Eine prinzipielle Voraussetzung für die Funktion und Stromwandler ist Bestandteil des Regelsystems. die Sicherheit des Systems ist die Verwendung geeig- neter Heizleiter. Es darf nur der originale ROPEX-Strom- wandler PEX-W2 oder PEX-W3 verwendet Zur einwandfreien Funktion des RESIS- werden, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
(VDE 0411-1) trische Mess-, Steuer-, Regel- und nung“ auf Seite 4 genannten Normen und Bestim- Laborgeräte (Niederspannungs- mungen ist die Verwendung eines Original-ROPEX- richtlinie). Überspannungskate- Netzfilters vorgeschrieben. Die Installation und der gorie III, Verschmutzungsgrad 2, Anschluss hat entsprechend den Hinweisen im Kapitel Schutzklasse II.
Funktionsprinzip • Sammelpackmaschinen • Erhöhung der Maschinenleistung • Folienschweißgeräten • Erhöhung der Standzeiten von Heizleitern und Tef- lonabdeckungen • usw. • Einfache Bedienung und Kontrolle des Schweiß- Die Anwendung von RESISTRON-Temperaturreglern prozesses bewirkt: • Gleichbleibende Qualität der Schweißnaht unter allen Betriebsbedingungen Funktionsprinzip Über Strom- und Spannungsmessung wird der sich mit erlaubt.
Reglerbeschreibung Reglerbeschreibung Die Mikroprozessor-Technik verleiht dem RESIS- tionen gesteuert und Regler-Informationen abgefragt TRON-Temperaturregler RES-406 bisher unerreichte werden. Eigenschaften: Die IST-Temperatur des Heizleiters wird über die PROFIBUS-Schnittstelle sowie einen analogen Aus- • Einfachste Bedienung durch AUTOCAL, der auto- gang 0…10VDC ausgegeben. Die Visualisierung der matischen Nullpunkteinstellung.
Impuls-Transformator ITR-x Nach VDE 0570/EN 61558 mit Einkammer-Bauform. Optimiert für den Impulsbetrieb mit RESISTRON-Temperaturreglern. Die Dimensionierung ist abhängig von der Schweißapplikation. ROPEX-Applikationsbericht). Kommunikations-Interface CI-USB-1 Interface zum Anschluss eines RESISTRON-Temperaturreglers mit Diagnose- Schnittstelle (DIAG) an den PC (USB-Port). Zugehörige PC-Visualisierungs-Soft- ware zur Anzeige von Einstell- und Konfigurationsdaten als auch der Aufzeichnung von SOLL- und IST-Temperatur in Echtzeit.
Ab Produktionsdatum Februar 2006: Temperaturbereich Neben der Einstellung über den Drehcodierschalter oder die PROFIBUS-Schnitt- stelle (siehe unten) kann über die ROPEX-Visualisierungs-Software Kap. 10.13 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisierungs-Software (ab Feb. 2006)“ auf Seite 34) die Einstellung für den Temperaturbereich und den Temperaturko- effizient vorgenommen werden: Temperaturbereich: 200°C, 300°C, 400°C oder 500°C...
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Technische Daten Alarm-Relais = 50VDC, I = 0,2A, Wechselkontakt, potentialfrei Klemmen 12, 13, 14 Maximaler Laststrom = 5A (ED = 100%) (Primärstrom des = 25A (ED = 20%) Impuls- Transformators) Verlustleistung max. 20W Umgebungs- +5…+45°C temperatur Schutzart IP20 Montage Bei Montage mehrerer Geräte auf einer Hut- schiene ist ein Mindestabstand von 20mm einzu- halten.
Gefahren und Garantie- schriften in Kap. 8.3 „Netzanschluss“ auf Seite 12, bestimmungen vertraut sind. Kap. 8.6 „Anschlussbild (Standard)“ auf Seite 14 und dem ROPEX-Applikationsbericht. Die Angaben in Kap. 8.2 „Installationshinweise“ auf Seite 11 sind Installationsvorschriften zusätzlich zu beachten.
Montage und Installation Installationshinweise Heizleiter mit geeignetem keine Temperaturkoeffizienten verwenden Heizleiterenden Steck- verkupfern Anschlüsse Heizleiter R= f (T) keine Mess-Leitung U zusätzlichen direkt am Heizleiter Widerstände im anschließen Zahl der Sekundärkreis Windungen ausreichender beachten! verdrillen Kabelquerschnitt Stromwandler PEX-W2/-W3 Mess-Leitung Strom I R U (Prim.) U (Sek.) Netz...
