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Funktionsbeschreibung; Energieversorgung; Notstromversorgung; Steuerelektronik - Simon Rwa Shev 3 Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
SHEV 3 / 6 (-AP)

3. Funktionsbeschreibung

®
Die SHEV
3 / 6 (Smoke and heat exhaust ventilation) stellt
das Kompaktzentralensystem im RWA-Bereich dar. Sie ist in
der Standardausführung als kompakte Baugruppe im Einplati-
nensystem in einem Aufputzgehäuse untergebracht. Mit der
®
SHEV
3 / 6 werden vor allem Treppenhausanlagen ausge-
stattet.
Die Anforderungen dabei sind die Anschlussmöglichkeit aller
notwendigen Auslöseeinrichtungen wie z. B.:
• Rauchmelder,
• RWA-Taster,
• BMZ-Signal
und die Ansteuerung von RWA-Antrieben.
®
Die SHEV
3 / 6 besteht im Wesentlichen aus drei Kompo-
nenten.

1. Energieversorgung

2. Notstromversorgung

3. Steuerelektronik

3.1 Energieversorgung
®
Ist die SHEV
3 / 6 mit dem Netz verbunden und liefert die nö-
tige Energie aus dem Netz, so entspricht dies dem Normalbe-
trieb (Netzbetrieb). Die Energieversorgung ist so ausgelegt,
dass Sie den Strombedarf der Steuerungstechnik, Ladung der
Akkus und die Energie für die angeschlossenen Antriebe lie-
fern kann. Sie ist als Schaltnetzteil ausgeführt (SNT).
Die Energieversorgung ist dauerkurzschlussfest, dauerleer-
lauffest und ist durch eine entsprechende Sicherung abgesi-
chert. Die Energieversorgung wird ausschließlich über natürli-
che Luftkühlung gekühlt.
3.2 Notstromversorgung
Die Notstromversorgung der SHEV
12 V Bleiakkus sichergestellt, die in Reihe geschaltet sind.
Diese übernehmen im Notstrombetrieb die Energieversorgung
der Steuerelektronik und der angeschlossenen Antriebe. Die
Kapazität des Akkus ist dem Leistungsbereich der Energiever-
sorgung angepasst und wird durch die einzelnen Entladepha-
sen (VdS 2593 / DIN EN 12101-10) bestimmt. Das Umschal-
ten zwischen den beiden Betriebszuständen erfolgt automa-
tisch. Der Lastausgang für die RWA-Antriebe wird durch zwei
Leistungsrelais dargestellt, die in Polwendetechnik arbeiten
um die AUF / ZU-Ansteuerung zu gewährleisten. Die Lastaus-
gänge sind durch eine entsprechende Sicherung abgesichert.
Während des Notstrombetriebes sind in unterschiedlichen
Phasen entsprechende Ströme bereitzustellen.
BA_SHEV-3-6(-AP)_DE_20
Seite 8
Funktionsbeschreibung
®
3 / 6 wird durch zwei
www.simon-rwa.de
info@simon-rwa.de
Nach Abschluss dieser Entladung darf die Entladeschluss-
spannung bzw. die Unterspannungsgrenze nicht erreicht wer-
den.
3.3 Steuerelektronik
Die komplette Steuerung der SHEV
krokontroller übernommen.
Zu den Steuerfunktionen gehören:
a. die Regelung der I/U-Ladung
b. die Überwachung der Monitoreingänge für
Abfolgeregelung (Netz- / Notstrom-Betrieb)
c. die Überprüfung der überwachten Funktionen (Sicherung,
Überlastung etc.)
d. die Ansteuerung der Lastrelais
e. die Ansteuerung der potentialfreien Meldekontakte
f. die Ansteuerung der Betriebszustandsanzeigen (OK,
STÖRUNG und ALARM)
g. die Steuerung der Funktionen

3.3.1 Die Regelung der I/U-Ladung

Die Ladung der Blei-Akkus wird in Form einer I/U-Ladung
durchgeführt. Das bedeutet dass der Ladestrom im ersten Zy-
klus auf einen konstanten Strom begrenzt wird. Erreicht die
Akkuspannung die Ladeschlussspannung, so wird diese
Spannung begrenzt, indem der Ladestrom abgeregelt wird.
Die Ladespannung wird nach Herstellerangaben von der Um-
gebungstemperatur beeinflusst, d. h. steigt die Umge-
bungstemperatur, so sinkt die Ladeschlussspannung – ent-
sprechend umgekehrt gilt es bei Sinken der Umgebungstem-
peratur. Die Ladeschaltung ist so ausgelegt, dass 80% der Ak-
kukapazität innerhalb 24h geladen werden können, nachdem
der Akku auf seine Entladeschlussspannung entladen wurde.
Dies entspricht der Anforderung der DIN EN 12101-10. Um
den Zustand der angeschlossenen Akkus überprüfen zu kön-
nen, wird in Abständen von ca. 8 Minuten für kurze Zeit die
Ladung abgeschaltet. Während dieser Ladepause wird der
Akku auf seinen Zustand hin überprüft. Dabei wird z. B. ein
nicht angeschlossener Bleiakku erkannt und als Fehler ausge-
geben. Ist das Bleiakkupaar defekt, da die Zellen hochohmig
geworden sind, wird auch dies durch die Steuerung erkannt
und dem Anlagenbetreiber durch eine Störmeldung am RWA-
Taster (gelbe LED) mitgeteilt (Eigendiagnose).
Die genaue Störmeldung lässt sich mittels SIMON-Link und
Servicekabel (USB-200) auslesen.
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3 / 6 wird von einem Mi-
Datum: 26.06.2015
Ausgabe: 2.0/06.2015
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