Inhaltsverzeichnis Einleitung ................................ 7 Rechtliche Hinweise ..............................7 Abbildungen ................................7 Symbole ................................7 Allgemeine Symbole ............................... 7 Symbole in Sicherheitshinweisen..........................8 Allgemeines ..............................9 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................10 Zielgruppe und Vorkenntnisse ..........................10 Anforderungen an die Bediener ........................... 10 Hinweise zur Unfallverhütung ..........................
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Gefahrenbereiche ..............................22 Maschinendaten ............................23 Technische Daten ..............................23 Arbeitsplatz ................................24 Emissionswerte ..............................24 5.3.1 Lärminformation ................................24 5.3.2 Geräuschemissionswerte ..............................24 Abmessungen ............................... 25 Vorderansicht ............................... 25 Draufsicht................................25 Aufstellung und Anschlüsse .......................... 26 Übernahme ................................26 Transport zum Aufstellort .............................
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13.2.3 Eichen der Schwenkwinkelanzeige ........................... 38 13.3 Höhenverstellung ..............................39 13.3.1 Positionierung auf Absolutmaß ............................39 13.3.2 Positionierung auf Inkremental ............................39 13.3.3 Höhenverstellung im Handbetrieb ........................... 39 13.3.4 Höhenverstellung über Sollwerteingabe .......................... 40 13.3.5 Eichen der Höhenanzeige..............................40 13.3.6 Eichen der Werkzeughöhe mit Zeromaster (Option) .......................
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Störungsbeseitigung ............................. 57 17.1 Fehlermeldungen der Steuerung .......................... 57 Wartung und Inspektion ..........................58 18.1 Wartung des Fräsanschlags ..........................58 18.2 Wartung des Zapfenschneid- und Schlitzapparats Typ 1376 (Option) ..............58 18.3 Wartungsplan ............................... 59 18.4 Motorbremse nachjustieren ..........................60 18.4.1 Überprüfen der Einstellung ..............................
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Abbildung 20: Spannflächen und Arretierung ....................... 35 Abbildung 21: Ablagefach für Spannschlüssel ....................... 36 Abbildung 22: Bedienelemente der Positioniersteuerung ..................37 Abbildung 23: Winkelanzeige überprüfen und eichen ..................38 Abbildung 24: Höhenanzeige eichen ........................40 Abbildung 25: Werkzeughöhe mit Zeromaster eichen ..................41 Abbildung 26: Ablagefach für den Zeromaster .....................
Einleitung Diese Betriebsanleitung gilt für die Schwenkfräsmaschine PANHANS Typ 245|20. Das Dokument dient dazu, die erworbene Maschine ken- nenzulernen und ihre bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten optimal zu nutzen. Des Weiteren sind wichtige Hinweise enthalten, um die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben.
Symbole in Sicherheitshinweisen Symbol Sicherheitshinweis Allgemeines Warnzeichen, welches erhöhte Aufmerksamkeit erfordert! Das Nichtbeachten kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben. Hinweis auf eine mögliche Gefahr durch Staplerverkehr! Das Nichtbeachten kann lebensgefährliche Verletzungen zur Folge haben. Hinweis weist auf eine mögliche Gefahr durch schwebende Lasten! Das Nichtbeachten kann lebensgefährliche Verletzungen zur Folge haben.
Allgemeines Das Modell PANHANS 245|20 ist eine Universal-Schwenkfräsmaschine mit höhen- und schwenkverstellbarem Fräsdorn, zwei Drehrichtungen, Werkzeug-Schnellwechselvorrichtung, einstellbarer Drehzahl sowie separat ver- stellbarem Gesamt- und Teilanschlag. • Der Antrieb der Frässpindel erfolgt mit einem Drehstrommotor. • Die vier Drehzahlen der Schwenkfräsmaschine können durch Umlegen der Riemenscheibe via Riemen- schnellspannvorrichtung eingestellt werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung Die Tisch- bzw. Schwenkfräsmaschine PANHANS 245|20 dient ausschließlich zur Bearbeitung von Materialien, für die das jeweils verwendete Fräswerkzeug geeignet ist (z. B. Holz, Pressspanplatten, Furniere). Die Maschinen sind nicht geeignet für das Fräsen von Metall bzw. Kunststoff und Altholz, worin Nägel, Schrauben und sonstige Metallteile sein enthalten könnten.
