Inhaltsverzeichnis 1. Wichtig zu wissen ..................7 Hinweise zur Benutzung des Handbuchs ..........7 Technische Unterstützung: Service und Support ........8 1.2.1 First-Level-Support ................... 8 1.2.2 Repair-Service ..................... 8 1.2.3 Field-Service ......................9 Schulungen ......................9 Lieferbedingungen ................... 9 Kontrolle, Transport und Lagerung ............9 Gewährleistung und Haftung ..............
Nutzung des Produktes behilflich sein sollen. Dieses Handbuch wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Dennoch sind Fehler und Irrtümer nicht vollständig auszuschließen. Bender übernimmt keinerlei Haftung für Per- sonen- oder Sachschäden, die sich aus Fehlern oder Irrtümern in diesem Handbuch her- leiten.
Wichtig zu wissen 1.2 Technische Unterstützung: Service und Support Für die Inbetriebnahme und Störungsbehebung bietet Bender an: 1.2.1 First-Level-Support Technische Unterstützung telefonisch oder per E-Mail für alle Bender-Produkte Fragen zu speziellen Kundenapplikationen Inbetriebnahme Störungsbeseitigung ...
**Mo-Do 07:00 - 16:00 Uhr, Fr 07:00 - 13:00 Uhr 1.3 Schulungen Bender bietet Ihnen gerne eine Einweisung in die Bedienung des Geräts an. Aktuelle Termine für Schulungen und Praxisseminare finden Sie im Internet unter www.bender.de -> Fachwissen -> Seminare.
Altgeräte anderer Nutzer als privater Haushalte, die als Neugeräte nach dem 13. August 2005 in Verkehr gebracht wurden, werden vom Hersteller zurückgenom- men und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Weitere Hinweise zur Entsorgung von Bender-Geräten finden Sie auf unserer Home- page unter www.bender.de -> Service & Support. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
2. Sicherheitshinweise 2.1 Sicherheitshinweise allgemein Bestandteil der Gerätedokumentation sind neben diesem Handbuch die „Sicherheitshinweise für Bender-Produkte“. 2.2 Arbeiten an elektrischen Anlagen Alle zum Einbau, zur Inbetriebnahme und zum laufenden Betrieb eines Gerätes oder Systems erforderlichen Arbeiten sind durch geeignetes Fachpersonal auszuführen.
Als Fronttafeleinbaugerät ist es geeignet, analoge Anzeigeinstrumente zu ersetzen. Das PEM735 ist in Dreiphasen-4-Leitersystemen, Dreiphasen-3-Leitersystemen und in TN-, TT- und IT-Netzen einsetzbar (siehe „Anschlussschemata Spannungseingänge“ auf Seite 24 ff). Die Strommesseingänge des PEM werden über externe …/1 A- oder …/5 A- Messstromwandler angeschlossen.
empfindlicher Betriebsmittel 3.2 Gerätemerkmale Der Spannungsqualitätsanalysator PEM735 für Power Quality und Energie- management zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Netzanalysator der Klasse A, zertifiziert nach DIN EN 61000-4-30:2008 Überwachen der Spannungsqualität nach EN 50160 ...
Gerätebeschreibung 3.5 Funktionsbeschreibung Mit dem digitalen Spannungsqualitätsanalysator PEM735 werden elektrische Größen eines Elektrizitätsversorgungsnetzes erfasst und angezeigt. Der Umfang der Messun- gen reicht von Strömen und Spannungen über Energieverbräuche und Leistungen bis hin zur Darstellung individueller harmonischer Anteile in Strom und Spannung zur Be- urteilung der Spannungs- und Stromqualität nach EN 50160.
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Gerätebeschreibung PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
4. Montage und Anschluss 4.1 Projektierung Bei Fragen zur Projektierung wenden Sie sich an Fa. Bender: Internet: www.bender.de Telefon: +49-6401-807-0 4.2 Sicherheitshinweise Alle zum Einbau, zur Inbetriebnahme und zum laufenden Betrieb eines Ge- rätes oder Systems erforderlichen Arbeiten sind durch geeignetes Fachper- sonal auszuführen.
Montage und Anschluss Abb. 4.3: Maßbild PEM735 (Montageausschnitt) 4.3.2 Fronttafeleinbau Für die Montage ist ein Ausschnitt von 138 mm x 138 mm vorzusehen. 1. Lösen Sie die Schrauben der Haltewinkel. 2. Verschieben Sie die Haltewinkel in die Aussparungen des Gehäuses und ent- nehmen Sie die Haltewinkel.
VDE 0100-557 (VDE 0100-557) – Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 5: Aus- wahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel - Kapitel 557: Hilfsstromkreise. 4.5 Hinweise zum Anschluss Schließen Sie PEM735 an die Versorgungsspannung an (Klemmen A1 und A2 bzw. +/-). Verbinden Sie die Klemme „...
