekundärregler) verarbeiten. Dementsprechend muss der Primärregler so konfi- guriert werden, dass er den Bedarf empfängt.
Anlagenübergreifende Funktionen Funktionen Konfiguration * Register-Nr. / 1 bis 4 ** Register-Nr. / 1 bis 4 Info Die Register-Nr. für die Außentemperatur AF1 oder AF2 muss für den sendenden und den empfangenden Regler gleich sein. 8.14.3 Uhrzeit synchronisieren Ein Regler in einem System von gekoppelten Reglern sollte die Funktion Uhrzeitsynchroni- sation übernehmen.
Anlagenübergreifende Funktionen kreis mit Ventil außer Betrieb gesetzt werden, wird das betreffende Heizkreisventil ge- schlossen; die Heizkreis-Umwälzpumpe bleibt in Betrieb. Soll ein Sekundär-Heizkreis ohne Ventil außer Betrieb gesetzt werden, wird bspw. in Anlagen 2.x durch Konfiguration Freigabe RK1 empfangen ausschließlich dessen Heiz- kreis-Umwälzpumpe und nicht der Primärkreis RK1 außer Betrieb gesetzt.
Anlagenübergreifende Funktionen 8.16 Aufschalten von Ferngebern zum Einlesen der Ventilstellungen Die Eingänge FG1 bis FG3 stehen zur Aufschaltung von Widerstandsferngebern, bei- spielsweise zum Einlesen von Ventilstellungen, zur Verfügung, wenn im betreffenden Regel- kreis kein Widerstands-Raumsensor konfiguriert ist. Die Messwerte – Messbereiche jeweils 0 bis 2000 Ω...
Anlagenübergreifende Funktionen Funktionen Konfiguration Betrieb UP1 CO5 > F14 - 1 8.20 Externe Wärmeanforderung bei Unterversorgung Eine externe Wärmequelle kann mittels 0-bis-10-V-Ausgang angefordert werden. Es wird automatisch der für die externe Bedarfsanforderung zuständige Funktionsblock CO1 > F18 - 1 gesetzt, dessen Funktionsblockparameter die Festlegung des Übertra- gungsbereichs erlauben.
Betriebsstörung 9 Betriebsstörung Eine Betriebsstörung wird im Display durch blinkendes -Symbol angezeigt. Zusätzlich wird bei Sensorausfall das Display in Intervallen von 10 Sekunden für die Dauer von 1 Sekunde beleuchtet. Durch Drücken des Bedienknopfs öffnet sich die Error-Ebene. Solan- ge eine akute Betriebsstörung vorliegt, bleibt die Error-Meldung in der Anzeige enthalten, auch, wenn sie nicht durch Drücken des Bedienknopfs geöffnet wird.
Betriebsstörung 9.2 Sensorausfall Gemäß der Fehlerliste wird in der Error-Ebene durch die Anzeige „Err Sensorausfall“ auf Sensorausfälle aufmerksam gemacht. Detaillierte Informationen sind nach Verlassen der Error-Ebene innerhalb der Betriebsebene durch Abfragen der einzelnen Temperaturwerte zu bekommen: jeder Sensor, der in Kombination mit drei waagerechten Strichen an Stelle des Messwerts angezeigt wird, weist auf einen defekten Sensor hin.
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Betriebsstörung Funktionen Konfiguration Überwachung CO5 > F19 - 1 9.4 Fehlerstatusregister Das Fehlerstatusregister dient der Meldung von Regler- oder Anlagenstörungen. Die Feh- lermeldungen, die Einfluss auf einen ggf. konfigurierten Störmeldeausgang (CO5 > F07 - 1) nehmen, sind in nachfolgender Tabelle fett hervorgehoben. Mit Hilfe der Funktionsblöcke in der Konfigurationsebene CO8 können einzelne, von der Anwendung nicht beanspruchte Eingänge des Reglers als Binäreingänge ins Fehlerstatus- register aufgenommen werden.
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Kommunikation 10 Kommunikation Mit Hilfe des optionalen Kommunikationsmoduls RS-485 (Modbus-RTU-Schnittstelle für Zweileiter-Busnetz) kann der Heizungsregler EQJW 246 mit einem Leitsystem kommunizieren. Mit einer geeigneten Software zur Prozessvisualisierung und zur Kommunikation lässt sich ein vollständiges Leitsystem aufbauen. Info Die Betriebssoftware kann über ein Datenkabel aktualisiert werden, sofern mit CO6 > F01 - 1 der Modbus aktiviert ist.
