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Igel ISA-SL Bedienungsanleitung

Digitaler softstarter mit internem bypass 17 – 1100 a, 208 – 690 v
Inhaltsverzeichnis
ISA-SL
Digitaler Softstarter mit internem Bypass
17 – 1100 A, 208 – 690 V
Bedienungsanleitung
Ver. 06.03.2017
GEN 778651
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Igel ISA-SL

  • Seite 1 ISA-SL Digitaler Softstarter mit internem Bypass 17 – 1100 A, 208 – 690 V Bedienungsanleitung Ver. 06.03.2017 GEN 778651...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR ISA-SL Bedienungsanleitung für ISA-SL Inhaltsverzeichnis SICHERHEITS- UND WARNHINWEISE ................. 6 1.1 Sicherheit ..........................6 1.2 Achtung ............................ 6 1.3 Warnhinweise .......................... 6 TECHNISCHE DATEN ......................7 2.1 Einleitung ..........................7 2.2 Bemessungsdaten und Baugrößen ..................7 2.3 Auswahl des Sanftanlassers ....................8 2.3.1 Motorstrom und Anlaufbedingungen ................
  • Seite 3 8.2 Grundstruktur der seriellen Schnittstellen-Frames ..............88 8.2.1 Sync (Pausenzeit)....................... 89 8.2.2 Serielle Schnittstellennummer (Slave-Adresse) ............89 8.2.3 Funktion ........................89 8.3 Liste der Funktionen, die vom ISA-SL unterstützt werden ............89 8.3.1 Daten .......................... 89 8.3.2 CRC ........................... 89 8.3.3 ISA-SL-Speicherorganisation ..................89 8.4 Istwerte (Lese Wort-Register) ....................
  • Seite 4 8.7 Diagnose ..........................107 8.8 Ausnahmeantworten ......................108 8.8.1 Antwort-Frame für Ausnahme-Codes................ 108 8.8.2 Ausnahme-Codes, die vom ISA-SL unterstützt werden..........108 8.8.3 Beispiel 6: Ausnahmeantwort ................... 109 EINBAU EINES LÜFTERS IN DEN BAUGRÖSSEN A, B UND C ........109 Fehlersuche ........................110 Tabelle der Bilder Bild 1: Steuerungsmodul –...
  • Seite 5 BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR ISA-SL Seite 5...
  • Seite 6: Sicherheits- Und Warnhinweise

    Motor begonnen wird. Achtung Das Produkt wurde entsprechend der IEC 60947-4-2 Klasse A konzipiert. Alle Modelle ISA-SL sind so ausgeführt, dass sie die Anforderungen gemäß UL und cUL erfüllen. Die Verwendung des Produktes im Haushaltsbereich kann Funkstörungen verursachen; in diesem Fall sind möglicherweise zusätzlichen Entstörmaß- nahmen erforderlich.
  • Seite 7: Technische Daten

     Integrierter Bypass  Für den Einbau des ISA-SL in einem Schrank kann ein Display extern aufgebaut werden, sodass der Sanftanlasser ohne Öffnen des Schranks überwacht und programmiert werden kann.  Die Erdschlussüberwachung des ISA-SL überprüft permanent, dass die Summe der drei Phasenströme null ist.
  • Seite 8: Auswahl Des Sanftanlassers

    [sec] 350 % x I nenn Anmerkung: Der ISA-SL kann mit Leistungsabsenkung bis 50 °C betrieben werden, mit einem Verhältnis von {– 2 % I / 1 °C }. nenn Das bedeutet, dass mit jeder Temperaturerhöhung oberhalb 40 °C (Δt) der Maximalstrom begrenzt x (100 –...
  • Seite 9: Anordnung Der Schienen (Baugrößen D - I)

    Anordnung der Schienen (Baugrößen D – I) 2.3.3 Anordnung der Schienen (Baugrößen D – I) Die Baugrößen D – I des ISA-SL können in vier unterschiedlichen Optionen geliefert werden, was die Installation im Schrank flexibler gestaltet: ISA-SL ∙∙∙ ∙∙∙ ∙∙∙ 33 – s ISA-SL ∙∙∙...
  • Seite 10: Bestellangaben

    Steuerspannung kann vor Ort nicht geändert werden. Spannung Steuerkreise (Klemmen 1 – 5) Bezeichnung Beschreibung 24 VDC/VAC +10 % – 15 %. (Bei dieser Option liefert der ISA-SL auch die 24 VDC) Anmerkung: Steuerspannung kann vor Ort nicht geändert werden. Optionen...
  • Seite 11: Empfohlene Verdrahtung

    690 V 2T1, 4T2, 6T3 Motoranschluss Für ordnungsgemäßen Betrieb und aus Sicherheits- Anschluss an Erde gründen muss der Softstarter ISA-SL gut geerdet sein. 95 – 230 VAC\DC +10 % – 15 % Klemme A1 Steuerspannung Klemme A2 Steuerspg. Nullleiter Potentialfrei, 8 A, 250 VAC, 1800 VA max.
  • Seite 12 EMPFOHLENE VERDRAHTUNG Bezeichnung Beschreibung Bemerkungen Die Klemmen können für die folgenden Funktionen programmiert werden:  INAKTIV  START  STOPP  EXTERNE AUSLÖSUNG  RESET  START=1, STOPP=0 Startbefehl ausführen wenn aktiv, oder Stopp-Befehl wenn inaktiv.  START=1, SOFT STOP=0 Startbefehl wenn aktiv, oder Soft-Stopp-Befehl wenn inaktiv.
  • Seite 13: Bezeichnung In Der Eingänge Und Ausgänge

    Typisches Anschlussschema – Netzanschluss und interne 24-V-Quelle Bezeichnung in der Eingänge und Ausgänge Steuerspannung R1 – Störungsrelais R2 – Relais Hochlauf Ende Steuerspannungs- Eingang RS 485 – Kommunikation (optional) Rückleiter Anschluss für externes Tastenfeld (optional) Erde Lüfterstromversorgung (optional) 3.2.1 Steuerungsmodul – Ansicht von unten Klemme: A1, A2 (AC/DC);...
  • Seite 14: Typisches Anschlussschema - Netzanschluss Und Interne 24-V-Quelle

    Bezeichnung in der Eingänge und Ausgänge Typisches Anschlussschema – Netzanschluss und interne 24-V-Quelle Netzanschluss 208 – 690 V 50/60 Hz nicht angeschlossen Steuer- spannung ISA-SL 115 – 230 V 50/60 Hz Fehler Ende des Hochlaufs optionaler Lüfter Anmerkungen: (1) Verwenden Sie Sicherungen für Koordinationstyp 2, siehe Abschnitt 3.7.6 auf Seite 18 (2) Netzspannung 208 –...
  • Seite 15: Typisches Anschlussschema - Netzanschluss Und Externe 24-V-Quelle

