Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Verwendungszweck Des Wohnungslüftungsgerätes; Anwendungsbereich; Arbeitsweise; Festlegung Der Gerätedimensionierung - Dimplex Zl 270 Eo-R Gebrauchsanweisung

Zentrales wohnungslüftungsgerät
Inhaltsverzeichnis
4 Verwendungszweck des Wohnungslüftungsgerätes

4.1 Anwendungsbereich

Das Lüftungsgerät ZL 270 EO-R/L und ZL 270 EZ-
R/L ist zum Einbau in ein Be- und Entlüftungssys-
tem in Wohnungen und Wohngebäuden vorgese-
hen. Nach Fertigstellung des Systems dürfen keine
Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltrisiken be-
stehen. Der Hersteller der Wärmerückgewinnungs-
geräte übernimmt hierfür keine Haftung.

4.2 Arbeitsweise

Das Wohnungslüftungsgerät saugt mittels zweier
Gebläse über je ein Filterelement in getrennten
Kanälen Außenluft von außen und Abluft aus den
geruchs- bzw. feuchtbelasteten Räumen (Küche,
Bad, WC) der Wohnung an. Diese beiden Luftströ-
me
werden
über
Wärmetauscher geleitet, wobei die Außenluft Wär-
me aufnimmt und die Abluft Wärme abgibt. Die
Luftführungen sind voneinander getrennt, so dass
bei ordnungsgemäßem Betrieb des Gerätes eine
5 Grundlagen für die Anlagenplanung bei Wohnungslüftungssystemen
Das vorliegende Kapitel vermittelt einen Einblick in
die Grundsätze der Planung von Wohnungslüf-
tungsanlagen. Die wichtigsten zu beachtenden
Normen und Richtlinien bilden die DIN 1946 (T1,
T2, T6) und DIN 18017. Diese legen die notwendi-
gen Volumenströme fest, die der Anlagenplanung
zu Grunde zu legen sind. Danach erfolgt die Ausle-
gung von Kanalnetz, Ventilator, Wärmerückgewin-
nungsanlage und anderer Baugruppen.
Zusätzliche Anforderungen:
Die Luftbewegung in den Wohnräumen darf
nicht als störend empfunden werden. Insbe-
sondere sind Zuglufterscheinungen der nach-
strömenden Frischluft im Aufenthaltsbereich zu
vermeiden.
Störende
Geräuschübertragungen
durch geeignete Maßnahmen (z.B. Schall-
dämpfer) reduziert werden.
Für raumlufttechnische Anlagen gelten für den
vorbeugenden Brandschutz die jeweiligen
Landesbauordnungen.
Wohngebäuden geringer Höhe (z.B. Einfamili-
enhaus mit bis zu 2 Vollgeschossen) in der Re-
gel keine besonderen brandschutztechnischen
Maßnahmen erforderlich.
Dunstabzugshauben in Küchen und Abluftwä-
schetrocknern dürfen nicht an das Wohnungs-
lüftungsgerät angeschlossen werden. Sinnvoll
ist es, die Abzugshauben im Umluftbetrieb zu
betreiben sowie Kondenswäschetrockner ein-
zusetzen.
Sicherheitshinweis
Der benötigte Verbrennungs-Luftstrom für im
Gebäude vorhandene Feuerstätten (wie z.B.
Kachelöfen) muss unabhängig von der Lüf-
tungsanlage zugeführt werden. Der zuständige
Kaminkehrer ist bei der Anlagenplanung mit
einzubeziehen.
4
einen
Kreuz-Gegenstrom-
müssen
Allerdings
sind
Geruchsbelastung zwischen Außen- und Abluft
ausgeschlossen ist.
Über geeignete Luftkanäle und justierbare Ventile
(Sonderzubehör) wird die erwärmte Außenluft in die
Wohnung eingeblasen und die abgekühlte Abluft
als sog. Fortluft aus dem Gebäude geführt.
Die Bedienung des Lüftungsgerätes erfolgt über ein
im Wohnraum angeordnetes Fernbedienteil zur Ein-
und Abschaltung sowie Umschaltung der drei Lüf-
terstufen.
Stufe I:
Absenkbetrieb (z.B. bei Abwesenheit)
Stufe II: Normalbetrieb (Auslegungspunkt)
Stufe III: Partystufe
4.3 Festlegung der Gerätedimensio-
nierung
Zunächst gilt es für die richtige Auslegung des
Wohnungslüftungsgerätes eine Luftmengenbilanz
zu erstellen, die sowohl die Größe, als auch die
Nutzung der einzelnen Räume berücksichtigt (siehe
Kapitel 5).

5.1 Luftmengenberechnung

Für die Anlagenplanung benötigt man eine Grund-
risszeichnung des Hauses mit den Angaben der
lichten Geschosshöhen und der geplanten Raum-
nutzung.
Auf Basis dieser Unterlagen wird das Gebäude in
Zuluft-, Abluft- und Überströmbereiche aufgeteilt
und die Volumenströme der einzelnen Räume fest-
gelegt.
Zuluftbereiche sind alle Wohn- und Schlafräume.
Abluftbereiche sind Bad, WC, Küche und Nass-
räume (z.B. Hauswirtschaftsraum, Wintergärten).
Überströmbereiche sind alle Flächen, die zwi-
schen Zu- und Abluftbereich liegen, wie z.B. Flure.
Nachweis der Luftwechselzahl
Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung sind die Zu-
und Abluftvolumenströme so auszulegen, dass die
bei
notwendige Luftwechselzahl eingehalten wird.
Die Luftwechselzahl LW ist der Quotient aus
Abluftvolumenstrom und Raumvolumen.
Beispiel:
Ein 0,5-facher Luftwechsel pro Stunde bedeutet,
dass die Raumluft in einer Stunde zur Hälfte durch
frische Außenluft ersetzt wird bzw. dass die ge-
samte Raumluft alle 2 Stunden erneuert wird.
V
ab
LW =
[h
-1
]
V
R
Inhaltsverzeichnis
loading

Diese Anleitung auch für:

Zl 270 ez-rZl 270 eo-lZl 270 ez-l

Inhaltsverzeichnis