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Kommunikation Alle Kommunikationsmodule sind auf den Betrieb an der Kommunikationsschnittstelle abgestimmt. Die Schnittstelleneigenschaften sind nicht parametrierbar. Eigenschaft Einstellung Baudrate 19200 Baud Datenbit, Parität, Stoppbit 8 Bit, Keine (no), 1 Stoppbit Weitere Einzelheiten zum Kommunikationszubehör finden im Handbuch Kommunikationsanbindung 10.1 Kommunikationsmodul RS-485 Der Anschluss für das optionale Kommunikationsmodul (0440210003) befindet sich frontal betrachtetseitlich links im Reglergehäuse (RJ-45-Anschlussbuchse).
Kommunikation werden. Wenn keine Kommunikation zwischen Leitsystem und Regler besteht, können Ein- griffe des Leitsystems auf dynamische Prozesse mit der Funktion Überwachung zeitlich beschränkt werden. Solange gültige Modbusanfragen registriert werden, setzt der Regler die Zeitüberwachung zurück; nach Ablauf von 30 Minuten werden jedoch im Fehlerfall sämtliche Ebenenbits wieder auf „autark“...
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Kommunikation denen im WMZ voreingestellten übereinstimmen. Ist die im WMZ voreingestellte Zähler- busadresse unbekannt, kann im Falle eines einzelnen aufgeschalteten WMZ die Zähler- busadresse 254 gewählt werden. Die Adresse 255 deaktiviert die Kommunikation zum jeweiligen WMZ. Der für den jeweiligen Zähler zu wählende Typ ist der technischen Doku- mentation TV-SK 6311 zu entnehmen.
Kommunikation 10.2.2 Volumenstrom- und/oder Leistungsbegrenzung mit Zählerbus Zur Erzielung einer ordnungsgemäßen Begrenzung ist es notwendig, dass die Aktualisie- rungsrate der Messgröße Volumenstrom und/oder Leistung höchstens fünf Sekunden be- trägt. Insbesondere bei batteriebetriebenen Wärmezählern ist zu beachten, dass einige Fabrikate mit Kommunikationspausen reagieren, wenn sie zu häufig ausgelesen werden. Andere könnten vorzeitig ihre Energiereserven aufbrauchen.
Kommunikation zwert und – bei Anlagen mit nur einem Primär-Regelventil und sekundärseitiger Trinkwas- sererwärmung – der Maximalgrenzwert Heizbetrieb und der Maximalgrenzwert Trinkwas- ser einzustellen. Der Begrenzungsfaktor bestimmt die Eingriffshärte des Reglers bei Gren- zwertverletzungen. Bei aktivierter Volumenstrombegrenzung werden die jeweiligen Mess- und Grenzwerte im Modus „erweiterte Betriebsebene”...
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Kommunikation Bei aktivierter Leistungsbegrenzung werden die jeweiligen Mess- und Grenzwerte im Mo- dus „erweiterte Betriebsebene” (vgl. Seite 13) nach Bestätigen des Anlagenbilds zur Anzeige gebracht. Info Signalisiert der Regler CO5 > F00 - 1, sind alle Zugriffe auf die Rücklauf-, Volumenstrom- und Leistungseinstellungen gesperrt.
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Kommunikation 10.3 Speichermodul Insbesondere für die Übertragung aller eingestellten Daten eines Reglers EQJW 246 auf mehrere andere Regler EQJW 246 bietet sich die Verwendung eines Speichermoduls (Zubehör-Nr. 0440210010) an. Der Anschluss des Speichermoduls erfolgt an der seitli- chen RJ-45-Buchse. Nach erfolgtem Anschluss erscheint „Einstellungen sichern“...
Einbau 11 Einbau Maße in mm (B x H x T): 144 x 98 x 75 Das Gerät besteht aus dem Reglergehäuse mit der Elektronik und dem Gehäuserückteil mit den Klemmenleisten. Es eignet sich für Schalttafeleinbau, Wandmontage und Hutschienen- montage (vgl. Bild 9). Schalttafeleinbau 1.