NETZ Netz L1 (L1) 115VAC, 230VAC, 400VAC N (L2) 50/60Hz Überstromeinrichtung 2-poliger Sicherungsautomat, Auslöse-Charakteristik C, ROPEX-Applikationsbericht) Nur Schutz bei Kurzschluss. > > Kein Schutz des RESISTRON-Temperaturreglers. (NOT) Schütz Ka Für evtl. Funktion „HEIZUNG EIN - AUS“ (allpolig), oder „NOT - AUS“.
Bestandteil der Normenkonformität und ters nicht überschreitet. Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Die Hinweise im Kap. 8.3 „Netzanschluss“ auf Seite 12 ROPEX-Netzfilter sind speziell für den Einsatz in bzgl. der Verkabelung müssen beachtet werden. RESISTRON-Regelkreisen optimiert und gewährlei- Erdungsquerschnitt groß dimensionieren max.
Die Konfiguration der Bereiche für Sekundärspannung Eine genaue Angabe über die Konfiguration und -strom erfolgt automatisch während der Ausfüh- der Codierschalter (DIP-Schalter) finden Sie rung der automatischen Kalibirierung (AUTOCAL). Die in dem für Ihre Anwendung erstellten ROPEX- Konfiguration erfolgt Spannungsbereich Applikationsbericht.
Seite 29) überschrieben werden. bei Reglern ab Produktionsdatum Oktober 2003 Bei Auswahl der Schalterposition „9“ (ab Februar 2006) vorhanden. können weitere Temperaturbereiche und Legierungen Die Einstellung des Drehcodierschalters für über die ROPEX-Visualisierungssoftware eingestellt Temperaturbereich Legierung kann werden s. Kap. 10.13 „Diagnose-Schnittstelle/...
Februar 2006) werden. können weitere Konfigurationen für das Verhalten des Bei der erstmaligen Aufheizung auf ca. 200…250°C Alarm-Ausgangs über die ROPEX-Visualisierungssoft- erfährt die übliche Legierung eine einmalige Wider- ware eingestellt werden ( s. Kap. 10.13 „Diagnose- standsveränderung (Einbrenneffekt). Der Kaltwider- Schnittstelle/Visualisierungs-Software (ab Feb.
3. Bei Reglern bis Produktionsdatum Januar 2006 Ein- Ein überhitzter oder ausgeglühter Heizleiter stellung der Codierschalter am Gerät entsprechend darf wegen irreversibler TCR-Veränderung dem ROPEX-Applikationsbericht, dem verwen- nicht mehr verwendet werden. deten Heizleiter und der gewünschten Stations- adresse im PROFIBUS-Netz ( Kap.
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Inbetriebnahme und Betrieb Ab Produktionsdatum Februar 2006: Kap. 9.2 „Gerätekonfiguration“ auf Seite 16, ROPEX-Applikationsbericht). Nach korrekter Gerä- tekonfiguration den Abgleich nochmals durch- LED „ALARM“ MASSNAHME führen. „OUTPUT“ 11.Nach erfolgreichem Nullabgleich eine definierte Kurze Weiter mit Temperatur über das PROFIBUS-Protokoll vor-...
Heizstrom. AUTOCAL Leuchtet solange der RESISTRON (Gelbe LED) AUTOCAL-Prozess läuft. RES- 406 Temperature controller ROPEX 24V SUPPLY Leuchtet wenn die externe (Grüne LED) 24VDC-Spg.versorgung anliegt. Tel:+49(0)7142-7776-0 BUS PWR OK Leuchtet wenn die interne (Grüne LED) 5VDC-Spg.versorgung für das Made in Germany Profibus-Interface ok ist.
Heizstrom. Gelbe LED, leuchtet in der Heizphase. RESISTRON Rote LED, leuchtet oder blinkt im Alarmfall. µP-Controller ROPEX Grüne LED, leuchtet solange Profibusdaten mit dem Master ausgetauscht werden. INDUSTRIE - ELEKTRONIK Neben den Funktionen im obigen Bild zeigen die LEDs noch weitere Betriebszustände des Reglers an.
