Sicherheit
Druckluft
Unter Druck stehende Schläuche können reißen oder
platzen. Wenn Druckluft austritt, können schwere Ver-
letzungen die Folge sein.
Druckluftschlauch vor Hitze und scharfen Kanten
n
schützen.
Rührwerk nicht am Druckluftschlauch tragen.
n
Druckluftschlauch nicht zum Abziehen vom Dros-
n
selventil benutzen.
Rührwerk nach Arbeitsende von der Druckluftver-
n
sorgung trennen.
Vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen.
n
Wenn sich unter Druck stehende Schläuche lösen,
können die Schläuche peitschen und Verletzungen
verursachen.
Schlauchverbindung auf festen Sitz prüfen.
n
Druckluftschlauch auf Beschädigungen prüfen.
n
Nach jedem Betriebsende und vor Wartungsar-
n
beiten und Instandhaltungsarbeiten Schläuche von
Druck entlasten.
2.4
Sachschaden
Zu hohe Drehzahl
Wenn das Rührwerk das Material mit zu hoher Dreh-
zahl aufrührt, bildet sich ein Strudel und Luft wird bei-
gemischt. Luft in der Materialleitung kann zu ungleich-
mäßiger Beschichtung führen.
Drehzahl an die Materialviskosität anpassen.
n
Drehzahl bei Materialentnahme reduzieren.
n
Durchtrittsbetrieb
Wenn der Rührflügel während des Betriebs nicht
vollständig in die Flüssigkeit eingetaucht ist, werden
Schwingungen an der Rührwelle erzeugt. Beschädi-
gungen am Rührwerk und am Behälter können die
Folge sein.
Rührflügel mindestens 25 mm in die Flüssigkeit
n
eintauchen.
Unaufbereitetes Material
Wenn Sie das Material nicht rühren, bleiben die
abgesetzten Partikel des Materials am Behälterboden
haften. Ein mangelhaftes Lackierergebnis kann die
Folge sein.
Vor dem Lackieren oder Entleeren, Material im Lie-
n
fergebinde rühren.
2.5
Verhalten im Gefahrenfall
Das Verhalten im Gefahrenfall ist abhängig von der
Einbausituation beim Betreiber.
Folgende Tätigkeiten durchführen:
Leitungen schließen.
n
Gegen Wiedereinschalten sichern.
n
Leitungen von Druck entlasten.
n
02/2022
Druckluft-Rührwerk A MAN R PR SE2 - MAG00007DE
2.6
Personalqualifikation
WARNUNG!
Unzureichende Qualifikation
Wenn Gefahren falsch eingeschätzt werden, können
schwere Verletzungen oder Tod die Folge sein.
Alle Arbeiten nur durch ausreichend qualifizierte
n
Personen ausführen lassen.
Für einige Arbeiten sind Zusatzqualifikationen
n
erforderlich. Notwendige Zusatzqualifikationen
des Fachpersonals sind mit einem "+" gekenn-
zeichnet.
Dieses Dokument richtet sich an Fachpersonal in der
Industrie und im Handwerk.
Bediener
Der Bediener ist speziell für das Arbeitsumfeld ausge-
bildet, in dem er tätig ist.
Weiter verfügt der Bediener über folgende Kennt-
nisse:
Lokale Arbeitsschutzvorschriften
n
Der Bediener ist mit folgenden Arbeiten betraut:
Anlage/Produkt bedienen und überwachen.
n
Maßnahmen bei Störungen einleiten.
n
Anlage/Produkt reinigen.
n
Elektriker
Elektriker montieren, installieren, warten und repa-
rieren elektrische Anlagen fachgerecht.
Weiter verfügen Elektriker über folgende Kenntnisse:
Richtlinien, Normen und Regeln der Technik
n
Örtliche Gegebenheiten
n
Elektrische Anlagen und deren Belastungsgrenzen
n
Lokale Arbeitsschutzvorschriften
n
Mechaniker
Der Mechaniker ist speziell für das Arbeitsumfeld aus-
gebildet, in dem er tätig ist.
Weiter verfügt der Mechaniker über folgende Kennt-
nisse:
Richtlinien, Normen und Regeln der Technik
n
Örtliche Gegebenheiten
n
Lokale Arbeitsschutzvorschriften
n
Der Mechaniker ist mit folgenden Arbeiten an Anlagen
und Bauteilen betraut:
Montieren
n
Warten
n
Instandhalten
n
Demontieren
n
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