Elektrischer Anschluss 12. Elektrischer Anschluss Gefahr durch Stromschlag! − Beim Verkabeln und Anschließen des Reglers sind grundsätzlich die VDE-Vorschriften und die Vorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen zu beachten. Daher müssen diese Arbeiten von einer Fachkraft ausgeführt werden! − Die Klemmen 33, 39, 42 und 45 erlauben das gezielte Einbinden sicherheitstechni scher Einrichtungen mit direkter Wirkung auf die einzelnen Motorantriebe und die Pumpen.
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BE10 BE11 BE12 RüF1 BE13 RüF2 BE14 RüF3 BE15 BE16 BE17 SF3/FG3 Fühler COM Rk1_3-Pkt + 0 ... 10 V out – Rk1_2-Pkt + 0/10 V out (PWM) – + 0 ... 10 V in – Rk2_3-Pkt Rk2_2-Pkt M-Bus M-Bus BA10 Rk3_3-Pkt Gerätebus...
Elektrischer Anschluss Überspannungsschutzmaßnahmen − Werden Signalleitungen außerhalb von Gebäuden oder über größere Distanzen verlegt, geeignete Überspannungsschutzmaßnahmen treffen! Bei Busleitungen sind solche Maßnahmen unverzichtbar. − Der Schirm von Signalleitungen, die außerhalb von Gebäuden verlegt sind, muss strom tragfähig und beidseitig geerdet sein. −...
Elektrischer Anschluss Anschluss der Antriebe − 0-bis-10-V-Stellausgang: Leitungen mit einem Querschnitt von mindestens 2 x 0,5 mm² verwenden. −Dreipunkt-/Zweipunkt-Stellausgänge: Leitungen als Feuchtraumkabel mit mindestens 1,5 mm² an die Klemmen des Reglerausgangs führen. Es empfiehlt sich, die Laufrichtung bei Inbetriebnahme zu überprüfen. Anschluss der Pumpen Alle Leitungen mit mindestens 1,5 mm²...
Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 05 Fußboden- nicht Anl. CO1 > F05 - 1: Fußbodenheizung/Estrichtrocknung 1.5–1.8, 3.x, heizung Funktionsblockparameter: 5.0–5.2, 7.x, Starttemperatur: 20,0 bis 60,0 °C (25 °C) 9.x, 12.x, Halten Tage: 0 bis 10 Tage (0 Tage) 14.x, 15.x, Anstieg/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (5,0 °C) 16.x, 17.x...
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 13 Dämpfung alle* CO1 > F13 - 1: Dämpfung AUF-Signal (nur mit CO1 > F12 - 1) Funktionsblockparameter: Maximale Regelabweichung: 3,0 bis 10,0 °C (3,0 °C) 14 Freigabe alle* CO1 > F14 - 1: Freigabe RK1 an BE15; FG1 ist ohne Funkti- Funktionsblockparameter: Aktiv bei BE = EIN, AUS (EIN) 15 Bedarfs-...
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 21 Drehzahl- nur Anl. CO1 > F21 - 1: Temperaturabhängige Anpassung der Förder- 3.9, 5.9, steuerung der leistung der Ladepumpe 16.x, 17.x Ladepumpe Funktionsblockparameter: Start Drehzahlred.- SF2 Grenzwert: 5,0 bis 90,0 °C (40,0 °C) Stop Drehzahlred.- SF2 Grenzwert: 5,0 bis 90,0 °C (50,0 °C)
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 05 Fußboden- alle* CO2 > F05 - 1: Fußbodenheizung/Estrichtrocknung heizung Funktionsblockparameter: Starttemperatur: 20 bis 60 °C (25 °C) Halten Tage: 0 bis 10 Tage (0 Tage) Anstieg/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (5,0 °C) Maximaltemperatur: 25,0 bis 60,0 °C (45,0 °C) Halten Tage: 0 bis 10 Tage (4 Tage) Absenkung/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (0,0 °C)
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 14 Freigabe alle* CO2 > F14 - 1: Freigabe RK2 an BE16; FG2 ist ohne Funkti- Funktionsblockparameter: Aktiv bei BE = EIN, AUS (EIN) 16 Bedarfs- alle* CO2 > F16 - 1: Bedarfsverarbeitung in Rk2 verarbeitung Funktionsblockparameter: 0 bis 10 V...