    (4) Steuerungseingänge sind mit ihrer Werkseinstellung dargestellt (5) Gilt nur, wenn in den Baugrößen A bis C optionale Lüfter installiert sind. Verdrahtungshinweise Wenn die Netzspannung am ISA-SL anlegt, kann an den Ausgangsklemmen volle WARNUNG! Spannung auftreten, auch wenn die Steuerspannung nicht angeschlossen ist.
  • Seite 16: Leistungsverkabelung Für „Innere Dreieckschaltung

    Netz- Spannung L1 L2 L3 Drehrichtungsumkehr, wenn der ISA-SL in innerer Dreieckschaltung betrieben wird Fehlerhafte Verkabelung des ISA-SL oder des Motors kann zu schweren Schäden WARNUNG! im Motor führen Bei Verwendung der inneren Dreieckschaltung wird dringend der Einsatz eines Netzschützes (C1) oder eines Schützes (C2) empfohlen, um im Fall eines durchlegierten SCR innerhalb des ISA-SL einen Motorschaden zu verhindern Selbst wenn das Schütz (C2) innerhalb des Dreiecks offen ist, führen die...
  • Seite 17: Anschluss Von Optionsbaugruppen

    Anschluss von Optionsbaugruppen Anschluss von Optionsbaugruppen 3.7.1 Modbus-Kommunikation (Option 3M) Klemme 5.08 3-PIN Anschlüsse: P1.1 – offen lassen. P1.2 – an A(–) anschließen (gekreuzter Anschluss). P1.3 – an B(+) anschließen (gekreuzter Anschluss). Anmerkung: Abschlusswiderstand (100 Ω – 120 Ω) zwischen P1.2 und P1.3 anschließen. 3.7.2 Analog-I/O (Option 5) ...
  • Seite 18: Eingänge Für Temperaturerfassung

    Sicherung, die höher ist als die Netzspannung. (2) Bemessungsstrom der Sicherung: Wählen Sie eine Sicherung, die das Siebenfache des Bemessungsstrom des ISA-SL über 30 Sekunden führen kann (dies ist das Doppelte des maximalen ISA-SL-Stroms für die maximale Hochlaufzeit). (3) I²t-Wert der Sicherung: vergewissern Sie sich, dass der I²t-Wert der Sicherung kleiner oder gleich dem I²t-Wert des Thyristor im ISA-SL ist, siehe folgende Tabelle.
  • Seite 19: Betrieb In Dreieckschaltung

     Ein falsch angeschlossener Motor führt zu erheblichen Schäden an den Motorwicklungen.  Für den ISA-SL mit innerer Dreieckschaltung wird dringend empfohlen, ein Schütz in Reihe zum ISA-SL oder vor dem Motor einzusetzen, um im Fall eines Halbleiter-Kurzschlusses im ISA-SL den Motor nicht zu zerstören.
  • Seite 20 (1) C1 ist ein Netzschütz. (2) C2 ist ein Schütz in der inneren Dreieckschaltung. (3) U1-U2, V1-V2, W1-W2 sind die Motorwicklungen. (4) L1-U, L2-V, L3-W sind die vom ISA-SL gesteuerten Phasen. Siehe auch Abschnitt 3.6 auf Seite 16 Anmerkung: Die Motoranschlüsse sind wie folgt gekennzeichnet: ASA (USA) T1 –...
  • Seite 21: Abmessungen

    ABMESSUNGEN Abmessungen ISA-SL Baugröße A: 17/31/44 A (ohne Lüfterkasten) Seite 21...
  • Seite 22 Abmessungen ISA-SL Baugröße A: 17/31/44 A (mit Lüfterkasten) Seite 22...
  • Seite 23 ABMESSUNGEN ISA-SL Baugröße B: 58/72/85 A (ohne Lüfterkasten) Seite 23...
  • Seite 24 Abmessungen ISA-SL Baugröße B: 58/72/85 A (mit Lüfterkasten) Seite 24...
  • Seite 25 ABMESSUNGEN ISA-SL Baugröße C: 105/145/170 A (ohne Lüfterkasten) Seite 25...
  • Seite 26 Abmessungen ISA-SL Baugröße C: 105/145/170 A (mit Lüfterkasten) Seite 26...
  • Seite 27 ABMESSUNGEN ISA-SL Baugröße D: 230/310/350 A Bild zeigt Option 33. Für jede Option anders als 33 – bitte Rückfrage im Werk. Seite 27...
  • Seite 28 Abmessungen ISA-SL Baugröße E: 430 A Bild zeigt Option 33. Für jede Option anders als 33 bitte Rückfrage im Werk. Seite 28...
  • Seite 29 ABMESSUNGEN ISA-SL Baugröße G: 515/590/690 A Bild zeigt Option 33. Für jede Option anders als 33 bitte Rückfrage im Werk. Seite 29...
  • Seite 30 Abmessungen ISA-SL Baugröße H: 720 A, 850 A – Bild zeigt Option 33. Für jede Option anders als 33 bitte Rückfrage im Werk. Seite 30...
  • Seite 31 ABMESSUNGEN ISA-SL Baugröße I: 960 A, 1100 A Bild zeigt Option 33. Für jede Option anders als 33 bitte Rückfrage im Werk. Seite 31...
  • Seite 32: Installation

    Wärmeabfuhr möglichst direkt auf einer metallischen Rückwandplatte befestigt werden. Anmerkung: Falls auf der Rückseite des ISA-SL ein Kühllüfter oder eine Lüftungsöffnung vorhanden ist, darf der ISA- SL nicht unmittelbar auf die Metallplatte aufgebaut werden. Der Starter darf nicht in der Nähe von Wärmequellen angebracht werden.
  • Seite 33: Ip-54 Installation Des Fernbedienfeldes

    Installation 5.2.1 IP-54 Installation des Fernbedienfeldes 3D-Ansicht ohne Tür Display-Box für Türeinbau DISP6670001 Display-Box Vorderansicht der Tür Rückansicht ohne Tür Dichtung für Display-Box Bild 4: Abmessungen für den Einbau des Fernbedienfelds Seite 33...
  • Seite 34: Temperaturbereich Und Wärmeabfuhr

    Gesamtverlustleistung [Watt] – die gesamte Verlustleistung des Starters und anderer Steuergeräte innerhalb des Gehäuses. Wenn der Starter häufig im Einsatz ist, sollte der Mittelwert der Verlustleistung eingesetzt werden. 5.3.2 Zusätzliche Belüftung Lüfter Abluftöffnung Zuluft- öffnung Anordnung für Zwangsbelüftung des ISA-SL-Gehäuses: Seite 34...
  • Seite 35: Einbau Einer Optionskarte

