1 Einleitung Diese technische Unterlage enthält detaillierte Beschreibungen, um das Pro- dukt sicher und sachgerecht einzubauen, anzuschließen, in Betrieb zu neh- men und zu überwachen. Zielgruppe dieser technischen Unterlage ist ausschließlich speziell geschul- tes und autorisiertes Fachpersonal. 1.1 Hersteller Hersteller des Produkts ist: Messko GmbH Gewerbegebiet An den Drei Hasen Messko-Platz 1...
1 Einleitung 1.4.1 Warnkonzept In dieser technischen Unterlage werden Warnhinweise wie folgt dargestellt. 1.4.1.1 Abschnittsbezogener Warnhinweis Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel oder Abschnitte, Unterabschnitte oder mehrere Absätze innerhalb dieser techni- schen Unterlage. Abschnittsbezogene Warnhinweise sind nach folgendem Muster aufgebaut: WARNUNG Art der Gefahr! Quelle der Gefahr und Folgen.
1 Einleitung Vor Gefahren wird mit Piktogrammen gewarnt: Piktogramm Bedeutung Warnung vor einer Gefahrenstelle Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung Warnung vor feuergefährlichen Stoffen Warnung vor Kippgefahr Warnung vor heißer Oberfläche Tabelle 2: Piktogramme in Warnhinweisen 1.4.2 Informationskonzept Informationen dienen zur Vereinfachung und zum besseren Verständnis be- stimmter Abläufe.
1 Einleitung 1.4.3 Handlungskonzept In dieser technischen Unterlage finden Sie einschrittige und mehrschrittige Handlungsanweisungen. Einschrittige Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen, die nur einen einzigen Arbeitsschritt umfassen, sind nach folgendem Muster aufgebaut: Handlungsziel ü Voraussetzungen (optional). ► Schritt 1 von 1. ð Ergebnis des Handlungsschritts (optional). ð...
2 Sicherheit Diese technische Unterlage enthält detaillierte Beschreibungen, um das Pro- dukt sicher und sachgerecht einzubauen, anzuschließen, in Betrieb zu neh- men und zu überwachen. ▪ Lesen Sie diese technische Unterlage aufmerksam durch, um sich mit dem Produkt vertraut zu machen. ▪...
2 Sicherheit 2.2 Grundlegende Sicherheitshinweise Zur Vermeidung von Unfällen, Störungen und Havarien sowie unzulässigen Beeinträchtigungen der Umwelt muss der jeweils Verantwortliche für Trans- port, Montage, Betrieb, Instandhaltung und Entsorgung des Produkts oder von Teilen des Produkts Folgendes sicherstellen: Persönliche Schutzausrüstung Locker getragene oder nicht geeignete Kleidung erhöht die Gefahr durch Er- fassen oder Aufwickeln an rotierenden Teilen und die Gefahr durch Hängen- bleiben an hervorstehenden Teilen.
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2 Sicherheit Explosionsschutz Leichtentzündliche oder explosionsfähige Gase, Dämpfe und Stäube können zu schweren Explosionen und Brand führen. ▪ Produkt nicht in explosionsgefährdeten Bereichen montieren und betrei- ben. Sicherheitskennzeichnungen Warnhinweisschilder und Sicherheitshinweisschilder sind Sicherheitskenn- zeichnungen am Produkt. Sie sind wichtiger Bestandteil des Sicherheitskon- zepts.
2 Sicherheit Arbeiten im Betrieb Das Produkt dürfen Sie nur in einwandfreiem, funktionstüchtigen Zustand betreiben. Andernfalls besteht Gefahr für Leib und Leben. ▪ Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen. ▪ Die in dieser technischen Unterlage beschriebenen Inspektionsarbeiten regelmäßig durchführen. 2.3 Qualifikation des Personals Die verantwortliche Person für Montage, Inbetriebnahme, Bedienung und In- spektion muss eine ausreichende Qualifikation des Personals sicherstellen.
2 Sicherheit Technischer Service Es wird dringend empfohlen, Reparaturen sowie Nachrüstungen durch unse- ren Technischen Service ausführen zu lassen. Hierdurch wird die fachge- rechte Ausführung aller Arbeiten gewährleistet. Wird eine Reparatur nicht durch unseren Technischen Service ausgeführt, ist sicherzustellen, dass das Personal durch die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH ausgebildet und au- torisiert ist.
