Wirkungsweise
2.2
Kontraindikationen
• Anwendung an oder in der Nähe von Patienten mit aktiven Implantaten oder un-
ter physiologischem Monitoring
• Anwendung in nicht einsichtigen Körperhöhlen und insbesondere in der Nähe
großer ungeschützter Gefäße. Bei der Verwendung der
großer Gefäße ist aufgrund der Gefahr von Gefäßschädigungen und Blutungen be-
sondere Vorsicht geboten
• akute Infekte der Wundumgebung und rezidivierende Wundrose aufgrund der Ge-
fahr der Erregerverschleppung bzw. Beeinflussung diagnostischer Parameter
• bekannte Allergie gegen Silikon
Die Indikation der Plasmabehandlung hat bei:
• Schwangeren oder stillenden Patienten
• Kleinkindern und Säuglingen
• Patienten, die sich in einer laufenden oder im Zustand nach kürzlich durchgeführ-
ter Strahlen- bzw. Chemotherapie im betreffenden Behandlungsareal befinden
• Tumore im Behandlungsbereich aufgrund der Gefahr der Zellverschleppung
• sowie bei Erkrankungen im direkten Gesichtsbereich (Augen, Ohren, Nase) und
auf Schleimhäuten
• bekannter Licht / Sonnen Allergie (Photodermatose)
• stark blutendende Wunden
aufgrund unzureichender Datenlage und fehlender klinischer Studien, nach Abwägung von
Risiko und Nutzen streng gestellt und unter ärztlicher Aufsicht zu erfolgen.
2.3
Nebenwirkungen
Derzeit sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Nebenwirkungen bekannt.
Wesentliche Leistungsmerkmale
2.4
Der PlasmaCube hat mehrere Sicherheitsschaltungen integriert. Diese Sicherheitsschal-
tungen überwachen vor, während und nach der Behandlung sicherheitsrelevante Parame-
ter. Wesentlich ist dabei folgende:
-
Detektion der Überschreitung des Patientenableitstromes
Sollte diese Sicherheitsschaltung beim 1. Fehlerfall ausfallen, kann es als Folge eines
Kurzschlusses im PlasmaPatch zu lokalen Verbrennungen sowie einem elektrischen
Schlag kommen.
PlasmaPatches
in der Nähe
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