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HORSCH LEEB LT Originalbetriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Terminal
LEEB LT / LT light / GS / PT 330 / PT 350
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
ART.:
8090
0135
AUSGABE:
09/2018
Softwarestand: 1.4
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für HORSCH LEEB LT

  • Seite 1 Betriebsanleitung Terminal Softwarestand: 1.4 LEEB LT / LT light / GS / PT 330 / PT 350 ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! ART.: 8090 0135 AUSGABE: 09/2018...
  • Seite 3 Ausgabedatum der Betriebsanleitung: 09/2018 Letzte Änderung: 12/2018...
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Einführung ..........4 3.2.15 Frischwasserbehälter ......36 1.1 Vorwort .............4 3.2.16 Lenkung (optional) ......37 1.2 Hinweise zur Darstellung ......4 3.2.17 Düsenkonfiguration ......39 3.2.17.1 Montierte Düsen eintragen ..39 2. Beschreibung der Maschinen- 3.2.17.2 Düsenprofile anlegen (optional) ..41 funktionen und Bedienung ......5 3.2.17.3 Modus auswählen .......42 2.1 Struktur Menüführung .......6 3.2.18 Teilbreiten ........44...
  • Seite 5 6. Außenbedienung bei Maschinen der Variante ECO ........86 6.1 Außenterminal Mini .........86 6.2 Kugelhahn Saugseite ......87 6.3 Kugelhahn Druckseite ......88 6.4 Befüllen...........89 6.5 Reinigen ..........89 6.6 Außenreinigung (optional) ......89 6.7 Rührwerk ..........90 6.8 Einspülschleuse........90 6.9 Zirkulation / Spritzen .......90 6.10 Restablass ..........90 7.
  • Seite 6: Einführung

    GEFAHR Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht ver- mieden wird. Diese Betriebsanleitung soll Ihnen erleichtern, Ihre Maschine kennenzulernen und die be- stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu...
  • Seite 7: Beschreibung Der Maschinenfunktionen Und Bedienung

    • • GS: Touch 800 • PT 330 / 350: Topcon X 30 • Folgende Terminals sind von HORSCH für die Software freigegeben: Müller Touch 800 (Softwarestand 02.15.12) • Müller Touch 1200 (Softwarestand 02.15.12) • Topcon X 25 (Softwarestand V3.22.20) •...
  • Seite 8: Struktur Menüführung

    2.1 Struktur Menüführung 2.2 Übersicht Menüführung Aktive Funktionen sind durch ein grünes ¾ Quadrat rechts oberhalb des Symbols gekennzeichnet. Durch kurzes Antippen der Anzeige bzw. des ¾ Schaltknopfes können die Funktionen aktiviert oder deaktiviert werden. In verschiedenen Untermenüs können weitere ¾...
  • Seite 9: Hauptbedienterminal

    3. Hauptbedienterminal Auf der grafischen Bedienoberfläche werden aktuelle Einstellungen und Messwerte im Spritzbe- trieb angezeigt. Anpassungen können über Touchscreen, Drehrad oder Tasten vorgenommen werden. HINWEIS Ersetzt nicht die Betriebsanleitung der Grundmaschine! ¾ Sicherheits- und Warnhinweise in der Betriebsanleitung der Grundmaschine beachten! ¾...
  • Seite 10 Zirkulation ein- bzw. ausschalten Ist die Feldspritze mit aktiven Section Control verbunden, wird ein A am ¾ Symbol der Zirkulation angezeigt. Maschinen der Variante CCS Pro ¾ Pumpe für Zirkulation ein- bzw. ausschalten Maschinen der Variante CCS ¾ Düsen öffnen / schließen Lenkung auf Straßen- oder Feldmodus schalten (optional).
  • Seite 11 Beleuchtung (optional) Untermenü für Maschinen der Variante CCS Pro, siehe 3.2.6 ¾ Untermenü für Maschinen der Variante CCS und ECO, siehe 3.2.7 ¾ Zähler Betriebsdaten Information über bearbeitete Fläche und Arbeitszeit / Betriebsstunden ¾ Untermenü, siehe 3.2.8 ¾ Aufwandmenge (a) Soll-Aufwandmenge (b) Ist-Aufwandmenge (c) Über-/ Untersteuerung der Soll-Aufwandmenge über den Multifunktionsgriff Der Bargraph zeigt die Abweichung der Ist-Aufwandmenge von der Soll-...
  • Seite 12 Frischwasserbehälter (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen der Variante CCS Pro) Anzeige des momentanen Füllstandes Der rote Balken zeigt die verbleibende Mindestmenge für die Außenreinigung. Anzeige antippen, um das Untermenü aufzurufen. ¾ Untermenü, siehe 3.2.15 ¾ Lenkung (optional) Anzeige des Lenkeinschlages / Lenkstatus Anzeige antippen, um das Untermenü...
  • Seite 13 Status Info (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen der Variante CCS Pro) (a) Pumpendruck in bar (b) Rührwerksdruck in bar (c) Reinigungsdruck in bar (d) Leistung der Spritzpumpe in % (e) Aufwandmenge in Liter pro Minute (f) Flächenleistung in Hektar pro Stunde (g) Kolbenmembranpumpe aktiv (1) / nicht aktiv (0) Status Info (Anzeige am Terminal nur bei Maschinen der Variante CCS)
  • Seite 14: Unterseiten Spritzaufbau

    3.2 Unterseiten Spritzaufbau Zum Aufrufen der Unterseiten das Symbol bzw. den Schaltknopf antippen. ¾ 3.2.1 Gestängesteuerung BoomControl Gelb: BoomControl wird ak- tiviert Grün: BoomControl aktiv (a) Steuerung des Mittelteils vorwählen (ein/ aus). Wird die Steuerung deaktiviert (Haken ¾ nicht gesetzt) wird die Gestängehöhe nicht durch das Parallelogramm gere- gelt.
  • Seite 15: Klappen