Regler in deutsch (.GSG) und eng- Eine fehlende Netzspannung (z.B. durch lisch (.GSD oder .GSE) auf Diskette bei oder können Abschaltung beim Öffnen einer Türe) verur- per E-Mail (support@ropex.de) angefordert oder von sacht Reglern Produktionsdatum unserer Homepage (www.ropex.de) heruntergeladen Februar 2006 aber die Fehlermeldung Nr.
Gerätefunktionen 10.4 PROFIBUS-Protokoll funktionen getrennt, so dass eine einfachere Decodie- rung beim PROFIBUS-Master möglich ist. Das PROFIBUS-Protokoll kann entweder als „kom- Die Bits 0…7 bilden das Low-Byte, die Bits pakt“ (16Bit für Eingangs- und 16Bit für Ausgangs- 8…15 das High-Byte („INTEL-Format“). daten) oder als „erweitert“...
Gerätefunktionen 10.4.3 Protokoll „erweitert“ mit 4-Bit-Feh- lernummer Im erweiterten Protokoll werden 2x16Bit übertragen. Die 2x16Bit-Eingangsdaten enthalten im Wort Sollwert und im Wort die Steuerfunktionen: Reserve Sollwert / AC-Temperatur Name: Bit-Nr.: Reserve Steuerfunktion Name: Bit-Nr.: Die 2x16Bit-Ausgangsdaten enthalten im Wort Istwert und im Wort die Fehlernummer und Statusin- formationen: Istwert (vorzeichenbehaftet)
Gerätefunktionen Die 2x16Bit-Ausgangsdaten enthalten im Wort Istwert und im Wort die Fehlernummer und Statusin- formationen: Istwert (vorzeichenbehaftet) Name: Bit-Nr.: Fehler-Nr. Statusinformationen Name: Bit-Nr.: 10.5 Eingangsdaten wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben (Fehler-Nr. 115 und 116; Kap. 10.15 „Fehlermel- dungen“ auf Seite 35). Eingangsdaten sind die Daten, die vom PROFIBUS- Master zum RES-406 übermittelt werden.
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Gerätefunktionen 10.5.3 Reset (RS) 3. Bei aktiviertem „START“-Bit („ST“-Bit = 1) wird die Funktion AUTOCAL nicht durchgeführt (LED Dieses Bit dient dem Rücksetzen des Reglers, wenn „HEAT“ leuchtet). der Regler im Alarmzustand ist. 4. Bei aktiviertem „RESET“-Bit („RS“-Bit = 1) wird die Solange das „RS“-Bit gesetzt ist, wird keine AUTOCAL- Funktion „AUTOCAL“...
Gerätefunktionen 10.6.4 Temperatur erreicht (TE) Nach Löschen des Bits ist der Regler sofort wieder aktiv, es wird keine Initialisierungsphase durchlaufen. Wenn die Ist-Temperatur 95% der Soll-Temperatur erreicht hat, wird das „TE“-Bit gesetzt. Sobald der Nach Einschalten des Reglers wird das "MP"- Regelbetrieb beendet wird („ST“-Bit = 0) oder ein Bit erst vom Regler ausgewertet, wenn die Alarm auftritt („AL“-Bit = 1), wird dieses Statusbit...
Gerätefunktionen 10.6.8 Istwert 10.7 Parameterdaten Wenn das kompakte Protokoll verwendet wird, stellt Die Parameterdaten enthalten Werte für die Auswahl der Istwert selbst immer eine positive Zahl dar. Das der Heizleiterlegierung, den Temperaturbereich, die Vorzeichenbit (VZ) zeigt dann an, ob der Istwert einen untere und obere Toleranzbandgrenze für die Tempe- positiven oder negativen Betrag hat.
Gerätefunktionen 10.7.1 Temperaturbereich und Legierung Eine Anpassung der Kalibriertemperatur an die aktu- ellen Umgebungsbedingungen in der Maschinen ist Mit diesem Parameter kann sowohl der Temperaturbe- daher nicht möglich. reich als auch die Heizleiterlegierung gewählt werden. Ab Produktionsdatum 24.07.2006 und entsprechender Durch Ändern des Standardwertes (10) kann die Ein- GSD-Version v1.6 kann die Kalibriertemperatur daher stellung...
Gerätefunktionen 10.7.7 Messimpulsdauer Dieser Paramter ist ab Produktionsdatum 24.07.2006 entsprechender GSD- Mit Hilfe des Parameters Nr. 10 kann die Länge der Version v1.6 verfügbar. vom Regler generierten Messimpulse eingestellt werden. Für bestimmte Applikationen kann es erforder- lich sein, den Messimpuls über das Standardmaß von 10.8 Temperaturanzeige (Istwert-Ausg.) 1,7ms hinaus zu verlängern.