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 05 Fußboden- alle* CO3 > F05 - 1: Fußbodenheizung/Estrichtrocknung heizung Funktionsblockparameter: Starttemperatur: 20 bis 60 °C (25 °C) Halten Tage: 0 bis 10 Tage (0 Tage) Anstieg/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (5,0 °C) Maximaltemperatur: 25,0 bis 60,0 °C (45,0 °C) Halten Tage: 0 bis 10 Tage (4 Tage) Absenkung/Tag: 0,0 bis 10,0 °C (0,0 °C)
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 14 Freigabe nicht bei CO3 > F14 - 1: Freigabe RK3 an BE17; FG3 ist ohne Funkti- Anl. mit Funktionsblockparameter: Aktiv bei BE = EIN, AUS (EIN) 16 Bedarfs- alle* CO3 > F16 - 1: Bedarfsverarbeitung in Rk3 verarbeitung Funktionsblockparameter: 0 bis 10 V...
Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 21 Drehzahl- 1.5–1.8, CO4 > F21 - 1: Temperaturabhängige Anpassung der För- 2.x, steuerung der derleistung der Ladepumpe 3.1–3.4, Ladepumpe Funktionsblockparameter: 4.1–4.3, Start Drehzahlred., SF2 Grenzwert: 5,0 bis 90,0 °C 5.1, 5.2, (40,0 °C) 7.x, 8.x, Stop Drehzahlred, SF2 Grenzwert: 5,0 bis 90,0 °C...
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 05 Verzögerte nicht Anl. CO5 > F05 - 1: Verzögerte Außentemperaturanpassung bei Außentempe- fallender Temperatur raturanpas- Funktionsblockparameter: sung (fallend) Verzögerung/h: 1,0 bis 6,0 °C (3,0 °C) 06 Verzögerte nicht Anl. CO5 > F06 - 1: Verzögerte Außentemperaturanpassung bei steigender Temperatur Außentempe- raturanpas-...
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 12 Schleich- nicht Anl. CO5 > F12 - 1: Schleichmengenbegrenzung mengen- Funktionsblockparameter: begrenzung Schaltmodus: Binär, Analog (Binär) Aktiv bei BE = EIN, AUS (EIN) 14 Betrieb UP1 3.0, 5.0, CO5 > F14 - 1: Betrieb Zubringerpumpe UP1 bei Eigenbe- 7.x, 12.x, darf 15.1, 16.1,...
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Anhang Bemerkung Funktionsblockparameter: Wertebereich (Werk- Funktion Anl. seinstellung) 08 AF2 sen- alle CO7 > F08 - 1: Auswertung aktiv Funktionsblockparameter: Register-Nr. / 1 bis 4 (2) 09 AF2 nicht Anl. CO7 > F09 - 1: empfangen Funktionsblockparameter: Register-Nr. / 1 bis 4 (2) 10 Bedarf RK1 alle CO7 >...
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CO7 -> F20 - 1: 20 TWE aktiv alle Funktionsblockparameter: senden Register-Nr./5 bis 64 (32) CO7 -> F21 - 1: 21 Freigabe RK1 alle Funktionsblockparameter: empfangen Register-Nr./5 bis 64 (32) 22 Freigabe RK2 0 3.1-3.4, 4.x, CO7 -> F22 - 1: empfangen 5.x, 6.x, Funktionsblockparameter:...
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12 Auswertung alle CO8 > F12 - 1: Auswertung aktiv BE12 Funktionsblockparameter: 13 Auswertung alle CO8 > F13 - 1: Auswertung aktiv BE13 Funktionsblockparameter: 15 Auswertung alle CO8 > F15 - 1: Auswertung aktiv BE15 Funktionsblockparameter: 16 Auswertung alle CO8 > F16 - 1: Auswertung aktiv BE16 Funktionsblockparameter: 17 Auswertung...
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Anhang 14.2 Parameterlisten PA1: Heizkreis HK1 Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Steigung, Vorlauf: 0,2 bis 3,2 (1,8) 0,2 bis 1,0 (1,0) mit CO1 > F05 - 1 Niveau (Parallelverschiebung): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Vorlaufsollwert Tag (nur mit CO1 > F02 - 0 und CO1 >...
Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Kennlinie durch 4 Punkte Außentemperatur: –50,0 bis 50,0 °C (–15,0 °C; –5,0 °C; 5,0 °C; 15,0 °C) –50,0 bis 50,0 °C (5,0 °C; 15,0 °C; 25,0 °C; 35,0 °C)* Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (70,0 °C; 55,0 °C; 40,0 °C; 25,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C;...
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Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Steigung, Rücklauf (nur mit CO1 > F03 - 1): 0,2 bis 3,2 (1,2) Niveau, Rücklauf (nur mit CO1 > F03 - 1): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Fußpunkt Rücklauftemperatur (nur mit CO1 > F03 - 1): 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) Maximale Rücklauftemperatur (nur mit CO1 >...
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Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Kennlinie durch 4 Punkte Außentemperatur: –50,0 bis 50,0 °C (–15,0 °C; –5,0 °C; 5,0 °C; 15,0 °C) –50,0 bis 50,0 °C (5,0 °C; 15,0 °C; 25,0 °C; 35,0 °C)* Vorlauftemperatur: –5,0 bis 150,0 °C (70,0 °C; 55,0 °C; 40,0 °C; 25,0 °C) –5,0 bis 150,0 °C (20,0 °C;...
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Anhang PA3: Heizkreis HK3 Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Steigung, Vorlauf: 0,2 bis 3,2 (1,8) 0,2 bis 1,0 (1,0) mit CO3 > F05 - 1 Niveau (Parallelverschiebung): –30,0 bis 30,0 °C (0,0 °C) Vorlaufsollwert Tag (nur mit CO1, CO3 > F02 - 0 und CO3 >...
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Anhang Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung) Fußpunkt Rücklauftemperatur (nur mit CO3 > F03 - 1): 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) Maximale Rücklauftemperatur: 5,0 bis 90,0 °C (65,0 °C) Überhöhung Sollwert Vorregelkreis: 0,0 bis 50,0 °C (5,0 °C) * bei Kälteregelung mit und ohne Außensensor PA4: Trinkwassererwärmung TWW Displayanzeige Parameter: Wertebereich (Werkseinstellung)
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Anhang 14.3 Widerstandswerte Pt 1000 Temperatur °C –35 –30 –25 –20 –15 –10 –5 Widerstand Ω 862,5 882,2 901,9 921,6 941,2 960,9 980,4 1000,0 1019,5 1039,0 1058,5 1077,9 Temperatur °C Widerstand Ω 1097,3 1116,7 1136,1 1155,4 1174,7 1194,0 1213,2 1232,4 1251,6 1270,8 1289,9 1309,0 Temperatur °C +100 +105...
Anhang 14.4 Technische Daten Eingänge 17 konfigurierbare Eingänge für Temperatursensor Pt 1000, PTC und Ni 1000 und Binäreingänge 1 Eingang 0 bis 10 V z. B. für ein Bedarfs- oder Außentemperatursignal Eingang 17 für ein Impulssignal 3 bis 800 lmp/h eines Wärmezählers zur Leistungsbegrenzung in RK1 konfigurierbar Ausgänge 3 x Dreipunktsignal: Belastbarkeit max.
Anhang 14.5 Kundenwerte Station Betreiber Zuständiges Büro Anlagenkennziffer Funktionsblockeinstellungen in den Konfigurierebenen EQJW246F002...
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Anhang Einstellungen am Drehschalter · Sollwerte Parameter Wertebe- Schalterstellung reich HK1 Raumtemperatur 0,0 bis HK2 Raumtemperatur 40,0 °C HK3 Raumtemperatur min. bis max. TWW Trinkwassert. Trinkwassert. HK1 AT Abschaltwert –50,0 bis HK2 AT Abschaltwert 50,0 °C HK3 AT Abschaltwert Parameter Wertebe- Schalterstellung reich...
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Anhang Start erster Nutzungszeitraum Ende erster Nutzungszeitraum Start zweiter Nutzungszeitraum 00:00 bis 24:00 Uhr Ende zweiter Nutzungszeitraum Start dritter Nutzungszeitraum Ende dritter Nutzungszeitraum Nutzungszeiten HK3 Wertebe- reich Start erster Nutzungszeitraum Ende erster Nutzungszeitraum Start zweiter Nutzungszeitraum 00:00 bis Ende zweiter Nutzungszeitraum 24:00 Uhr Start dritter Nutzungszeitraum Ende dritter Nutzungszeitraum...
