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Bender PEM735 Handbuch
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Bender PEM735 Handbuch

Spannungsqualitätsanalysator
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Inhaltsverzeichnis
PEM735
Spannungsqualitätsanalysator
Softwareversion 2.00.xx
DE
Handbuch
PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Bender PEM735

  • Seite 1 PEM735 Spannungsqualitätsanalysator Softwareversion 2.00.xx Handbuch PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 2 Bender GmbH & Co. KG Postfach 1161 • 35301 Grünberg • Germany Londorfer Str. 65 • 35305 Grünberg • Germany Tel.: +49 6401 807-0 © Fax: +49 6401 807-259 Bender GmbH & Co. KG E-Mail: info@bender.de Alle Rechte vorbehalten. www.bender.de Nachdruck nur mit Genehmigung des Herausgebers.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Wichtig zu wissen ..................7 Hinweise zur Benutzung des Handbuchs ..........7 Technische Unterstützung: Service und Support ........8 1.2.1 First-Level-Support ................... 8 1.2.2 Repair-Service ..................... 8 1.2.3 Field-Service ......................9 Schulungen ......................9 Lieferbedingungen ................... 9 Kontrolle, Transport und Lagerung ............9 Gewährleistung und Haftung ..............
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 4.3.2 Fronttafeleinbau ....................21 Das Gerät anschließen ................... 22 4.4.1 Sicherheitshinweise..................22 4.4.2 Vorsicherungen ....................22 4.4.3 Anschluss Messstromwandler ..............22 Hinweise zum Anschluss ................22 Anschlussbild ....................23 Anschlussschemata Spannungseingänge ..........24 4.7.1 Dreiphasen-4-Leiternetz (TN-, TT-, IT-System) ........24 4.7.2 Dreiphasen-3-Leiternetz ................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 6.3.6 Oberschwingungsspannungen ..............51 6.3.7 Zwischenharmonische Spannungen ............54 6.3.8 Signalübertragungsspannungen (Rundsteuersignale) ..... 56 6.3.9 Spannungsüberhöhungen ................58 6.3.10 Spannungseinbrüche ..................59 6.3.11 Spannungsunterbrechungen ..............62 6.3.12 Transiente Überspannungen ..............64 7. Spannung ....................67 8. Strom ...................... 69 9.
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 17. Technische Daten ................103 17.1 Normen und Zulassungen ................ 106 17.2 Bestellinformationen ................... 106 17.2.1 ....................... 106 17.2.2 Messstromwandler ..................107 18. Glossar und Begriffe ................ 109 INDEX ......................115 PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 7: Wichtig Zu Wissen

    Nutzung des Produktes behilflich sein sollen. Dieses Handbuch wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Dennoch sind Fehler und Irrtümer nicht vollständig auszuschließen. Bender übernimmt keinerlei Haftung für Per- sonen- oder Sachschäden, die sich aus Fehlern oder Irrtümern in diesem Handbuch her- leiten.
  • Seite 8: Technische Unterstützung: Service Und Support

    Wichtig zu wissen 1.2 Technische Unterstützung: Service und Support Für die Inbetriebnahme und Störungsbehebung bietet Bender an: 1.2.1 First-Level-Support Technische Unterstützung telefonisch oder per E-Mail für alle Bender-Produkte Fragen zu speziellen Kundenapplikationen   Inbetriebnahme   Störungsbeseitigung  ...
  • Seite 9: Field-Service

    **Mo-Do 07:00 - 16:00 Uhr, Fr 07:00 - 13:00 Uhr 1.3 Schulungen Bender bietet Ihnen gerne eine Einweisung in die Bedienung des Geräts an. Aktuelle Termine für Schulungen und Praxisseminare finden Sie im Internet unter www.bender.de -> Fachwissen -> Seminare.
  • Seite 10: Gewährleistung Und Haftung