Hinweise zur Unfallverhütung Für den Betrieb einer Schwenkfräsmaschine sind u. a. folgende Punkte zu beachten, die zu einer Vermeidung von Unfällen beitragen: • Verhindern Sie, dass unbefugte Personen Zugang zur Maschine haben. • Halten Sie Fremdpersonen von den Gefahrenbereichen und den Gefahrenstellen fern. •...
Hydraulische Wegschwenkvorrichtung für den Fräsanschlag • Frässchutz- und Druckvorrichtung Typ 1624 "CENTREX" • Zapfenschneid- und Schlitzapparat Typ „1376“ sowie passende Schutzhaube Typ „1641“ • Fräsdorn-Schnellwechselsystem HSK-80 • Patentierter PANHANS Tischschieber • Rückschlagschutz Typ „1648“ • Längenanschlag Typ „LAS-M“ • Integralanschlagplatten • Zentralschmierung •...
Für Schäden und Betriebsstörungen, die auf Nichtbeachtung der Betriebsanleitung zurück- zuführen sind, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Einsatzbereich und bestimmungsgemäße Verwendung • Die PANHANS Schwenkfräsmaschinen der Baureihe 245 sind ausschließlich zum Bearbei- ten von Massivholz (Weich- und Harthölzer) und holzhaltigen Plattenwerkstoffen sowie Kunststoffen bestimmt.
4.2.2 Zulässige Werkzeugabmessungen Spindel Ø maximale Einspannlänge Fräswerkzeuge Zapfenschneid- u. Schlitzwerkzeuge 30 mm 140 mm 80 - 250 mm max. 300 mm 40 mm 160 mm 80 - 250 mm max. 350 mm 50 mm 160 mm 80 - 250 mm max.
Elektrische Betriebsmittel sind regelmäßig zu warten und zu reinigen. Achten Sie auf die Quetschgefahr an Werkstückführungen und bewegten Maschinenteilen. Achten Sie darauf, dass sich keine unbefugten Personen im Bereich der Maschine aufhalten. Achten Sie auf die Verletzungsgefahr durch wegfliegende Werkzeugteile bei Werkzeugbruch. Tragen Sie deshalb eine Schutzbrille.
Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen Anforderungen entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen immer der Fall. Die Brandmelde- und Brandbekämpfungsmöglichkeiten beachten. Standort und Bedienung von Feuerlö- schern (Brandklasse ABC) bekanntmachen. Kein Wasser verwenden! 4.2.6 Personalauswahl und Qualifikation - grundsätzliche Pflichten Die Maschinenkonstruktion und Bedienung ist für Rechtshänder vorgesehen.
4.3.2 Normalbetrieb Schutzvorrichtungen: Maßnahmen treffen, damit die Maschine nur in sicherem und funktionsfähigem Zu- stand betrieben werden kann. Die Maschine nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen und sicher- heitsbedingten Einrichtungen wie - lösbare Schutzeinrichtungen (z. B. Werkzeugverdeckungen und Deckel des Fräsanschlags), - Not-Aus-Einrichtung, Schalldämmungen, Absaugeinrichtung etc.
4.3.3 Sonderarbeiten im Rahmen von Instandhaltungsarbeiten sowie Störungsbeseitigung im Arbeitsablauf In der Betriebsanleitung vorgeschriebene Wartung und Inspektionstätigkeiten einhalten! Diese Tätigkeiten, sowie alle sonstigen Instandsetzungsarbeiten, darf nur Fachpersonal durchführen! Bei allen Arbeiten, die den Betrieb, die Produktionsanpassung, die Umrüstung oder die Einstellung der Ma- schine und ihrer sicherheitsbedingten Einrichtungen sowie Wartung und Reparatur betreffen, Ein- und Ausschaltvorgänge gemäß...
4.4.4 Umgang mit Werkzeugen Mit den Werkzeugen muss sorgfältig umgegangen werden, und wann immer möglich müssen Werkzeug- Transporteinrichtungen verwendet werden. 4.4.5 Aufspannen der Werkzeuge Zum Aufspannen des Werkzeugs bei stillstehender Maschine sind geeignete Einrichtungen, z.B. Einstelleh- ren zu verwenden. Um den Spalt zwischen Spindel und Tisch so klein wie möglich zu halten, müssen die passenden Tischeinle- geringe verwendet oder der optionale Tischschieber (siehe ...