     Die Optionskarte. Nehmen Sie die Optionskarte noch nicht aus der antistatischen Hülle. Schritt 2: Schalten Sie alle Stromversorgungen zum ISA-SL ab (Haupt- und Steuerspannung). Schritt 3: Entfernen Sie alle Kabel und Anschlüsse von der Steuerplatine. 5.4.2 Öffnen des Bedienfelds Schritt 1: Entfernen Sie die vier Schrauben, mit denen das Plastikgehäuse des Bedienfelds am...
  • Seite 36: Einstecken Der Optionskarte Und Verschließen Des Geräts

    J1 für die Analog-Optionskarten und J6 für die Kommuni- kations-Optionskarten. Schritt 6: Setzen Sie die Leiterplatte wieder in das Plastikgehäuse des ISA-SL-Bedienfelds ein. Schritt 7: Setzen Sie die sechs Schrauben wieder ein, mit denen die Baugruppe im Plastikgehäuse befestigt ist.
  • Seite 37: Einstellen Der Der Thermistor-Ein- Und Analog-Ausgangs-Optionskarte (Option 5)

    5. Der nächste Parameter ist THERMISTORTYP. Stellen Sie ein: PTC (Standard) oder NTC. Der nächste Parameter ist WIDERSTDGRENZWRT. Falls der Widerstand den als Max/Min definiert Widerstand überschreitet, schaltet der ISA-SL ab. Dieser Parameter kann im Bereich 100 Ohm bis 30 kOhm eingestellt werden.
  • Seite 38: Einstellung Der Analog-Option - 3Xrtd Optionskarte Temperatursensor (Option 6)

    Schritt 5: Einstellung der maximalen Temperatur. Dieser Parameter bestimmt die maximal zulässige, gemessene Temperatur. Wenn die Temperatur den definierten max/min-Wert überschreitet, schaltet der ISA-SL ab. Dieser Parameter kann im Bereich von – 20 °C bis + 200 °C eingestellt werden.
  • Seite 39: Bedienfeld

    Bedienfeld BEDIENFELD Das Bedienfeld ist die Schnittstelle zwischen dem ISA-SL und dem Benutzer. Das Bedienfeld des ISA-SL umfasst folgende Funktionen: (1) Anzeige-LEDs (On, Ramp, Run, Fault, Comm) (2) Zwei Zeilen mit 16 alphanumerischen Zeichen, jeweils in den auswählbaren Sprachen Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch.
  • Seite 40: Drucktaster

    Wenn der Parameterwert blinkt, wird der Parameterwert durch Drücken von OK gespeichert.  Setzt den ISA-SL zurück, nachdem eine Störung beseitigt wurde und der Startbefehl Reset weggenommen wurde. Damit wird die Störungsanzeige gelöscht, und der Motor kann wieder gestartet werden.
  • Seite 41: Besondere Befehle Im Modus Test/Wartung

    Bedienfeld Besondere Befehle im Modus TEST/WARTUNG 6.5.1 Auslesen der Firmware-Version/Versionsdatum/Version CRC16  Drücken Sie die Taste Modus zum Umschalten von der Istwertansicht auf die Parametermenüs.  Drücken Sie die Taste Home zweimal, um in das Haupt-Parametermenü zu gelangen.  Drücken und halten Sie die Taste ▼ bis sie das letzte Menü erreicht haben (TEST/WARTUNG). Auf dem LCD wird angezeigt: TEST/WARTUNG - **** -...
  • Seite 42: Rücksetzen Der Statistischen Daten

    Bedienfeld 6.5.3 Rücksetzen der statistischen Daten  Drücken Sie die Taste Mode zum Umschalten vom Istwertmenü auf die Parametermenüs.  Drücken Sie Home zweimal, um in das Haupt-Parametermenü zu gelangen.  Drücken Sie die Taste ▼ bis sie das Menü STATIST. DATEN erreichen. Auf dem LCD erscheint: STATIST.
  • Seite 43: Übersicht Aller Modus-Seiten Und Werkseinstellwerte

    Bedienfeld Übersicht aller Modus-Seiten und Werkseinstellwerte HAUPTPARAMETER STRT/STOP EINST.. START/STOP START/STOP START/STOP SPEZIAL-FEATURES - **** - 1. ANWAHL 2. ANWAHL 3.ANWAHL 4. ANWAHL - **** - Display und Display und Display und Display und Display und Display und Standardwerte Standardwerte Standardwerte Standardwerte Standardwerte...
  • Seite 44 Bedienfeld AUTORESET COMM OPTION FREIGABEÜBERW E/A PROGRAMMIER. COMM OPTION PARAMS - **** - - **** - - MODBUS - - **** - Anzeige- und Anzeige- und Anzeige- und Anzeige- und Anzeige- und Standardwerte Standardwerte Standardwerte Standardwerte Standardwerte KK ÜBERTEMP GLOBAL AUTORESET IN1 PROGRAMMIERG BAUDRATE Siehe...
  • Seite 45 Bedienfeld AUTORESET COMM OPTION FREIGABEÜBERW E/A PROGRAMMIER. COMM OPTION PARAMS - **** - - **** - - MODBUS - - **** - BYPASS FEHLER PHASWINKELFLR AUSGELÖST SPERRE AUTORESET KEINE VERKLEBT.KONT KALIBIRIEUNG SPERRE AUTORESET AUSGELÖST ANALOG OPTION ANALOG OPTION GLOBALE PARAM STATIST.
  • Seite 46: Hauptparameter

    ÜBERLAST-Kurve. KLASSE. Einstellung der Funktion IEC KLASSE 15 ÜBERLAST AKTIV. IEC KLASSE 20 Mit dem ISA-SL ist Motorschutz gem. IEC- IEC KLASSE 25 Klasse 5 oder 10 oder gem. NEMA-Klasse IEC KLASSE 30 10, 20 oder 30 möglich. Auslösekurven NEMA KLASSE 5 siehe Abschnitt 6.6.1.2 auf Seite 55.
  • Seite 47 Bedienfeld NEMA KLASSE 30 Der ISA-SL schaltet ab, wenn das Regis- ter voll ist. (THERM. KAPAZ= 100 %). Die Zeitkonstante in Sekunden zur Abkühlung nach der Überlast- Abschaltung ist: Klasse NEMA ÜBERLAST AKTIV GESPERRT Der Überlastschutz kann zum Schutz des...
  • Seite 48: Display-Modus

