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DUKER 494 Betriebsanleitung

Überflurhydrant
Betriebsanleitung
Überflurhydrant
Typ 494 – stufenlos drehbar
nach DIN EN 1074-6 und DIN EN 14384
Art.- Nr. der Betriebsanleitung: 764563, Ausgabe 11, 17 Seiten, September 2023
Technische Änderungen und Druckfehler vorbehalten.
Ausgabe 09
Düker GmbH, www.dueker.de
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für DUKER 494

  • Seite 1 Betriebsanleitung Überflurhydrant Typ 494 – stufenlos drehbar nach DIN EN 1074-6 und DIN EN 14384 Art.- Nr. der Betriebsanleitung: 764563, Ausgabe 11, 17 Seiten, September 2023 Technische Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Ausgabe 09 Düker GmbH, www.dueker.de...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Bestimmungsgemäße Verwendung................3 2. Sicherheitshinweise ...................... 3 2.1. Allgemeine Sicherheitshinweise ................3 2.2. Sicherheitshinweise für den Betreiber ..............3 2.3. Besondere Gefahren ....................4 Einbau ........................... 4 3.1. Allgemeines ......................4 3.2. Arbeitsschritte......................5 3.3. Ausrichtung des Oberteils ..................5 4.
  • Seite 3: Bestimmungsgemäße Verwendung

    1. Bestimmungsgemäße Verwendung Überflurhydranten der Baureihe 494 werden in den Nennweiten DN 80 und DN 100 sowie wahlweise in Rohrdeckung 1,00 m; 1,25 m oder 1,50 m geliefert und haben sich als Wasserent- nahmestelle für die Brandbekämpfung sowie als Notentnahmestelle für die Trinkwasserver- sorgung seit Jahren bewährt.
  • Seite 4: Besondere Gefahren

    • Die Armatur muss fachgerecht in das Rohrleitungssystem eingebaut sein. • Im Rohrleitungssystem dürfen die üblichen Strömungsgeschwindigkeiten (nach EN 1074-1: max. 4 m/ s für Flüssigkeiten) im Dauerbetrieb nicht überschritten werden. • Betriebsbedingungen wie Schwingungen, Wasserschläge, Erosion, Kavitation und größere Anteile von Feststoffen im Medium - insbesondere schleißende - müssen vor der Inbetriebnahme mit dem Hersteller abgeklärt werden.
  • Seite 5: Arbeitsschritte

    4.2. Arbeitsschritte • Armatur in der Schutzverpackung zum Einbauort transportieren. • Vor dem Einbau müssen die Schutzkappen an den Anschlüssen entfernt werden. • Armatur auf Transportschäden untersuchen. Beschädigte Armaturen dürfen nicht eingebaut werden. • Beschichtung auf Beschädigungen kontrollieren. Beschichtung kann mit einem Re- paraturset ausgebessert werden.
  • Seite 6: Beschreibung

    • Überflurhydrant Kennbuchstabe C nach DIN EN 14384, Tabelle 6 • Überflurhydrant nach DIN EN 1074 Teil 1 + Teil 6 • Überflurhydrant nach DIN 3222 - Bauform AUD (Typ 494) Allgemeine Zulassungen: • DIN- DVGW- Zulassung nach DVGW W 386 (P) •...
  • Seite 7: Durchflussmengen

    * DN 80 DN 100 * = Mindestdurchflussmenge nach DIN EN 14384 – Tabelle 4 bei 1 bar Druckverlust Tabelle 5 - Leistungswerte Typ 494 - DN 110 - Abgang "A": Durchflussmenge in m³/ h Nennweite mind. * ist ca.
  • Seite 8: Funktionen

    8. Funktionen Druckwasserschutz / Selbsttätige Entleerung: Der nach DVGW W 386 unter Punkt 17 geforderte Druckwasserschutz wird durch konstruktive Gestaltung des Hauptventilsystems erreicht. Die ordnungsgemäße Funktion dieser Anforde- rung wird an jedem Hydranten bei der werkseitigen Druckprüfung überwacht. Das Druckwasser tritt beim Öffnen des Hydranten erst dann aus dem Hauptrohr in die Säule, wenn die Entleerungsöffnung der Säule verschlossen ist.
  • Seite 9: Bedienung