4.4.9.1 Fräsen am Anschlag, bei dem die Bearbeitung über die volle Werkstücklänge reicht Bei Werkstücken, die in der Regel über ihre gesamte Länge einen rechtwinkligen Querschnitt aufweisen, erfolgt dieser Bearbeitungsvorgang durch Verwendung eines Fräsanschlags. Da die Anschlaglineale im rechten Winkel zur Tischplatte stehen, kann das Werkstück so rechtwinklig entlang der Anschlaglineale geführt werden.
4.4.10 Verwendung von Arbeitsvorrichtungen mit Schutzfunktion Folgende Vorrichtungen können zur Unterstützung des Maschinenbedieners beim Arbeiten eingesetzt werden: • Spannladen, Schiebestöcke und vergleichbare Hilfsmittel • abnehmbarer Vorschubapparat • Tischverlängerungen • Anfahrleisten an Werkstückführungen 4.4.11 Lärmminderung • Der Zustand der Werkzeuge ist wichtig zur Verringerung des Lärmpegels. •...
Gefahrenbereiche Gefahr Bereich/Aktion Risiko Vermeidung Schneidgefahr Am Werkzeug • Beim Werkzeugwechsel • Beim Werkzeugwechsel Hand- Leichte bis schwere • Bei Kontakt mit dem Verletzungen an schuhe tragen. • Hände aus dem Gefahrenbe- Händen und Fin- rotierenden Werkzeug gern reich heraushalten. •...
Arbeitsplatz Der Arbeitsplatz bezeichnet die Position, von der aus die Maschine während des Betriebs bedient wird. Arbeitsplatz Abbildung 3: Arbeitsplatz Emissionswerte 5.3.1 Lärminformation Die angegebenen Werte sind Emissionspegel und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuver- lässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht.
und Anschlüsse Aufstellung Übernahme Überprüfen Sie die Sendung auf Vollständigkeit und auf eventuelle Transportschäden. Bei einem eventuellen Transportschaden bitte die Verpackung aufbewahren und umgehend die Spedition und uns verständigen! Spä- tere Reklamationen können nicht anerkannt werden. Transport zum Aufstellort Die Maschine wird auf einer Transportpalette angeliefert und ist mit dem Palettenboden verschraubt. Achten Sie auf die bestehende Kippgefahr beim Transport mittels Gabelstapler! Der Schwerpunkt der Maschine liegt ungefähr in der Mitte der Transportpalette.
Feuergefahr! Nicht rauchen und kein offenes Feuer entzünden. Verwenden Sie zum Reinigen keine Nitroverdünnung. Lackierte Oberflächen der Maschine können beschädigt werden. Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial umweltgerecht! Zwischenlagerung Falls die Maschine nicht unmittelbar nach der Anlieferung in Betrieb genommen wird, muss sie sorgfältig an einem geschützten Ort gelagert werden.
Anschluss der Absaugung Die Maschine muss bauseits an eine wirksame Absaugung an- geschlossen werden. Die beiden Absaugstutzen (1) und (2) ha- ben jeweils einen Außendurchmesser von 120 mm. Der untere Absaugstutzen im Ständer ist zum Transport mit dem Anschluss nach innen montiert (1a). Vor dem Anschluss der Absaugung muss dieser zuerst abgeschraubt, zur Außen- seite gedreht und dann wieder montiert werden (1b).
Anschluss Elektrischer Der elektrische Anschluss muss von einer zugelassenen Elektrofachkraft durchgeführt werden! Die elektrischen Schaltpläne befinden sich im Schaltschrank. Bitte die angegebene Bemessungsspannung 400 VAC / 50 Hz (3 Phasen / N / PE) beachten! Der Anschluss an das Stromnetz (3 Phasen) erfolgt über die Klemmleiste im Klemmenkasten an der rechten Maschinenseite.
Inbetriebnahme Vor Inbetriebnahme die Betriebsanleitung und die Sicherheitshinweise ( 4) aufmerksam lesen und beachten! Vor dem Einschalten sicherstellen, dass • das Werkzeug fest und sicher gespannt ist, • der Maschinentisch und Anschlag sauber und frei von Gegenständen ist, • die Schutzvorrichtungen vorschriftsmäßig angebracht sind, •...