    ZAHL DER STARTS nicht überschritten 1 – 60 Minuten werden kann. Wenn die ZAHL DER START GESPERRT STARTS während der STARTPERIODE 15 MINUTEN erreicht wurde, wartet der ISA-SL die Zeit START GESPERRT, bis der nächste Start zugelassen wird DISPLAYMODUS BASIC Einstellung des...
  • Seite 49: Auslösekennlinien Des Integrierten Überstromschutzes

    Bedienfeld 6.6.1.1 Auslösekennlinien des integrierten Überstromschutzes Der ISA-SL ermöglicht den Motorschutz gemäß US-Klasse U1, U2, U3, U4 oder U5 (TD = 0,50 – 15,00) oder gem. IEC-Klasse C1, C2, C3, C4 oder C5 (TD = 0,05 – 1,00). Die horizontale Achse zeigt das Verhältnis von [Starterstrom / Ansprechstrom-Parameter]: z.
  • Seite 50 Bedienfeld U2-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00 TD = 10.00 TD = 8.00 TD = 6.00 TD = 5.00 TD = 4.00 TD = 3.00 TD = 2.00 TD = 1.00 TD = 0.50 0,01 Vielfache des Ansprechstroms Bild 11: Überstromkurven gem. US-Klasse – U2-Kurven U3-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00...
  • Seite 51 Bedienfeld U4-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00 TD = 10.00 TD = 8.00 TD = 6.00 TD = 5.00 TD = 4.00 TD = 3.00 TD = 2.00 TD = 1.00 TD = 0.50 0,01 Vielfache des Ansprechstroms Bild 13: Überstromkurven gem. US-Klasse – U4-Kurven U5-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00...
  • Seite 52 Bedienfeld Überstromkurven gem. IEC-Klasse: C1-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00 TD = 10.00 TD = 8.00 TD = 6.00 TD = 5.00 TD = 4.00 TD = 3.00 TD = 2.00 TD = 1.00 TD = 0.50 0,01 Vielfache des Ansprechstroms Bild 15: Überstromkurven gem.
  • Seite 53 Bedienfeld C3-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00 TD = 10.00 TD = 8.00 TD = 6.00 TD = 5.00 TD = 4.00 0,01 TD = 3.00 TD = 2.00 0,001 TD = 1.00 TD = 0.50 0,0001 Vielfache des Ansprechstroms Bild 17: Überstromkurven gem.
  • Seite 54 Bedienfeld C5-Kurven TD = 15.00 TD = 12.00 TD = 10.00 TD = 8.00 TD = 6.00 TD = 5.00 TD = 4.00 TD = 3.00 TD = 2.00 TD = 1.00 TD = 0.50 0,01 Vielfache des Ansprechstroms Bild 19: Überstromkurven gem. IEC-Klasse – C5-Kurven Seite 54...
  • Seite 55: Auslösekennlinien Des Integrierten Überlastschutzes

    Bedienfeld 6.6.1.2 Auslösekennlinien des integrierten Überlastschutzes Der ISA-SL ermöglicht den Motorschutz gemäß IEC-Klasse 5, 10, 15, 20, 25 oder 30 ODER gemäß NEMA-Klasse 5, 10, 15, 20, 25 oder 30. Beispiele für Überlastkurven gemäß IEC-Klasse: IEC Class 5 IEC Class 10...
  • Seite 56: Start/Stop-Einstellungen - Seite 2 Von Basic

    Sollte programmiert werden, wie auf 44 AMP ISA-NENNSTROM Starternennstroms dem Motor-Typenschild angegeben. (ISA-SL FLA). Anmerkung: Bei Einsatz des ISA-SL in Dreieck- schaltung Einstellung von MOTOR- NENNSTROM <Motornennstrom>/1,73 SANFTANLAUFKURVE 5 !! DREHMOM !! Einstellung der Bei Verwendung des ISA-SL in 1(STANDARD)
  • Seite 57 Bedienfeld STRT/STOP EINST. Anzeige- und Bereich Beschreibung Bemerkung Standardwerte 28 – 45 % STARTSPANNUNG Einstellung der Diese Einstellung bestimmt auch den 28 % NENNSPANNUNG Startspannung des Inrush-Strom und den mechanischen Anmerkung: Motors. Stoß. Eine zu hohe Einstellung kann der Bereich der Das Drehmoment ein hohes Startmoment und hohen STARTSPANNUNG...
  • Seite 58 Bedienfeld 1 – 30 sec. STARTRAMPENZEIT Einstellung der Bestimmt die Spannungshochlaufzeit 10 SEC Anmerkung: STARTRAMPEN- vom Anfang bis zur vollen Spannung. Der Bereich kann mit ZEIT des Motors Es ist empfehlenswert, die START- ERWEIT RAMPENZEIT auf den kürzest EINSTELLG auf möglichen Wert zu setzen 1 –...
  • Seite 59 LCD die Anwahl zulässt. Für weitere Informationen DREHMOM bei Softstopp. wenden Sie sich bitte an den Vertrieb von Igel. Nur im Expertenmodus. Das Drehmoment bis zum Ende von SOFTSTOP. Wenn nach langsamer Drehzahlab- senkung bei Drehzahl 0 immer noch Strom fließt, sollte die Einstellung...
  • Seite 60: Sanftanlauf-Parameter

    Bedienfeld 6.6.2.1 Sanftanlauf-Parameter Im ISA-SL sind fünf Anlaufkurven hinterlegt, aus denen man die geeignete Drehmomentkurve wählen kann. Anlaufkurve 0 – Kurve 0 darf nur verwendet werden bei SCR KURZSCHLUSS und nachdem geprüft und sichergestellt wurde, dass die Thyristoren, der Motor und die Motoranschlüsse fehlerfrei sind.
  • Seite 61: Softstopp-Parameter

    Bedienfeld 6.6.2.2 Softstopp-Parameter Im ISA-SL sind 5 “Anlaufkurven” hinterlegt, aus denen man den geeigneten Drehmomentverlauf wählen kann: Anlaufkurve 0 – Kurve 0 darf nur verwendet werden bei SCR KURZSCHLUSS und nachdem geprüft und sichergestellt wurde, dass die Thyristoren, der Motor und die Motoranschlüsse fehlerfrei sind.
  • Seite 62: Besondere Features

    IGNORIERE PHASE 2 werden sollen sprechende Phase kurzschließen IGNORIERE PHASE 3 und den ISA-SL so einstellen, dass er diese Phase ignoriert (Betrieb im Zweiphasenmodus). Parameter, die im Basic-Modus verfügbar sind, stehen in weißen Zellen. Parameter, die im professionellen und Expertenmodus, aber nicht im Basic-Modus verfügbar sind, stehen in grauen Zellen.
  • Seite 63: Erweiterte Einstellungen