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2 Sicherheit Grundsätzlich zu tragende Schutzausrüstung Arbeitsschutzkleidung Eng anliegende Arbeitskleidung mit geringer Reißfestigkeit, mit engen Ärmeln und ohne ab- stehende Teile. Sie dient vorwiegend zum Schutz vor Erfassen durch bewegliche Maschi- nenteile. Sicherheitsschuhe Zum Schutz vor schweren herabfallenden Teilen und Ausrutschen auf rutschigem Untergrund. Spezielle Schutzausrüstung bei besonderen Umgebungsbedingungen Schutzbrille Zum Schutz der Augen vor umherfliegenden Tei-...
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2 Sicherheit Gehörschutz Zum Schutz vor Gehörschäden. Schutzhandschuhe Zum Schutz vor mechanischen, thermischen und elektrischen Gefährdungen. 5972470/01 DE...
3 Produktbeschreibung In diesem Kapitel finden Sie eine Übersicht zu Aufbau und Funktionsweise des Produkts. 3.1 Lieferumfang Das Produkt wird gegen Feuchtigkeit geschützt verpackt und wie folgt gelie- fert: ▪ Ölstandanzeiger mit Signalkonverter TT30 (optional) ▪ Schwimmer mit Schwimmerstange (separat verpackt, wenn Länge > 400 mm;...
3 Produktbeschreibung 3.3 Aufbau Je nach Bestellung verfügt der Ölstandanzeiger über eine Kabelverschrau- bung, eine NPT-Verschraubung, einen ANSI-Stecker oder einen MIL-Ste- cker. Standardvariante mit Kabelverschraubung Die Kabelverschraubung M25x1,5 ist optional auch in anderen Ausführun- gen verfügbar, zum Beispiel WADI (wasserdicht) oder Offshore. Abbildung 2: Standardvariante mit Kabelverschraubung 1 Zeiger 2 Abdeckblende...
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3 Produktbeschreibung Variante mit 1/2"-NPT-Verschraubung Abbildung 3: NPT-Verschraubung; mit Verschlusskappe als Transportsicherung Variante mit Stecker Abbildung 4: ANSI-Stecker (links); MIL-Stecker (rechts) Belüftung Der Ölstandanzeiger verfügt über ein Druckausgleichselement, um Kon- denswasserbildung im Inneren des Gerätes zu vermeiden. Abbildung 5: Druckausgleichselement 5972470/01 DE...
3 Produktbeschreibung 3.4 Ausführungen Der Ölstandanzeiger kann wie folgt ausgestattet werden: ▪ Ohne Mikroschalter ▪ Mit fest eingestellten Mikroschaltern – Maximal 3 Mikroschalter sind fest eingebaut – Fest eingestellte Mikroschalter sind werkseitig fixiert und können nicht nachträglich verstellt werden. ▪ Mit verstellbaren Mikroschaltern –...
3 Produktbeschreibung Ausführung Einbaulage Mikroschalter Schwimmer- bewegung MTO-STF160G Senkrecht oder Maximal 3; fest eingestellt Axial geneigt MTO-STF160GTT* Dieser Ölstandanzeiger ist zusätzlich mit einem Sensor und einem Signalkonverter ausgestattet, der den Winkelwert *) MESSKO® TT30 des Ölstandanzeigers in ein elektrisches Signal (4...20 mA) umwandelt.
3 Produktbeschreibung 3.4.2 Axiale Schwimmerbewegung Die Ölstandanzeiger mit Schwimmerbewegung in axialer Richtung sind für spezielle Bedingungen vorgesehen: ▪ In Ölausdehnungsgefäßen mit Atmungssack. ▪ In schmalen oder flachen Ölausdehnungsgefäßen, in denen nur eine ge- ringe Schwimmerbewegung möglich ist. Die Schwimmerbewegung wird über ein Getriebe im Geberteil im Verhältnis 1:1, 1:2, 1:3 oder 1:4 auf das Anzeigeteil übertragen.
