Der zum RESISTRON Temperaturregler gehörende die Sicherheit des Systems ist die Verwendung geeig- Stromwandler ist Bestandteil des Regelsystems. neter Heizleiter. Es darf nur der originale ROPEX-Strom- Zur einwandfreien Funktion des RESISTRON wandler PEX-W2 oder PEX-W3 verwendet Temperaturreglers muss der Widerstand des werden, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
Die CE-Kennzeichnung auf dem Regler bestätigt, dass nung“ auf Seite 4 genannten Normen und Bestim- das Gerät für sich, oben genannte Normen erfüllt. mungen ist die Verwendung eines Original-ROPEX- Daraus läßt sich nicht ableiten, dass das Gesamtsy- Netzfilters vorgeschrieben. Die Installation und der stem gleichfalls diese Normen erfüllt.
Funktionsprinzip • Beutelherstellungsmaschinen • Erhöhung der Maschinenleistung • Sammelpackmaschinen • Erhöhung der Standzeiten von Heizleitern und Tef- lonabdeckungen • Folienschweißgeräten • Einfache Bedienung und Kontrolle des Schweiß- • usw. prozesses Die Anwendung von RESISTRON Temperaturreglern bewirkt: • Gleichbleibende Qualität der Schweißnaht unter allen Betriebsbedingungen Funktionsprinzip erlaubt.
Reglerbeschreibung Reglerbeschreibung Die Mikroprozessor-Technik verleiht dem RESISTRON tionen gesteuert und Regler-Informationen abgefragt Temperaturregler RES-5010 bisher unerreichte Eigen- werden. schaften: Die IST-Temperatur des Heizleiters wird über die PROFINET-Schnittstelle sowie einen analogen Aus- • Einfachste Bedienung durch AUTOCAL, der auto- gang 0…10VDC ausgegeben. Die Visualisierung der matischen Nullpunkteinstellung.
Impuls-Transformator TR-x Nach VDE 0570/EN 61558 mit Einkammer-Bauform. Optimiert für den Impulsbetrieb mit RESISTRON Temperaturreglern. Die Dimensionierung ist abhängig von der Schweißapplikation. ROPEX-Applikationsbericht). Kommunikations-Interface CI-USB-1 Interface zum Anschluss eines RESISTRON Temperaturreglers mit Diagnose- Schnittstelle (DIAG) an den PC (USB-Port). Zugehörige PC-Visualisierungs-Soft- ware zur Anzeige von Einstell- und Konfigurationsdaten als auch der Aufzeichnung von SOLL- und IST-Temperatur in Echtzeit.
FSU (Fast-Start up)-Unterstützung: ja, aber Startup-Time ca. 1,5s. Heizleitertyp und Neben der Einstellung über den Drehcodierschalter oder die PROFINET-Schnitt- Temperaturbereich stelle (siehe unten) kann über die ROPEX-Visualisierungs-Software Kap. 10.11 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisierungs-Software“ auf Seite 35) die Einstellung für den Temperaturbereich und den Temperaturkoeffizient vorge- nommen werden: Temperaturbereich: 200°C, 300°C, 400°C oder 500°C...
Abmessungen Schutzart IP20 Montage Bei Montage mehrerer Geräte auf einer Hut- schiene ist ein Mindestabstand von 20mm einzu- halten. Bei Montage auf einer waagerechten Hutschiene muss der zur Befestigung notwendige bewegliche Schnappriegel nach unten zeigen. Bei Montage auf einer senkrechten Hutschiene müssen beidseitig Endhalter zur mechanischen Fixierung des Reglers eingebaut werden.
Gefahren und Garantie- Bei der Installation ist eine Überstromschutzeinrich- bestimmungen vertraut sind. tung (z.B. Sicherung) vorzusehen. Im ROPEX- Applikationsbericht ist aufgrund der berechneten Ströme die kleinstmögliche Spezifikation für diese Installationsvorschriften Überstromschutzeinrichtung angegeben. Wird die...
Montage und Installation Installationshinweise Heizleiter mit geeignetem keine Temperaturkoeffizienten verwenden Heizleiterenden Steck- verkupfern Anschlüsse Schweißschienen aus Aluminium, Heizleiter R= f (T) KEIN Stahl ! keine Mess-Leitung U zusätzlichen direkt am Heizleiter Widerstände im anschließen Zahl der Sekundärkreis Windungen ausreichender beachten! verdrillen Kabelquerschnitt Stromwandler...