10.2 Not-Aus Funktion Im Gefahrenfall oder bei Störungen im Arbeitsablauf kann die Maschine über die im Bedienpanel (siehe Ab- bildung 11) angebrachte Not-Aus Schlagtaste (4) schnell und zuverlässig stillgesetzt werden. Vor einem Neustart der Maschine muss die Not-Aus Schlagtaste wieder entriegelt werden. ...
Werkzeugwechsel 12.1 Werkzeugwechsel mit Schnellspannvorrichtung (Standard) Die an der Maschine verwendeten Werkzeuge müssen der EN 847-1 entsprechen! Beim Werkzeugwechsel schnittfeste Schutzhandschuhe tragen! • Bei laufender Spindel zunächst den Druckschalter drücken (siehe Abbildung 12), um die Spindel aus- zuschalten. Dann ca. 15 Sekunden warten → Die Motorbremse öffnet sich automatisch. •...
12.2.1 Wechselvorgang Vor dem Werkzeugwechsel den Spindelantrieb mit der Taste ausschalten! 1. Entnehmen Sie zunächst den mitgelieferten SW8 Spannschlüssel aus der Halterung ( Abbildung 21). 2. Danach den Not-Aus Schlagtaster (4) betätigen und verriegelt lassen. 3. Dann den Bremslüftschalter (B) auf „Bremse lüften“ stellen (siehe Abbildung 12). 4.
12.2.1.1 Sicherheitsabfrage für Spannschlüssel Nachdem der HSK 80 Fräsdorn gespannt wurde, muss der Spannschlüssel aus Sicherheitsgründen wieder in das Ablagefach auf der rechten Maschinenseite abge- legt werden (das gleichzeitig zur Ablage des optionalen „Zeromaster“ dient). Die ordnungsgemäße Ablage des Spannschlüssels wird über einen Endschalter im Abla- gefach abgefragt.
Höhe und Winkel der Frässpindel positionieren Die Positionierung der Höhen- und Schwenkachse erfolgt über die im Bedienpanel integrierte Positioniersteue- rung. Alle Positionen sowie die eingestellte Drehzahl werden über LED-Anzeigefelder visualisiert. Pos. Beschreibung Anzeige Schwenkverstellung Anzeige Höhenverstellung (Absolut) Anzeige Höhenverstellung (Inkremental) Anzeige der eingestellten Drehzahl Anwahl Schwenkachse Anwahl Höhenachse (Absolut)
Stufenlos auf gewünschten Winkel positionieren: a) Taste „P“ gedrückt halten und Taste „+“ drücken → positive Verstellung bis zum Loslassen der Taste „+“ b) Taste „P“ gedrückt halten und Taste „–“ drücken → negative Verstellung bis zum Loslassen der Taste „–“ In 0,1°...
13.3 Höhenverstellung Die Positionierung für die Höhe der Frässpindel kann entweder im Hand- bzw. Tippbetrieb oder stufenlos durch vorherige Eingabe von Sollwerten über die Nummern-Eingabefelder „N“ erfolgen. Die Höhenposition kann wahlweise im Absolut- oder im Inkrementalbetrieb positioniert werden. Die beiden An- zeigefenster für Absolut- und Inkremental können unterschiedliche Werte anzeigen.
13.3.4 Höhenverstellung über Sollwerteingabe Bitte beachten: Es kann immer nur ein Maß (Absolut oder Inkremental) eingestellt werden! • Eingabe für die Höhenachse über die Taste „TA2“ oder „TA3“ aktivieren → LED neben „TA2“ bzw. „TA3“ leuchtet. • Eingeben der neuen Höhe über die Nummern-Eingabefelder „N“ →...
13.3.6 Eichen der Werkzeughöhe mit Zeromaster (Option) Mit dem optionalen PANHANS „Zeromaster“ Kalibriergerät wird die Anzeige „A3“ halbautomatisch auf den in- krementellen Nullpunkt der (leitenden) Werkzeugschneiden-Oberkante - in Bezug auf die Frästisch-Oberkante - geeicht. Dieser Eichvorgang bezieht sich nicht auf die Spindel, sondern immer auf das aktuell eingespannte Fräs- werkzeug, weshalb dieser Vorgang nicht im Absolut- sondern im Inkrementalfenster durchgeführt wird.