4 Verpackung, Transport und Lagerung 4.1 Verwendung Die Verpackung hat die Aufgabe, das verpackte Produkt auf dem Transport- weg, beim Aufladen, Abladen und während der Lagerung so zu schützen, dass es in keiner Weise nachteilig verändert wird. Die Verpackung muss das Packgut vor zulässigen Transportbelastungen wie Erschütterungen, Stößen, Feuchtigkeit (Regen, Schnee, Kondenswasser) schützen.
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4 Verpackung, Transport und Lagerung Sollte die Verpackung umkippen oder herabfallen, so ist unabhängig vom Gewicht mit einer Beschädigung zu rechnen. Jede angelieferte Sendung muss vom Empfänger vor der Abnahme (Emp- fangsquittierung) auf Folgendes kontrolliert werden: ▪ Vollständigkeit anhand des Lieferscheins ▪...
4 Verpackung, Transport und Lagerung Bei verdeckten Schäden ist ein Rückgriff auf das Transportunternehmen (oder andere Schadensverursacher) nur schwer möglich. Versicherungs- technisch kann ein derartiger Schadensfall mit Aussicht auf Erfolg nur abge- wickelt werden, wenn dies in den Versicherungsbedingungen ausdrücklich festgelegt ist.
5 Montage Dieses Kapitel beschreibt die Montage und den elektrischen Anschluss des Ölstandanzeigers. GEFAHR Elektrischer Schlag! Lebensgefahr durch elektrische Spannung während der Mon- tage des Geräts. ► Transformator oberspannungsseitig und unterspannungsseitig abschal- ten. ► Transformator gegen Wiedereinschalten sichern. ► Spannungsfreiheit feststellen. ►...
5 Montage Abbildung 10: Identische Seriennummer (Beispiel) auf dem Typenschild des Anzeigeteils und auf dem Geberteil ACHTUNG Anzeigeabweichung Falls Sie Geberteile und Anzeigeteile verschiedener Seriennummern mit- einander montieren, können die ausgewiesenen Toleranzen der Füllstand- anzeige negativ beeinflusst werden. ► Montieren Sie nur Geberteile und Anzeigeteile miteinander, die für die gleiche Variante (z. B.
5 Montage 5.1.1.1 Anforderung an die Verdrahtung des Einbauorts Beachten Sie bei der Wahl des Einbauorts nachfolgende Hinweise: ▪ Der Überspannungsschutz der Anlage muss wirksam sein. ▪ Die Erdung der Anlage muss den Regeln der Technik entsprechen. ▪ Getrennte Anlagenteile müssen durch einen Potentialausgleich verbun- den sein.
5 Montage 5.1.2 Netzstromkreise absichern Sie dürfen das Gerät nur an Stromkreise anschließen, die über eine externe Überstromschutzeinrichtung und eine allpolige Trennvorrichtung verfügen, um im Bedarfsfall die Einrichtung komplett spannungsfrei schalten zu kön- nen. Geeignete Mittel können Trennvorrichtungen nach IEC 60947-1 und IEC 60947-3 sein (z. B.
5 Montage Alle verwendeten Kabel müssen gemäß IEC 60332-1-2 oder gemäß UL 2556 VW-1 schwer entflammbar sein. ACHTUNG! Die Anschlussleitungen müssen eine Temperaturfestigkeit von mindestens 90 °C haben (Umgebungstemperatur max. 70 °C plus Eigen- erwärmung des Gerätes 20 K). Kabel Klemmen Leiterquerschnitt / Leitungs- durchmesser Litzen für Relais (Wechs- 12, 11, 14, 22, 21, 0,25...2,5 mm²...
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5 Montage Abbildung 12: Ebenheit und Klaffung des Gegenflansches prüfen Anforderungen an Flansche ▪ Flansche am Ölausdehnungsgefäß – Plan und eben – Abweichung der Ebenheit ≤ 0,2 mm ▪ Dichtfläche der Flansche am Ölausdehnungsgefäß – Sauber und unbeschädigt – Ohne radial verlaufende Oberflächenbeschädigungen wie Riefen oder Schlagstellen ▪...