    3.2.2 Klappen HINWEIS Das Spritzgestänge nur auf ebenen Flächen klappen, um Beschädigungen am Gestänge zu ¾ vermeiden. Vor dem Ausklappen darauf achten, dass die Transportverriegelung geöffnet ist. ¾ Während des Klappvorganges muss der Hangausgleich verriegelt sein. ¾ Vor dem Einklappen ist das Gestänge immer waagrecht auszurichten. Es kann sonst zu Schwie- ¾...
  • Seite 16 Ist das Gestänge rot dargestellt, ist es nicht klappbar! Fehler analysieren (Fehlerspeicher)! ¾ Ein Klappen des Gestänges ist über das manuelle Klappen (Not- ¾ klappung) möglich, siehe Kapitel manuelles Klappen unter Diagnose / Einstellungen / Information. Kontakt mit dem HORSCH Service aufnehmen. ¾...
  • Seite 17 Ist das Gestänge vollständig eingeklappt ¾ und alle Verriegelungen geschlossen, leuchtet das Gestänge grün. Die Meldung „Klappvorgang erfolgreich beendet“ wird angezeigt. Während des Klappvorganges leuchtet das ¾ Gestänge gelb. Ist das Gestänge vollständig ausgeklappt ¾ und alle Verriegelungen geschlossen, leuchtet das Gestänge grün. Die Meldung „Klappvorgang erfolgreich beendet“...
  • Seite 18 (a) Unterseite für reduziertes Klappen aufrufen. Die Arbeitsbreite des Gestänges, die ge- ¾ klappt werden soll, anwählen. (a) Die ausgewählte Arbeitsbreite des Spritz- gestänges einklappen (einschließlich verriegeln, heben, senken) (b) Die ausgewählte Arbeitsbreite des Spritz- gestänges ausklappen (einschließlich entriegeln, heben, senken) (c) Außenflügel einklappen (d) Außenflügel ausklappen Ist das Gestänge vollständig reduziert...
  • Seite 19: Reinigung Bei Maschinen Der Variante Ccs Pro

    3.2.3 Reinigung bei Maschinen der Variante CCS Pro Die benötigten Reinigungsabläufe auswählen. ¾ (a) Spritzbrühe verdünnen bzw. Frischwas- ser in den Brühebehälter umpumpen. (b) Hauptreinigung der gesamten Spritze (c) Waschprogramm (d) Gestängereinigung (Teilreinigung) (e) Spritzdüsen mit Luft ausblasen. Rückstände der Spritzbrühe bzw. Feuch- tigkeit werden verdrängt (optional).
  • Seite 20: Hauptreinigung

    3.2.3.2 Hauptreinigung Befinden sich im Frischwasserbehälter we- ¾ niger als 250 Liter Wasser wird ein Warn- hinweis am Terminal ausgegeben. Die Reinigung kann jedoch trotzdem gestartet werden, solange der Inhalt des Frischwas- serbehälters größer ist, als die reservierte Restmenge für die Außenreinigung. Die Balken unter den Symbolen zeigen den Status der Reinigung.
  • Seite 21: Waschprogramm

    Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln an- ¾ gewählt werden, um diese zu reinigen. Es kann je Seite die Rand- oder Kantendüse angewählt werden. Das Ausspritzen kann über die Aufwandmenge ¾ oder den Spritzdruck gesteuert werden. Die ein- gestellte Funktion wird durch ein grünes Dreieck unterhalb des Bargraph angezeigt.
  • Seite 22: Gestängereinigung (Teilbreiten)

    3.2.3.4 Gestängereinigung (Teilbreiten) Die Balken unter den Symbolen zeigen den Status der Reinigung. (a) Gestängereinigung starten/stoppen. Am Ende des Vorgangs erlischt das grüne Quadrat. (b) Düsen öffnen (c) Reinigung linke Randdüse (d) Reinigung rechte Randdüse (e) Reinigung linke Kantendüse (f) Reinigung rechte Kantendüse (g) Füllstand Brühebehälter (h) Füllstand Frischwasserbehälter (i) Reinigung Gestänge...
  • Seite 23: Reinigung Brühebehälter

    3.2.3.6 Reinigung Brühebehälter Mit der Funktion wird Frischwasser in den Brü- hebehälter zur Innenreinigung gepumpt, um ein Antrocknen der Spritzbrühe zu verhindern. Die Funktion wir ab einer Fahrgeschwindig- keit von 3 km/h aktiv und läuft im Hintergrund der gesamten Funktionen der Maschine ab. Zusätzlich muss der Füllstand des Brühebe- hälters unterhalb der Innenreinigungsdüsen liegen und es müssen die Innenflügel aus-...
  • Seite 24: Reinigung Bei Maschinen Der Variante Ccs

    3.2.4 Reinigung bei Maschinen der Variante CCS (a) Kontinuierliche Innenreinigung (CCS) der Maschine durchführen (b) Spritzdüsen mit Luft ausblasen. Rückstände der Spritzbrühe bzw. Feuch- tigkeit werden verdrängt (optional) (c) Einwinterung des Spritzsystems Siehe unter Kapitel Spritzsystem Einwintern ¾ (d) Brühebehälter reinigen (e) Zirkulation von Gestänge zum Brühebe- hälter unterbrechen 3.2.4.1 Kontinuierliche Innenreinigung...
  • Seite 25: Spritzdüsen Ausblasen (Optional)

    3.2.4.2 Spritzdüsen ausblasen (optional) Luft wird für einige Sekunden durch Gestänge und Düsen geblasen, um restliche Feuchtig- keit zu beseitigen. (a) Ausblasen starten/stoppen (b) linke Randdüse aktivieren (c) rechte Randdüse aktivieren (d) linke Kantendüse aktivieren (e) rechte Kantendüse aktivieren Jede Rand- und Kantendüse muss einzeln ¾...
  • Seite 26: Reinigung Bei Maschinen Der Variante Eco

    3.2.5 Reinigung bei Maschinen der Variante ECO (a) Zirkulation von Gestänge zum Brühebe- hälter unterbrechen. Die Rücklaufleitung zum Brühebehälter ¾ wird geschlossen. Dadurch kann z.B. beim Reinigen (bei geschlossenen Düsen) kein Frischwasser mehr in den Brühebehälter zurück fließen. Zusätzlich wird die Druck- filterspülung deaktiviert.
  • Seite 27: Beleuchtung Bei Maschinen Der Variante Ccs Pro (Optional)

    3.2.6 Beleuchtung bei Maschinen der Variante CCS Pro (optional) Verschiedene Beleuchtungen ein- bzw. aus- schalten: (a) Arbeitsbeleuchtung (b) Rundumleuchte (c) NightLight (manuell) (d) NightLight (Automatik) Das NightLight kann auf Automatik- oder ¾ manuellen Betrieb eingestellt werden. Im Automatikbetrieb wird beim Abschal- ¾...
  • Seite 28: Beleuchtung Bei Maschinen Der Variante Ccs Und Eco (Optional)

