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Motrona FM260 Bedienungsanleitung

Motrona FM260 Bedienungsanleitung

Impuls- und frequenz-multiplizierer für inkremental-signale von drehgebern und sensoren
Bedienungsanleitung
Impuls- und Frequenz-Multiplizierer für Inkremental-Signale von Drehgebern und Sensoren
Produkteigenschaften:
 Universeller Eingang für Signale von Inkremental-Drehimpulsgebern
(A, B, Z oder A, /A, B, /B, Z, /Z) im TTL oder RS422 oder HTL-Format.
Auch geeignet für Lichtschranken, Nährungsschalter, oder NAMUR-Schalter
 Multipliziert eingehende Geberimpulse mit einem proportionalen Faktor F1
und einem reziproken Faktor F2, beide einstellbar von 0,0005 bis 9,9999
 Fehlerfreie, genau abgezählte Impuls-Multiplikation, daher auch keine
kumulativen Fehler bei Drehrichtungsänderungen oder Vibrationen der Gebersignale
 Universeller Frequenzausgang mit 5 bis 30 V Ausgangspegel und Spuren
A, /A, B, /B, Z, /Z
 Serielle Schnittstelle und USB-Anschluss zur Kommunikation mit PC und
externen Geräten
 Grenzfrequenz 1 MHz (Eingang und Ausgang)
 Programmierbarer Nullimpuls
motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de
FM260
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Motrona FM260

  • Seite 1  Serielle Schnittstelle und USB-Anschluss zur Kommunikation mit PC und externen Geräten  Grenzfrequenz 1 MHz (Eingang und Ausgang)  Programmierbarer Nullimpuls motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    - „Rechtliche Hinweise“ hinzugefügt Rechtliche Hinweise: Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH.
  • Seite 3 6. Die Bedienung der Tastatur ............... 14 6.1. Normalbetrieb ..................... 14 6.2. Tastatursperre ..................... 14 6.3. Allgemeine Parametrierung ................15 6.4. Änderung von Parameter-Werten auf der Werte-Ebene ........15 6.5. Rückkehr aus den Menüs und Time-out-Funktion ..........16 6.6. Alle Parameter auf Default-Werte zurücksetzen ..........16 7.
  • Seite 4: Sicherheit Und Verantwortung

    1. Sicherheit und Verantwortung 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch, und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
  • Seite 5: Installation

    Bezüglich Einbausituation, Verdrahtung, Umgebungsbedingungen sowie Abschirmung und Erdung von Zuleitungen gelten die allgemeinen Standards für den Schaltschrankbau in der Maschinenindustrie sowie die spezifischen Abschirmvorschriften des Herstellers. Diese finden Sie unter www.motrona.de/download.html --> [Allgemeine EMV-Vorschriften für Verkabelung, Abschirmung, Erdung] 1.4. Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht...
  • Seite 6: Einführung

    2. Einführung Das Gerät dient zur Verwendung als Impuls-Multiplikator für inkrementelle Gebersignale. Am Eingang ankommende Impulse oder Frequenzen werden mit den vorgegebenen Faktoren multipliziert, die umgewandelte Frequenz erscheint mit nur wenigen Mikrosekunden Verzögerung am Ausgang. Die Ausgangsfrequenz f kann je nach Vorgabe der Faktoren kleiner oder größer als die Eingangsfrequenz f sein, so dass das Gerät im Prinzip jede beliebige Abbildung einer Eingangsfrequenz auf eine proportionale Ausgangsfrequenz erlaubt.
  • Seite 7: Anwendungsbeispiele

    3. Anwendungsbeispiele 3.1. Drehgeber mit Impulszahlen, die nicht erhältlich sind Für manche Anwendungen sollte ein Geber eine Auflösung haben, die auf dem Markt gar nicht oder nur sehr schwer erhältlich ist. Das FM 260 kann aus einer Standard-Impulszahl im Prinzip jede beliebige Impulszahl erzeugen.
  • Seite 8: Getriebe Mit Periodischen Und Irrationalen Verhältnissen