5 Montage 5.1.5 Anforderungen an die Dichtung Beachten Sie bei der Wahl der Dichtungen die nachfolgenden Hinweise: ▪ Dichtung und Dichtungsnut nach dem aktuellen Stand der Technik aus- führen. ▪ Neue und saubere Dichtungen verwenden. ▪ O-Ringe oder Flachdichtungen verwenden. ▪...
5 Montage 4. Senkrechte Einbaulage des Geräts sicherstellen. Abbildung 13: Einbaulage 5. Anschlussflansch mit Anschlussbohrungen oder Stehbolzen zur Aufnah- me des Gerätes montieren. Dabei Lochabmessungen und Lochabstände je nach Art des Flanschanschlusses einhalten, siehe: ▪ Standardflansch [►Abschnitt 5.2.1, Seite 36] ▪ RM-Flansch (MTO-ST160RM) [►Abschnitt 5.2.2, Seite 37] ▪...
5 Montage Abbildung 14: Anschlussflansch mit Bohrungen zum Aufnehmen des MTO-Standardflansches 1 Variante 1: 4 Sackbohrungen mit 2 Variante 2: 4 Stehbolzen mit Ge- Innengewinde max. M12 [0.47“] winde max. M12 [0.47“] 3 Variante 3: 4 Durchgangsbohrun- 4 Länge der Bolzen ab Geräte- gen Ø 13 mm [0.51“] für Schraube- flansch oder Gesamthöhe der Ver- Mutter-Verbindungen...
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5 Montage 2. Über dieses Durchgangsloch am Ölausdehnungsgefäß einen Anschluss- flansch mit folgenden Parametern anbringen: ▪ Durchgangsloch mit Innendurchmesser von 66 mm [2.60“] ▪ 4 Schraubanschlüsse mit Lochkreis von 101,6 mm [4.0“] als eine der fol- genden Varianten: Abbildung 15: Anschlussflansch mit Bohrungen zum Aufnehmen des RM-Flansches 1 Variante 1: 4 Sackbohrungen mit 2 Variante 2: 4 Stehbolzen mit Ge- Innengewinde max.
5 Montage 5.2.3 NAT/DS-Flansch (MTO-ST160RM) ACHTUNG! Bei dieser Flanschausführung dürfen nur RM-Schwimmer mit Schwimmerstange aus Messing bis 350 mm [13.78"] Länge verwendet wer- den. Um das Gerät mit einem NAT/DS-Flansch anschließen zu können, stellen Sie je nach Platzangebot folgende Anschlussbedingungen am Ölausdeh- nungsgefäß...
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5 Montage Abbildung 16: Anschlussflansch mit Bohrungen zum Aufnehmen des NAT/DS-Flansches 1 Variante 1: 4 Sackbohrungen mit 2 Variante 2: 4 Stehbolzen mit Ge- Innengewinde max. M8 [5/16" oder winde max. M8 [5/16" oder 5/16“ ‑ 18 UNC oder 1/16“ – 5/16“ ‑ 18 UNC oder 1/16“ – 27 NPT] 27 NPT] 3 Variante 3: 4 Durchgangsbohrun- 4 Länge der Bolzen ab Geräte-...
5 Montage 5.3 MTO am Ölausdehnungsgefäß montieren ACHTUNG Schäden am Transformator! Unsachgemäßes Anziehen der Schrauben führt zu einer hohen Streuung der Vorspannkräfte und kann zur Unterschreitung der erforderlichen Flä- chenpressung der Dichtung bis hin zur Überschreitung der zulässigen Flä- chenpressung am MTO-Flansch (Undichtheit, Materialbruch) führen. ►...
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5 Montage 2. Am hinteren Gehäuserand die 4 Schrauben so weit lockern, dass Anzei- geteil und Geberteil voneinander getrennt werden können. Beide Teile einzeln auf einer festen und sauberen Unterlage ablegen. Abbildung 17: Anzeigeteil und Geberteil trennen 5972470/01 DE...
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5 Montage 3. Schwimmerstange bis zum Anschlag in die Bohrung der Welle für die Magnetkupplung einschieben. Abbildung 18: Schwimmerstange einschieben 1 Welle für Magnetkupplung 2 Geberteil 3 Anzeigeteil 4 Befestigungsschraube 5 Schwimmerstange 6 Kontermutter 7 Klemmschraube für Schwimmer 4. Klemmschraube fest andrehen und mit der Kontermutter sichern. Abbildung 19: Schwimmerstange fixieren 5972470/01 DE...
