1 Über diese Anleitung
1.4.1.2
Dieser Modus wird aktiviert, um den Analysenbetrieb auszuschalten. Nach der Be-
endigung der aktuellen Analyse wird der laufende Betrieb unterbrochen.
1.4.1.3
14
Es erfolgt eine Umschaltung auf den Kalibriergaseingang und die Durchführung ei-
nes Kalibrierzyklus. Nach dem Ablauf der Kalibrierung werden die Ventile wieder
auf den Messgaseingang geschaltet und es wird weiter eine fortlaufende Analyse
des Messgases ausgeführt. Der Zeitpunkt der nächsten automatischen Nachkalib-
rierung wird nicht verändert.
1.4.1.4
Der Referenzgaseingang (für das Prüfgas) wird aufgeschaltet und eine fortlau-
fende Analyse durchgeführt. Die maximale Anzahl dieser Analysen kann vorgege-
ben werden. Danach erfolgt ein automatischer Wechsel in „Autorun".
Zur Nacheichung wird das externe Kalibriergas über den Referenzgaseingang
analysiert. Es handelt sich dabei um eine normale Analyse und die Korrekturfakto-
ren aus der letzten automatischen oder manuellen Kalibrierung bleiben unverän-
dert.
1.4.1.5
Es wird ein Kalibrierzyklus ausgelöst und die ermittelten Kalibrierwerte werden im
RGC 7-C als Faktoren der Grundkalibrierung zusammen mit den Retentionszeiten
abgelegt. Nach dem Kalibrierzyklus wird in die Betriebsart „AUTORUN" gewech-
selt.
1.5 Analysenbetrieb
Im Normalbetrieb wird direkt nach dem Abschluss einer Analyse mit der nächsten
begonnen, wobei eine Analyse, je nach Variante, ca. 45 bis 60 Sekunden dauert.
Unterbrochen wird die Analysenserie durch Kalibrierungen. Eine Kalibrierung um-
fasst, unabhängig davon, ob sie automatisch erfolgt oder manuell gestartet wird, 4
bis 5 Kalibriergasanalysen und dauert, je nach Gerätetyp, zwischen 3 und 5 Minu-
ten. Abweichend von der PTB-Zulassung können das Intervall und die Dauer auch
frei festgelegt werden. Das Kalibrierintervall und die Anzahl der Kalibrierläufe ist in
Stop-Modus
Normale Kalibrierung
Referenzgasanalyse
Grundkalibrierung
Handbuch RGC7-C · DE 01 · 17.05.2023