Fräsanschläge 14.1 Fräsanschlag aufsetzen und ausrichten Um den Fräsanschlag auf der Tischplatte aufzusetzen und ihn (ohne Werkzeug oder Messmittel) parallel ausrichten zu können, verfügen alle Fräsanschläge auf der Unterseite über eine Schwalbenschwanz-Aufnahme (S) sowie über 2 federnd gelagerte Zentrierstifte (Z). Auf dem Maschinentisch befindet sich der Arretierbolzen (A), der als Gegenstück zur Schwalbenschwanz-Aufnahme Typ 204...
14.2 Funktionen und Einstellung der Fräsanschläge Für die Schwenkfräsmaschine 245|20 sind zwei Anschlagtypen verfügbar: • Anschlag Typ 216 (Standard) → Gesamtanschlag ist über Handrad und Teilanschlag über Stellschraube manuell verstellbar. → Das Handrad (Gesamtanschlag) ist mit einer digitalen, batteriebetriebenen Positionsanzeige ausgestattet. →...
Anschlagplatten verstellen Sterngriff (8) lösen und Anschlagplatte (1) an gewünschte Position schieben. Dann Sterngriff (8) wieder festzie- hen. Die Platten immer so einstellen, dass sie möglichst viel vom Werkzeug abdecken, ohne daran zu streifen. Hochklappen der Frässchutzhaube Bevor die Frässchutzhaube (12) des Anschlags hochgeklappt werden kann, muss hinten links der Verriegelungsbolzen (V) durch Heraus- ziehen entriegelt werden (siehe ...
14.2.2 Anschlag Typ 204 (Option) Beim Typ 204 sind der Gesamt- und der Teilanschlag via Handrad verstellbar. Zur Verstellung des ganzen Anschlags werden die beiden Schnellspannhebel (3) und (6) gelöst und der Anschlag via Handrad (2) und/oder (5) verstellt. Danach müssen die beiden Schnellpann- hebel wieder angezogen werden.
Abheben und Entnehmen des Fräsanschlags Erhöhte Unfallgefahr durch das hohe Eigengewicht des Anschlags! Das Abheben und Aufset- zen des Anschlags sollte von mindestens zwei Personen oder mit einem geeigneten Hebezeug (z. B. Hallenkran) durchgeführt werden! • Quetschgefahr für Hände und Finger zwischen Anschlag und Maschinentisch. •...
14.4 Handradverstellung Die Fräsanschläge sind (je nach Typ) mit 1 oder 2 digitalen Handrädern des Typs „DE10“ ausgestattet. Über das Display kann die Position direkt am Gesamtanschlag auf 0,1 mm genau abgelesen werden. Umschaltung Absolutmaß / Inkremental: • Mit der Taste kann zwischen Inkremental-Funktion und Ab- solutmaß...
14.4.2 Bogenfräsanschlag TAPOA 1639 Der mitgelieferte Bogenfräsanschlag TAPOA 1639 dient zum unfallsicheren Fräsen geschweifter Werkstücke mit- tels Spannschablone. Er ist geeignet für die Spindeldurchmesser 30, 35, 40 und 45 mm und für Werkzeugdurch- messer bis 160 mm. Die Vorrichtung lässt sich im Handumdrehen auf dem Frästisch befestigen und ist leicht einzustellen.
Frässchutz- und Druckvorrichtungen Wenn bei anfallenden Fräsarbeiten kein Vorschubapparat verwendet wird, muss eine Schutz- und Druckvorrichtung benutzt werden. 15.1 TYP 1629 GAMMA V (Standard) Die Standard Frässchutz- und Druckvorrichtung Typ 1629 GAMMA V passt für alle im Abschnitt 14 beschrie- benen Fräsanschläge.
Optionale Zusatzkomponenten 16.1 Integralanschlagplatten Die Fräsanschläge 301, 302, 311 und 320 können mit optio- nalen Integralanschlagplatten ausgestattet werden, welche werkzeuglos und mit nur wenigen Handgriffen anstelle der Standard-Gussanschlagplatten montiert werden können. Die schwenkbaren, in den Fräsanschlagplatten integrierten, Führungsstäbe sorgen bei allen anfallenden Fräsarbeiten stets für eine lückenlose Führungsfläche und eine optimale Werkzeugabdeckung, und somit für noch mehr Sicherheit.
