Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Bedienung Und Funktionserklärung - Spectral Audio Neptune Bedienungsanleitung

Analog
Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen

Verfügbare Sprachen

4. Bedienung und Funktionserklärung
Das Grundprinzip des Neptune entspricht dem bew hrtem Analogsynthesizer-Prinzip mit VCO, VCF, VCA,
Hüllkurvengeneratoren und LFO. Dieses Prinzip nennt man subtraktive Synthese.
Damit der Neptune MIDI-f hig ist, wird zus tzlich ein MIDI to CV-Converter benötigt, welcher die MIDI-
Signale in analoge Signale umwandelt, mit welchen die VCO's, das Filter sowie der Hüllkurvengenerator
angesteuert werden.
Das klangliche Rohmaterial bieten die VCO's (Voltage Controlled Oscillator) in Form eines S gezahn- oder
Rechtecksignals, sowie der Rauschgenerator (für Effekte wie z. B. Wind- und Donnerger usche). Mit dem
Sync-Schalter wird der VCO 2 von VCO 1 synchronisiert. Klanglich sehr interessant wird es, in diesem Falle
am Tune-Regler des VCO 2 zu drehen (oder mit dem LFO VCO 2 zu modulieren), was einen typischen
„Sync-Sound" ergibt. Durch den externen Audioeingang können jedoch auch andere Kl nge als Rohmaterial
dienen.
Der Ringmodulator multipliziert die Signale der beiden VCO's, was die Schwebung (Frequenzunterschied)
bedeutend verst rkt. Beachte: wenn der Sync-Schalter eingeschaltet ist, entstehen keine Schwebungen und
somit hat der Ringmodulator keine Wirkung.
Der Slideregler legt die Gleitzeit (Portamento) von einer Note zur anderen fest und gilt für beide VCO's sowie
des Suboszillators. Er kann via Controller 65 ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Das Signal durchl uft danach das spannungsgesteuerte Filter (VCF=Voltage Controlled Filter), in welchem
gewisse Frequenzbereiche unterdrückt werden. Das Tiefpassfilter (LP) l sst tiefe Frequenzen passieren und
unterdrückt die hohen, das Hochpassfilter (HP) l sst hohe Frequenzen durch und unterdrückt die tiefen. Die
Frequenz, ab der Signale unterdrückt werden, nennt man Grenz-, Abschneide- oder Cutoff-Frequenz. Diese
wird beim Neptune aus verschiedenen Quellen gebildet:
1. Cutoff-Frequenzregler
2. ENV MOD-Regler (Einfluss der Hüllkurve auf die Cutoff-Frequenz)
3. LFO
4. Keyfollow (Notenhöhe).
Keyfollow ist immer 100% und bewirkt, dass die Cutoff-Frequenz bei höheren Noten ansteigt, sodass das
hörbare Frequenzband immer gleich bleibt. Ausserdem l sst sich das Filter als Oszillator verwenden, wenn
die Resonanz auf Maximum steht. Die Resonanz bildet eine Rückkopplung des Ausgangs zum Eingang des
Filters und bewirkt eine Verst rkung der Frequenzen um die Cutoff-Frequenz.
Anschließend gelangt das Signal zum Verzerrer welcher zwei verschiedene Arten der Verzerrung zur
Verfügung stellt. Bevor das Signal den Neptune verl sst, durchl uft es den VCA (Voltage Controlled
Amplifier). Hier wird das Eingangssignal mit einem Steuersignal multipliziert. Somit l sst sich die Lautst rke
durch ein Steuersignal, welches vom Hüllkurvengenerator kommt, beeinflussen.
Der LFO ist beim Neptune besonders ausgebildet. Seine Frequenz kann frei einstellbar sein (Benutzung als
LFO) oder er ist fest mit dem MIDI-CV Konverter verbunden und arbeitet somit als Sub-Oszillator. Beachte:
bei Benutzung als LFO gilt die Beschriftung beim Octaven-Schalter nicht. Die Frequenz l sst sich jedoch
damit grob einstellen.
Mit seinem Signal können die Tonhöhe von VCO 1 und VCO 2 sowie die Cutoff-Frequenz des Filters
moduliert werden. Wenn der Schalter "MIXER" eingeschaltet ist, ist der LFO direkt hörbar, der Modulations-
Regler ist in diesem Fall die Lautst rke. Mit dem Drehschalter kann zwischen fünf verschiedenen
Signalformen gew hlt werden. Zus tzlich kann VCO 2 als Modulationsquelle dienen. Mit dem "MIDI SYNC"
Schalter wird der LFO mit dem MIDI-Clock synchronisiert.
Der Hüllkurvengenerator (Envelope) stellt den zeitlichen Ablauf der Lautst rke und der Cutoff-Frequenz nach
dem Empfang eines Notenbefehles fest. Der MIDI to CV-Converter gibt dann n mlich ein Gate-Signal von
3D J H  
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis