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PMT EASY Montageanleitung Seite 6

Randklemmung
Inhaltsverzeichnis
Achtung: Wird vom Benutzer die Gebäudestatik nicht
oder nicht richtig geprüft, so hat dies Auswirkungen auf
die Planung. Änderungen können u.a. zu abweichenden
Materialmengen und abweichenden statischen Erforder-
nissen führen. Dies kann zu Schäden an Leib und Leben
sowie zu Vermögensschäden führen, für die PMT keine
Haftung übernimmt.
c. Photovoltaikmodule
PMT PLAN ermöglicht die Planung mit einer Vielzahl
von Photovoltaikmodulen. Aufgrund der Vielzahl der auf
dem Markt angebotenen Photovoltaikmodule sind jedoch
nicht alle Module in der Datenbank hinterlegt. Fehlende
Module werden auf gesonderte Anfrage hin auf Grundlage
des Modulherstellerdatenblattes in die Datenbank
aufgenommen.
PMT leistet keine Gewähr für die Aktualität der Moduldaten.
Insbesondere die Parameter Abmessungen und Gewicht
müssen vom Kunden vor der Planung verifiziert werden.
PMT PLAN berücksichtigt nur Abmessungen und
Gewicht der Module. Weitere Parameter werden nicht
berücksichtigt.
Bitte überprüfen Sie daher vor der Montage anhand der
Montagerichtlinien des Modulherstellers die Kompatibilität
des Moduls mit der Unterkonstruktion.
PMT PLAN setzt voraus, dass das Modul auch in der
Montageform Klemmung an den kurzen Modulseiten
verwendet werden darf. Bitte überprüfen Sie daher
vor der Montage, ob die Klemmpunkte des Moduls mit
den Vorgaben des Herstellers übereinstimmen. Sollten
die Anbindungspunkte nicht mit den Vorgaben des
Modulherstellers übereinstimmen, wird empfohlen sich
mit dem Modulhersteller in Verbindung zu setzen, um eine
Freigabe der Planung zu erhalten.
Diese Freigabe kann entweder allgemein im Rahmen
der Modulzertifizierung vorliegen oder u. U. auch
projektspezifisch vom Modulhersteller erteilt werden.
Achtung: Wird vom Benutzer die Kompatibilität der
Unterkonstruktion mit den Solarmodulen nicht abgeklärt,
so kann dies zu Vermögensschäden führen, für die PMT
keine Haftung übernimmt.
PMT EASY Randklemmung
d. Sicherung der Photovoltaikanlage gegen
Verschiebungen aufgrund thermischer Dehnung
(sogenannter „Raupeneffekt")
Die Photovoltaikanlage ist auf dem Dach stetigen
Temperaturschwankungen ausgesetzt. Dadurch kann es
im Laufe der Standzeit der Photovoltaikanlage auch bei
sehr flacher Dachneigung zu sehr langsamen dachabwärts
gerichteten Wanderungseffekten der Unterkonstruktion
auf der Dachabdichtung kommen. Dieser Prozess wird
auch als „Temperaturwanderung" oder anschaulicher als
„Raupeneffekt" bezeichnet.
Das allmähliche Verschieben der Photovoltaikanlage
auf dem Dach kann zu Schäden an der Verkabelung, der
Dacheindeckung (wie z. B. Folie, Bitumen, Kies, Substrat
etc.) der weiteren Funktionsschichten und eventuell
vorhandenen aufgehenden Bauteilen (wie z. B. Oberlichtern,
Be- und Entlüftungsanlagen, Entwässerungsanlagen,
Kaminen etc.) führen. Im schlimmsten Falle kann sich die
Photovoltaikanlage im Lauf der Zeit allmählich über die
Dachkante hinausbewegen.
Um diese Schäden zu verhindern, haben wir uns
entschieden eine generelle Empfehlung einer Anbindung
ab 1,0 ° Dachneigung zu geben.
Dies ergibt sich aus einer Empfehlung des Bundesverbands
Solarwirtschaft e. V. – BSW-Solar, mit dem Titel:
„Lagesicherung aufgrund thermischer Dehnungen
(„Temperaturwanderung")".
Geeignete Maßnahmen zur Sicherung der
Photovoltaikanlage gegen Verschiebungen aufgrund
thermischer Dehnung sind zum Beispiel das Koppeln von
Modulfeldern über den Dachfirst oder das punktuelle
Befestigen der Anlage an der Dachkonstruktion.
Mit Einführung der neuen Ausbaustufe des Systems EVO
2.1 mit ProPlate und deren mechanischer Befestigung
auf der Bodenschiene passen wir unsere Empfehlung für
eine Anbindung des Systems EVO 2.1 an das Flachdach
an. Diese geänderte Empfehlung gilt jedoch ausschließlich
für das System EVO 2.1. Die Anbindung an das Dach hat
erst ab einem Gefälle von etwa 2 % (Dachneigung ca. 1,15 °)
zu erfolgen, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen
eingehalten werden:
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