16.3 Sicherheitslineale für den Fräsanschlag Die optionalen Sicherheitslineale dienen als durchge- hende Führung zwischen den beiden Anschlagplatten. Das Set besteht aus: • 2 Lineale 260 x 6 mm • 3 Lineale 260 x 3 mm, • 1 Kehlbrett aus Multiplex 260 x 150 x 12 mm, inkl.
16.6 Ausziehbare Rahmenauflage Die Tischplatte (1100 x 760 mm) kann optional mit einer ausziehbaren Rahmenauflage (an- statt der starren Standard-Rahmenauflage) er- weitert werden. • Gesamtlänge ca. 1375 mm • Auszugstiefe ca. 892 mm von der Frässpin- delmitte aus • Geführt in separaten Lagerböcken seitlich am Maschinentisch.
16.9 Zapfenschneid- und Schlitzapparat Typ 1376 Der Zapfenschneid- und Schlitzapparat Typ 1376 wird zum Zapfenschneiden und Schlitzen auf der Tischfräsma- schine verwendet. Er wird gewöhnlich bereits werksseitig an die Tischplatte der Fräsmaschine angepasst. Der integrierte Gehrungsanschlag ist beidseitig um 60° schwenkbar und ermöglicht Winkelschnitte von 30° bis 150°. Der leichtgängige, kugelgelagerte Schiebeschlitten verfügt über einen Schiebelänge von 710 mm (Schiebeplat- tenlänge = 295 mm, Schiebeplattenbreite = 255 mm).
16.9.3 Adaptierung an den Maschinentisch (nur bei Nachrüstung erforderlich) Tischplatte Den Zapfenschneid- und Schlitzap- parat so nahe wie möglich am Fräs- dorn montieren. Entscheidend für den Abstand zum Fräsdorn Fräsdorn sind die Durchmesser des größten und kleinsten zum Einsatz kommenden Werkzeuges. •...
16.11 Längenanschlag LAS-M Rechtsausführung für Systemwerkzeuge zur paarweisen Bearbeitung von Werkstücken bei einer Nutzlänge von 1750 mm. Schiebersystem mit Mehrfachanschlag und 3 Stellringen zur Anschlagpositionierung mit ei- ner Splitterzunge. Artikelnummer siehe Abschnitt 20.5. Abbildung 55: Längenanschlag LAS-M 16.11.1 Verlängerung zum Längenanschlag LAS-M Der Längenanschlag LAS-M kann zusätzlich mit einer Verlängerung erweitert werden.
16.13 Vorschubapparate Wann immer möglich, sollte aus Sicherheitsgründen ein Vorschubapparat verwendet werden. Generell gilt: Den Vorschubapparat immer so einstellen, dass das Werkstück sicher am Anschlag entlang ge- führt wird. Dabei den Vorschubapparat um ca. 5° gegen die Vorschubrichtung geneigt einstellen und die Öff- nung zum Anschlag möglichst gering halten.
Störungsbeseitigung Gehen Sie bei der Suche nach der Ursache einer Störung systematisch vor. Können Sie den Fehler nicht finden oder die Störung nicht beheben, rufen Sie unseren Kundendienst unter der Telefon-Nr. 07571 / 755 - 0 an. Bevor Sie uns anrufen, beachten Sie bitte folgende Punkte: •...
→ Stop-Taste betätigen Display zeigt E Watchdog Fehler → Steuerung überprüfen → Stop-Taste betätigen Display zeigt E1 Watchdog Fehler → Steuerung überprüfen Wartung und Inspektion Vor jeglichen Wartungs- und Inspektionsarbeiten ist das Kapitel 4 „Sicherheit“ sorgfältig durchzulesen und zu beachten! Betriebsstörungen, die durch unzureichende oder unsachgemäße Wartung hervorgerufen worden sind, können sehr hohe Reparaturkosten und lange Stillstandzeiten der Maschine verursachen.