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5 Montage ACHTUNG! Schäden am Ölstandanzeiger! Wenn Sie das Geberteil nicht korrekt montieren oder falsche Dichtungen verwenden, können Schäden am Ölstandanzeiger entstehen. Abschnitte „Flansche prüfen“ [►Abschnitt 5.1.4, Seite 33] und „Anforderungen an die Dichtung“ [►Abschnitt 5.1.5, Seite 35] beachten. 6. Beim Standardflansch Flachdichtung auf dem Geberteil platzieren. Beim RM-Flansch oder NAT/DS-Flansch Formdichtung oder O-Ring in die Dich- tungsnut einlegen, siehe Anlagen [►Abschnitt 10, Seite 81].
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5 Montage 11. Je nach Befestigungsart die 4 Schrauben oder Muttern kreuzweise mit 30 % des Sollanzugsmoments anziehen. Bei Verwendung von Scheiben und Sicherungselementen oder Dichtringen (siehe Anlagen [►Abschnitt 10, Seite 81]) am MTO-Flansch auf die Gesamthöhe der Verbindungs- elemente achten. Abbildung 21: Geberteil mit Dichtung montieren (Beispiel, Parameter abhängig von Montageart) 12.
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5 Montage 16. Anzeigeteil so auf das Geberteil aufsetzen, dass die Aussparungen im Gehäuse über den 4 Befestigungsschrauben liegen. ð Die Magnetkupplung zieht an. Abbildung 22: Anzeigeteil auf Geberteil aufsetzen 17. Anzeigeteil fest auf das Geberteil drücken und die 4 Schrauben am hin- teren Gehäuserand kreuzweise anziehen.
5 Montage 5.3.2 MTO mit axialer Schwimmerstange montieren Bei einem Ölstandanzeiger mit axialer Schwimmstange gehen Sie bei der Montage wie folgt vor: 1. Am hinteren Gehäuserand die 4 Schrauben so weit lockern, dass Anzei- geteil und Geberteil voneinander getrennt werden können. Beide Teile einzeln auf einer festen und sauberen Unterlage ablegen.
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5 Montage 2. Schwimmerstange in die Bohrung der Schwimmerwelle zur Magnetkupp- lung einschieben. Dabei die Richtung der Verdrehsicherung am Ende der Schwimmerstange beachten und die Schwimmerstange bis zum Anschlag in das Langloch der Getriebeachse einschieben. Abbildung 25: Schwimmerstange einschieben 1 Getriebeachse 2 Getriebe 3 Schwimmerstange 4 Welle für Magnetkupplung...
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5 Montage 3. Klemmschraube fest andrehen und mit der Kontermutter sichern. Abbildung 26: Schwimmerstange fixieren 4. Das Geberteil mit der Markierung „TOP“ nach oben drehen. ACHTUNG! Schäden am Ölstandanzeiger! Wenn Sie das Geberteil nicht korrekt montieren oder falsche Dichtungen verwenden, können Schäden am Ölstandanzeiger entstehen.
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5 Montage 8. Den kompletten Schwimmer in das Ölausdehnungsgefäß einführen. (In Abhängigkeit der Konstruktion des Ölausdehnungsgefäßes und der Ein- baulage des MTO kann es notwendig sein, die Montage der Schwimmer- stange nach der Montage des Geberteils durchzuführen, siehe Besonder- heiten [►Abschnitt 5.3.3, Seite 52].) Abbildung 27: Schwimmerstange einführen 9.
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5 Montage 14. Nur bei Verwendung einer Flachdichtung die Schrauben nochmals kreuzweise mit vollem Sollanzugsmoment so oft nachziehen, bis sich die Schrauben bei vollem Anzugsmoment nicht mehr weiterdrehen lassen. Abbildung 28: Geberteil mit Dichtung montieren (Beispiel) ACHTUNG! Die Kontaktflächen der Magnetkupplung in Anzeigeteil und Geberteil von Metallspänen und Schmutz befreien.
