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Heizbetrieb; Grundlagen Heizbetrieb - Waterkotte Wwpr Bedienung Und Grundeinstellungen

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Heizbetrieb

7 Heizbetrieb

7.1 Grundlagen Heizbetrieb

01.05.2011
Copyright © 2011 by: WATERKOTTE GmbH. Änderungen vorbehalten.
Für den Heizungsbetrieb errechnet der Controller einen Sollwert für die
Heizungs-Rücklauftemperatur.
Falls der Rücklauftemperaturfühler defekt ist, wird ein entsprechender
Warmhinweis ausgegeben. Die Anlage kann in diesem Zustand nicht ar-
beiten.
Der Sollwert ist abhängig von der aktuellen Außenwandtemperatur und
der Einstellung der Heizkennlinie (Hysterese). Die Freigabe des Hei-
zungsbetriebs erfolgt erst, wenn die aktuelle Außenwandtemperatur und
der 24 h-Mittelwert der Außenwandtemperatur unter dem eingestellten
Einsatzpunkt liegt, wird eine Außentemperatur von 0 °C angenommen.
Der 24 h-Mittelwert wird kontinuierlich neu ermittelt. Bei Neustart des
Reglers wird der 24 h-Mittelwert mit dem Wert der aktuellen Außenwand-
temperatur gefüllt.
Ein Freigabezeitraum für den Heizungsbetrieb ist programmierbar. Dieser
gilt für jeden Wochentag. Werkseinstellung: 00:00 bis 00:00 bedeutet
ganztägig eingeschaltet, ohne Unterbrechung.
Falls die aktuelle Heizungs-Rücklauftemperatur Hzg RL Ist unter den er-
rechneten Sollwert Hzg RL Soll abzüglich der eingestellten Hzg. Hyste-
rese sinkt, geht zunächst die Heizungsumwälzpumpe in Betrieb und lässt
das Heizungswasser 120 s* durch das Heizungssystem zirkulieren. Liegt
nach Ablauf der 120 s*. (Messlauf) Hzg RL Ist noch immer unter Hzg RL
Soll abzüglich der eingestellten Hzg Hysterese, wird eine Leistung, ab-
hängig von der aktuellen Außentemperatur, von der Außeneinheit gefor-
dert (siehe Kap. 9).
Der Heizungsbetrieb bleibt solange aktiv, bis die Heizungs-Rücklauf-
Temperatur Hzg RL Ist, den errechneten Sollwert Hzg RL Soll über-
schreitet.
Nachdem der Sollwert erreicht wurde, wird der Heizbetrieb deaktiviert Die
Heizungspumpe bleibt noch weitere 120 s* eingeschaltet.
Der Heizungsbetrieb wird unterbrochen, wenn ein Bedarf für Brauchwas-
sererwärmung auftritt. Das passiert, wenn die Temperatur im Speicher
unter die eingestellte Solltemperatur abzüglich Hysterese sinkt.
Über die Vorrangschaltung „Brauchwasser" erfolgt eine Umschaltpause
von mind. 180 s*.
Angaben zur Leistungsanforderung an die Außeneinheit entnehmen Sie
bitte dem gesonderten Kapitel.
* Die Umschalt bzw. Vor- und Nachlaufzeiten sind im Experten-Menü pa-
rametrierbar. Die Veränderung dieser Parameter sollte nur durch ent-
sprechend geschulte Partnermonteure der WATERKOTTE GmbH verän-
dert werden, da ein ungewünschter Einfluss auf die Gesamtanlage vor-
genommen werden könnte.
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