    MAXIMALSTARTZEIT abgelaufen ist. ERWEIT EINSTELLG ist nur für sehr ungewöhnliche Anwendungen gedacht! Setzen Sie ERWEIT EINSTELLG nicht auf FREIGABE, wenn der ISA-SL ist erheblich größer als der Motor ist! Wenn Sie ERWEIT EINSTELLG für den ISA- SL verwenden, müssen Sie außerordentlich vorsichtig sein, um eine Beschädigung des Motors oder des ISA-SL zu vermeiden.
  • Seite 64: Zweiphasenbetrieb

    Phase, die Sie auftrennen wollen, ignoriert wird.  Gehen Sie in das Menü STRT/STOP MOTOR und setzen Sie SANFTANLAUFKURVE auf 0, dann setzen Sie SANFTSTOPKURVE auf 0. Wenn mehr als ein Motor an den ISA-SL angeschlossen ist, wiederholen Sie das in allen Menüs START/STOP MOTOR. ...
  • Seite 65: Fehlerparameter

    Standardwerte KK ÜBERTEMP FEHLER IGNORIERE Dieser Parameter bestimmt was zu tun ist, wenn die TRIP TRIP Temperatur des Kühlkörpers im ISA-SL den maximal WARNUNG zulässigen Wert überschreitet ABSCHALT+ALARM 0,1 – 60,0 sec KK TEMP>>EINVERZ Erforderliche Zeit, in den Störzustand überzugehen.
  • Seite 66 TRIP zwei Phasen zu tun ist. WARNUNG Anmerkungen: ABSCHALT+ALARM Bei Abschaltung des ISA-SL wegen PHASENAUSF ist folgendes zu tun: Prüfen, ob alle Phasenspannungen normale Werte haben Wenn Sie sicher sind, dass kein Phasenausfall vorliegt, können Sie PHASENAUSF auf WARNUNG oder IGNORIERE setzen.
  • Seite 67 Werte für einen ISA-SL-Parameter außerhalb des für diesen WARNUNG Parameter definierten Bereichs ist. ABSCHALT+ALARM Um dieses Problem zu lösen, muss der ISA-SL auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, und dann mit allen Einstellungen wieder programmiert werden, die vorher vorgenommen wurden FALSCHPARM EINVZ 0,1 –...
  • Seite 68 Während der Prüfung, wenn der Isolationswert unter das Fehlerniveau fällt, wird MOTOR ISOL angezeigt, und das Fehlerrelais des ISA-SL geht in Fehlerstellung (wie in den E/A PROGRAMMIERPARAMETER definiert wurde). Die Error-LED auf der Front des ISA-SL leuchtet. In diesem Status kann der Motor nicht gestartet werden.
  • Seite 69 1,0 SEC BYPASS FEHLER IGNORIERE Dieser Fehler kann zwei Ursachen haben: AUSLÖSG TRIP Der ISA-SL hatte ein Problem, die Leistungskarte WARNUNG oder die Ghisalba-Karte bei der Initialisierung zu erkennen. ABSCHALT+ALARM Die Steuerspannung ist zu gering, um den Bypass zu schließen.
  • Seite 70 Bedienfeld FEHLERPARAMETER – **** - Anzeige- und Bereich Beschreibung Standardwerte 0,5 – 60,0 sec BYPASS AUSVERZ Erforderliche Zeit, den Störzustand zu verlassen. 1,0 SEC KEINKALIBFLR IGNORIERE Dieser Fehler tritt auf, wenn kein Kalibrierungsparameter AUSLÖSG TRIP angegeben wurde. WARNUNG ABSCHALT+ALARM 0,5 – 60,0 sec KEINKALIB EINVERZ Erforderliche Zeit, in den Störzustand überzugehen.
  • Seite 71: Autoreset-Parameter

    ISA-SL wird nach Ende des Fehlerstatus automatisch zurückgesetzt. WARTE_#_SEC ISA-SL wartet # Sekunden und prüft dann, ob der Fehler- status beendet ist. Falls ja, wird der ISA-SL automatisch zurückgesetzt. Wenn der Fehlerzustand immer noch besteht, prüft er alle # Sekunden erneut.
  • Seite 72: I/O-Programmparameter

    Parameter WELCHER_MOT, welcher Motor angefahren werden soll. EXTERN ABSCHALTG Abschaltsignal von einer externen Quelle. RESET Setzt den ISA-SL nach einem Stör-Aus zurück. Anmerkung: während ein Startbefehl anliegt, wird der Reset nicht ausgeführt.  Start wenn ein Befehl empfangen wird. START=1,STOP=0 ...
  • Seite 73 Bedienfeld IN1 STATUS BLEIBE GESCHLOSS Diese Einstellung definiert, welcher Zustand einen Befehl BLEIBE OFFEN BLEIBE OFFEN erzeugt. KURZZTG SCHLIES KURZZTG ÖFFNEN 0,1 – 0,5 sec IN1 MIN AKTIV Verzögerung bis zur Ausführung des AKTIV-Befehls 0,1 SEC (Schrittweite 0,1 sec) Anmerkung: Der Bereich kann mit ERWEIT EINSTELLG.
  • Seite 74 Bedienfeld WARNUNG Aktiv im Zustand Warnung. STARTER BEREIT Aktiv wenn der Starter einen Softstart ausführen darf. RELAIS1 EINZUSTD EIN=NO / AUS=NC Definiert den EIN-Zustand des Relais 1, ob es ein Schließer EIN=NO / AUS=NC EIN=NC / AUS=NO (NO) oder ein Öffner (NC) ist. 0,0 –...
  • Seite 75: Parameter Für Optionseinstellungen Seite 10 Von Professional, Seite 12 Experte

    6.6.7 Parameter für Optionseinstellungen Seite 10 von Professional, Seite 12 Experte Diese Seite erscheint nur, wenn eine Optionskarte in den ISA-SL eingebaut wurde. Die Darstellung der Seite hängt vom Typ der eingebauten Optionskarte ab. 6.6.7.1 Parameter für Optionseinstellungen bei der Modbus-Kommunikationskarte COMM OPTION –...
  • Seite 76 ANALOG-OPTION – THERMISTOREINGG - Anzeige- und Bereich Beschreibung Standardwerte THERMISTORTYP Setzen des an dem ISA-SL angeschlossenen Thermistortyp. Anmerkung: wenn diese Einstellung nicht dem tatsächlich angeschlossenen Thermistortyp entspricht, wird ein falscher Wert ausgegeben. WIDERSTDGRENZWRT 100 – 30000 Einstellung des Widerstandsgrenzwerts in Ohm.
  • Seite 77: Parameter Für Optionseinstellungen Bei Der Analogkarte Temp_Rel 3 Eing