    3.3. Getriebe mit periodischen und irrationalen Verhältnissen Häufig hat man es in der Praxis mit Getrieben zu tun, deren Getriebeverhältnis mit einer Dezimalzahl nicht genau auszudrücken ist (z. B. 25 : 9 Zähne = 2,7777..). Bei vielen Steuerungsaufgaben bereitet diese Tatsache Probleme wegen kumulativer Rundungsfehler (z.
  • Seite 9: Wichtige Hinweise Zur Signalform Der Ausgangsfrequenz

    3.3.1. Wichtige Hinweise zur Signalform der Ausgangsfrequenz Bedingt durch die digitale Synthese der Ausgangsfrequenz ist das FM260 zwar impuls-, jedoch nicht zwingend frequenztreu. Dies bedeutet, dass das Impuls-Pausen-Verhältnis der Ausgangskanäle A und B weder 1 : 1 ist, noch dem Eingang entspricht. Dasselbe gilt somit auch für den Phasenversatz.
  • Seite 10: Elektrische Anschlüsse

    4. Elektrische Anschlüsse GND (-) Ve rsorgung 11 - 30 V DC +Versorgung S eriel le RS 232 - S chnittste lle Ausgang +5 ,2V +5,2V Externe Versorgung der Ausgänge COM+ Impul s- Eingänge für Geber und Sen soren Impuls - Ausgän ge Co nt.1 Steuer-...
  • Seite 11: Blockschaltbild

    4.1. Blockschaltbild Versor gung 11 - 30 VDC Factor 1 Factor 2 Trim - Trim + Co m + +5,2 Impuls-Prozessor Sync- Impuls Gate-F unktion Nullimpuls-Generator Cont1 R eset, Trim, Cont2 Cont3 Freeze us w. Cont4 RS232 4.2. Spannungsversorgung Die Geräte können über die Klemmen 1 und 2 mit einer Gleichspannung von 11 … 30 VDC versorgt werden.
  • Seite 12: Steuereingänge

    über ein handelsübliches USB-Kabel mit einem Stecker „Typ Mini 5-polig“. Für die vollständige Funktion muss noch die Treibersoftware CDM 2.04.06 WHQL Certified.zip auf dem PC installiert werden. Diese finden Sie auf der mitgelieferten CD oder unter www.motrona.de. Wenn Sie den USB-Port benützen und die Treibersoftware installieren möchten, finden Sie alle hierzu erforderlichen Angaben im Anhang im Kapitel 11.2...
  • Seite 13: Anzeige- Und Bedienelemente

    5. Anzeige- und Bedienelemente Die Geräte verfügen über eine 2-zeilige, hintergrundbeleuchtete LCD-Anzeige mit jeweils 16 Zeichen und über 4 Tasten zur Parametrierung oder zur Auslösung von Befehlen. Während der Parametrierung dient das LCD-Display zur Bedienerführung und zur Anzeige von Menü-Texten und Eingabewerten. Im Normalbetrieb werden auf dem Display die folgenden Informationen angezeigt: Fm26001d_oi_d.doc / 19.11.15 Seite 13 / 30...
  • Seite 14: Die Bedienung Der Tastatur

    6. Die Bedienung der Tastatur Eine Übersicht und Beschreibung aller Parameter finden Sie im Kapitel 7. Das Gerät wird über 4 frontseitige Tasten bedient, die im weiteren Verlauf dieser Beschreibung wie folgt benannt werden: PROG DOWN ENTER Die Tastenfunktion hängt von dem aktuellen Betriebszustand des Gerätes ab. (Normalbetrieb oder Parametrier-Betrieb) 6.1.
  • Seite 15: Allgemeine Parametrierung