    Altgeräte anderer Nutzer als privater Haushalte, die als Neugeräte nach dem 13.   August 2005 in Verkehr gebracht wurden, werden vom Hersteller zurückgenom- men und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Weitere Hinweise zur Entsorgung von Bender-Geräten finden Sie auf unserer Home- page unter www.bender.de -> Service & Support. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 11: Sicherheitshinweise

    2. Sicherheitshinweise 2.1 Sicherheitshinweise allgemein Bestandteil der Gerätedokumentation sind neben diesem Handbuch die „Sicherheitshinweise für Bender-Produkte“. 2.2 Arbeiten an elektrischen Anlagen Alle zum Einbau, zur Inbetriebnahme und zum laufenden Betrieb eines Gerätes oder Systems erforderlichen Arbeiten sind durch geeignetes Fachpersonal auszuführen.
  • Seite 12: Bestimmungsgemäße Verwendung

      Als Fronttafeleinbaugerät ist es geeignet, analoge Anzeigeinstrumente zu ersetzen. Das PEM735 ist in Dreiphasen-4-Leitersystemen, Dreiphasen-3-Leitersystemen und in TN-, TT- und IT-Netzen einsetzbar (siehe „Anschlussschemata Spannungseingänge“ auf Seite 24 ff). Die Strommesseingänge des PEM werden über externe …/1 A- oder …/5 A- Messstromwandler angeschlossen.
  • Seite 13: Gerätebeschreibung

      empfindlicher Betriebsmittel   3.2 Gerätemerkmale Der Spannungsqualitätsanalysator PEM735 für Power Quality und Energie- management zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Netzanalysator der Klasse A, zertifiziert nach DIN EN 61000-4-30:2008   Überwachen der Spannungsqualität nach EN 50160 ...
  • Seite 14 Gerätebeschreibung Leistung usw. Ein- und Ausgänge:   – 2 digitale Ausgänge, – 4 Relaisausgänge, – 8 digitale Eingänge (Abtastung 1 kHz) – 2 LED-Pulsausgänge für Wirk- und Blindarbeit Setpoints: 32 parametrierbare Setpoints (24 Standard, 8 Highspeed)   Systemprotokoll: ...
  • Seite 15: Versionen

    – Zwischenharmonische Spannung bis zur 25. Ordnung in % oder Effektivwert – THDU bis zur 40. Ordnung – Signalübertragungsspannungen – Spannungsüberhöhungen – Spannungseinbrüche – Spannungsunterbrechungen – Transiente Überspannungen 3.3 Versionen PEM735 100/690 V, 50 Hz; Stromeingang 5 A PEM735 100/690 V, 60 Hz; Stromeingang 5 A PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 16: Anwendungsbeispiel

    Gerätebeschreibung 3.4 Anwendungsbeispiel PEM7xx PEM7xx Ethernet Datenbank Modbus TCP Modbus TCP NSHV CP700 1…12 PEM5xx PEM5xx Modbus RCMS 1…12 Modbus TCP Modbus TCP Modbus RTU Modbus RTU RCMS PEM3xx PEM3xx Modbus RTU Modbus RTU Abb. 3.1: Anwendungsbeispiel PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 17: Funktionsbeschreibung

    Gerätebeschreibung 3.5 Funktionsbeschreibung Mit dem digitalen Spannungsqualitätsanalysator PEM735 werden elektrische Größen eines Elektrizitätsversorgungsnetzes erfasst und angezeigt. Der Umfang der Messun- gen reicht von Strömen und Spannungen über Energieverbräuche und Leistungen bis hin zur Darstellung individueller harmonischer Anteile in Strom und Spannung zur Be- urteilung der Spannungs- und Stromqualität nach EN 50160.
  • Seite 18 Gerätebeschreibung PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 19: Montage Und Anschluss