Montage und Anschluss Der Anschluss an den RS-485-Bus erfolgt über die Klemmen D+, D- und SH. An den Bus können bis zu 32 Geräte angeschlossen werden. Die maximale Leitungs- länge für den Bus-Anschluss aller Geräte beträgt 1200 m. 4.6 Anschlussbild Verdrahten Sie das Gerät gemäß...
Montage und Anschluss 4.7.2 Dreiphasen-3-Leiternetz PEM735 kann in Dreiphasen-3-Leiternetzen eingesetzt werden. Beim Einsatz im 3-Leiternetz muss die Anschlussart (Wiring Mode) auf Dreieck (DELTA) gestellt werden. Abb. 4.6: Anschlussschema Dreiphasen-3-Leiternetz (U = 400 V) Abb. 4.7: Anschlussschema Dreiphasen-3-Leiternetz (U = 690 V)
Abb. 4.8: Anschlussschema 3-Leiternetz über Spannungswandler 4.8 Digitale Eingänge PEM735 bietet 8 digitale Eingänge. Die Eingänge werden durch eine galvanisch ge- trennte Spannung von DC 24 V gespeist. Durch äußere Beschaltung muss mindestens ein Strom von I > 2,4 mA fließen, um ein Ansprechen der Eingänge zu erreichen.
Montage und Anschluss 4.10 Relaisausgänge RO1…4 PEM735 verfügt über 4 Relaisausgänge. Bemessungs- AC 250 V bzw. DC 30 V RO13 RO14 betriebsspannung RO23 RO24 Bemessungs- RO33 RO34 betriebsstrom RO43 RO44 Tab. 4.2: Relaisausgänge 4.11 Modbus TCP (Steckerbelegung) RJ45 Belegung Transmit Data + Transmit Data –...
5. Inbetriebnahme und Bedienen 5.1 Bedienelemente kennenlernen PEM735 kvarh ENTER Abb. 5.1: Bedienelemente Legende der Bedienelemente Element Beschreibung LED kWh Pulsausgang, siehe „LED-Anzeige (Anzeige Energy pulsing)“ auf Seite 30 LED kvarh LC-Display Zurück; Untermenü: blättern; Auswahl Stelle links Hauptmenü: Menüpunkt hoch;...
Tab. 5.1: Legende Bedienelemente 5.2 LED-Anzeige (Anzeige Energy pulsing) PEM735 hat zur Anzeige der Wirk- und Blindenergiemessung zwei rote LEDs auf der Frontseite: kWh und kvarh. Die LEDs blinken jedes Mal auf, sobald eine bestimmte Ener- giemenge (1 kWh bzw. 1 kvarh) erreicht wurde.
Zum Einschalten führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: 1. Versorgungsspannung zuschalten. 2. Sprache einstellen In der folgenden Abbildung ist die Spracheinstellung schematisch dargestellt, so dass Sie sie bereits zu Beginn der Arbeit mit dem PEM735 einfach einstellen kön- nen. ENTER (Passwort)
9. Stern- oder Dreieck-Schaltung wählen (Einstellungen > Anschluss > Ankopp- lung). 5.6 System PEM735 kann über Modbus RTU/Modbus TCP sowohl parametriert als auch abgefragt werden. Näheres hierzu findet sich im Anhang „PEM735-Modbus“. Außerdem ist die Einbindung in das Bender-eigene Busprotokoll BMS-Bus (Bender Messgeräte Schnittstelle) über zusätzliche Kommunikationsmodule möglich.
Inbetriebnahme und Bedienen 5.7 Übersichtsdiagramm Das folgende Diagramm erleichtert Ihnen die Orientierung in den Menüs. Hauptmenü Power Quality > Zeigerdiagramm ENTER Flicker EN 50160 > > > Spannung ULN, ULL Strom > > I0, I1...3, I4, I mittel Kurvenform > >...
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Inbetriebnahme und Bedienen PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
6. Power Quality Das PEM735 bietet direkt am Gerät die Möglichkeit einer Auswertung verschiedener Power Quality-Messergebnisse. Hier werden sowohl die aktuellen Messwerte als auch grafische Darstellungen angeboten. Abb. 6.1: Display „Power Quality“ (Startseite) Unter dem Menüpunkt „Power Quality“ finden sich neben dem Zeigerdiagramm auch die Übersicht aufgetretener Flicker und der Startpunkt für den Report nach...