    6.3. Allgemeine Parametrierung Vom Normalbetrieb gelangt man in den Parametrierbetrieb, indem man die Taste PROG für mindestens 2 Sekunden gedrückt hält. Danach kann eines der Menüs ausgewählt werden. Innerhalb der gewählten Parametergruppe wird nun der entsprechende Parameter selektiert und dessen Zahlenwert nach Bedarf eingestellt. Danach kann man entweder weitere Parameter einstellen oder zum Normalbetrieb zurückkehren.
  • Seite 16: Rückkehr Aus Den Menüs Und Time-Out-Funktion

    Anzeige Tastenbetätigung Kommentar 001024 Der bisherige Parameter-Wert 1024 wird angezeigt, die letzte Ziffer blinkt. Letzte Stelle wird auf 0 gestellt 001020 Cursor wird nach links verschoben 001020 Markierte Stelle wird auf 0 gestellt 001000  Cursor wird um 2 Stellen nach links geschoben ...
  • Seite 17: Menüstruktur Und Beschreibung Der Parameter

    7. Menüstruktur und Beschreibung der Parameter Alle Parameter sind in Menüs zusammengefasst. Es müssen nur solche Parameter eingestellt werden, die für die Anwendung relevant sind. 7.1. Menü-Übersicht Dieser Abschnitt zeigt eine Übersicht über die einzelnen Menüs sowie deren Zuordnung zu den einzelnen Funktionseinheiten der Geräte.
  • Seite 18: Beschreibung Der Parameter

    7.2. Beschreibung der Parameter 7.2.1. Einstellung des Multiplikations-Verhältnisses Factor Settings Einstellbereich Default Factor 1 (proportionaler Faktor) 0,0005 … 9,9999 1,0000 Factor 2 (reziproker Faktor) 0,0005 … 9,9999 1,0000 7.2.2. Allgemeine Vorgaben General Settings Einstellbereich Default Encoder Proper (Eigenschaften des Gebers) 0 …...
  • Seite 19: Anzeige-Definitionen

    *) Bei Einstellung HTL / NPN sind die Eingangsklemmen über interne Pull-Up-Widerstände mit der Versorgungsspannung des Gerätes (+24 V) verbunden. Es wird daher empfohlen, TTL-Geber erst nach Einstellung der korrekten Eigenschaften anzuschließen. Die Einstellung HTL / NPN ist auch zum Anschluss von NAMUR Sensoren geeignet. (positiven Pol mit dem entsprechenden Eingang und negativen Pol mit GND verbinden) 7.2.3.
  • Seite 20: Funktionszuweisung Der Steuereingänge Und Tasten

    7.2.5. Funktionszuweisung der Steuereingänge und Tasten Command Setting (Zuordnung von Funktionen) Einstellbereich Default Key Up Func. 0 … 8 Zusatz-Funktion der Taste UP kein Befehl zugewiesen Send Data (seriell) Disable Output (Ausgangsfrequenz = 0) Einzelheiten zu Freeze Output (einfrieren auf momentane Ausgangsfrequenz) diesen Funktionen Direction finden Sie in...
  • Seite 21: Einstellungen Der Seriellen Schnittstelle

    7.2.6. Einstellungen der seriellen Schnittstelle Die Geräte können entweder im “PC-Mode“ oder im “Printer-Mode“ arbeiten. Im PC-Mode erwartet das Gerät einen Anfrage-String und sendet darauf einen entsprechenden Antwort-String. Eine kurze Beschreibung des Kommunikations-Protokolls ist im Anhang dieser Bedienungsanleitung zu finden. Im “Printer-Mode”...
  • Seite 22: Phasentrimmung

    Serial Settings (Konfiguration der seriellen Schnittstelle) Einstellbereich Default Serial Protocol 0 … 1 Legt die Zeichenfolge für den Fall von zeitgesteuerten, zyklischen Übertragungen fest (xxxxxxx = Wert des eingestellten Register Codes). Sendeprotokoll = Unit Nr. – Daten, LF, CR Sendeprotokoll = Daten, LF, CR Bei Vorgabe 1 entfällt die Unit No.
  • Seite 23: Beschreibung Der Befehle