    4. Montage und Anschluss 4.1 Projektierung Bei Fragen zur Projektierung wenden Sie sich an Fa. Bender: Internet: www.bender.de Telefon: +49-6401-807-0 4.2 Sicherheitshinweise Alle zum Einbau, zur Inbetriebnahme und zum laufenden Betrieb eines Ge- rätes oder Systems erforderlichen Arbeiten sind durch geeignetes Fachper- sonal auszuführen.
  • Seite 20: Das Gerät Montieren

    Montage und Anschluss 4.3 Das Gerät montieren 4.3.1 Maßbilder Abb. 4.1: Maßbild PEM735 (Frontansicht) Abb. 4.2: Maßbild PEM735 (Seitenansicht) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 21: Fronttafeleinbau

    Montage und Anschluss Abb. 4.3: Maßbild PEM735 (Montageausschnitt) 4.3.2 Fronttafeleinbau Für die Montage ist ein Ausschnitt von 138 mm x 138 mm vorzusehen. 1. Lösen Sie die Schrauben der Haltewinkel. 2. Verschieben Sie die Haltewinkel in die Aussparungen des Gehäuses und ent- nehmen Sie die Haltewinkel.
  • Seite 22: Das Gerät Anschließen

    VDE 0100-557 (VDE 0100-557) – Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 5: Aus- wahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel - Kapitel 557: Hilfsstromkreise. 4.5 Hinweise zum Anschluss Schließen Sie PEM735 an die Versorgungsspannung an (Klemmen A1 und A2   bzw. +/-). Verbinden Sie die Klemme „...
  • Seite 23: Anschlussbild

    Montage und Anschluss Der Anschluss an den RS-485-Bus erfolgt über die Klemmen D+, D- und SH. An   den Bus können bis zu 32 Geräte angeschlossen werden. Die maximale Leitungs- länge für den Bus-Anschluss aller Geräte beträgt 1200 m. 4.6 Anschlussbild Verdrahten Sie das Gerät gemäß...
  • Seite 24: Anschlussschemata Spannungseingänge

    IT-System müssen beide Leitungen abgesichert werden. Digitalausgänge (Schließerkontakte „Solid state“) Anschluss Modbus TCP 4.7 Anschlussschemata Spannungseingänge 4.7.1 Dreiphasen-4-Leiternetz (TN-, TT-, IT-System) PEM735 kann in Dreiphasen-4-Leiternetzen unabhängig von der Netzform (TN-, TT-, IT- System) eingesetzt werden. Abb. 4.5: Anschlussschema Dreiphasen-4-Leiternetz (Beispiel TN-S-System) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 25: Dreiphasen-3-Leiternetz

    Montage und Anschluss 4.7.2 Dreiphasen-3-Leiternetz PEM735 kann in Dreiphasen-3-Leiternetzen eingesetzt werden. Beim Einsatz im 3-Leiternetz muss die Anschlussart (Wiring Mode) auf Dreieck (DELTA) gestellt werden. Abb. 4.6: Anschlussschema Dreiphasen-3-Leiternetz (U = 400 V) Abb. 4.7: Anschlussschema Dreiphasen-3-Leiternetz (U = 690 V)
  • Seite 26: Anschluss Über Spannungswandler

    Abb. 4.8: Anschlussschema 3-Leiternetz über Spannungswandler 4.8 Digitale Eingänge PEM735 bietet 8 digitale Eingänge. Die Eingänge werden durch eine galvanisch ge- trennte Spannung von DC 24 V gespeist. Durch äußere Beschaltung muss mindestens ein Strom von I > 2,4 mA fließen, um ein Ansprechen der Eingänge zu erreichen.
  • Seite 27: Digitale Ausgänge Do1

    PEM735 24 V 1PPS Abb. 4.10: Digitale Eingänge (Schema interner Aufbau) Anmerkung: PPS = pulse per second, Puls/s 4.9 Digitale Ausgänge DO1…2 PEM735 verfügt über 2 konfigurierbare Ausgänge (Schließer „Solid State Relay“). Bemessungs- max. 30 V DO1+ DO1- betriebsspannung Bemessungs-...
  • Seite 28: Relaisausgänge Ro1