NETZ Netz L1 (L1) 115VAC, 230VAC, 400VAC N (L2) 50/60Hz Überstromeinrichtung 2-poliger Sicherungsautomat oder Schmelzsicherungen, ROPEX-Applikationsbericht) Nur Schutz bei Kurzschluss. > > Kein Schutz des RESISTRON Temperaturreglers. (NOT) Schütz Ka Für evtl. Funktion „HEIZUNG EIN - AUS“ (allpolig), oder „NOT - AUS“.
Bestandteil der Normenkonformität und ters nicht überschreitet. Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Die Hinweise im Kap. 8.3 „Netzanschluss“ auf Seite 12 ROPEX-Netzfilter sind speziell für den Einsatz in bzgl. der Verkabelung müssen beachtet werden. RESISTRON-Regelkreisen optimiert und gewährlei- Erdungsquerschnitt groß dimensionieren max.
Montage und Installation Anschlussbild mit Booster- Anschluss Netzfilter LF-xx480 Netzfilter LF-xx480 RES-5010 NETZ NETZ Ethernet PORT 1 (RJ45) Booster Ethernet- verdrillen Modul Länge: max. 1m galvanisch getrennt prim. Schirm Impuls- Ethernet Transformator PORT 2 (RJ45) (Belegung sek. s. PORT 1) Masse Muss zur Ablei- Heizleiter...
Konfiguration der Bereiche für Bei Sekundärströmen I kleiner 30A muss der Strom- Sekundärspannung und -strom wandler PEX-W2 bzw. PEX-W3 mit 2 Windungen ver- Die Konfiguration der Bereiche für Sekundärspannung sehen werden ( ROPEX-Applikationsbericht). und -strom erfolgt automatisch während der Ausfüh- Seite 16 RES-5010...
Einstellung der Drehcodierschalter wie folgt gebildet: Bei Auswahl der Schalterposition „9“ können weitere Temperaturbereiche Legierungen über Drehcodier- Stationsname ROPEX-Visualisierungssoftware eingestellt werden schalter s. Kap. 10.11 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisie- rungs-Software“ auf Seite 35). Beibehalten des zuletzt zuge- wiesenen Namens 9.2.3 Konfiguration der Drehcodier- 01…FE...
Alarm/PC-CONFIGURATION“ können weitere Konfi- beim Einschalten eine Fehlermeldung ausgegeben gurationen für das Verhalten des Alarm-Ausgangs über Kap. 10.17 „Fehlermeldungen“ auf Seite 37). die ROPEX-Visualisierungssoftware eingestellt werden s. Kap. 10.11 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisie- rungs-Software“ auf Seite 35). Heizleiterwechsel und -einbrennen giert werden, d.h. die Funktion AUTOCAL muss wie- derholt werden.
Inbetriebnahme und Betrieb Nach jedem Heizleiterwechsel muss der Nullabgleich vorhandenen Netzspannung übereinstimmen. Die bei kaltem Heizleiter mit der Funktion AUTOCAL durch- Netzfrequenz wird im Bereich 47…63Hz vom geführt werden, um fertigungsbedingte Toleranzen des Regler automatisch erkannt. Heizleiterwiderstands auszugleichen. Bei neuem Heiz- 3.
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Inbetriebnahme und Betrieb 8. Folgende Zustände können sich danach ergeben: Kap. 9.2 „Gerätekonfiguration“ auf Seite 16, ROPEX-Applikationsbericht). Nach korrekter Gerä- tekonfiguration den Abgleich nochmals durchfüh- LED „ALARM“ MASSNAHME ren. „OUTPUT“ 10.Nach erfolgreichem Nullabgleich eine definierte Kurze Weiter mit Punkt 9 Temperatur über das PROFINET-Protokoll vor-...
Heizstrom. HEAT Leuchtet in der Heizphase. (Gelbe LED) ALARM Leuchtet oder blinkt im www.ROPEX.de (Rote LED) Alarmfall. Neben den Funktionen im obigen Bild zeigen die LEDs noch weitere Betriebszustände des Reglers an. Diese sind in folgender Tabelle detailliert aufgeführt:...