Power Quality 6.1 Zeigerdiagramm Im Zeigerdiagramm werden die Grundschwingungsanteile der Spannungen und Strö- me relativ zueinander dargestellt. Die zusammengehörenden Spannungen und Ströme sind farblich ähnlich (hell- und dunkelblau, hell- und dunkelgrün, rot und orange). So lassen sich die Phasenwinkel zwischen den Sinuskurven leicht zuordnen. Die Ströme sind bis zum inneren, die Spannungen bis zum äußeren Kreis aufgetragen.
Power Quality 6.2 Flicker Durch kurzzeitige Schwankungen der Betriebsspannung können Flicker hervorgerufen werden. Das Auftreten von Flickern wird für jede Phase dokumentiert und im Display in einer tabellarischen Übersicht dargestellt. Weiterführende Beschreibungen sind der Norm DIN EN 61000-4-15 zu entnehmen. Abb.
Power Quality 6.3 Report EN 50160 Die Auswertung nach der EN 50160 (Merkmale der Spannung in öffentlichen Elektrizi- tätsversorgungsnetzen) umfasst die folgenden Punkte: Netzfrequenz Spannungsschwankungen Schnelle Spannungsänderungen Flickerstärke Spannungsunsymmetrie Oberschwingungsspannungen ...
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Power Quality Abb. 6.4: Display „EN 50160“ (Startseite Report) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Bemerkung Zeitstempel Betrachtungszeitraum für Report Messwerte halten geforderte Grenzwerte ein Messwerte halten geforderte Grenzwerte nicht ein Ergebnisse werden detailliert auf mehreren Blättern mit Pfeiltasten; Rück- Detail Seiten dargestellt; kehr zur Startseite mit „ESC“...
Power Quality 6.3.1 Netzfrequenz Die Nennfrequenz f beträgt 50 Hz oder 60 Hz. Für Netze mit synchroner Verbindung zu einem Verbundnetz gibt die EN 50160 bezüg- lich der Netzfrequenz f ein Intervall ( für 99,5 % der Zeit vor (enge Grenzen, nar- ±1 %) row limits).
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Power Quality Abb. 6.6: „Netzfrequenz“ (Detailansicht) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Bemerkung linke Spalte: höchstens ±1 % Abwei- chung für 99,5 % der Messwerte (nar- Grenz- zulässige Abweichungen von Nenn- row limits) wert (%) frequenz (Toleranzband) rechte Spalte: höchstens -6 %/ +4 % für alle Messwerte (wide limits) Vorgaben eingehalten Teil-...
Power Quality 6.3.2 Spannungsschwankungen Die Spannung soll während 95 % des Betrachtungszeitraums (= eine Woche) um nicht mehr als ±10 % von der Nennspannung U abweichen (narrow limits). Alle Messwerte einer Woche müssen sich im Intervall -15 %/ +10 % befinden (wide li- mits).
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Power Quality Abb. 6.8: „Spannungsschwankungen“ (Detailansicht) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Bemerkung Linke Spalte: höchstens ±10 % Abweichung für 95 % der Mess- Zulässige Abweichungen der Nenn- Grenzwert (%) werte (narrow limits) spannung U (Toleranzband) Rechte Spalte: -15/+10 % für alle Messwerte (wide limits) Vorgaben eingehalten Teilergebnis Grenzwerte eingehalten?
Power Quality Angabe Bedeutung Bemerkung Bereich der Messergebnisse für U1…3 Gemesse- Absolutwerte in V ner Bereich L1…3 6.3.3 Schnelle Spannungsänderungen Unter schnellen Spannungsänderungen werden Effektivwert-Änderungen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spannungswerten verstanden. Diese zeichnen sich durch eine bestimmbare, nicht aber festgelegte Dauer aus. Ursachen für schnelle Spannungsänderungen können Laständerungen oder Schalt- handlungen im Netz des Nutzers oder Fehler im Versorgungsnetz sein.
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Power Quality Die Messung im Überblick Netznennspannung Schnelle Spannungsänderung 5…10 % Basisgröße Effektivwert Integrationsintervall 10 ms Beobachtungsperiode 1 Woche Abb. 6.9: „Schnelle Spannungsänderungen“ (Detailansicht) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Anzahl schneller Spannungsänderungen U Vorkommnisse U1…3 L1…3 Zu diesen Messwerten gibt es laut EN 50160 keine Grenzwerte. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
Power Quality 6.3.4 Flickerstärke Spannungsschwankungen verursachen Leuchtdichteänderungen von Lampen, die eine optisch wahrnehmbare Erscheinung hervorrufen können. Diese werden als Flicker bezeichnet. Flicker wirken oberhalb einer bestimmten Schwelle störend. Die subjektive Störwirkung wächst sehr schnell mit der Amplitude der Schwankung an. Bei bestimm- ten Wiederholraten können jedoch bereits sehr kleine Amplituden störend sein.
