a) Steht der Eintreibgegenstand vor, erhöhen Sie den Luftdruck in Schritten von 0,5 bar
und prüfen jeweils erneut das Ergebnis.
b) Ist der Eintreibgegenstand zu tief eingesenkt, verringern Sie den Luftdruck in Schritten
von 0,5 bar bis das Ergebnis befriedigt. Auf jeden Fall sollten Sie bemüht sein, mit dem
jeweils geringsten Luftdruck zu arbeiten. Das bringt für Sie drei wesentliche Vorteile:
a) Sie sparen Energie,
b) Sie verringern den Geräuschpegel,
c) Sie reduzieren den Verschleiß des Eintreibgerätes.
► Vermeiden Sie ein Auslösen des Eintreibgerätes bei leerem Magazin. Ein defektes oder
nicht einwandfrei arbeitendes Eintreibgerät sofort von der Druckluft abkuppeln und
einem Sachkundigen zur Prüfung übergeben.
► Bei längeren Arbeitspausen oder Arbeitsende Gerät von der Druckluftanlage trennen
und das Magazin möglichst entleeren.
► Druckluftanschlüsse des Eintreibgerätes und der Schlauchleitungen vor Verschmutzung
schützen. Eindringen von grobem Staub, Spänen, Sand usw. führt zu Undichtigkeiten
und Beschädigung des Eintreibgerätes und der Kupplungen. Gerät von der Druckluftan-
lage trennen und Magazin entleeren für Reinigung, Wartung und Störungsbeseitigung.
Prüfen Sie vor jedem Arbeitsbeginn die einwandfreie Funktion der Sicher-
heits- und Auslöseeinrichtungen sowie den festen Sitz aller Schrauben und Muttern.
► Führen Sie keine unvorschriftsmäßigen Manipulationen am Eintreibgerät durch.
► Demontieren oder blockieren Sie keine Teile des Eintreibgerätes, wie z. B. eine
Auslösesicherung.
► Führen Sie keine "Notreparaturen" mit ungeeigneten Mitteln durch.
► Das Eintreibgerät ist regelmäßig und sachgerecht nach Angaben des Herstellers zu
warten.
► Vermeiden Sie jegliche Schwächung und Beschädigung des Gerätes, z. B. durch
a) Einschlagen oder Eingravieren,
b) vom Hersteller nicht zugelassene Umbaumaßnahmen,
c) Führen an Schablonen, die aus hartem Material, z. B. Stahl, gefertigt sind,
d) Fallenlassen auf oder Schieben über den Fußboden,
e) Handhabung als Hammer,
f) jede Art von Gewalteinwirkung.
1.5.3 Restrisiken
Auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung können, trotz Einhaltung aller einschlägigen
Sicherheitsbestimmungen aufgrund der durch den Verwendungszeck bestimmten Konstruk-
tion noch Restrisiken bestehen. Restrisiken können minimiert werden, wenn die "Sicher-
heitshinweise" und die "bestimmungsgemäße Verwendung", sowie die Betriebsanleitung
insgesamt beachtet werden.
9/24