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Anhang Parameter Wertebereich (HK1) (HK2) (HK3) 02 Niveau (Parallelverschiebung) –30,0 bis 30,0 °C 03 Vorlaufsollwert Tag –5,0 bis 150,0 °C 04 Vorlaufsollwert Nacht –5,0 bis 150,0 °C 05 Kennlinie durch 4 Punkte Außentemperatur, Punkt 1 –50,0 bis 50,0 °C Außentemperatur, Punkt 2 –50,0 bis 50,0 °C Außentemperatur, Punkt 3 –50,0 bis 50,0 °C...
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Anhang Parameter Wertebereich (HK1) (HK2) (HK3) 13 Fußpunkt Rücklauftemperatur 5,0 bis 90,0 °C 14 Maximale Rücklauftemperatur 5,0 bis 90,0 °C 15 Überhöhung Sollwert Vorregelkreis 0,0 bis 50,0 °C 16 Minimaler Sollwert Pufferladung – – AT bis 90,0 °C 17 Pufferladung beenden –...
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Anhang Funktionsblockparameter Wertebereich (HK1) (HK2) (HK3) 17 Aktiv bei BE = – – EIN, AUS 18 Anfang – – 0,0 bis 150,0 °C Ende – – 0,0 bis 150,0 °C Überhöhung – – 0,0 bis 30,0 °C 21 Start Drehzahlred. - SF2 Grenzwert –...
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Anhang Funktionsblockparameter CO4 (TWW) Wertebereich 09 Start 0 bis 10 min HK1, HK2, HK3, HK1+HK2, HK1 + Regelkreis 12 Mindestdrehzahl 5 bis 50 % KP (Verstärkung) 0,1 bis 50,0 Tn (Nachstellzeit) 1 bis 999 s TV (Vorhaltezeit) 0 bis 999 s TY (Ventillaufzeit) 15 bis 240 s Schaltdifferenz...
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Anhang Funktionsblockparameter Wertebereich 05 Verzögerung/h 1,0 bis 6,0 °C 06 Verzögerung/h 1,0 bis 6,0 °C 07 Relaiskontakt Schließer, Öffner 09 Grenzwert –15,0 bis 3,0 °C 10 Maximalgrenzwert AT bis 800 lmp/h Max. Heizbetrieb AT bis 800 lmp/h Max. Trinkwasser 1 bis 800 lmp/h Begrenzungsfaktor 0,1 bis 10,0 12 Schaltmodus...
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Anhang Funktionsblockparameter Wertebereich 11 Maximalgrenzwert AT bis 650 m³/h Max. Heizbetrieb AT bis 650 m³/h Max. Trinkwasser 0,01 bis 650 m³/h Begrenzungsfaktor 0,1 bis 10 12 Maximalgrenzwert AT bis 6500 kW Max. Heizbetrieb AT bis 6500 kW Max. Trinkwasser 0,1 bis 6500 kW Begrenzungsfaktor 0,1 bis 10 13 Maximalgrenzwert...
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Index Funktionsblockparameter Wertebereich 17 Register-Nr. 5 bis 65 18 Register-Nr. 5 bis 65 19 Register-Nr. 5 bis 65 20 Register-Nr. 5 bis 65 21 Register-Nr. 5 bis 65 22 Register-Nr. 5 bis 65 23 Register-Nr. 5 bis 65 Funktionsblockparameter CO8 (Initialisierung BE1 und BE2) Funktionsblockparameter Wertebereich Störmeldung bei...
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Anhang Schlüsselzahl 1732 EQJW246F002...
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Typ 1 Typ 2 Typ 3 Typ 4 SF3 SF2 ZP SF1...
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EQJW246F002 SAUTER Deutschland Sauter-Cumulus GmbH Hans-Bunte-Str. 15 79108 Freiburg http://www.sauter-cumulus.de Telefon +49 (761) 5105-0 Telefax +49 (761) 5105-234 E-Mail: sauter-cumulus@de.sauter-bc.com...