5 Montage 17. Anzeigeteil fest auf das Geberteil drücken und die 4 Schrauben am hin- teren Gehäuserand kreuzweise anziehen. Abbildung 30: Anzeigeteil auf Geberteil befestigen 5.3.3 MTO an geneigtem Flansch montieren Lässt es die Einbausituation nicht zu, dass das Geberteil mit vollständig montiertem Schwimmer eingeführt werden kann, beachten Sie folgende Be- sonderheiten: ü...
5 Montage Beachten Sie bei der Montage innerhalb des Ölausdehnungsgefäßes folgen- de Bedingungen: 1. Die Schwimmerstange so ausrichten, dass der/die Schwimmerkörper waagerecht in der Isolierflüssigkeit liegen. Abbildung 31: Schwimmerkörper waagerecht ausrichten 2. Auffanggitter für den Atmungssack so montieren, dass sich der Schwim- mer bei jedem Füllstand des Ölausdehnungsgefäßes frei bewegen kann.
5 Montage 5.4.1 Kabel vorbereiten Um die Kabel fachgerecht vorzubereiten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Kabelempfehlung beachten [►Abschnitt 5.1.3, Seite 32]. 2. Kabel der jeweiligen Anschlussleitungen auf einer Länge von ca. 120 mm [4.7"] entmanteln. 3. Die Adern auf einer Länge von ca. 7 mm [0.25"] abisolieren. Die Ader für den Schutzleiter 50 mm länger vorsehen und mit Kabelschuh oder Ade- rendhülse komplettieren.
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5 Montage 5.4.2.1 Bajonettverschlussring entfernen Bevor Sie den Ölstandanzeiger anschließen, einstellen oder prüfen, müssen Sie den Bajonettverschlussring entfernen. ► Bajonettverschlussring ca. 30...40° gegen den Uhrzeigersinn drehen und einschließlich Sichtscheibe abheben. Die Sichtscheibe wird von ei- ner Gummidichtung gehalten. Abbildung 33: Bajonettverschlussring entfernen 5.4.2.2 Abdeckblende öffnen Die Mikroschalter sind nach dem Schema angeschlossen, das auf der In- nenseite der Abdeckblende aufgedruckt ist.
5 Montage 5.4.2.3 Kabelverschraubung montieren ACHTUNG! Falls die Kabelverschraubung nicht verwendet wird, dieselbe mit einem Verschlussstopfen versehen oder die gesamte Kabelverschrau- bung durch einen Blindverschluss ersetzen, um die IP‑Schutzart zu ge- währleisten. 2. Verschlussschraube am Übergangsstück entfernen, Kabelverschraubung auseinanderschrauben und Staubschutzscheibe entfernen. Abbildung 35: Verschlussschraube öffnen und Staubschutzscheibe entfernen 1 Standard-Kabelverschraubung 2 WADI-Kabelverschraubung (wasser-...
5 Montage 3. Anschlusskabel durch Kabelverschraubung und Übergangsstück führen und Kabelverschraubung anziehen. Abbildung 36: Kabelverschraubung montieren (Beispiel) 5.4.2.4 NPT-Verschraubung montieren ACHTUNG! Falls die NPT-Kabelverschraubung nicht verwendet wird, die Verschlusskappe entfernen und durch einen NPT-Blindverschluss erset- zen, um die IP‑Schutzart zu gewährleisten. 2.
5 Montage 3. Die NPT-Verschraubung dient zur Aufnahme von Kabelschutzsystemen. Hierbei die jeweiligen Betreibervorschriften für die Anlagen und die lan- desüblichen Regelungen beachten. 4. Anschlusskabel in ausreichender Länge durch NPT-Verschraubung füh- ren und festschrauben, siehe Abmessungen [►Abschnitt , Seite 71]. 5.4.2.5 Erdung anschließen Um das Gerät zu erden, gehen Sie wie folgt vor: ►...
5 Montage Um die Mikroschalter anzuschließen, gehen Sie wie folgt vor: ► Litzen an der Klemmleiste gemäß Anschlussschaltbild anschließen. Abbildung 39: Klemmleiste und Anschlussschaltbild 5.4.2.7 Abdeckblende schließen 1. Dichtheit des Gerätes und die richtigen Einstellungen der Schaltmarken und Grenzwertschalter prüfen, siehe Inbetriebnahme [►Abschnitt 6, Seite 63].
