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dieses Geräts ergeben.
Vor der Fortsetzung der verschiedenen Arbeiten
müssen die oben genannten Bediener diese Anleitung
aufmerksam durchgelesen und sie sich ins Gedächtnis
eingeprägt haben.
In der Verpackung des Thermodesinfektors befinden
sich neben der Betriebs- und Wartungsanleitung die
beiden Sprüharme, die an der Wanne befestigt werden,
die Schläuche für die Hydraulikanschlüsse und die
Abflussleitung.
Bei der Auslieferung prüfen, ob der Thermodesinfektor
unversehrt ist und ob das oben beschriebene Material
tatsächlich vorhanden ist.
Der
Installationsplan,
entsprechenden Hydraulikpläne (Wassereinfüllung und
-entleerung) können von der Website des Herstellers
heruntergeladen werden.
2.4 Produktanalyse
Das Desinfektionsgerät wurde nach der Norm „DIN EN
61010-2-040 Sicherheitsbestimmungen für elektrische
Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte Teil 2-040
Besondere Anforderungen an Sterilisatoren und
Reinigungs-Desinfektionsgeräte für die Behandlung
medizinischen Materials" geprüft, wobei zu erwarten
ist, dass der Thermodesinfektor:
• Ausschließlich in Innenbereichen verwendet wird;
• bis zu einer maximalen Höhe von 2000 Metern
betrieben wird;
• bei einer Betriebstemperatur von 5 bis 40 °C
betrieben wird;
• in einem Raum mit einer maximalen Feuchtigkeit
von 80 % bei Temperaturen bis zu 31 °C, linear
abnehmend bis 50 % bei 40 °C, betrieben wird;
• mit einer Schwankung der Netzspannung von bis zu
+/-10 % der Nennspannung betrieben wird;
• Überspannungen vorübergehender Art:
- Von kurzer Dauer, die zwischen dem Linienleiter und
der Erdung der Anlage auftreten können, die eine
Spannung gleich der am Neutralleiter anliegenden
Versorgungsspannung +1200 V und eine Dauer von
bis zu 5 s haben können;
- Von langer Dauer, die zwischen dem Linienleiter und
der Erdung der Anlage auftreten können, die eine
Spannung gleich der am Neutralleiter anliegenden
Versorgungsspannung +250 V und eine Dauer von
mehr als 5 s haben können;
- Verschmutzungsgrad 2.
• Die Validierung des Produkts wurde vom Hersteller
gemäß der Norm ISO 15883 durchgeführt; die
Validierung des Desinfektionsprozesses liegt in der
Verantwortung des Benutzers.
der
Schaltplan
und
• Das
Gerät
Schwingungen.
• Die innerhalb der Grenzwerte emittierte Reststrahlung
ist nicht ionisierend.
• Die Nutzungsdauer des Geräts beträgt 10 Jahre.
• Das Gerät darf in der Verschrottungsphase nicht
einfach mit dem normalen Müll entsorgt werden,
da es Materialien enthält, die den Vorschriften
entsprechend über eigens dazu bestimmte Zentren
entsorgt werden müssen.
2.4.1 Qualität des einlaufenden Wassers
Die Qualität des in allen Phasen der Reinigung
verwendeten Wassers ist wichtig, um gute Ergebnisse
die
zu erzielen.
Das verwendete Wasser muss in jeder Phase
kompatibel sein mit:
• Dem Material, aus dem das Desinfektionsgerät
hergestellt wurde.
• Den im Prozess verwendeten chemischen Produkten.
• Den Prozessanforderungen für die verschiedenen
Prozessphasen.
Die wichtigsten Faktoren für eine gute Qualität
des
einlaufenden
Reinigungseffizienz sind folgende:
HÄRTE
Eine hohe Härte des Wassers führt zu einer Inaktivierung
des
Reinigungsmittels,
verringert. Außerdem verursacht es Kalkablagerungen
im Gerät und beeinträchtigt die Reinigung der
Instrumente und des Geräts, insbesondere an den
heißen Teilen (z. B. Heizelemente).
IONISCHE SCHADSTOFFE
Eine hohe Konzentration an ionischen Schadstoffen
kann eine Korrosion der Instrumente aus Stahl, Mangan
oder Kupfer hervorrufen.
MIKROBISCHE SCHADSTOFFE
Mikrobielle Schadstoffe können die mikrobielle
Kontamination der Instrumente am Ende der Reinigung
erhöhen.
Der Hersteller empfiehlt daher, dass:
- Das in der Vorspül- und Waschphase verwendete
Wasser
entsprechend
zur
Trinkwasserqualität
Trinkwasserqualität aufweisen sollte.
- Das demineralisierte Wasser wird zum Spülen und
Desinfizieren verwendet. Eine typische Spezifikation
für demineralisiertes Wasser ist:
Ionenkonzentration H
Leitfähigkeit
TDS
verursacht
keine
Wassers
in
Bezug
was
seine
Wirksamkeit
den
„WHO-Leitlinien
in
der
3.
+
< 30 μs.cm
schädlichen
auf
die
Auflage"
4.5...7 pH
-1
< 40 mg/l
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