Montagemerkblatt stelcon® CROSS PRO
Als technisch vollkommene Verbindung von Schiene und Straße vereinen stelcon® Gleistragplatten
(GTP) seit 1961 in einem Bauteil den Tragkörper für Gleis, Verkehrs- und/oder Lagerflächen.
Das BÜ System CROSS PRO ist für starken Verkehr auf der Straße mit hohem Schwerlastanteil
geeignet.
Beim Einbau des BÜ System CROSS PRO in Bahnübergängen, die mit elektrischer Oberleitung
ausgerüstet sind, müssen die GTP gemäß der Ril 997.02 „Oberleitungsanlagen, Rückstromführung,
Bahnerdung, Potentialausgleich" untereinander sowie an die Erdungsgleise angeschlossen werden.
Für den Einsatz in Gleisen mit LZB und einer Geschwindigkeit der Eisenbahn V
max. Breite des BÜ von 20,0m nicht überschritten werden. Eine Kreuzung der LZB- Kabel im BÜ-
Bereich ist nicht zulässig.
Für den Einsatz in Gleisen mit Gleisstromkreisen ist zu beachten, dass bei erforderlichen Ein- und
Ausspeisungen von Gleisstromkreisen innerhalb der Gleistragplatten vorab mit stelcon ® die technische
Lösung abzustimmen ist.
1.
Untergrund (Unterbau)
Beim Einsatz von stelcon® CROSS PRO ist besonders auf eine sorgfältige Vorbereitung des
Untergrundes zu achten. Insbesondere sind die Gleistragplatten ohne Hohlräume formschlüssig
auf die Tragschicht aufzulegen. Die Annahmen für den Untergrund sind für jeden Einzelfall durch
den verantwortlichen Bauleiter oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Grundbau
zu überprüfen und zu dokumentieren. Bei nicht einwandfrei verdichtetem Untergrund bzw.
Unterbau können nachträglich Setzungserscheinungen auftreten.
Ein Nachregulieren der Gleistragplatten nach eingetretenen Setzungen des Untergrundes ist praktisch
nur durch Neuverlegung oder durch Unterpressen im Injektionsverfahren möglich. Nachträgliches
Unterstopfen ist nicht zulässig. Die Frostsicherheit des Unterbaus ist bauseits sicherzustellen.
1.1
Voraussetzung zum Verlegen von stelcon®-Gleisplatten ist ein bauseits nach den Regeln der
Technik gut verdichteter, tragfähiger Baugrund (Planum) mit einem Verformungsmodul E
MN/m².
1.2
Nach der lagenweisen Verdichtung der Planumsschutzschicht (PSS) mit einem Rüttelgerät, z. B.
mind. AT2000, ist ein EV2-Wert von
bauseits nachzuweisen.
Hinweis: Bei Nichteinhaltung der Hinweise des Merkblattes erlischt die Garantie seitens des Herstellers.
(auf verdichtetem Untergrund)
120 MN/m2 bei einer Proctordichte von mind. 98-103 %
≤ 160km/h darf die
E
Bild 1
≥ 45
V2
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Stand: 12/19 ITÖ