    Anzeige der gesamten Anzahl von Starts. LETZT ABSCHALTNG Anzeige der letzten Ursache für eine Motorabschaltung. KEIN FEHLER AUSLÖSESTROM Anzeige des Motorstroms, bei dem Motor vom ISA-SL 0 % FLA abgeschaltet wurde. ANZ. ABSCHALTUNG Anzeige der gesamten Anzahl von Abschaltungen. RTD TEMPERATUR erscheint nur, wenn eine Temperaturfühlerkarte 3XRTD installiert ist.
  • Seite 78 Bedienfeld STATIST. DATEN - **** - Anzeige- und Bereich Beschreibung Standardwerte FEHLERSPEI. -1 Anzeige der Vorgeschichte der Motorabschaltungen. KEIN FEHLER FEHLERSPEI. -2 KEIN FEHLER FEHLERSPEI. -3 KEIN FEHLER FEHLERSPEI. -4 KEIN FEHLER FEHLERSPEI. -5 KEIN FEHLER FEHLERSPEI. -6 KEIN FEHLER FEHLERSPEI.
  • Seite 79: Ereignisprotokoll

    Bedienfeld Ereignisprotokoll Seite 8 von Basic (Seite 11 von Professional, Seite 12 von Experte) Das Ereignisprotokoll zeigt bis zu 100 Ereignisse an. Das aktuelle Ereignis wird nicht aufgezeichnet. 01 ist das jüngste Ereignis, 02 das dem jüngsten vorhergehende Ereignis …99 das Ereignis vor dem letzten Ereignis und 00 ist das älteste Ereignis.
  • Seite 80: Einzelheiten Zu Ereignissen

    Bedienfeld 6.7.2 Einzelheiten zu Ereignissen Das Menü der Detail-Ebene ist zweizeilig.  Zeile 1 ist eine ständige Wiederholung von Ereignisnummer, Datum und Zeit.  Zeile 2 ist ein scrollbares Display. Mit den Tasten ▼ oder ▲ kann man zu weiteren Einzelheiten des Ereignisses navigieren.
  • Seite 81: Istwertansicht

    Bedienfeld Istwertansicht Istwerte werden immer innerhalb spitzer Klammern angezeigt, um zu verdeutlichen, dass es sich um Daten und nicht um Einstellparameter handelt. Drücken Sie die Taste  oder  um zwischen den verschiedenen Arten von Daten zu blättern. Display Beschreibung Syntax-Beispiel <...
  • Seite 82: Startvorgang

    SCRKURZSCHL oder FALSCH ANSCHL aktiviert. Andere Belastungen, wie zum Beispiel Glühlampen, Widerstände usw. können ebenso zur Fehlermeldung FALSCH ANSCHL führen. Wenn am ISA-SL Hauptnetzspannung anliegt, kann – selbst ohne Steuer- spannung – an den Ausgangsklemmen des Starters volle Spannung anliegen.
  • Seite 83: Standard-Startvorgang

    STARTVORGANG Standard-Startvorgang Schließen Sie die Steuerspannung an. Die ON-LED leuchtet auf. Überprüfen Sie alle Parameter mit den Modus- und Auswahltasten und setzen Sie die erforderlichen Parameter. Wenn erforderlich, setzen Sie alle Parameter auf die Standardwerte zurück (siehe "TEST/WARTUNGS-Modus"). Schließen Sie die Netzspannung an den Eingangsklemmen des Starters an.
  • Seite 84 STARTVORGANG Geben Sie einen Startbefehl Wenn die Hochlaufzeit zu kurz ist, erhöhen Sie NEIN die Einstellung für STARTRAMPENZEIT und/oder Beschleunigungszeit verringern Sie ANLAUFSTROMBEGR. (wenn Sie des Motors auf volle ANLAUFSTROMBEGR. verringern, stellen Sie Drehzahl ist wie sicher, dass die Motordrehzahl ständig steigt und erforderlich? nicht hängenbleibt).
  • Seite 85: Beispiele Für Hochlaufkurven

    Spannung und Strom steigen, bis der Strom den Wert ANLAUFSTROMBEGR. erreicht hat. Die Spannung wird bei diesem Wert gehalten, bis der Motor nahezu Nenndrehzahl erreicht hat. Dann beginnt der Strom geringer zu werden. Der ISA-SL erhöht die Spannung weiter, bis der Nennwert erreicht ist. Der Motor beschleunigt gleichmäßig auf volle Drehzahl.
  • Seite 86: Auswahl Einer Geeigneten Pumpenkurve (Kreiselpumpen)

    STARTVORGANG 7.2.3 Auswahl einer geeigneten Pumpenkurve (Kreiselpumpen) 7.2.3.1 Anlaufkurve  Setzen Sie die HAUPTPARAMETER wie erforderlich (FLA, FLC, usw.)  Setzen Sie ANLAUFKURVE, STARTRAMPENZEIT, ANLAUFSTROMBEGR. und STARTSPANNUNG auf ihre Standardwerte (Kurve 1, 10 sec., 400 % bzw. 30 %).  Starten sie die Pumpe und beobachten dabei die Druckanzeige während die Pumpe anläuft und achten Sie auf Überschwinger der Nadel der Druckanzeige, die höher als der Zielwert („Druckstöße“) sind.
  • Seite 87 STARTVORGANG Enddrehmoment beim Softstopp eines Pumpenmotors Es kann vorkommen, dass das Rückschlagventil schließt, bevor die STOPRAMPENZEIT abgelaufen ist. Dann fließt weiterhin Strom durch die Ständerwicklung und verursacht unnötige Verlustleistung. Wählen Sie die Empfindlichkeit von STOP ENDDREHMOM 1 und schalten Sie die Pumpe ab. Vergewissern Sie sich, dass, kurz nachdem das Rückschlagventil geschlossen hat, kein Strom mehr durch den Motor fließt.
  • Seite 88: Modbus-Kommunikation

    Grundstruktur der seriellen Schnittstellen-Frames Modbus-RTU-Frames haben die gleiche Struktur sowohl für die Übertragung von „Anfragen” vom Master an den Slave (ISA-SL) als auch für die Übertragung der Antwort vom Slave an den Master: Sync Pausenzeit von mind. 3,5 Zeichen (3,5 x 11 Bit- Zeiten) (1 –...
  • Seite 89: Sync (Pausenzeit)