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Power Quality Abb. 6.10: „Flickerstärke“(Auswahl Parameter) Abb. 6.11: „Flickerstärke“ (Detailansicht Seite 1) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Power Quality Abb. 6.12: „Flickerstärke“ (Detailansicht Seite 2) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Vorgaben eingehalten Vorgaben eingehalten? Vorgaben nicht eingehalten Grenzwert Zulässiger Grenzwert Anzahl [%] der Messwerte, die innerhalb einer Messperi- Erforderlich (%) ode im Toleranzband liegen müssen (≤ 1) Flicker-Messwert des 95. Perzentils (P95) im Betrach- U1…3 P95 Messwert tungszeitraum Anzahl [%] der Messwerte, die innerhalb einer Mess-...
Power Quality 6.3.5 Spannungsunsymmetrie Unter normalen Betriebsbedingungen müssen innerhalb eines beliebigen Wochenin- tervalls 95 % der 10-Minuten-Mittelwerte des Effektivwerts der Gegensystemkompo- nente (Grundschwingung) der Versorgungsspannung innerhalb des Bereichs von 0…2 % der entsprechenden Mitsystemkomponente (Grundschwingung) liegen. In manchen Gegenden mit Anlagen von Netznutzern, die teilweise ein- oder zweipha- sig angeschlossen sind, treten Unsymmetrien bis zu etwa 3 % an den Drehstrom-Über- gabestellen auf.
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Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Vorgaben eingehalten Vorgaben eingehalten? Vorgaben nicht eingehalten Zulässige Abweichungen von der Nennversor- Grenzwert (%) gungsspannung (Toleranzband Unsymmetrie) Anzahl [%] der Messwerte, die innerhalb einer Erforderlich (%) Messperiode im Toleranzband liegen müssen. Messwert des 95. Perzentils (P95) im Betrachtungs- Rel.
Power Quality 6.3.6 Oberschwingungsspannungen Unter normalen Betriebsbedingungen müssen innerhalb eines beliebigen Wochenin- tervalls 95 % der 10-Minuten-Mittelwerte des Spannungseffektivwertes jeder einzelnen Oberschwingung kleiner oder gleich den in Tabelle 6.1 genannten Werten sein. Reso- nanzen können höhere Spannungen bei einer einzelnen Oberschwingung hervorrufen. Darüber hinaus muss die Gesamtoberschwingungsverzerrung THD der Versorgungs- spannung (gebildet aus allen Oberschwingungen bis zur Ordnungszahl 40) ≤...
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Power Quality Die Messung im Überblick Gesamtoberschwingungsverzerrung max. 8 % THD (bis zur 40. Oberschwingung) Prozentsatz 95 % der Messwerte müssen ≤ Grenzwert sein Basisgröße Effektivwert Integrationsintervall 10 Minuten Beobachtungsperiode 1 Woche Anzahl Messintervalle 1008 Abb. 6.14: „Oberschwingungsspannungen“ (Detailansicht Seite 1) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Power Quality Abb. 6.15: „Oberschwingungsspannungen“ (Detailansicht Seite 2) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Vorgaben eingehalten Teilergebnis Vorgaben nicht eingehalten Gesamtoberschwingungsverzerrung H2…25 Harmonische 2…25 Grenzwert (%) zulässiger Grenzwert U1…3 P95 Mess- Messwert des 95. Perzentils (P95) im Betrachtungszeitraum wert (%) 95 % der Messwerte H… müssen kleiner als der zulässige Grenzwert Erforderlich (%) sein U1…3 Anteil...
Power Quality Mit den - und -Tasten blättern Sie durch die einzelnen Seiten der Zwischenharmonischen. Bei gedrückt gehaltener Pfeiltaste erfolgt schnelles automatisches Blättern. Mit der „ENTER“- oder „ESC“-Taste kommen Sie zurück zur Report- Übersicht. 6.3.7 Zwischenharmonische Spannungen Eine zwischenharmonische Spannung ist eine sinusförmige Spannung, deren Frequenz kein ganzzahliges Vielfaches der Grundschwingungsfrequenz (z.
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Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Bemerkung U1…3 Ø-Messwert je Phase Prozentwert mittel Messwert des 95. Perzentils (P95) im U1…3 P95 Messwert (%) Prozentwert Betrachtungszeitraum U1…3 Max (%) Maximal gemessener Wert je Phase Prozentwert Gesamtoberschwingungsverzerrung (Zwi- Prozentwert schenharmonische) H1…H25 Zwischenharmonische H1…25 Prozentwert Mit den - und...