    3.2.7 Beleuchtung bei Maschinen der Variante CCS und ECO (optional) Verschiedene Beleuchtungen ein- bzw. aus- schalten: (a) Arbeitsbeleuchtung (b) Rundumleuchte (c) Arbeitsbeleuchtung an der Einspülschleuse An Maschinen der Variante CCS und ¾ ECO ist das Ein-/Ausschalten nur über das Hauptterminal möglich. (d) NightLight (manuell) (e) NightLight (Automatik) Das NightLight kann auf Automatik- oder...
  • Seite 29: Zähler Betriebsdaten

    3.2.8 Zähler Betriebsdaten (a) Tageszähler (insgesamt 3 Stück) Die Zahl zeigt den aktuelle ausgewähl- ¾ ten Zähler an. (b) bearbeitete Fläche in Hektar (c) ausgebrachte Spritzbrühe in Liter (d) Arbeitszeit in Stunden (Zirkulation aktiv und Düsen geöffnet) (e) Arbeitszeit in Stunden (Zirkulation aktiv und Düsen geschlossen) (f) Betriebsstunden (g) Gesamtzähler / Summen über alle Aufträge...
  • Seite 30: Aufwandmenge

    3.2.9 Aufwandmenge (a) Aufwandmenge in Liter pro Hektar (b) Aufwandmenge vom TaskController über Applikationskarten steuern. (c) Gestängedruck bei Langdruck des Düsen- hauptschalters (Spritzbetrieb ein/aus) (d) Zeiteinstellung für den Langdruck Den Düsenhauptschalter (Spritzbetrieb ¾ ein/aus) solange gedrückt halten, wie bei Feld d eingestellt. Somit wird die Funktion des Langdrucks und den damit verbundenen Gestängedruck aktiviert.
  • Seite 31: Spritzdruck

    3.2.10 Spritzdruck (a) einstellbarer Spritzdruck in bar...
  • Seite 32: Geschwindigkeit

    3.2.11 Geschwindigkeit Bei Rückwärtsfahrt wird ein „R“ unterhalb des Bargraphen angezeigt. (a) Zulässige minimale Geschwindigkeit im Spritzbetrieb in Abhängigkeit der Dü- senprofile (b) Zulässige maximale Geschwindigkeit im Spritzbetrieb in Abhängigkeit der Düsen- profile (c) Momentangeschwindigkeit Die roten Balken zeigen Bereiche (abhän- gig von der Düsen-Automatik-Auswahl), die beim Betrieb nicht erreicht werden sollen/dürfen.
  • Seite 33: Brühebehälter Befüllen Bei Maschinen Der Variante Ccs Pro

    3.2.12 Brühebehälter befüllen bei Maschinen der Variante CCS Pro Siehe auch Außenbedienung der Maschine, Kapitel 4.2 (Befüllen) (a) Füllstand Brühebehälter (b) Füllstand Frischwasserbehälter (c) Der Bargraph zeigt den aktuellen Füll- stand des Brühebehälters. Befüllmenge eingeben: Das grüne Quadrat zeigt die ausgewählte und aktive ¾...
  • Seite 34 (i) Zu bearbeitende Fläche in Hektar einstellen. Die Befüllmenge (f) wird anhand des aktuell eingestell- ¾ ten Wertes und der Ausbringmenge berechnet. Schaltfläche anwählen und Fläche in Eingabefeld ¾ (k) eingeben. Die benötigte Befüllmenge wird im Eingabefeld (f) angezeigt. (l) Intensität des Rühwerkes einstellen. Durch Antippen des Symbols kann das Rührwerk ¾...
  • Seite 35 Warngrenze Füllstand Bei Erreichen des eingegebenen Wertes wird ein Hinweis ausgegeben. Schnellbefüllhahn Befüllung über Schnellbefüllhahn starten. ¾ Einspülschleuse aktivieren/deaktivieren Rührwerk aktivieren/deaktivieren Spritzbrühe in 4 verschiedenen Intensitätsstufen aufrüh- ren. Nachsaugen (manuell) Symbol zum Nachsaugen antippen und je nach ge- ¾ wünschter Nachsaugdauer gedrückt halten. Der Saug- schlauch wird leergesaugt.
  • Seite 36: Brühebehälter Befüllen Bei Maschinen Der Variante Ccs

    3.2.13 Brühebehälter befüllen bei Maschinen der Variante CCS Siehe auch Außenbedienung der Maschine, Kapitel 5.4 (Befüllen) (a) Füllstand Brühebehälter (b) Der Bargraph zeigt den aktuellen Füll- stand des Brühebehälters. Befüllmenge eingeben: Das grüne Quadrat zeigt die ausgewählte und aktive ¾ Befüllgrenze an.
  • Seite 37 (h) Zu bearbeitende Fläche in Hektar einstellen. Die Befüllmenge (e) wird anhand des aktuell einge- ¾ stellten Wertes und der Ausbringmenge berechnet. Schaltfläche anwählen und Fläche in Eingabefeld ¾ (i) eingeben. Die benötigte Befüllmenge wird im Eingabefeld (e) angezeigt. HINWEIS Ist der Wert der Befüllgrenze 2 größer als das Nennvolumen des Brühebehälters, wird am Terminal ¾...
  • Seite 38: Brühebehälter Bei Maschinen Der Variante Eco

    3.2.14 Brühebehälter bei Maschinen der Variante ECO Siehe auch Außenbedienung der Maschine, Kapitel 6.4 (Befüllen) (a) Füllstand Brühebehälter (b) Warngrenze Füllstand Bei Erreichen des eingegebenen Wer- ¾ tes wird ein Hinweis ausgegeben. 3.2.15 Frischwasserbehälter Wird nur bei Maschinen der Variante CCS ¾...
  • Seite 39: Lenkung (Optional)

    3.2.16 Lenkung (optional) WARNUNG Unfallgefahr durch Umkippen der Maschine! Im Modus „Feldbetrieb Automatik“ ist das Rangieren ¾ und Straßenfahrten verboten. Kippgefahr der Maschine auf stark unebenem Gelände oder in Hanglage bei eingeschlagener ¾ Lenkung. Wendemanöver am Vorgewende, bei beladener Maschine mit Lenkung, nicht mit hoher Geschwindigkeit durchführen! Die Geschwindigkeit am Vorgewende so reduzieren, dass ein sicheres Wenden möglich ist! ¾...
  • Seite 40 Im Straßenbetrieb ist keine Lenkfunktion möglich. Um in den Straßenbetrieb wechseln zu kön- ¾ nen, muss die Lenkung gerade stehen. Beim Wechsel aus dem Feldbetrieb (b) oder Feldbetrieb Automatik (c) in den Straßenbetrieb ¾ (a) wird automatisch ein Zentrieren der Achse angefordert. Im Feldbetrieb (b) kann mit den Softkeys (i) und (k) oder mit dem Multifunktionsgriff die Achse ¾...
  • Seite 41: Düsenkonfiguration

    3.2.17 Düsenkonfiguration In der Düsenkonfiguration können folgende Einstellungen vorgenommen werden: montierte Düsen konfigurieren und auswählen • Düsenprofile festlegen (optional) • Düsenschaltung (manuell/automatisch) auswählen (optional) • Rand- und Kantendüsen aktivieren • Die farbige Umrandung der jeweiligen ¾ Düsen zeigt die Anschlussfarbe des Pneu- matikschlauches am Düsenstock.
  • Seite 42 Die Maske „common setting“ aufrufen. ¾ Düsenplatz auswählen (a). Der ausgewähl- ¾ te Platz wird eingerahmt. Das Feld (b) antippen und aus der Liste die ¾ verwendete Düse (Durchmesser und Far- be) auswählen. Wenn keine Düse montiert ist, „n/a“ wählen. Die Auswahl mit (c) bestätigen.
  • Seite 43: Düsenprofile Anlegen (Optional)

    3.2.17.2 Düsenprofile anlegen (optional) Als „Düsenprofil“ wird eine bestimmte Zusammenstellung von aktiven Düsen bezeichnet. Es können bis zu 16 unterschiedliche Düsenprofile angelegt werden. Dabei muss festgelegt wer- den, welche Düsenprofile bei der automatischen Düsenschaltung eingesetzt werden. Die Maske „profile“ auswählen und über die ¾...
  • Seite 44: Modus Auswählen

    3.2.17.3 Modus auswählen „A“ für automatische Düsenschaltung bzw. ¾ „M“ für manuelle Düsenschaltung wählen. Im Modus manuelle Düsenschaltung werden die einzelnen Rand- (a) und Kantendüsen (b) hier aktiviert/deaktiviert. Eine aktive Rand- oder Kantendüse des linken (c) / rechten (d) Gestängeflügels wird im Fenster angezeigt. Wird eine Kantendüse aktiviert, wird die ¾...
  • Seite 45: Manuelle Düsenschaltung

    Auf der Hauptseite des Terminals wird eine aktive Rand- oder Kantendüse des jeweiligen Gestängeflügels angezeigt. Voraussetzungen für den Einsatz automatische Düsenschaltung: Die automatische Düsenschaltung kann nur ausgewählt werden, wenn die Geschwindigkeitsbe- reiche der aktivierten Düsenprofile überlappen: Die Grafik zeigt, ob die Bereiche der Düsen- profile überlappen.
  • Seite 46: Teilbreiten

    3.2.18 Teilbreiten WARNUNG Umweltbelastung sowie Gefahr für Mensch und Tier durch ungewolltes Ausbringen von Spritzbrühe! Nur innerhalb der Feldgrenzen Brühe ausbringen! Die einzelnen Teilbreiten können über das Touch-Bedienfeld aktiviert / deaktiviert werden. Es können je nach Terminal und Maschinen- ausstattung bis zu 42 Teilbreiten gesteuert werden.
  • Seite 47 Je nach ausgeklappter Arbeitsbreite des ¾ Gestänges werden am Terminal die benö- tigten Teilbreiten angezeigt. Sind Teilbreiten über das Klappgelenk ver- ¾ baut, sind diese inaktiv. Sie können aber manuell über das Terminal aktiviert werden. Dazu das Untermenü Teilbreiten aufrufen. Im Untermenü...
  • Seite 48 Belegung der Teilbreiten für die HORSCH SectionBox (a) Anzahl der Teilbreiten die belegt werden sollen (aktuell können 13 oder 18 Teilbrei- ten über die SectionBox bedient werden) (b) einzelne Teilbreiten (c) Löschen von Teilbreiten Die Düsen können frei einer Teilbreite zu- geordnet werden (aktuell max.
  • Seite 49: Diagnose / Einstellungen / Information

    3.2.19 Diagnose / Einstellungen / Information Über die Symbole erreicht man die verschie- denen Bereiche: (a) Diagnose (b) Einstellungen (c) „Teachen“: Sensorwert anlernen, abspei- chern (d) manuelles Klappen (Notklappung) (e) Maschinengeometrie (f) Zugang zu geschützten Bereich 3.2.19.1 Diagnose (a) Eingangssignale (b) Ausgangssignale (c) Meldungen (d) aktueller Versionsstand...
  • Seite 50 Eingänge / Ausgänge (a) Nach der Eingangs- / Ausgangsbezeich- nung bzw. Bauteilbezeichnung suchen. (b) Lupensymbol aktiv: Anzeigen der über die Suchfunktion (a) gefundenen Eingänge bzw. Ausgänge. Lupenfunktion inaktiv: Alle Eingänge bzw. Ausgänge werden angezeigt. (c) Zugang zu geschützten Bereich (d) Bauteilbezeichnung im Schaltplan (e) Momentan anliegender Wert am Job- rechner (f) Eingangs-/Ausgangsbezeichnung...
  • Seite 51 Version (a) Zeigt die aktuelle Maschinensoftware an.
  • Seite 52: Parametereinstellungen

    3.2.19.2 Parametereinstellungen (a) Steuerungseinheit Spritzenaufbau (b) Steuerungseinheit für Teilbreitenschal- tung (c) Zentralelektrik (d) Steuerungseinheit für BoomControl Über die Symbole erreicht man die verschie- denen Bereiche. Über Scrollen erreicht man weitere Seiten. (e) Steuerungseinheit für Wasserventile (f) Außenbedienterminal Je nach Ausstattung der Maschine sind ¾...
  • Seite 53 (e) aktueller Wert (f) alter Wert (g) Standardwert (h) Zugang zu geschütztem Bereich (i) aufwärts scrollen (k) abwärts scrollen HINWEIS Änderungen der Einstellungen in den Untermenüs von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen ¾ lassen! Eine falsche Parametrierung kann zu Schäden an der Maschine führen!
  • Seite 54: Teachmodus

