12. ANLAGE ERDEN
Gefahr durch elektrischen Strom
Die Anlage arbeitet mit hoher Spannung.
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Öffnen Sie niemals Schaltschränke und Klemmkästen der elektrischen Aus-
rüstung, wenn Sie keine ausgebildete Elektrofachkraft sind.
▪
Informieren Sie Ihre Elektrofachkraft.
12.1. Gründe für die notwendige Schutzerdung
Eine konsequente Erdung aller metallischen Teile, die mit Teilen der elektrischen Anlage in Ver-
bindung stehen, ist gemäß gültigen Normen zwingend vorgeschrieben.
So wird bei Fehlern an elektrischen Betriebsmitteln die Berührungssicherheit gewährleistet.
Eine Erdungsanbindung der Montagegestelle im Sinne einer Schutzerdung ist also in jedem
Falle notwendig.
Differenzierter ist jedoch das Modul selbst zu betrachten. Viele gängige Modulbauarten sind als
Betriebsmittel der Schutzklasse II definiert, so dass eine Erdungsanbindung des Moduls oftmals
nicht notwendig und unter Umständen auch gar nicht sinnvoll ist.
Dennoch geben einige Modulhersteller durch ein Erdungssymbol auf dem Modulrahmen und
entsprechende Anweisungen in der Montageanleitung dem Installateur vor, auch das Modul
selbst zu erden.
12.2. Module in den Potentialausgleich einbeziehen
Eine Einbeziehung der Modulrahmen in den Potentialausgleich
z.B. aus Gründen der Betriebssicherheit, kann erforderlich sein,
auch wenn die Anwendung der jeweils gültigen Normen dies
u.U. nicht unbedingt erfordert.
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Berücksichtigen Sie dies bei der Systemplanung.
Für die Erdung der Modulrahmen können aus dem Lieferum-
fang der Fa. SL Rack GmbH optional geeignete Komponenten
(z.B. Erdungs- und Blitzschutzklemmen) bestellt werden.
Um Personen und die technischen Einrichtungen zu schützen, wird bei Photovoltaikanlagen ein
Blitz- und/oder Überspannungsschutz empfohlen. Was dabei zu beachten ist, steht im
Beiblatt G der DIN EN 62305-3.
Setzen Sie sich hierzu mit Ihrer Fachkraft vor Ort in Verbindung um die beste Lösung zu finden.
SL Rack GmbH | Münchener Straße 1 | 83527 Haag i. OB | Tel: +49 8072 3767-0 | sales@sl-rack.de | www.sl-rack.de
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