Power Quality 6.3.8 Signalübertragungsspannungen (Rundsteuersignale) Netz-Signalübertragungsspannungen auf der Versorgungsspannung Rundsteuersignale sind der Versorgungsspannung überlagerte Signale, die dazu die- nen, Informationen im öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetz und in die Räume des Netznutzers zu übertragen. Die Signalspannungen in den öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen können ein- geteilt werden: Tonfrequenz-Rundsteuersignale: der Versorgungsspannung überlagerte sinus- ...
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Power Quality PEM735 kann für drei verschiedene Frequenzen die Spannung der Signale ermitteln. Die Grenzen der Spannungen für diese Frequenzen sind nach Abb. 6.17 im Gerät hin- terlegt. Der Frequenzbereich ist nach oben auf 3 kHz begrenzt. Abb. 6.18: „Signalübertragungsspannungen“ (Detailansicht Seite 1) Erklärungen Displaydarstellung:...
Power Quality Angabe Bedeutung Bemerkung Messwert des 95. Perzentils U1…3 P95 (V) Prozentwert (P95) im Betrachtungszeitraum Aktueller Messwert U U1…3 Anteil (%) Prozentwert L1…3 6.3.9 Spannungsüberhöhungen Spannungsüberhöhungen entstehen typischerweise durch Schalthandlungen und Lastabtrennungen. Bezugsgröße ist die Nennversorgungsspannung U . Die Anfangsschwelle für Span- nungsüberhöhungen beträgt 110 % von U mit einer Hysterese von 2 %.
Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Dauer der Überhöhungen (ms) Höhe der Über- Pegel der Spannungsüberhöhung in % spannung (%) Bei der Klassifizierung der Spannungsüberhöhungen werden die Prozentwerte der Pe- gel u wie folgt zusammengefasst: u ≥ 200 200 > u ≥ 160 160 >...
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Power Quality Abb. 6.20: Spannungseinbrüche (Detailansicht Seite 1 von 3) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Power Quality Bei der Klassifizierung der Spannungseinbrüche werden die Prozentwerte der Pegel u wie folgt zusammengefasst: 90 ≥ u ≥ 80 80 > u ≥ 70 70 > u ≥ 40 40 > u ≥ 5 5 > u Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Pegel Restspannung U...
Power Quality 6.3.11 Spannungsunterbrechungen Unterbrechungen sind entsprechend ihrer Beschaffenheit weitgehend unvorhersehbar und schwanken in Abhängigkeit vom Ort und der Zeit. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, vollständig repräsentative statistische Ergebnisse von Messungen der Häufigkeit von Unterbrechungen, die die Gesamtheit der europäischen Netze ab- decken, anzugeben.
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Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Anzahl Anzahl im Betrachtungszeitraum Klassifizierung der Spannungsunterbrechung nach ihrer 1s ≤ t < 180s Dauer (hier liegt sie zwischen 1 s und 3 Minuten) Bewertung Spannungsunterbrechungen In Mehrphasensystemen beginnt eine Spannungsunterbrechung, wenn auf allen Kanä- len der Effektivwert U unter den Schwellenwert sinkt.
Power Quality 6.3.12 Transiente Überspannungen Transiente Überspannungen an den Übergabestellen werden im Allgemeinen durch Blitz (induzierte Überspannung) oder durch Schalthandlungen im Netz verursacht. Abb. 6.22: Transiente Überspannungen Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Anzahl Anzahl im Betrachtungszeitraum Diese Einstellungen können nur über die Kommunikationsschnittstelle vorgenommen werden (siehe Anhänge „Modbus“...
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Power Quality ist das zufällige Zusammentreffen von hohen Scheitelwerten und langen Anstiegszeiten sehr unwahrscheinlich. Anmerkung 2: Der Energieinhalt einer transienten Überspannung variiert in Abhängigkeit von der Ursache der Überspannung beachtlich. Eine induzierte Überspannung aufgrund von Blitzeinwirkung hat in der Regel einen höheren Scheitelwert, aber einen geringeren Energieinhalt als durch Schalthandlungen verursachte Überspannungen wegen der im Allgemeinen längeren Dauer von durch Schalthandlungen verursachten Überspannungen.
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Power Quality PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
7. Spannung Übersicht der gemessenen Spannungen U bzw. U sowie der Durchschnitts- Spannung (U ) aus U1…U3 als Säulendiagramm. mittel Abb. 7.1: Display „Spannung“ Mit den - und -Tasten wechseln Sie zwischen den einzelnen Anzeigen. Die angezeigten Minimal- und Maximalwerte beziehen sich auf den aktuellen Monat.
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Spannung PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
8. Strom Übersicht gemessener und berechneter Ströme I sowie Durchschnitts-Strom (I 0…4 mittel als Säulendiagramm. Abb. 8.1: Display „Strom“ Mit den - und -Tasten wechseln Sie zwischen den Anzeigen IL und I0/I4. Die angezeigten Minimal- und Maximalwerte beziehen sich auf den aktuellen Monat.