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Gerätefunktionen blinkt langsam (1Hz) blinkt schnell (4Hz) dauernd an AUTOCAL angefordert, „RS“-Bit gesetzt (Reset) Funktion ist aber gesperrt AUTOCAL wird ausgeführt AUTOCAL (z.B. START aktiv) (gelb) LED blinkt mit anderer Frequenz: Falsche (zu niedrige) Versorgungsspannungen START angefordert, Funktion ist aber gesperrt HEAT —...
Die PROFINET-Schnittstelle des RES-5010 Projektierungs-Tool) können E-Mail unterstützt die „Conformance Class B“ mit (support@ropex.de) angefordert oder von unserer IO/RT nach IEC 61784-2. Homepage (www.ropex.de) heruntergeladen werden. „Conformance Class C“ mit IO/IRT wird nicht unter- Nachdem die gewünschte GSDML-Datei in das Projek- stützt.
Gerätefunktionen 10.4 Kommunikations-Protokoll getrennt, so dass eine einfachere Decodierung beim PROFINET-Controller möglich ist. Das Kommunikations-Protokoll besteht aus 2x16 Bit Die Bits 0…7 bilden das Low-Byte, die Bits Eingangs- und 3x16 Bit Ausgangswörtern (aus Sicht 8…15 das High-Byte („INTEL-Format“). des Reglers). Bei diesem Kommunikations-Protokoll sind der Soll- und der Istwert des RES-5010 von den Die 2x16Bit-Eingangsdaten enthalten im Wort Statusinformationen...
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Gerätefunktionen 10.5.1 Autom. Nullabgleich Sperrungen der Funktion AUTOCAL: „AUTOCAL“ (AC) 1. Eine AUTOCAL-Anforderung wird erst 10Sek. nach Einschalten des Reglers angenommen. Der Regler Durch den automatischen Nullabgleich (AUTOCAL) ist meldet in dieser Zeit „AUTOCAL gesperrt“ („AG“- keine manuelle Nullpunkteinstellung am Regler not- Bit = 1) in den Ausgangsdaten.
Gerätefunktionen Das „ST“-Bit wird nur akzeptiert, wenn die 10.5.4 Messpause (MP) Funktion AUTOCAL nicht aktiv ist und kein Durch Setzen des „MP"-Bit generiert der Regler sofort Alarm vorliegt. keine Messimpulse mehr. Bei der Fehlerdiagnose werden nur noch die Fehler Nr. 5 und 7 (ab Während einer Warnmeldung mit Fehler-Nr.
Gerätefunktionen 10.6.2 Autocal gesperrt (AG) Istwert Soll+ Δϑ Falls das „AG“-Bit gesetzt ist, ist die Funktion oben AUTOCAL momentan gesperrt. Das ist dann der Fall, Soll wenn „START“ aktiv ist oder wenn sich der Heizleiter noch in der Abkühlphase befindet. Soll+Δϑ...
Gerätefunktionen b.) Temperatur ok 10.7 Parameterdaten Istwert Soll+ Δϑ Die Parameterdaten enthalten Werte für die Auswahl oben der Heizleiterlegierung, den Temperaturbereich, die Soll untere und obere Toleranzbandgrenze für die Tempe- raturüberwachung, die Kalibriertemperatur sowie die Soll+ optionale Heizzeitbegrenzung. Sie werden bei jedem Δϑ...
Gerätefunktionen reich und Legierung“ auf Seite 17) überschrieben Stan- werden. Wertebe- dard- Index Funktion reich wert Temperatur- Wert Legierung bereich 16/17 Maximaltempe- 300°C 200…500° ratur 300°C TCR = 1100ppm, Temperaturdia- aus, ein z.B. Alloy 20 gnose 300°C TCR = 780ppm, Temperaturdia- 0…99 z.B.
In speziellen Schweißapplikationen ist es evtl. not- wendig, die Phasenverschiebung zwischen den U 10.7.5 Heizzeitbegrenzung und I -Meßsignalen zu kompensieren ( ROPEX- Mit der Heizzeitbegrenzung kann eine zusätzliche Applikationsbericht). Hier kann die Verwendung der Überwachung vor ungewolltem Dauerheizen erreicht Funktion „AUTOCOMP“ notwendig sein. Folgende Ein- werden.