    Fehler führt und bewirkt, dass das Empfangsgerät den zweiten Frame auch ignoriert. 8.2.2 Serielle Schnittstellennummer (Slave-Adresse) Sie enthält die ISA-SL-Slave-Nummer (1 – 248) auf der seriellen Verbindung. Der Standardwert des ISA- SL ist 1. Die serielle Schnittstellennummer wird als erstes Byte sowohl in der „Anfrage“-Übertragung vom Master an den Slave als auch in der Antwortübertragung vom Slave an den Master verwendet.
  • Seite 90 MODBUS-KOMMUNIKATION Parameter # (4x) Kommentar Logik-Status Logikstatus des ISA-SL 1 gibt an: Bit 15: ISA-SL ausgelöst Bit 14: Motor angehalten Bit 13: Motor im Sanftauslauf Bit 12: Motor im Startvorgang Bit 11: Motor läuft Bit 10: Dual-Adjust-Bit Bit 9: Dreifach-Adjust-Bit...
  • Seite 91 MODBUS-KOMMUNIKATION Parameter # (4x) Kommentar Nummer der letzten Auslösung Nummer des auslösenden Fehlers 01 Übertemperatur 02 Kurzschlussstrom 03 Überlastung 04 Unterstrom 05 Unterspannung 06 Überspannung 07 Phasenausfall 08 Phasenfolge 09 SCR-Kurzschluss oder falscher Anschluss 10 Lange Startzeit 11 Reserve 12 MODBUS-Timeout 13 Externer Fehler 14 Falsche Parameter 15 COM-Port-Fehler...
  • Seite 92: Beispiel 1: Lese Istwerte

    Anzahl der Punkte High (0x00) Anzahl der Punkte Low (0x02) CRC_Low (0xXX) CRC_High (0xXX) Die ISA-SL-Antwort bei Strom = 400 % von FLA und Spannung = 420 V ist: Byte Beschreibung Wert Kommentar Nr. der seriellen Schnittstelle (0x12) Funktion (0x04)
  • Seite 93: Hauptparameter

    190 – 600 V Netz-Nennspannung 400 (Volt) 0 – ignoriere Phasenfolge 1 – positiv 2 – negativ 17 – 1100 ISA-SL FLC 44 (Amp) 1 – 3000 Motor-Nennleistung 35 (kW) Reserviert Reserviert 100 – 850 (% von FLA) >>STRM Scherbolzen...
  • Seite 94 MODBUS-KOMMUNIKATION Parameter Bereich Standard 50 – TD 0, 5 50 – TD 0, 5 100 – TD 1 200 – TD 2 300 – TD 3 400 – TD 4 500 – TD 5 600 – TD 6 800 – TD 8 1000 –...
  • Seite 95: Startparameter (Erster Parametersatz)

    MODBUS-KOMMUNIKATION 8.5.2 Startparameter (erster Parametersatz) Parameter Bereich Grundeinstellung 17 – 1100 Motor-Nennstrom 44 (Amp) 0 – Generator 1 – Standard Sanftanlaufkurve 1 – Standard 2 – Pumpenkurve 1 3 – Pumpenkurve 2 4 – Pumpenkurve 3 5 – intern (nicht setzen) 6 –...
  • Seite 96: Parameter Für Sonderfunktionen

    MODBUS-KOMMUNIKATION 8.5.4 Parameter für Sonderfunktionen Parameter Bereich Grundeinstellung 291 – 293 Reserviert 0 – Dreiphasenbetrieb (Standard) 0 – Dreiphasenbetrieb (Standard) Zweiphasenbetrieb 1 – ignoriere Phase 1 2 – ignoriere Phase 2 3 – ignoriere Phase 3 0 – gesperrt 0 – gesperrt Schwachlast-Freigabe 1 –...
  • Seite 97: Fehlerliste

    MODBUS-KOMMUNIKATION 8.5.5.1 Fehlerliste Fehler Fehler Übertemperatur Motorisolation (optional) Kurzschlussstrom Thermistor (optional) Überlast Falsche Frequenz Unterstrom Keine Spannung Unterspannung Mehr als 7,5-facher Motor-Nennstrom Überspannung Mehr als 7,5-facher Starter-Nennstrom Phasenfehler Motor-Unsymmetrie Phasenfolge Erdschluss Durchlegierter SCR oder falscher Anschluss Kein Strom Zu lange Hochlaufzeit Keine Steuerspannung Reserve Überstrom (invers)
  • Seite 98: I/O-Programmier-Parameter

    MODBUS-KOMMUNIKATION Anmerkungen: 1. Die folgenden Auto-Reset-Parameter sind die gleichen wie oben. Die Adressen werden vom ersten Satz (wenn aktiv, Anzahl der Versuche … nach Startfreigabe) verschoben um: ((Fehler Nr. – 1) x 7). Beispiel: „keine Steuerspannung warte auf Lösung” hat die Adresse: (#Übertemperatur warte auf Lösung) + ((Fehler Nr.
  • Seite 99 MODBUS-KOMMUNIKATION Parameter Bereich Grundeinstellung 0 – geschlossen bleiben Eingang #1 Pegel 1- geöffnet bleiben 1 – kurzzeitig schließen 2 – offen bleiben 3 – kurzzeitig öffnen 1 – 10 (0,1 sec) Eingang #2 Aktivzeit 1 – 10 (0,1 sec) Eingang #2 Inaktivzeit 0 –...
  • Seite 100 MODBUS-KOMMUNIKATION Parameter Bereich Grundeinstellung 0 – Eingg.#1, Eingg.#2, Eingg.#3, Komm. 0 – Eingg.#1, Eingg.#2, Eingangspriorität 1 – Eingg.#2, Eingg.#1, Eingg.#3, Komm. Eingg.#3, Komm. 2 – Eingg.#2, Eingg.#3, Eingg.#1, Komm. 3 – Eingg.#1, Eingg.#3, Eingg.#2, Komm. 4 – Eingg.#3, Eingg.#1, Eingg.#2, Komm. 5 –...
  • Seite 101: Globale Parameter

    Parameter Bereich Grundeinstellung 1 – Englisch 1 – Englisch Gewählte Sprache 1001 Die Sprachenliste ist nicht einheitlich – beim Vertrieb von Igel Liste für Ihren ISA-SL anfragen! 0 – 60 Sekunden 1002 0 – 60 Minuten 1003 0 – 23...
  • Seite 102: Kommunikationsparameter

    „Illegal_Data_Address (Ausnahme-Code 0x02)“ zurückgegeben. 3. Einstellparameter können nur bei stillstehendem Motor voreingestellt werden. Wenn der Motor im Sanftanlauf oder im Soft Stopp ist, ignoriert der ISA-SL die Funktion „Voreinstellung Mehrfachregister“. Immer dann, wenn sein logischer Zustand die Voreinstellung nicht freigibt, wird eine Ausnahmeantwort „Illegal_Function“ (Ausnahme-Code 0x01) vom ISA-SL zurückgegeben.
  • Seite 103: Beispiel 2: Lesen Von Einstellparametern