9. Kurvenform Der Kurvenformrekorder stellt die gemessenen Spannungen und Ströme neben den Zahlenwerten auch als Kurven auf dem Display dar. Hier ist sowohl eine Gesamtüber- sicht aller Spannungen U und Ströme I als auch die Betrachtung einzelner Kur- L1…3 1…3 ven möglich.
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Kurvenform Mit der „ENTER“-Taste können Sie die Darstellung auf das gesamte Display ausweiten: Abb. 9.2: Display „Kurvenform“ (Vollbilddarstellung) Abb. 9.3: Display „Kurvenform“ (Standbild) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Kurvenform In der Vollbilddarstellung lässt sich mit der „ENTER“-Taste ein Standbild der aktuellen Kurven erstellen (Stopp). So können Sie Einzelheiten der Grafik besser analysieren. Ein erneutes Betätigen der „ENTER“-Taste hebt das Standbild wieder auf und Sie kehren in die Vollbilddarstellung zurück. Mit der „ESC“-Taste kehren Sie auch vom Standbild aus direkt in die Standardanzeige zurück.
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Kurvenform PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
10. Harmonische Übersicht der gemessenen Oberschwingungen als Balkendiagramme. Zwischen den einzelnen Darstellungen wechseln Sie mit den - und -Tasten. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Berechnung der individuellen Oberschwingungsverzer- rung (RMS und Verzerrung). Diese Einstellung kann direkt am Gerät vorgenommen wer- den: Einstellungen >...
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Harmonische Abb. 10.1: Display „Harmonische“ (Spannungen einer Phase) Abb. 10.2: Display „Harmonische“ (Ströme einer Phase) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Harmonische Abb. 10.3: Display „Harmonische“ (Ströme I4) Bei „RMS“ werden die Harmonischen als Effektivwert dargestellt (in V oder A). Bei „Verzerrung“ werden die Harmonischen als Prozentwert angezeigt. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Harmonische PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
11. Messwerte Messwerte für Spannungen, Ströme, Effektivwerte und Grundschwingungen als tabel- larische Übersicht. Zwischen den einzelnen Darstellungen wechseln Sie mit den - und -Tasten. Display Parameter Messwerte Bemerkung Aktuell, Min, Max L1…3 Aktuell, Min, Max Zeigt nur Spannungen L1L2…L3L1 RMS an. Aktuell Aktuell Aktuell, Min, Max...
12. P, Q, S & Energie Darstellung der gemessenen Grundschwingungswerte der Wirk- und Blindleistungen als Zahlenwerte und als Vektoren in den Quadranten Q1…4. Die Leistungen werden so- wohl als Gesamtmessung (Summe) sowie für die einzelnen Leiter L1…3 ausgegeben. Abb. 12.1: Display „P, Q, S & Energie“ Bezug = Importieren von Energie Abgabe...
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P, Q, S & Energie Abb. 12.2: Display „P, Q, S & Energie“ (Zeigerdiagramm) Berechnung Leistungsfaktor λ-Regel am Gerät einstellen: Einstellungen > Berechnung > PF Regel Berechnung Scheinleistung am Gerät einstellen: Einstellungen > Berechnung >S-Berechnung Erläuterungen zur Berechnung des Leistungsfaktors und der Scheinleistung finden sich auf Seite 96.
13. Dig. E/A PEM735 bietet 8 digitale Eingänge, 2 digitale Ausgänge und 4 Relais-Ausgänge. Diese lassen sich direkt am Gerät anzeigen. Abb. 13.1: Display „Dig. E/A“ Eingänge (DI) Das Gerät bietet acht digitale Eingänge, die intern mit DC 24 V betrieben werden.
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Dig. E/A PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
14. Ereignisse Zugriff auf gespeicherte Ereignisse der Rekorder (SysLog und PQLog). Neben dem Zeitstempel werden die Ereignisbeschreibung im Klartext und die zugehö- rigen Werte dargestellt. Abb. 14.1: Display „Ereignisse“ (Startseite SysLog) Mit „ENTER“ gelangen Sie eine Menü-Ebene tiefer. Nun können Sie mit den - und -Tasten zwischen dem Ereignis- und dem PQ-Rekorder wechseln.
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Ereignisse Abb. 14.2: Display „Ereignisse“ (SysLog, Seite 1 von 205) Abb. 14.3: Display „Ereignisse“ (PQLog) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
15. Einstellungen Hier können Sie allgemeine Informationen zum Gerät ablesen. Zusätzlich können hier auch Parameter des Geräts gesetzt werden (passwortgeschützt). Mit „ENTER“ gelangen Sie in das Menü „Einstellungen“. - und -Tasten navigieren zwischen den einzelnen Punkten. Zum Ändern von Parametern kommen Sie mit der „ENTER“-Taste zur Passwortabfrage.