    3.2.19.3 „Teachmodus“ WARNUNG Achtung, beim Ingangsetzen von Hydraulik- funktionen können Schäden an der Maschine entstehen! Bedienungsanleitung beachten! Um in das Teachmenü zu gelangen, muss ¾ die Warnung und damit möglich auftretende Schäden an der Maschine akzeptiert werden! Im „Teachmodus“ werden die Zielpositionen der einzelnen Aktoren angelernt.
  • Seite 55 (m) aufwärts scrollen (n) Drucksensoren (o) Module zur Düsenschaltung Die Untermenüs des Teachmodus sind alle gleich aufgebaut (siehe Beispiel Gestänge). ¾ Das Untermenü Module zur Düsenschaltung ist im Folgenden separat beschrieben. ¾ WARNUNG Gefährdungen durch Quetschen, Einziehen, Fangen oder Stoß für Personen beim Anheben oder Absenken und beim Aus- / Einklappen des Gestänges bei Teachvorgängen.
  • Seite 56 Ansonsten kann die Funktion nicht gege- ben sein oder es kann eine Fehlfunktion auftreten. HINWEIS Teachvorgänge von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen lassen! ¾ Sind Komponenten falsch geteacht, kann dies zu Schäden an der Maschine führen! ¾ Zugang und Beschreibung des Teachmodus in dieser Betriebsanleitung ist lediglich als Beispiel ¾...
  • Seite 57: Manuelles Klappen (Notklappung)

    3.2.19.4 Manuelles Klappen (Notklappung) HINWEIS Das Spritzgestänge nur auf ebenen Flächen klappen, um Beschädigungen am Gestänge zu ¾ vermeiden. Vor dem Ausklappen darauf achten, dass die Transportverriegelung geöffnet ist. ¾ Während des Klappvorganges muss der Hangausgleich verriegelt sein. ¾ Vor dem Einklappen ist das Gestänge immer waagrecht auszurichten. Es kann sonst zu Schwie- ¾...
  • Seite 58: Gestänge Nivellieren

    HINWEIS Der Klappvorgang ist bei Stillstand der Maschine durchzuführen, da es sonst zu Beschädigungen oder Bruch des Gestänges kommen kann. Ist das Gestänge bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h nicht gesichert, so wird die ¾ Warnmeldung Gestänge Position prüfen am Terminal angezeigt. Wird der Klappvorgang bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 2 km/h durchgeführt, so wird die ¾...
  • Seite 59 HINWEIS Die Sensorwerte der jeweiligen Funktion werden je nach Erreichen der erwarteten Position farblich hinterlegt. weiß Funktion wurde noch nicht betätigt gelb Sensor steht auf Zwischenposition (Start- oder Endposition nicht erreicht) grün Endposition erreicht Sensorwert fehlerhaft / defekt Ausklappen Beispiel für 9-teiliges Gestänge ¾...
  • Seite 60 Einklappen Beispiel für 9-teiliges Gestänge ¾ (a) Parallelogramm heben (b) Pendelsperre schließen und Gestänge- verriegelung öffnen Prüfen, ob Pendelsperre komplett ge- ¾ schlossen und Gestängeverriegelung komplett geöffnet ist! (c) Außenflügel einklappen Prüfen, ob Außenflügel komplett einge- ¾ klappt sind und die Horizontaldämpfung ganz nach vorne verfahren ist! (d) Mittelflügel 2 einklappen Prüfen, ob Mittelfügel 2 komplett einge-...
  • Seite 61: Maschinengeometrie

    3.2.19.5 Maschinengeometrie (a) Soll mit GPS-Empfänger (Option) ge- fahren werden, muss der Haken gesetzt werden. (b) Abstand Mitte Achse der Spritze zu GPS- Empfänger in cm (c) Trägheit bei Einfahrt ins Feld in ms (d) Trägheit bei Ausfahrt aus dem Feld in ms (e) Distanz zwischen Achsmitte des Zugfahr- zeuges und Anhängepunkt in cm Bei einem Tausch des Zugfahrzeuges...
  • Seite 62: Zugangsgeschützter Bereich

    3.2.19.6 Zugangsgeschützter Bereich 1258d5e Der zugangsgeschützte Bereich darf nur von Servicemitarbeitern genutzt werden! 1258d5e (a) Eingabefeld für Zugangscode 1258d5e (b) Zugangscode gültig (c) Zugangscode ungültig 9258d5e Statusanzeige des aktivierten Levels...
  • Seite 63: Diagnose / Einstellungen / Information Trägerfahrzeug (Nur Bei Pt 330/350)

    3.3 Diagnose / Einstellungen / Information Trägerfahrzeug (nur bei PT 330/350) Über die Symbole erreicht man die verschie- denen Bereiche: (a) Diagnose (b) Einstellungen (c) „Teachen“: Sensorwert anlernen, abspei- chern (d) Zugang zu geschützten Bereich (e) PT-Einstellungen / Wartung 3.3.1 Diagnose (a) Eingangssignale (b) Ausgangssignale (c) Meldungen...
  • Seite 64 Eingänge / Ausgänge (a) Nach der Eingangs-/Ausgangsbezeich- nung bzw. Eingangs-/Ausgangsnummer suchen. (b) Lupensymbol aktiv: Anzeigen der über die Suchfunktion (a) gefundenen Eingänge bzw. Ausgänge. Lupenfunktion inaktiv: Alle Eingänge bzw. Ausgänge werden angezeigt. (c) Zugang zu geschützten Bereich (d) aufwärts scrollen (e) abwärts scrollen (f) Start/Stopp Taste (g) Bauteilbezeichnung im Schaltplan...
  • Seite 65: Einstellungen

    Version (a) Zeigt die aktuelle Software des Träger- fahrzeuges an. 3.3.2 Einstellungen (a) PT = Steuereinheit Trägerfahrzeug (b) Dashboard (c) Fahrantrieb Über die Symbole erreicht man die verschie- denen Bereiche. Die Untermenüs der Einstellungen sind alle gleich aufgebaut (siehe Beispiel Dashboard). ¾...
  • Seite 66 (c) Parameternummer (d) ECU Instanz (e) aktueller Wert (f) alter Wert (g) Zugang zu geschützten Bereich HINWEIS Änderungen der Einstellungen in den Untermenüs von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen ¾ lassen! Eine falsche Parametrierung kann zu Schäden an der Maschine führen!
  • Seite 67: Teachmodus

