Potianbau
Für den mechanischen Anbau sind mehrere
Möglichkeiten gegeben.
Bei kurzen Tauchzellen kann mit einem
entsprechend langen Schiebepoti der gesamte
Kolbenweg erfaßt werden. Potis bis 100mm
Schiebeweg sind zu erträglichen Preisen
erhältlich.
Bei größeren Längen kann ein Drehpoti mit
entsprechendem Hebel oder ein Mehrgangpoti,
das mit einem kleinen Zahnrad auf der
Gewindespindel abrollt, verwendet werden.
Eine weitere Möglichkeit, die sich vor allem
bei langen und großvolumigen Tauchzellen
anbietet, ist die Verwendung eines kürzeren
Schiebepotis. Gerade bei großen Tauchzellen
interessiert zum Einstellen des Schwebezustands
nur ein kleiner Teil des Kolbenweges. Ob die
Tauchzelle 50% oder 40% gefüllt ist, ist nicht von
Interesse, da diese Zustände nur beim Abtauchen
oder Auftauchen vorübergehend auftreten.
Das Schiebepoti wird zum Taster mit
Rückholfeder
umgebaut. Die
Endpositionen sind
so eingestellt, das
der Kolben beim
Lenzen über das
Ende des Potiweges
hinausläuft. Der
Servoverstärker lässt
den Motor dann
weiterlaufen, bis er
vom Endschalter
gestoppt wird.
Auf diese Weise
wird nur der Bereich
S e i t e
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um den Schwebezustand vom Servoverstärker
feinfühlig gesteuert und das große Volumen in
einem Rutsch ausgepumpt.
Der abgebildete Kolbentank ist als fertig
aufgebaute Einheit erhältlich.
Der blaue Drehschalter sollte dabei auf E stehen,
wenn der Tank nicht zur Ruhe kommt auf D oder
C. Damit wird die Hysterese dem Tank angepasst.
A n l e i t u n g B T S