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Höherviskose Dosierfluide; Temperaturbereich; Pulsationsverhalten; Pulsationsverhalten Unter Gegendruck - Fink Chem + Tec Ritmo R13- Serie Ritmo R13-38-18 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung Ritmo 13
3.4 Höherviskose Dosierfluide
Die Dosierpumpen können zur Dosierung niederviskoser Dosierfluide eingesetzt
werden. Als Orientierung gilt eine dyn. Viskosität bis ca. 500 mPas.
Hinweis
Zur Anpassung an höherviskose Fluide werden spezielle Pumpenköpfe eingesetzt.
U.U. ist auch eine Druckbeaufschlagung des Ansaugbehälters in Erwägung zu ziehen.
Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall an, um Ihr Dosiervorhaben optimal beurteilen und
lösen zu können.

3.5 Temperaturbereich

Die Dosierpumpen können, im Einklang mit den Einsatzgrenzen und der
Chemikalienbeständigkeit von PTFE mit heißen Fluiden zum Einsatz gebracht werden.
Als Orientierung gilt eine Fluidtemperatur von max. 120°C.
Beachten Sie jedoch, dass ein unbeheizter Pumpenkopf Kältebrücken bilden kann,
Hinweis
welche an kritischen Stellen eine Auskristallisation des Förderfluides zur Folge haben
könnte.
Zur Anpassung an höherviskose Fluide oder zur Vermeidung von Auskristallisationen
können bei Bedarf speziell beheizbare Pumpenköpfe auch mit elektrisch beheizbaren
PTFE-Heizschläuchen ergänzt werden, so dass der Aufbau eines durchgehend
beheizbaren Dosiersystems von der Vorlage bis zum Reaktor möglich ist.
In Kombination mit einem Kryostat stehen auch gekühlte Pumpenköpfe zur Verfügung.
Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall an, um Ihr Dosiervorhaben optimal beurteilen und
lösen zu können.

3.6 Pulsationsverhalten

Oszillierende
Pulsationsverhalten. Dosierpumpen vom Typ R 13 können dieses Pulsations-verhalten
durch ihren zeitgesteuerten Ausstoßvorgang entscheidend reduzieren. Im Einzelfall
kann der Ausstoßvorgang und somit ein quasi-kontinuierlicher Dosiervorgang bis zu ca.
30 Minuten in Anspruch nehmen.
In speziellen Ausführungen als pulsationsfreie Dosierpumpen werden Ausstoßzeiten
bis 12,5 Stunden möglich.
Hinweis
Im Einzelfall und in Abhängigkeit vom erforderlichen Druckaufbau ist es zudem möglich,
durch eine gezielte Pumpenkopfauswahl das Pulsationsverhalten positiv zu gestalten.
Bleibt die Restpulsation für den Prozess störend, ist der zusätzliche Einsatz von
Pulsationsdämpfern eine technische Option.

3.7 Pulsationsverhalten unter Gegendruck

Physikalisch bedingt kann (vor allem bei Dosierungen gegen ein Druckhalteventil und dessen
Hysterese) der Druck zwischen Pumpenausgang und Druckbehälter bzw. Druckhalteventil während der
Ansaugphase abfallen. Der Druckabfall ist u.a. auch von diversen Einbauten im System (u.a.
Manometer, Schaltverhalten des Druckhalteventiles) abhängig und kann deshalb nicht konkret
angegeben werden.
Es ist zu beachten, dass nach Beendigung des Ansaugvorganges der Druckaufbau im
System einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Dieser Druckaufbau dauert umso
Hinweis
länger, je kleiner die eingestellte Dosierrate und somit die Auslenkgeschwindigkeit der
Dosiermembran ist. Bis zum Erreichen des am Druckhalteventil eingestellten Druckes
wird sich u.U. kein Fluidaustritt am Druckhalteventil einstellen und somit einem
gleichmäßigen Dosierverhalten entgegenstehen.
Sofern dieser druckbedingte Einfluss für die Anwendung störend ist, empfiehlt sich der
zusätzliche Einsatz von Pulsationsdämpfern. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall an,
um Ihr Dosiervorhaben optimal beurteilen und lösen zu können.
Verdrängerpumpen
zeigen
grundsätzlich
ein
funktionsbedingtes
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Diese Anleitung auch für:

Ritmo r13-200-12Ritmo r13-550-5

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