5 Montage 5.4.2.8 Bajonettverschlussring aufsetzen und schließen ACHTUNG! Wenn Gummidichtung und Scheibe nicht rundherum abdich- ten, können Flüssigkeiten oder Feuchtigkeit in das Gerät eindringen und das Gerät beschädigen. ► Den Bajonettverschlussring einschließlich Sichtscheibe auf das Gerät auf- setzen, fest andrücken und um 30...40° im Uhrzeigersinn drehen, damit die Sichtscheibe rundherum fest in die Gummidichtung gepresst wird.
5 Montage 5.4.3 MTO mit Stecker anschließen Der Ölstandanzeiger ist fertig verdrahtet und eingestellt. Die Mikroschalter sind nach dem Schema angeschlossen, das auf der Innenseite der Abdeck- blende aufgedruckt ist. Sie müssen nur noch den Schutzleiter und die Buch- senanschlussleitung anschließen. 1.
5 Montage 5. Buchsenanschlussleitung am Gerät anschließen. ACHTUNG! Schäden an Kabeln und Leitungen! Beim Anstecken der Buchsenanschlussleitung an den Stecker kann sich das Kabel verdrehen und es kann zu Leitungsbrüchen kommen. Um das zu vermeiden, das Ka- bel festhalten und nur den Gewindeverschluss im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
6 Inbetriebnahme 6.1 Transport im eingebauten Zustand Ist zwischen der Montage des Gerätes am Transformator/Ölausdehnungs- gefäß und seiner Inbetriebnahme am Aufstellungsort ein Transport der ge- samten Montageeinheit notwendig, beachten Sie auch die Hinweise zum Weitertransport [►Abschnitt 4.6, Seite 28]. ACHTUNG Schäden am Gerät Durch ungeeignete Verpackung können während des Transports Schäden am Gerät entstehen.
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6 Inbetriebnahme 6. Ölausdehnungsgefäß wieder mit Öl auffüllen. ð Der Zeiger der Ölstandanzeige bewegt sich. Die korrekte Funktion der Schaltkontakte können Sie mit einer Absenkpro- be prüfen: 1. Den Füllstand des Ölausdehnungsgefäßes auf die Marke der Befülltem- peratur einstellen und prüfen. 2.
7 Wartung, Inspektion und Pflege Das Gerät ist wartungsfrei. Bei gelegentlichen Sichtkontrollen des Transfor- mators können Sie das Gerät wie folgt prüfen und reinigen: 1. Gehäuse des Geräts mit einem trockenen Tuch reinigen. 2. Sicherstellen, dass das Druckausgleichselement frei von Schmutz und Ablagerungen ist, siehe Belüftung [►Abschnitt 3.3, Seite 20].
9 Technische Daten 9.1 Umgebungsbedingungen Zulässige Umgebungsbedingungen Einsatzort Innenraum und Freiluft, tropenfest Betriebstemperatur –40...+70 °C Lagertemperatur –50...+80 °C Relative Feuchte Beschlagfrei bis 80 % Belüftung Druckausgleichselement im Anzeigeteil zum Vermeiden von Kondenswasserbildung Einsatzhöhe bis 2 000 m über NN Schutzart IP55 nach IEC 60529 Schutzklasse Überspannungs- kategorie Verschmutzungsgrad 2 (im geschlossenen Gehäuse)
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9 Technische Daten Mikroschalter Frei einstellbar Fest eingestellt (Variante F) Schaltfunktion: NO: Füllstand steigend oder fallend Wechsler für Füllstand NC: Füllstand fallend oder steigend Isolationsspannung 2,5 kV AC; alle Kontakte gegen Erde Kontaktmaterial Silberlegierung (AgNi10) Vergoldete Kontakte möglich, wenn zu schaltender Strom auf 100 mA begrenzt wird Kontaktbelastbarkeit AC: 250 V / 15 A / cosφ...