„AUTOCAL“ schlossen werden. Kap. 10.15 „Fehlermeldungen“ Seite 35) Die ROPEX-Temperaturanzeige ATR-x ist in seinen zweimal schnell nacheinander aufgerufen wird. Die Gesamteigenschaften (Größe, Skalierung, dynami- Pause zwischen dem Ende der ersten und Beginn der sches Verhalten) optimal für diesen Einsatz abge- zweiten Ausführung von „AUTOCAL“...
Fehler-Nr. 309, 310 ausgegeben und das Die Funktion „AUTOCOMP“ muss mit der Alarm-Relais schaltet. ROPEX-Visualisierungs-Software Mit der ROPEX-Visualisierungs-Software kann zusätz- Kap. 10.13 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisie- lich eine Verzögerungszeit (0…9,9Sek.) eingestellt rungs-Software (ab Feb. 2006)“ auf Seite 34) zur werden.
Fehlfunktionen führen. Kap. 10.13 „Diagnose-Schnittstelle/Visualisie- rungs-Software (ab Feb. 2006)“ auf Seite 34) kann eine Für die ROPEX-Visualisierungs-Software steht eine zusätzliche Aufheizzeitüberwachung aktiviert werden. eigene Dokumentation zur Verfügung. Diese Überwachung wird beim Aktivieren des „ST“-Bits aktiviert. Der RES-406 überwacht dann die Zeitdauer bis die IST-Temperatur 95% der Soll-Temperatur 10.14 Systemüberwachung/Alarmaus-...
Endwert (10VDC, d.h 300°C bzw. 500°C) mit 1Hz Fehlermeldungen werden intern im Regler noch detail- hin und her. Wird während dieser Zustände das lierter unterschieden. Mit der ROPEX-Visualisierungs- „START“-Signal gegeben, dann wechselt der Span- Software ( Kap. 10.13 „Diagnose-Schnittstelle/Visua- nungswert nicht mehr.
Gerätefunktionen 10.16 Fehlerbereiche und -ursachen Temperaturregler HARDWARE Der folgenden Tabelle sind Erläuterungen über die möglichen Fehlerursachen zu entnehmen. Störungs- Erläuterungen Mögliche Ursachen bereich Unterbrechung des Lastkreises - Kabelbruch, Heizleiterbruch, nach dem U -Abgriffpunkt - Kontaktierung zum Heizleiter defekt Unterbrechung des Signals vom -Messleitung vom Stromwandler unterbrochen Stromwandler PEX-W2/-W3 - Leitungsbruch, Triac im Regler defekt,...
Werkseinstellungen Störungs- Erläuterungen Mögliche Ursachen bereich - Bis Januar 2006: DIP-Schalter 4 + 5 richtig konfigurieren (Bereich I -Signal falsch - Ab Februar 2006: I außerhalb des erlaubten Bereichs von 30…500A Windungen durch Stromwandler - Windungszahl prüfen (Bei Strömen < 30A sind zwei PEX-W2/-W3 falsch oder mehr Windungen erforderlich) Interner Gerätefehler...
Temperaturdiagnose: AUS diagnose Aufheizzeit- Aufheizzeitüberwachung: AUS überwachung [X] Ab Februar 2006: Nur mit ROPEX-Visualisierungs-Software Wartung Der Regler bedarf keiner besonderen Wartung. Das schlüsse am Impuls-Transformator – wird empfohlen. regelmäßige Prüfen bzw. Nachziehen der Anschlus- Staubablagerungen am Regler können mit trockener sklemmen –...
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Index Regelung aktiv Temperaturdiagnose Reset Temperaturkoeffizient „RS“-Bit Temperaturregelung „TO“-Bit Transformator Schutzart Sekundärspannung U Sekundärstrom I Überhitzung des Heizleiters Sollwert Überstromeinrichtung Start Umgebungstemperatur „START“-Bit Stromwandler Systemdiagnose Verkabelung Systemüberwachung Verlustleistung Visualisierungs-Software „TE“-Bit Wärmeimpulsverfahren Temperatur erreicht Wartung Temperatur OK Werkseinstellungen Temperaturanzeige Temperaturbereich RES-406 Seite 45...