    Wert (d) erklärender Text (e) aktueller Wert HINWEIS Teachvorgänge von HORSCH Servicemitarbeitern durchführen lassen! ¾ Sind Komponenten falsch geteacht, kann dies zu Schäden an der Maschine führen! ¾ Zugang und Beschreibung des Teachmodus in dieser Betriebsanleitung ist lediglich als Beispiel ¾...
  • Seite 68: Zugangsgeschützter Bereich

    3.3.4 Zugangsgeschützter Bereich Der zugangsgeschützte Bereich kann nur von HORSCH Servicemitarbeitern genutzt werden! (a) Eingabefeld für Zugangscode 1258d5e 1258d5e (b) Zugangscode gültig 1258d5e 9258d5e (c) Zugangscode ungültig Statusanzeige des aktivierten Levels...
  • Seite 69: Pt Einstellungen / Wartung

    3.3.5 PT Einstellungen / Wartung (a) Motorölstand (b) Service Intervall (c) Maschinendaten (d) Zentralschmierung manuell (e) abwärts scrollen (f) aufwärts scrollen (g) Spurbreite Korrektur (h) Gaspedal Bremsverhalten (i) aktuelle Motorfehler (k) Vorgewendemanagement...
  • Seite 70 Untermenü Motorölstand Der Balken zeigt die Höhe des Ölfüllstandes an. Zusätzlich wird die Menge in Liter ange- zeigt, die nachgefüllt werden muss. (Bei älteren Maschinen wird der Füllstand in % angezeigt.) Nach Abstellen des Motors läuft eine Zeitan- zeige rückwärts, bis sich das Öl wieder in der Ölwanne gesammelt hat.
  • Seite 71 Untermenü Maschinendaten (a) Nach Bezeichnungen suchen. (b) Lupensymbol aktiv: Anzeigen der über die Suchfunktion (a) gefundenen Bezeichnungen. Lupenfunktion inaktiv: Alle Bezeichnungen werden angezeigt. (c) Bezeichnung (d) Momentan anliegender Wert am Job- rechner (e) Zugang zu geschützten Bereich Untermenü Zentralschmierung manuell (a) Zentralschmierung 1 manuell starten (b) Zentralschmierung 2 manuell starten (c) Interval der Zentralschmierung...
  • Seite 72 Untermenü Gaspedal Bremsverhalten (a) Verzögerungsverhalten des Gaspedals bei Straßenfahrt (b) Verzögerungsverhalten schwächer (c) Verzögerungsverhalten stärker (d) Verzögerungsverhalten des Gaspedals bei Feldfahrt (e) Verzögerungsverhalten schwächer (f) Verzögerungsverhalten stärker Untermenü aktuelle Motorfehler Aktuelle Fehlermeldungen des Motors werden hier eingetragen.
  • Seite 73 Untermenü Vorgewendemanagement Für das Fahren oder Umkehren am Vorge- wende, können Einstellungen hierfür vorge- nommen werden. Die Funktion wird bei aktiven Vorgewende- management (Haken bei „a“ gesetzt) über die beiden Tempomatknöpfe am Joystick aktiviert/deaktiviert. Ist ein grüner Haken gesetzt, ist die jewei- ¾...
  • Seite 74: Außenbedienung Bei Maschinen Der Variante Ccs Pro

    4. Außenbedienung bei Maschinen der Variante CCS Pro Das Außenbedienterminal befindet sich neben der Einspülschleuse. Über das Außenbedientermi- nal können u.a. die Funktionen „Befüllen“ und „Waschprogramm“ mit den Tasten bedient werden. Aktive Funktionen sind durch ein grünes Quadrat rechts oberhalb des Symbols gekennzeichnet. Bei Symbolen mit einem roten Rand können Funktionen ausgewählt, bei Symbolen mit einem blauen Rand können Eingaben gemacht werden.
  • Seite 75: Befüllen

    4.2 Befüllen Die einzelnen Vorgänge können mit den jeweiligen Tasten jederzeit gestartet und gestoppt werden. (a) Schnellbefüllhahn Befüllung über Schnellbefüllhahn starten. (b) Einspülschleuse aktivieren. (c) Rührwerk aktivieren/deaktivieren. (d) Nachsaugen Die Zuführleitung zum Schnellbefüllhahn wird leer gesaugt. (e) Frischwasser umpumpen. Frischwasser in den Brühebehälter umpumpen bzw. Spritzbrühe verdünnen. Bei Aktivierung gemeinsam mit der Funktion Einspülschleuse (b): Wasser wird aus dem Frischwasserbehälter durch die Einspülschleuse in den Brühebehälter gepumpt.
  • Seite 76 Befüllmenge festlegen: (i) Befüllgrenze 2 (automatische Befüllgrenze) eingeben. Es wird die benötigte Befüllmenge (k) angezeigt, die anhand der Ausbringmenge (o) und der ¾ zu bearbeitenden Fläche (n) berechnet wird. Es kann auch ein manueller Wert eingegeben werden. Der Wert der zu bearbeitenden Fläche ¾...
  • Seite 77 (n) zu bearbeitende Fläche in Hektar Schaltfläche anwählen und Fläche in Eingabefeld (n) eingeben. ¾ Gewünschte Ausbringmenge in Liter pro Hektar im Eingabefeld (o) eingeben. ¾ Mit den Tasten nach oben und unten navigieren. Befindet sich ein roter Rand um die Zeile ¾...
  • Seite 78: Waschprogramm

    4.3 Waschprogramm Mit dem Waschprogramm kann das Pumpen- und Leitungssystem gespült und gereinigt werden (z.B. unter Anwendung von speziellen Reinigungsmitteln). (a) Waschprogramm starten/stoppen. Während des Vorgangs leuchtet der grüne Anzeigepunkt. Das Programm muss nach gründlicher Reinigung manuell wieder ausgeschaltet werden! (b) Laufzeit des Waschprogramms seit Aktivierung.
  • Seite 79: Weitere Funktionen

    4.4 Weitere Funktionen (a) Restablass Tankinhalt (Brühebehälter wird entleert) Verschlusskappe des Restablasses abnehmen und geeignetes Gefäß zum Auffangen der ¾ Brühe darunter platzieren. Die Funktion Restablass am Außenbedienterminal aktivieren. ¾ Ist der Brühebehälter komplett entleert, die Funktion Restablass wieder deaktivieren. ¾...
  • Seite 80 Am Außenbedienterminal das Rührwerk einschalten. Den Druck am Rührwerk (h) prüfen. Es ¾ darf an der Reinigungspumpe (i) kein Druck anliegen. Anschließend das Rührwerk wieder deaktivieren. Sollten Abweichungen vorhanden sein, den HORSCH Service kontaktieren. ¾ Wird bei ausgeschalteter Spritzpumpe ein Druck angezeigt, müssen die Drucksensoren neu ¾...
  • Seite 81: Außenbedienung Bei Maschinen Der Variante Ccs