Einstellungen 15.2 Anschluss Abb. 15.2: Einstellungen (Menüpunkt „Anschluss“) Bevor Sie Veränderungen an den Einstellungen vornehmen können, müssen Sie zuerst das korrekte Passwort eingeben (Werkseinstellung: 000000). Abb. 15.3: Display „Einstellungen“ (Passworteingabe) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Einstellungen Den Wert einer Ziffer ändern Sie mit den - und -Tasten. Zwischen den einzelnen Stellen des Passworts wechseln Sie mit den -Tasten. Bestätigen Sie das eingegebene Passwort mit der „ENTER“-Taste. Das Passwort können Sie selbst festlegen (Einstellungen > Weiteres > Passwort). Nach erfolgreicher Passwort-Eingabe können Sie Einstellungen verändern.
Einstellungen 15.2.1 Ethernet In diesem Menüpunkt legen Sie die Einstellungen für die Ethernetschnittstelle fest. Sie müssen Parameter angeben für: IP-Adresse Subnetz Maske Gateway Abb. 15.5: Display „Einstellungen“ (Ethernet) Mit „ENTER“ betreten Sie (nach erfolgreicher Passworteingabe) den Einstellmodus. Mit den Pfeiltasten wählen Sie das zu editierende Feld aus, das nun mit einem schwar- zen Hintergrund dargestellt wird.
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Einstellungen Abb. 15.6: Display „Einstellungen“(Ethernet, Einstellungen ändern) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
Einstellungen 15.2.2 COM (Kommunikationsschnittstelle) PEM735 verfügt über zwei Kommunikationsschnittstellen, deren Einstellungen Sie di- rekt am Gerät vornehmen können. Abb. 15.7: Display „Einstellungen“ (COM) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung COM1: Zeitquelle oder Modbus Protokoll COM2: Gateway oder Modbus Geräteadresse Baudrate 38400, 19200, 9600, 4800, 2400, 1200 Parität...
Einstellungen 15.2.3 Berechnung In diesem Teil der Einstellungen legen Sie die Berechnungsmethoden für den Leis- tungsfaktor λ und die Scheinleistung S fest. Außerdem werden an dieser Stelle die Ein- stellungen für die Berechnung der Harmonischen getroffen. Abb. 15.8: Display „Einstellungen“ (Berechnung) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung...
Einstellungen 15.2.4 Zeit (Uhrzeit und Datum einstellen) Abb. 15.10: Display „Einstellungen “ (Zeit) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Bemerkung Zeit aktuelle Ortszeit Angabe in hh:mm:ss Zeitzone weltweite Zeitzone Relativ zu GMT Datum aktuelles Datum Datumsformat Datumsformat TT-MM-JJJJ, MM-TT-JJJJ, JJJJ-MM-TT Die Uhr wird durch ein angeschlossenes CP700 automatisch eingestellt. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
Einstellungen 15.2.5 Weiteres In diesem Menüpunkt können Sie die Display-Eigenschaften und die Gerätesprache einstellen sowie ein neues Passwort festlegen. Passwort festlegen: Den Wert einer Ziffer ändern Sie mit den - und -Tasten. Zwischen den einzelnen Stellen des Passworts wechseln Sie mit den -Tasten.
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Einstellungen Angabe Bedeutung Bemerkung neues Passwort festlegen und sechsstellig, Passwort bestätigen je Stelle eine Ziffer 0…9 Bei Bildschirmschoner = 0 min bleibt die Hintergrundbeleuchtung dauerhaft an (max. 24 h). PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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Einstellungen PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
16. Sonstiges 16.1 Auf Werkseinstellungen zurücksetzen Sollte es nötig sein, können Sie das Gerät in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Werkseinstellung: Die Tasten „<“ und „ESC“ gleichzeitig für 3 s gedrückt halten und anschließend den Dialog (englisch) bestätigen. Zuvor erfolgreich durchgeführte Software-Updates bleiben erhalten. 16.2 Screenshot vom Display erstellen Um beispielsweise vorgenommene Einstellungen des Geräts zu dokumentieren, kön- nen vom jeweils aktuellen Display Screenshots erstellt werden.
können per FTP vom Gerät heruntergeladen werden. Bei dem FTP-Zugriff bestehen nur Leserechte, Änderungen oder Speicherlöschungen sind nicht möglich. FTP-Zugang Server: IP-Adresse des PEM735 Benutzername: anonymous (kann nicht geändert werden) Passwort: beliebig, aber nicht leer (kann nicht geändert werden) ...