    MODBUS-KOMMUNIKATION 8.5.10 Beispiel 2: Lesen von Einstellparametern Um die Einstellparameter Sanftanlauf #173 – 175 (adressiert auf 172 – 174) (Startspannung, Startstrom und Stromgrenze) für Motor Nummer 4, angeschlossen an ISA-SL Nr. 1 muss der Host-Computer folgenden Frame senden: Byte Beschreibung...
  • Seite 104: Beispiel 3: Schreiben Eines Einzelnen Einstellparameters

    MODBUS-KOMMUNIKATION 8.5.11 Beispiel 3: Schreiben eines einzelnen Einstellparameters Um einen einzelnen Einstellparameter (Unterspannungspegel = 80 %) in den Einstellparameter # 14 (adressiert als 13) des ISA-SL serielle Schnittstelle # 7 zu schreiben, muss der Host-Computer folgenden Frame senden: Byte Beschreibung...
  • Seite 105: Beispiel 4: Schreibe Mehrfacheinstellungs-Parameter

    8.5.12 Beispiel 4: Schreibe Mehrfacheinstellungs-Parameter Um mehrere Einstellparameter (Erdschluss-Fehlerstrompegel = 75 %, Unterspannungspegel = 40 %, Überspannungspegel = 120 %) in die Einstellparameter # 13-15 (adressiert als 12 – 14) des ISA-SL # 128 zu schreiben, muss der Host-Computer folgenden Frame senden:...
  • Seite 106: Schreibe In Steuerregister (Schreibe Wort-Register)

    Schreibe "1" (ON) für Reset. Anmerkungen: 1. Es ist nicht möglich, die Funktion des Steuerregisters zu lesen. Zum Auslesen des ISA-SL-Status muss der logische Status gelesen werden (Ist-Parameter # 1 – Adresse 0). 2. Bytes 2 – 8 des Steuer-Frame müssen genauso sein wie in Beispiel 5 – Schreibe in Steuerregister auf Seite 107.
  • Seite 107: Beispiel 5 - Schreibe In Steuerregister

    Die im ISA-SL implementierte Modbus-Funktion 08 testet die serielle Kommunikationsverbindung zwischen den Master und dem ISA-SL. Der ISA-SL unterstützt nur zurückgegebene Anfragedaten (Subfunktion 0x00). Um den ISA-SL mit der seriellen Schnittstelle # 1 zu veranlassen, Anfragedaten zurückzugeben, muss der Master folgenden Anfrage-Frame senden: Byte...
  • Seite 108: Ausnahmeantworten

    Kommunikationsprogram-Modul im ISA-SL kein Fehler gefunden wurde, wird eine normale Antwort zurückgegeben. 2. Wenn der ISA-SL die Anfrage nicht empfängt (zum Beispiel, weil das Kabel der seriellen Schnittstelle nicht angeschlossen ist), wird vom ISA-SL keine Antwort zurückgegeben. Nach der Erreichen der Komm.-Zeitüberschreitung schaltet der Master ab.
  • Seite 109: Beispiel 6: Ausnahmeantwort

    CRC_Low (0xXX) CRC_High (0xYY) Anmerkung: Es gibt Fälle, in denen der ISA-SL eine normale Antwort zurückgeht, aber die angeforderte Aktion kann nicht ausgeführt werden oder wird gemäß der unten stehenden Tabelle geändert. Master-Aktion ISA-SL-Aktion Schreibe Einstellparameter während des Anlaufs Ignoriert.
  • Seite 110: Fehlersuche

    – verbinden Sie Netz mit AC1, NULLLEITER mit AC2. Bild 34: Stromversorgungsanschluss am Lüfter Schritt 6: Schließen Sie Hauptnetz und Steuerspannung wieder am ISA-SL an. FEHLERSUCHE Bei einem Fehler bleibt der Motor stehen – die Fehler-LED leuchtet auf und das Fehlerrelais spricht an.
  • Seite 111: Keine Spannung

    Fehlersuche Fehlermeldung Ursache und Fehlerbehebung Prüfen Sie die Einstellungen von FLA, FLC und MAXIMALSTARTZEIT. Erhöhen Sie STARTSPANNUNG, ANLAUFSTROMBEGR. und MAXIMALSTARTZEIT oder verringern Sie die STARTRAMPENZEIT falls notwendig. Weitere Informationen zu FLC und FLA siehe Abschnitt auf Seite 45 (HAUPTPARAMETER). Weitere Informationen zur Einstellung der STARTPARAMETER siehe Abschnitt 6.6.2 auf Seite 56.
  • Seite 112 Kabel auf der Netzseite. Falls der Motor nun in der falschen Richtung anläuft, vertauschen Sie zwei Kabel auf der Lastseite. KURZ- Schaltet den ISA-SL ab, wenn er in innerer Dreieckschaltung betrieben wird und falsch SCHLUSS angeschlossen wurde, oder wenn vom ISA-SL Überstrom erkannt wird.
  • Seite 113 Vom RAM an das EEPROM oder umgekehrt wurden keine Parameter übertragen. Nach PARAMTR Austausch der Software auf dem EPROM oder nach dem Einschalten. Zur Lösung dieses Problems setzen Sie den ISA-SL auf Werkseinstellungen zurück und programmieren ihn dann erneut mit allen Einstellungen, die Sie getroffen hatten, bevor der Fehler aufgetreten ist.
  • Seite 114 Der Vertriebspartner: Wir erklären, dass das Produkt korrekt Garantie Reparatur/Austausch eingesetzt, installiert und betrieben wurde – in Übereinstim- mung mit den schriftlichen Anweisungen von IGEL Electric, den gültigen Normen, Vorschriften und bewährten Verfahren der Technik, innerhalb der Leistungsgrenzen und bei bestimmungsgemäßem Gebrauch.
  • Seite 115: Technische Spezifikation

    Technische Spezifikation TECHNISCHE SPEZIFIKATION Phasenspannung: 208 – 690 V (spezifizieren) +10 % –15 % f. alle Modelle Anschlussspannung 45 – 65 Hz (Quelle mit fester oder variabler Frequenz) Frequenz 115 V oder 230 V (spezifizieren) +10 % – 15 % Steuerstromversorgung Last drei Phasen, drei Anschlüsse, Käfigläufermotor.
  • Seite 116 Aufstellungshöhe bis 1000 m über NN. Für Einsatz in größeren Aufstellungshöhen bitte Rückfrage im Werk. Luftfeuchtigkeit 95 % bei 50 °C oder 98 % bei 45 °C Stromverbrauch der Steuerung Der ungefähre Stromverbrauch der Softstarter ISA-SL beträgt: Modell Elektronik Lüftermodul-...
  • Seite 117 Technische Spezifikation Notizen: IGEL® Electric GmbH www.igelelectric.de Technical support: support@igelelectric.de Seite 117...

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