    8. Beschreibung der Befehle Befehl Beschreibung Zuordnung Tasten Eingang keine Funktion Der Taste bzw. dem Eingang ist kein Befehl zugewiesen Send Data Startet eine serielle Datenübertragung (siehe Kapitel 7.2.6, Serial Protocol) wobei der zu übertragende Wert mit dem Parameter "Register Code" festgelegt wird. Disable Output Sperrt den Ausgang, d.h.
  • Seite 24: Technische Daten

    9. Technische Daten Spannungsversorgung: Eingangsspannung: 11 … 30 VDC Schutzschaltung: Verpolungsschutz Restwelligkeit: ≤ 10 % bei 24 VDC Stromaufnahme: ca. 65 mA bei 24 VDC (Geberversorgung ohne Last) Anschlüsse: Anschlussart: Schraubklemmen, 1,5 mm² Geberversorgung: Ausgangsspannung: ca. 5,2 V Ausgangsstrom: max. 200 mA Inkremental-Eingang: Signalpegel: RS422, Differenzspannung >...
  • Seite 25: Abmessungen

    10. Abmessungen 33,0 mm (1.299’’) 72,0 mm 51,0 mm (2,835’’) (2.001’’) 76,0 mm (2.992’’) Frontansicht Seitenansicht Fm26001d_oi_d.doc / 19.11.15 Seite 25 / 30...
  • Seite 26: Anhang

    11.1. Serielle Kommunikation Die im "Serial Menu" definierten Codestellen können jederzeit von einem PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von motrona-Geräten basiert auf dem Drivecom- Protokoll entsprechend ISO 1745. Weitere Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO_2a.doc zu entnehmen, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zustellen, die Sie aber auch von unserer Homepage im Internet jederzeit herunterladen können.
  • Seite 27: Installation Des Usb-Treibers

    über ein handelsübliches USB-Kabel mit einem Stecker „Typ Mini 5-polig“. Für die vollständige Funktion muss noch die Treibersoftware CDM 2.04.06 WHQL Certified..zip auf dem PC installiert werden. Diese finden Sie auf der mitgelieferten CD oder unter www.motrona.de. Bevor Sie das Gerät mit dem PC verbinden, muss zunächst die Treiber-Software auf einem lokalen Verzeichnis entpackt werden.
  • Seite 28 COM1 und COM4 (7) wählen  Wartezeit auf 1 msec. setzen (8)  Mit „OK“ alle Fenster schließen Nach diesen Schritten kann der PC mit allen motrona-Geräten kommunizieren, die mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet sind. Fm26001d_oi_d.doc / 19.11.15 Seite 28 / 30...
  • Seite 29: Serielle Codeliste

    11.3. Serielle Codeliste 11.3.1. Geräte Parameter Menü Name Code Minimum Maximum Default Factor-Setting Factor 1 (x_fi) 99999 10000 Factor-Setting Factor 2 (x_fo) 99999 10000 Factor-Setting Reserved 10000 10000 Factor-Setting Reserved 10000 10000 Factor-Setting Reserved 10000 10000 General-Setting Enc. Properties General-Setting Direction General-Setting Z Impulse...
  • Seite 30: Steuerbefehle

    42 Command-Setting Reserved 10000 10000 43 Command-Setting Reserved 10000 10000 44 Command-Setting Reserved 10000 10000 45 Serial-Setting Unit Number 46 Serial-Setting Serial Baud Rate 47 Serial-Setting Serial Format 48 Serial-Setting Serial Protocol 49 Serial-Setting Serial Time (s) 50 Serial-Setting Register Code 51 Serial-Setting Reserved 10000...

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