    5. Außenbedienung bei Maschinen der Variante CCS Das Außenbedienterminal Mini befindet sich oberhalb der Einspülschleuse zwischen den beiden Kugelhähnen. Über das Außenbedienterminal Mini kann die Kreiselpumpe zur Befüllung des Brü- hebehälters ein-/ausgeschaltet werden und der Hochdruckreiniger (optional) aktiviert/deaktiviert werden. An der Anzeige wird der Füllstand des Brühebehälters angezeigt. Eine aktive Funktion ist an der leuchtenden LED neben der jeweiligen Taste erkennbar.
  • Seite 82: Kugelhahn Saugseite

    5.2 Kugelhahn Saugseite (a) Brühebehälter über Sauganschluss befüllen (b) Wasser aus Frischwasserbehälter saugen (c) Restablass (d) Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen...
  • Seite 83: Kugelhahn Druckseite

    5.3 Kugelhahn Druckseite (a) Brühebehälter befüllen (b) Rührwerk (c) Innen-/Außenreinigung (d) Einspülschleuse (e) Zirkulation/Spritzen (f) Hahn zur manuell einstellbaren Intensität des Rührwerkes im Spritzbetrieb (g) Umschalthahn zwischen Innen- und Außenreinigung (h) Stellung des Hahns zur Außenreinigung (i) Stellung des Hahns zur Innenreinigung 5.4 Befüllen Möglichkeit 1: Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter über Sauganschluss befüllen stellen.
  • Seite 84 Möglichkeit 2: „Befüllgrenze 2“ (automatische Befüllgrenze) am Terminal im Untermenü ¾ Brühebehälter befüllen auswählen. Es wird die benötigte Befüllmenge (b) angezeigt, die anhand der Ausbringmenge ¾ und der zu bearbeitenden Fläche (c) berechnet wird. Die zu bearbeitende Fläche in Hektar in das Eingabefeld (c) eingeben. ¾...
  • Seite 85 Möglichkeit 3: Symbol „max. Befüllmenge“ (f) am Terminal im Untermenü Brühebehälter befüllen ¾ auswählen. Die maximal mögliche Befüllmenge wird angesteuert. Die Befüllmenge (b) wird auf das Nennvolumen gesetzt und und kann nicht ¾ abgeändert werden. Die Befüllgrenze max bezieht sich auf die Befüllgrenze 2 (a). ¾...
  • Seite 86: Reinigen

    5.5 Reinigen Zum Spülen und Reinigen des Pumpen- und Leitungssystems den Kugelhahn der Saugseite ¾ auf Wasser aus Frischwasserbehälter saugen stellen. Am Außenbedienterminal Mini die Pumpe aktivieren. ¾ Mit dem Kugelhahn der Druckseite können die einzelnen Funktionen Brühebehälter befüllen, ¾ Rührwerk, Innenreinigung, Einspülschleuse und Gestängezirkulation jeweils mit Frischwasser gereinigt werden.
  • Seite 87: Rührwerk

    5.8 Rührwerk Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen und den ¾ Kugelhahn der Druckseite auf Rührwerk stellen. Am Außenbedienterminal Mini die Pumpe aktivieren. Es wird mit der vollen Leistung gerührt. ¾ Die Intensität des Rührwerks kann manuell über den Wegehahn während dem Zirkulieren/ ¾...
  • Seite 88: Außenbedienung Bei Maschinen Der Variante Eco

    6. Außenbedienung bei Maschinen der Variante ECO Das Außenterminal Mini befindet sich oberhalb der Einspülschleuse zwischen den beiden Ku- gelhähnen. An der Anzeige wird der Füllstand des Brühebehälters angezeigt. Die beiden Tasten unterhalb sind bei der Variante ECO ohne Funktion. HINWEIS Ersetzt nicht die Betriebsanleitung der Grundmaschine! ¾...
  • Seite 89: Kugelhahn Saugseite

    6.2 Kugelhahn Saugseite (a) Brühebehälter über Sauganschluss befüllen (b) Wasser aus Frischwasserbehälter saugen (c) Restablass (d) Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen...
  • Seite 90: Kugelhahn Druckseite

    6.3 Kugelhahn Druckseite (a) Brühebehälter befüllen (b) Rührwerk (c) Innen-/Außenreinigung (d) Einspülschleuse (e) Zirkulation/Spritzen (f) Hahn zur manuell einstellbaren Intensität des Rührwerkes im Spritzbetrieb (g) Umschalthahn zwischen Innen- und Außenreinigung (h) Stellung des Hahns zur Außenreinigung (i) Stellung des Hahns zur Innenreinigung...
  • Seite 91: Befüllen

    6.4 Befüllen Den Kugelhahn der Saugseite auf Brühebehälter über Sauganschluss befüllen stellen. ¾ Den Kugelhahn der Druckseite auf Brühebehälter befüllen stellen. ¾ Durch Einschalten der Zapfwelle wird die Kolbenmembranpumpe aktiviert und der Befüllvorgang ¾ startet. Den Füllstand des Brühebehälters am Display beobachten und bei Erreichen des gewünschten ¾...
  • Seite 92: Rührwerk

    6.7 Rührwerk Den Kugelhahn der Saugseite auf Wasser/Spritzbrühe aus Brühebehälter saugen und den ¾ Kugelhahn der Druckseite auf Rührwerk stellen. Die Zapfwelle einschalten. Es wird mit der vollen Leistung gerührt. ¾ Die Intensität des Rührwerks kann manuell über den Wegehahn während dem Zirkulieren/ ¾...
  • Seite 93: Multifunktionsgriff

    7. Multifunktionsgriff 7.1 Bedienung Den seitlichen Schalter auf die gewünschte ¾ Der Multifunktionsgriff ist ein ISOBUS fähiges Ebene stellen und halten. Die LED leuchtet Bedienelement und kann zur Erleichterung der in der entsprechenden Farbe. Bedienung zusätzlich an das Terminal ange- Die Taste mit der gewünschten Funktion ¾...
  • Seite 94: Treiber „Auxiliary" Einstellen