17. Technische Daten Isolationskoordination Messkreis Bemessungsspannung.............................. 600 V Überspannungskategorie ..............................III Verschmutzungsgrad ................................2 Versorgungskreis Bemessungsspannung.............................. 300 V Überspannungskategorie ..............................II Verschmutzungsgrad ................................2 Versorgungsspannung Bemessungsversorgungsspannung ....................AC/DC 95…250 V Frequenzbereich von ......................... DC, 47…440 Hz Eigenverbrauch ..............................≤ 14 VA Messkreis Messspannungseingänge ................................
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Technische Daten Messstromwandler-Übersetzungsverhältnis, sekundär ..................1…5 A Messstromwandler-Übersetzungsverhältnis, primär ................1…30.000 A Genauigkeiten Strangspannung ........................± 0,1 % L1-N L2-N L3-N Strom ..................................±0,1 % Neutralleiterstrom ..............................±0,1 % Frequenz ................................±0,005 Hz Phasenlage ..................................±1 ° Blindleistung................................±0,2 % Leistungsfaktor λ ..............................±0,5 % cos φ..................................±0,2 % Spannungsunter- und Überabweichung.......................
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Technische Daten Schaltglieder 2 elektronische Ausgänge (DO) ......................... max. 30 V ..............................50 mA 4 Relaisausgänge (RO)............................4 x Schließer Arbeitsweise ...........................Arbeitsstrom Bemessungsbetriebsspannung ..................AC 250 V, DC 30 V Bemessungsbetriebsstrom ........................3 A Minimale Kontaktbelastbarkeit................1 mA bei AC/DC ≥ 10 V Eingänge ........................8 galv.
Technische Daten 17.1 Normen und Zulassungen PEM735 wurde unter Beachtung folgender Normen entwickelt: EN 50160 Merkmale der Spannung in öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen DIN EN 61000-4-30:2008 (VDE 0847-4-30) Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 4-30: Prüf- und Messverfahren – Verfahren zur Messung der Spannungsqualität DIN EN 61557-12 (VDE 0413-12) Elektrische Sicherheit in Niederspannungsnetzen bis AC 1000 V und DC 1500 V –...
Technische Daten 17.2.2 Messstromwandler Alle Messgeräte der Serie PEM können mit Standard-Messstromwandlern (1 A oder 5 A) betrieben werden. Es ist darauf zu achten, dass zum Einhalten einer Genauigkeitsklasse (z. B. 0,5 S) sowohl das Messgerät als auch die eingesetzten Messstromwandler der Klas- se 0,5 S oder besser entsprechen.
18. Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung Kommunikationsschnittstelle 1 (Modbus oder Zeitquelle) COM1, COM2 Communication Kommunikationsschnittstelle 2 (Modbus oder Gateway) Digital Input Digitaleingang (2,4 mA, DC 24 V) Digital Output Digitaler Ausgang (max. 50 mA, max. 80 V) positive Quadratwurzel aus dem arithmetischen Effektivwert Mittelwert des Quadrats der Größe innerhalb Zeitintervalls/Bandbreite...
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Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung Power Quality perceptibility unit Kurzzeit-Flicker; 10-Minuten-Wert short term Blindleistung root mean square Effektivwert Relaisausgang (Strombelastbarkeit 3 A, AC 250 V Relay Output bzw. 3 A, DC 30 V) Spannungen aus der Signalübertragung auf elektrischen Niederspannungsnetzen; stellen ein Signalpaket dar.
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Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung Beginnt, wenn U in mindestens einem Kanal oberhalb des Schwellenwertes der Spannungs- überhöhung ansteigt; endet, wenn U in allen Spannungs- gemessenen Kanälen gleich oder unterhalb des überhöhung Schwellenwertes der Spannungsüberhöhung (Mehrphasen- minus Hysteresespannung ist; Schwellenwerte system) für Spannungsüberhöhungen üblicherweise >...
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Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung geradzahlige Gesamtoberschwingungs- Total Even Harmonic TEHD Distortion verzerrung Total Harmonic Dis- Gesamtoberschwingungsverzerrung tortion Total Odd Harmonic ungeradzahlige Gesamtoberschwingungs- TOHD Distortion verzerrung der Versorgungsspannung überlagerte kurz- Transiente zeitige Spannungsänderungen, können bis ±750 V erfasst werden Nullsystemkomponente Nullsystemkomponente (Verhältnis als Prozent- wert);...
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Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung kleinster Wert von U {Klasse A}, der wäh- rms(1/2) rend eines Spannungseinbruchs oder einer Unterbrechung ermittelt wird; die Restspannung Restspannung wird (bezogen auf die vereinbarte Spannung) als ein Wert in V oder % oder als per-Unit-Wert aus- gedrückt Effektivwert einer Periode, der jede Periode rms(1)
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Glossar und Begriffe PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
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