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Aufstellungsempfehlungen Von Wohnungslüftungsgeräten Und Positionierung Der Ventile - Dimplex Zl 270 Eo-R Gebrauchsanweisung

Zentrales wohnungslüftungsgerät
Inhaltsverzeichnis
Hinweis:
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) vergleicht
die Wärmegewinne durch eine Lüftungsanlage auf
Basis
eines
Norm-Anlagen-Luftwechsels
0,4[1/h].
Bemessung Abluftvolumenströme
Raum
Küche
Bad
WC
Hausarbeitsraum
Tabelle 5-1: Abluftvolumenstrom in Anlehnung an die DIN 1946,
Teil 6 sowie DIN 18017 „Lüftung von Bädern und Toiletten"
Bemessung Zuluftvolumenströme
Die Summe der ermittelten Abluftvolumenströme
muss
der
Summe
entsprechen.
Die Volumenströme der einzelnen Räume sind so
abzustimmen, dass sich die Luftwechselzahl inner-
halb der unten angegebenen Grenzen bewegt und
der Zuluft- dem Abluftvolumenstrom entspricht.
5.2 Aufstellungsempfehlungen von Wohnungslüftungsgeräten und
Positionierung der Ventile
Um Wärmeverluste zu minimieren, sollte die Auf-
stellung von Lüftungsgeräten und die Verlegung
des Luftverteilsystems innerhalb der thermischen
Hülle des Gebäudes erfolgen. Müssen Luftkanäle
durch unbeheizte bzw. eingeschränkt beheizte Be-
reiche geführt werden, so sind diese zu isolieren.
Bei Lüftungsgeräten mit integrierter Warmwasser-
bereitung erfolgt die Aufstellung des Gerätes übli-
cherweise im Keller bzw. Hauswirtschaftsraum, mit
dem Ziel, die Leitungswege möglichst kurz zu hal-
ten.
Die Luftvolumenströme sollten so gewählt werden,
dass ein möglichst großes Luftvolumen aus den
Räumen mit geringer Luftbelastung (Zulufträume) in
die Räume mit höherer Luftbelastung (Ablufträume)
strömt. In den Überströmbereichen sind die not-
wendigen Überström-Luftdurchlässe vorzusehen.
Diese können als Luftspalt unter den Türen (Spalt-
höhe ca. 0,75 cm) oder als Wand- bzw. Türeinbau-
gitter ausgeführt werden.
Luftführung
Um die Geräuschentwicklung und die Druckverluste
so gering wie möglich zu halten, sollten die Strö-
mungsgeschwindigkeiten im Rohrnetz nicht über
3 m/s betragen. Zu- bzw. Abluftventile sind mit max.
30-50 m³/h zu beaufschlagen, um Luftgeschwindig-
keiten von 1 m/s nicht zu überschreiten. Bei größe-
ren Luftvolumenströmen sind mehrere Ventile ein-
zubauen.
Abluftvolumenstrom in
m³/h
60
60
30
30
der
Zuluftvolumenströme
Raumtyp
von
Wohn- / Schlafräume
Küche / Bad / WC
Luftwechsel des Gebäudes
Der Gesamtluftwechsel als gemittelter Wert über
alle Räume sollte zwischen 0,4 und 1 pro Stunde
liegen. Das bedeutet, dass innerhalb einer Stunde
das 0,4 bis 1,0-fache an Raumvolumen durch
Frischluft ersetzt wird.
Folgende Mindestvolumenströme sollten dabei in
Abhängigkeit der Wohnfläche und Personenzahl
nicht unterschritten werden:
Wohnfläche
bis 50
50 bis 80
über 80
Tabelle 5-2.: Zuluftvolumenstrom in Anlehnung an die DIN 1946,
Teil 6 sowie DIN 18017 „Lüftung von Bädern und Toiletten"
Luftvolumen
bis max. 30 m³/h
bis max. 50 m³/h
Tabelle 5-3: Empfohlene Tellerventile
Zuluft
In der Praxis hat sich bewährt, Zuluftventile über
der Tür oder in der Decke anzuordnen, da diese
Bereiche nicht durch Möbel oder Vorhänge ver-
deckt werden. Bei der Anordnung ist auf eine aus-
reichende und gleichmäßige Durchströmung des
Zuluftbereichs zu achten.
Abluft
Die Lage von Abluftventilen für die Wohnungslüf-
tung sind von geringerer Bedeutung als die Zuluft-
ventile. Sinnvoll ist die Anordnung in der Decke
oder an der Wand in der Nähe der verursachenden
Quellen.
Luftwechsel
min.
0,7
2,0
Geplante Bele-
Zuluftstrom
gung
m³/h
bis 2 Personen
60
bis 4 Personen
120
bis 6 Personen
180
Tellerventil
DN 100
DN 125
max.
1,0
4,0
5
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Diese Anleitung auch für:

Zl 270 ez-rZl 270 eo-lZl 270 ez-l

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