    Gestängesicherung: Sollte die doppelte Abdichtung aus irgendeinem Grund doch defekt sein (z. B. durch einen eingeklemmten Stein), ist zusätzlich eine mechanische Gestängesicherung eingebaut. Auch wenn das Gestänge bereits aus dem Dichtsitz herausgezogen wurde, kann es nicht durch Druckwasser nach oben herausgeschleudert werden. Das Gestänge kann erst heraus- genommen werden, wenn es aus den Sicherungstaschen des Mittelstücks herausgedreht wird.
  • Seite 10 • Der Hydrant ist eine Absperrarmatur und nicht zum Regeln des Wasserdurchflusses geeignet. Deshalb muss zur Vermeidung von Kavitation die Öffnung des Hydranten immer bis zum Anschlag „AUF“ erfolgen (ca. 13 Umdrehungen). • Die Regulierung der Durchflussmenge muss immer am letzten Entnahmepunkt erfol- gen, z.B.
  • Seite 11: Maßblatt

    10. Maßblatt Ausgabe 09 Düker GmbH, www.dueker.de...
  • Seite 12: Zeichnung Mit Stückliste

    11. Zeichnung mit Stückliste Ausgabe 09 Düker GmbH, www.dueker.de...
  • Seite 13 Aluminiumguss Druckfeder Nirostahl O-Ring 120-5 Bolzen Nirostahl Haube Aluminiumguss Verschlussmutter Messing Gestänge kpl. 4.10 Deckkapsel B2 mit Kette Aluminiumguss Dichtkegel Typ 494 GGG/EPDM 4.11 Deckkapsel A2 mit Kette Aluminiumguss Untere Stange Chromstahl 4.12 Abschirmring Neopren Führungsstück Messing 4.13 Gewindestift Nirostahl...
  • Seite 14: Wartung Und Reparatur

    Reparatur / Gestängewechsel: • Es dürfen nur Originalersatzteile des Herstellers verwendet werden. • Beim Hydrant Typ 494 muss die Leitung bei Reparaturarbeiten nicht drucklos sein, jedoch muss der Sicherheitsbügel (Abb. 1) zum Schutz des Montagepersonals so lange aufgebaut bleiben, bis die Dichtheit der doppelten Abdichtung gewährleistet ist.
  • Seite 15 • Komplettes Säulenoberteil abnehmen • Montage in umgekehrter Reihenfolge vornehmen. • Die im Auslieferungszustand montierten Sollbruchschrauben dürfen zum Zweck der Oberteil-Ausrichtung ein zweites Mal benutzt werden. Im Fall eines späteren Umbaus oder nach einem Abbrechen der Schrauben dürfen diese nicht wieder verwendet werden.
  • Seite 16: Zusätzlich, Wesentliche Hinweise Zum Einbau Und Betrieb Von Hydranten

    Zur Sicherstellung der Funktion und Einhaltung der Trinkwasser-hygienischen Vorgaben dürfen nur Düker - Originalersatzteile eingebaut werden. Wir weisen darauf hin, dass wir für Schäden und Betriebsstörungen, die sich aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung ergeben, keine Haftung über- nehmen. Die Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Bedienungsanleitung, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts sind ausschließlich zu dem Zweck gestattet, den Einbau und die Bedienung des darin behandelten Produktes der Firma Düker sicherzustellen.
  • Seite 17 • Hinweis auf DVGW W 408 "Anschluss von Entnahmevorrichtungen an Hydranten und Abbau: Spülen des Hydranten nur mit aufgebauten Standrohr. Es sollte darauf geach- tet werden, dass während des Spülens und Abbau des Standrohres kein entnommenes Wasser von der Oberfläche zurück in die Straßenkappe und somit in den Hydranten gelangt.

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