Inbetriebnahme und Einstellhinweise
Verdrahtung
Geräte mit DC 24 V Hilfsspannung sind an einem galvanisch getrennten
Netzteil zu betreiben.
Konfigurationszyklus
1.)
System verdrahten
2.)
Adresseneinstellung an jedem Erweiterungsmodul über Drehschalter
„ADR"
2.1) Bei Einbindung von Meldetableaus in das Störmeldesystem, wird
die Adresseinstellung an jedem Meldetableau folgendermaßen vor-
genommen:
- Soll das Meldetablau den Zustand des Basismoduls RP 5994 dar-
stellen, bringt man den Schiebeschalter „MODE" auf der Rück-
seite des Meldetableaus in Stellung „Basismodul" und stellt eine
Adresse ein, die noch kein anderes Meldetableau verwendet.
- Soll das Meldetablau den Zustand eines Erweiterungsmoduls
RP 5995 darstellen, bringt man den Schiebeschalter „MODE"
auf der Rückseite des Meldetableaus in Stellung „Erw.Modul"
und stellt die selbe Adresse wie beim zugeordneten Erweitungs-
modul ein.
3.)
Drehschalter „MODE" an Basismodul RP 5994 auf „Config." stellen
4.)
System bestromen
5.)
Störmelde-LEDs am Basismodul blinken
6.)
Die Störmelde-LEDs der gefundenen Busteilnehmer blinken
7.)
Störmelde-LEDs am Basismodul gehen in Dauerlicht über und
zeigen die Anzahl der gefundenen Erweiterungsmodule und
Meldetableaus im Binärcode an.
8.)
Die gefundenen Busteilnehmer sind jetzt nullspannungssicher im
Basismodul gespeichert. Der Störmeldebetrieb findet nur mit den
gefundenen Modulen statt. Wird zu einem späteren Zeitpunkt ein
Modul ergänzt, so ist dieser Konfigurationszyklus erneut auszuführen.
9.)
Einstellung der gewünschten Störmeldebetriebsart am Basis-
modul über Drehschalter „MODE"
10.) Wahl von Arbeits- oder Ruhestromprinzip für die Eingänge der
Erweiterungsmodule und der Funktion des Fernquittiereingangs
QX1/QX2 mittels des Drehschalters „Set"
11.) Einstellung, der gewünschten Ansprechverzögerung am Dreh-
schalter, „td" 0 ... 10 s
12.) Konfigurationsmodus verlassen durch gemeinsames Betätigen
der Quittiertasten QH und QCA oder durch Aus- und Einschalten
der Versorgungsspannung
Funktionen von Drehschalter „MODE"
Dreh-
schalter
„MODE"
Erläuterung
0
Erstwertmeldung
1
Neuwertmeldung
2
Sammelmelder speichernd
3
Sammelmelder nicht speichernd
Config.
Konfiguration
Funktionen von Drehschalter „Set"
Funktion des Fernquittiereingangs
QX1 / QX2
Dreh-
Schalter
„Set"
0
-
✔
1
-
✔
2
-
-
3
-
-
4
-
✔
5
-
✔
6
-
-
7
-
-
Funktionsprinzip
der Störmelde-
eingäne
-
-
✔
-
-
✔
-
✔
✔
-
✔
✔
-
-
-
-
-
-
-
-
✔
-
-
✔
Inbetriebnahme und Einstellhinweise
Mögliche Quittierfunktionen in den einzelnen Störmeldemodi:
Störmeldemodus
Neuwertmelder
Erstwertmelder
Sammelmelder speichernd
Sammelmelder nicht speichernd
- : diese Einstellung wird im jeweiligen Störmeldemodus nicht unterstützt
Lampentest
Durch gleichzeitige Betätigung der Quittiertasten QH und QCA wird im
Störmeldebetrieb die Funktion Lampentest (LT) ausgelöst. Während des
Lampentests leuchten alle den Störmeldungen zugeordneten LEDs.
Die Funktion Lampentest kann auch durch Brücken der Klemmen OX1/
QX2 (Anschluß Fernquitiertaste) ausgelöst werden, falls QX1/QX2 mittels
des Einstellorgans „Set" für diese Funktion konfiguriert wurde.
Fehlerdiagnose
Zur Fehlerdiagnose des Systems wird auf der Bus-LED ein Blinkcode
ausgegeben. Bei Auftreten des Fehlers 1 fallen die Kontakte des Sam-
melmelderelais ab.
LED an:
Fehler 1
:
Fehler 2
Fehler 3
Fehler 4
Hinweis: An den Störmeldebus lassen sich verschiedenartige Geräte
(Geräteklassen) anschließen, z. B. Erweiterungsgeräte
RP 5995, Meldetableaus EH 5994, EH 5995 usw. Das Basis-
-
modul erkennt die verschiedenen Gerätearten und ergänzt
die am Busteilnehmer eingestellte Adresse um eine gerätespe-
-
zifische Nummer (Adressoffset). Im Fehlerfall wird diese
ergänzte Adresse auf den Störmelder-LED's des Basismoduls
-
binär angezeigt.
Von der Geräteklasse Texttableau EH 5996 können maximal
-
4 Geräte an das Basismodul RP 5994 angeschlossen werden.
Diese 4 Geräte müssen die Adresse 0 bis 3 belegen.
✔
✔
Geräteklasse
Störmeldeerweiterungen
✔
Meldetableau
Texttableau
✔
3
✔
✔
✔
-
System arbeitet fehlerfrei
Mit einem oder mehreren Modulen, die
während des Konfigurations zykluses
gefunden worden sind kann nicht mehr
kommuniziert werden. Die Adresse des
ersten nicht mehr vorhandenen Moduls
wird binär auf den Störmelde-LEDs aus-
gegeben.
:
Die Kommunikation des Basismoduls mit
den Erweiterungsmodulen ist gestört.
Die Adresse des ersten Erweiterungs-
moduls, mit dem das Basismodul nicht
mehr kommunizieren kann, wird binär
auf den Störmelde-LEDs ausgegeben.
:
Im Störmeldebetrieb: die gespeicherten
Konfigurationsdaten sind fehlerhaft. Es ist
ein neuer Konfigurationszyklus durchzu-
führen. Während des Konfigurationszy-
kluses: die ermittelten Konfigurationsdaten
konnten nicht gespeichert werden.
:
Neue, in der Gerätesoftware des Basis-
moduls noch nicht berücksichtigte Bus-
module sind durch Firmware update dem
Basismodul bekannt zu machen.
Adressoffset
Mitglieder der Geräteklasse
+ 0
RP 5995
+ 10
EH 5994, EH 5995
+ 20
EH 5996
-
✔
-
✔
✔
✔
-
✔
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