    7.2.2 Treiber „Auxiliary“ einstellen 2. Die weiß umrandete Taste gedrückt halten. 1. In den Einstellungen die Seite „Treiber“ aus- wählen. 3. Die Zündung am Schlepper einschalten oder das Terminal wieder starten. 4. Die weiß umrandete Taste nach etwa 5 Se- kunden los lassen.
  • Seite 95: Funktionen Zuweisen

    7.3 Funktionen zuweisen 4. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis alle Funktionen zugeteilt wurden. 1. In den Einstellungen den Auxiliary Editor auswählen. WARNUNG Eine doppelt belegte Taste kann zu Schäden an der Maschine oder an Personen führen! Jede Taste mit nur einer Funktion belegen. 5.
  • Seite 96: Belegung

    7.4 Belegung Die Belegung des Multifunktionsgriffes kann ¾ individuell gestaltet werden. Standardmäßig werden die Tasten mit der ¾ nachfolgend abgebildeten Belegung hinterlegt. Bei jedem Systemneustart muss die Belegung ¾ des Multifunktionsgriffes bestätigt werden. Wird beim Starten ein Multifunktionsgriff er- ¾ kannt und es ist keine spezifische Belegung abgespeichert, wird automatisch eine stan- dardmäßige Belegung geladen.
  • Seite 97 GRÜN Automatische Gestängeführung aktivieren Gestänge bzw. Parallelogramm anheben * Gestänge automatisch Einklappen Gestänge bzw. Parallelogramm absenken * (w) Gestänge automatisch Ausklappen Hangausgleich „links“ auf Hangausgleich „rechts“ auf Tastenbelegung am Multifunktionsgriff in Ab- hängigkeit der Schalterstellung bzw. Farbe der Status-LED * Option Die Tastenbelegung kann auch variieren! ¾...
  • Seite 98: Spritzsystem Einwintern

    8. Spritzsystem 3. Am Außenbedienterminal den Hochdruck- reiniger aktivieren (optionale Ausstattung). Einwintern Die Waschpistole solange mit Druck beauf- schlagen bis ein Frostschutzgemisch austritt. Anschließend den Hochdruckreiniger wieder deaktivieren. 8.1 Maschinen der 4. Am Außenbedienterminal die NightLight Rei- Variante CCS Pro nigung (optionale Ausstattung) aktivieren bis ein Frostschutzgemisch an den Reinigungs- 1.
  • Seite 99: Maschinen Der Variante Ccs

    8.2 Maschinen der 8. Während des Ablaufs des Waschpro- grammes muss die Einspülschleuse aktiviert Variante CCS werden. Im Anschluss jeweils die Spüldüsen, Stoßdüse (nur bei Einspülschleuse mit Edel- 1. Je nach gewünschter Frostschutztemperatur, stahltrichter), Kanisterspülung und Wasch- die entsprechende Anzahl an Liter Frost- pistole solange mit Druck beaufschlagen bis schutzmittel und Klarwasser in den Frisch- ein Frostschutzgemisch austritt.
  • Seite 100 4. Am Außenbedienterminal Mini die Spritzpum- HINWEIS pe aktivieren. 5. Mit dem Kugelhahn der Druckseite die Ma- Die Laufzeit der Kolbenmembranpumpe für schinenfunktionen Brühebehälter befüllen, diese Funktion wird durch den LSB - Parameter Rührwerk, Gestängezirkulation und Innen- „215“ definiert. reinigung jeweils mit Frischwasser spülen. 6.
  • Seite 101: Maschinen Der Variante Eco

    8.3 Maschinen der 4. Die Zapfwelle einschalten um die Kolben- membranpumpe zu aktivieren. Variante ECO 5. Mit dem Kugelhahn der Druckseite die Ma- schinenfunktionen Brühebehälter befüllen, 1. Je nach gewünschter Frostschutztemperatur, Rührwerk, Gestängezirkulation und Innen- die entsprechende Anzahl an Liter Frost- reinigung jeweils mit Frischwasser spülen.
  • Seite 102: Meldungen

    9. Meldungen Folgende Alarmmeldungen und PopUps können am Terminal und Außenbedienterminal ange- ¾ zeigt werden. Die Meldungen haben für jeden Bereich eine fortlaufende Nummerierung. ¾ Bereich Nummer Text der Meldung Bedingung Beim Ablauf von Reinigungspro- Um die Reinigung fortzusetzen, ak- grammen müssen Sektionen akti- tivieren Sie die Sektionen! viert werden, um den Brühebehälter...
  • Seite 103 Der Klappvorgang ist aktiv und wird während der Fahrt bei einer Fahrgeschwindigkeit größer 5 km/h durchgeführt. Der Klappvorgang wird unterbro- Alarm: Klappen nur im Stillstand! ¾ chen. Bei Stillstand der Maschine muss ¾ der Klappvorgang neu aktiviert werden. Gestängedämpfung Endlage er- Zu hohe Geschwindigkeit bei Kur- reicht, Fahrweise anpassen! venfahrt.
  • Seite 104: Index

    Index Feldbetrieb 37 aktuelle Motorfehler 70 als ISOBUS Teilnehmer 91 Feldbetrieb Automatik 37 Frischwasser 33,73 Aufwandmenge 9,28 Frischwasserbehälter 35,36 Ausgänge 48,62 Frischwasser umpumpen 17 Außenbedienterminal 72 Funktionen zuweisen 93 Außenbedienterminal Mini 79 Außenbedienung bei Maschinen der Variante CCS 79 Gaspedal Bremsverhalten 70 Außenbedienung bei Maschinen der Variante Gesamtzähler 27 CCS Pro 72...
  • Seite 105 Nachsaugen 33,35,73 Warngrenze Füllstand 33,35 Notklappung 55 Warnhinweise 4 Warnmeldungen 11 Wartung 61,67 Parametereinstellungen 50 Waschprogramm 19,76 Weitere Funktionen 77 Wendemodus 37 Reinigen 84,89 Windmesser 10 Reinigung 8 Reinigung bei CCS Maschinen 22,24 Reinigung bei CCS Pro Maschinen 17 Zähler Betriebsdaten 9,27 Restablass 85,90 Zentralschmierung manuell 69 Rührwerk 8,33,73,85,90...
  • Seite 108 Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich. Technische bzw. konstruktive Änderungen sind vorbehalten. HORSCH LEEB Application Systems GmbH Tel.: +49 9937 95963-0 Plattlinger Straße 21 Fax: +49 9937 95963-66 94562 Oberpöring E-Mail: info.leeb@horsch.com www.horsch.com...

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Lt lightGsPt 330Pt 350

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