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Gerätefunktionen AUTOCAL- AUTOCAL- <2,0s 24VDC „AC“ Funktion Funktion AUTOCOMP AUTOCOMP AUTOCAL AUTOCAL „AUTOCAL“ „AUTOCAL“ leuchtet leuchtet „OUTPUT“ „OUTPUT“ leuchtet leuchtet Bei der Ausführung der Funktion „AUTOCOMP“ Bei der Ausführung der Funktion „AUTOCOMP“ blinkt die LED „OUTPUT“ mehrfach und der Istwert- blinkt die LED „OUTPUT“...
2. „ein“ Die untere und obere Toleranzbandgrenze Es wird immer diejenige IST-Temperatur ausge- kann nicht über die ROPEX-Visualisierungs- geben, die am Ende der letzten Schweißphase Software eingestellt werden. Es sind die gleichen aktuell war. Nach dem Einschalten des Reglers wird Grenzen wie beim TO-Bit.
Wenn die Eingangs- IST-Temperatur über den analogen Ausgang des spannung wieder im vorgegebenen Toleranzbereich Reglers bzw. die Grafik-Aufzeichung in der ROPEX- liegt, wird der Betrieb fortgesetzt. Visualisierungs-Software wird hiermit nicht verän- Als Anzeige des Standby-Zustands wird am Analog- dert.
Gerätefunktionen Der Zusammenhang zwischen Änderung der Aus- Die ROPEX-Temperaturanzeige ATR-x ist in seinen gangsspannung und IST-Temperatur ist linear. Gesamteigenschaften (Größe, Skalierung, dynami- sches Verhalten) optimal für diesen Einsatz abge- °C Bereich 0 - 300°C stimmt und sollte immer genutzt werden ( Kap.
Im Regler werden die Betriebsstunden seit Ausliefe- Regler länger ausgeschaltet, müssen Datum und Uhr- rung gepeichert. Dieser Zähler arbeitet mit einer zeit neu eingestellt werden. Dies muss mit der ROPEX- Genauigkeit von 6 Minuten und kann nur angezeigt Visualisierungs-Software erfolgen ( Kap.
Gerätefunktionen Ab Werk ist der Kondensator entladen. Bei In der Werkseinstellung ist das Alarm-Relais: der Inbetriebnahme des Reglers muss die • NICHT AKTIV in den Betriebszuständen A.1 und Uhr gestellt werden, wenn die Fehlermeldungen im A.2, wird aber aktiviert, wenn in diesem Zustand ein Datenspeicher ( Kap.
übergeordneten Steuerung (z.B. SPS) berücksich- lermeldungen werden intern im Regler noch detail- tigt werden, um Fehlalarme zu vermeiden. lierter unterschieden. Über die PROFINET-Schnitt- stelle und mit der ROPEX-Visualisierungs-Software Kap. 10.11 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisie- 10.17 Fehlermeldungen rungs-Software“ auf Seite 35) können die in Klammern beschriebenen 3-stelligen Fehlernummern angezeigt werden.
Gerätefunktionen 10.18 Fehlerbereiche und -ursachen Temperaturregler HARDWARE Der folgenden Tabelle sind Erläuterungen über die möglichen Fehlerursachen zu entnehmen. Störungs- Erläuterungen Mögliche Ursachen bereich Unterbrechung des Lastkreises - Kabelbruch, Heizleiterbruch nach dem U -Abgriffpunkt - Kontaktierung zum Heizleiter defekt Unterbrechung des Signals vom -Messleitung vom Stromwandler unterbrochen Stromwandler PEX-W2/-W3 - Leitungsbruch, Triac im Regler defekt,...
Werkseinstellungen Störungs- Erläuterungen Mögliche Ursachen bereich - Hardwarefehler (Regler austauschen) Interner Gerätefehler/keine Netz- - Steckbrücke für Alarm-Relais falsch - oder nicht - gesteckt spannung - Netzspannung fehlt Werkseinstellungen Ab Werk ist der RESISTRON Temperaturregler RES-5010 wie folgt konfiguriert: Drehcodierschalter Heizleiterlegierung: Alloy A20 für Temperaturbereich: 300°C Heizleiterlegierung...