18.3 Wartungsplan Tätigkeit Maschine säubern Absaugung vor Arbeitsbeginn auf volle Funktion prüfen. Elektrische Einrichtungen und Bauteile auf äußerlich erkennbare Beschädi- gungen untersuchen und diese gegebenenfalls von einer Elektrofachkraft beheben lassen. Antriebsriemen Zustand überprüfen. Antriebsriemen überprüfen. Alle gleitenden und rollenden Teile auf Leichtgängigkeit kontrollieren und gegebenenfalls mit einem dünnflüssigen Öl schmieren.
18.4 Motorbremse nachjustieren Die Maschine ist mit einer mechanischen Motorbremse ausgestattet. Wenn die Maschine beim Abbremsen nicht mehr innerhalb von 10 Sekunden zum Stillstand kommt, muss die Motorbremse nachjustiert werden. Maschine während Wartungs- und Reparaturarbeiten ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern! Hauptschalter mit Vorhängeschloss abschließen! Vorgehensweise: •...
18.5 Antriebsriemen wechseln und spannen Maschine während des Riemenwechsels und beim Spannen ausschalten und gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern! Hauptschalter mit Vorhängeschloss abschließen! Der Antriebsriemen sollte bei übermäßigem Verschleiß, ausgefranzten Flanken, Ölspuren, Porosität oder bei vorhandenen Querschnittbrüchen ersetzt werden. Riemen auswechseln und neuen Riemen spannen 1.
Die Maschine ist im Werk längere Zeit zur Probe gelaufen und ist betriebsbereit geschmiert. Eine Nachschmie- rung vor Inbetriebnahme ist daher nicht erforderlich. Zur späteren Schmierung nur Spezialfett verwenden, z. B.: • PANHANS ZET-GE-MSO • ARCANOL BN 102 • CALYPSOL H 442 B •...
19.2 Schmierplan Abbildung 67: Zentralschmierung Abbildung 66: Schmierstellen an der Maschine Um die Maschinenteile stets sauber und in einwandfreiem Zustand zu halten, muss überschüssi- ges und/oder altes Fett an den Austrittsstellen aller vorhandenen Schmiernippel und sonstigen Führungselemente abgewischt werden! Bei Standardausführung Pos.
Optionen und Zubehör In den nachfolgenden Tabellen finden Sie verfügbare Optionen und Zubehör, womit Sie Ihre Maschine sinnvoll aufrüsten können. Allgemeine Ersatzteile finden Sie im Onlineshop unter https://www.hokubema.com. Verwenden Sie nur die vom Hersteller vorgeschriebenen Werkzeuge sowie Zubehör- und Er- satzteile.
Fortsetzung „Tischsysteme“ Artikel Beschreibung Art.-Nr. TISCHPLATTENVERLÄNGE- Für Tischplatte 1340 x 800 mm, bestehend aus 1 Stück feingehobelten RUNG EINSEITIG RECHTS Gusstischplatten als Verlängerung rechts am Standard-Maschinen- 4217 tisch, somit Gesamtlänge = 1950 mm, mit leichtgängiger Rahmenauf- lage ca. 970 mm nach vorne ausziehbar. GROßE TISCHPLATTE, Und Rahmenauflage 1340 mm, ausziehbar bis ca.
20.4 Frässpindeln und Fräsdorne Artikel Beschreibung Art.-Nr. FRÄSSPINDEL Ø 1 ¼" Nicht auswechselbar, dynamisch gewuchtet für optimale Rundlaufge- nauigkeit, Einspannhöhe 140 mm mit Fräsdornringe und Fräser- 4153 Schnellspanneinrichtung über Inbusschlüssel mit Verdrehsicherung, an- stelle Standard-Frässpindel 30 mm. FRÄSSPINDEL Ø 35 MM Beschreibung identisch zu Art.-Nr.
Demontage und Verschrottung Bei der Demontage und Verschrottung der Maschine sind die aktuellen EU-Vorschriften bzw. die jeweiligen Vorschriften und Gesetze des Betreiberlandes einzuhalten, die für eine sachgemäße Demontage und Entsor- gung vorgeschrieben sind. Ziel ist es, die Maschine sowie die verschiedenen Materialien und Bestandteile der Maschine sachgerecht zu demontieren, wiederverwertbare Teile zu recyceln und nicht wiederverwertbare Komponenten möglichst umweltschonend zu entsorgen.