9 Technische Daten 9.3 Abmessungen und Gewicht MESSKO® MTO Gehäuse des Anzeige- Ø 173 mm [Ø 6.81"]; Höhe 213 mm [8.39"]; Tiefe 81 mm teils [3.19"] Höhe mit MESSKO® TT30 (optional): 322 mm [12.68"] Gewicht 3,7 kg Mit MESSKO® TT30 (optional): 4,4 kg Weitere Angaben und Details zu den MTO-Varianten sehen Sie in den An- lagen [►Abschnitt 10, Seite 81].
9 Technische Daten 9.3.3.1 Schwimmer für radiale Schwimmerbewegung Bauart Ausladung A Neigung α (je nach Be- stellung) Gerade: Standard 59 mm; 100 mm – Max. 350 mm Abgewinkelt: Standard 150 mm; 274 mm 15°; 30°;45° Max. 350 mm Schwimmerlänge Maße Standard 680 mm; 800 mm Max. 1 000 mm 5972470/01 DE...
9 Technische Daten 9.3.3.3 Einbaulagen für MTO axial MTO axial, Option 1 ohne Atmungssack Abbildung 50: Option 1 ohne Atmungssack, mit zugehörigem Schwimmer A Ausladung SL Schwimmerlänge für Auslegung H Einbauhöhe, abhängig von L = SL + 1/2 Durchmesser des Schwimmerlänge Schwimmkörpers 5972470/01 DE...
9 Technische Daten MTO axial, Option 2 und 3, mit Atmungssack Abbildung 51: Option 2 mit aufrechtem Einbau; Option 3 mit abgewinkeltem Einbau; Schwim- mer siehe auch Option 4 A Ausladung SL Schwimmerlänge für Auslegung H Einbauhöhe, abhängig von Ein- * Atmungssack baulage 5972470/01 DE...
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9 Technische Daten MTO axial, Option 4, mit Atmungssack und Schwimmer Abbildung 52: Option 4 mit Einbau schräg von unten; Schwimmer für Optionen 2, 3, 4 A Ausladung SL Schwimmerlänge für Auslegung H Einbauhöhe, abhängig von Ein- * Atmungssack baulage 5972470/01 DE...
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9 Technische Daten 9.3.3.4 Weitere Schwimmertypen Abbildung 53: Schwimmertypen 1 RM-Schwimmer (Stange: Mes- MTO- Für radial und axial sing) ST160RM 2 Kubischer Schwimmer (Stange: MTO-ST160 Für radial Aluminium) 3 Zylindrischer Schwimmer (Stan- MTO-ST160 Für radial abgewinkelt ge: Aluminium) (TT) 15° / 30° / 45° 5972470/01 DE...
Ausladung / 81 u 0,5 DISTANCE TUBE LENGTH [3.17" u .02] .79" 1.77" 1.22" .33" TRANSFORMER ACCESSORIES SERIAL NUMBER DIMENSION IN mm OIL LEVEL INDICATOR MTO-ST160V SHEET MATERIAL NUMBER EXCEPT AS RADIAL, ANGELED DESIGN 101215180M NOTED...
5: 1 4,05 5: 1 Fläche Verdrehsicherung AREA ROTATION LOCK Al-Rohr / AL-PIPE Al-Rohr / AL-PIPE ROTATION LOCK 2 AND 4 ROLLER FLOAT Serialnummer Maßangaben in mm, soweit OLI LEVEL INDICATOR MTO-ST160G(TT) Materialnummer Blatt nicht anders AXIAL DESIGN 101266890M angegeben...
Schnitt A-A O 8,73 O 79,38 O 134 5.276" .344" 3.125" .335" 1,59 .063" 4x Dichtungsscheibe / GASKET M8 Material / MATERIAL: EN AW - 1200 (Al99) ; H14 ; 32 ... 45 HB ANSI H35.1 (M)-1200 ; H14 ; 32 ... 45 HB GB/T 3190-1200 ;...
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Messko GmbH Gewerbegebiet An den Drei Hasen Messko-Platz 1 61440 Oberursel, Germany +49 (0)6171 6398 0 messko-info@reinhausen.com www.reinhausen.com/messko ® 5972470/01 DE - MESSKO MTO - F0365501 - 11/20 - Messko GmbH 2020 THE POWER BEHIND POWER.