    Montage und Anschluss 4.10 Relaisausgänge RO1…4 PEM735 verfügt über 4 Relaisausgänge. Bemessungs- AC 250 V bzw. DC 30 V RO13 RO14 betriebsspannung RO23 RO24 Bemessungs- RO33 RO34 betriebsstrom RO43 RO44 Tab. 4.2: Relaisausgänge 4.11 Modbus TCP (Steckerbelegung) RJ45 Belegung Transmit Data + Transmit Data –...
  • Seite 29: Inbetriebnahme Und Bedienen

    5. Inbetriebnahme und Bedienen 5.1 Bedienelemente kennenlernen PEM735 kvarh ENTER Abb. 5.1: Bedienelemente Legende der Bedienelemente Element Beschreibung LED kWh Pulsausgang, siehe „LED-Anzeige (Anzeige Energy pulsing)“ auf Seite 30 LED kvarh LC-Display Zurück; Untermenü: blättern; Auswahl Stelle links Hauptmenü: Menüpunkt hoch;...
  • Seite 30: Led-Anzeige (Anzeige Energy Pulsing)

    Tab. 5.1: Legende Bedienelemente 5.2 LED-Anzeige (Anzeige Energy pulsing) PEM735 hat zur Anzeige der Wirk- und Blindenergiemessung zwei rote LEDs auf der Frontseite: kWh und kvarh. Die LEDs blinken jedes Mal auf, sobald eine bestimmte Ener- giemenge (1 kWh bzw. 1 kvarh) erreicht wurde.
  • Seite 31: Einschalten

    Zum Einschalten führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: 1. Versorgungsspannung zuschalten. 2. Sprache einstellen In der folgenden Abbildung ist die Spracheinstellung schematisch dargestellt, so dass Sie sie bereits zu Beginn der Arbeit mit dem PEM735 einfach einstellen kön- nen. ENTER (Passwort)
  • Seite 32: System

    9. Stern- oder Dreieck-Schaltung wählen (Einstellungen > Anschluss > Ankopp- lung). 5.6 System PEM735 kann über Modbus RTU/Modbus TCP sowohl parametriert als auch abgefragt werden. Näheres hierzu findet sich im Anhang „PEM735-Modbus“. Außerdem ist die Einbindung in das Bender-eigene Busprotokoll BMS-Bus (Bender Messgeräte Schnittstelle) über zusätzliche Kommunikationsmodule möglich.
  • Seite 33: Übersichtsdiagramm

    Inbetriebnahme und Bedienen 5.7 Übersichtsdiagramm Das folgende Diagramm erleichtert Ihnen die Orientierung in den Menüs. Hauptmenü Power Quality > Zeigerdiagramm ENTER Flicker EN 50160 > > > Spannung ULN, ULL Strom > > I0, I1...3, I4, I mittel Kurvenform > >...
  • Seite 34 Inbetriebnahme und Bedienen PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 35: Power Quality

    6. Power Quality Das PEM735 bietet direkt am Gerät die Möglichkeit einer Auswertung verschiedener Power Quality-Messergebnisse. Hier werden sowohl die aktuellen Messwerte als auch grafische Darstellungen angeboten. Abb. 6.1: Display „Power Quality“ (Startseite) Unter dem Menüpunkt „Power Quality“ finden sich neben dem Zeigerdiagramm auch die Übersicht aufgetretener Flicker und der Startpunkt für den Report nach...
  • Seite 36: Zeigerdiagramm

    Power Quality 6.1 Zeigerdiagramm Im Zeigerdiagramm werden die Grundschwingungsanteile der Spannungen und Strö- me relativ zueinander dargestellt. Die zusammengehörenden Spannungen und Ströme sind farblich ähnlich (hell- und dunkelblau, hell- und dunkelgrün, rot und orange). So lassen sich die Phasenwinkel zwischen den Sinuskurven leicht zuordnen. Die Ströme sind bis zum inneren, die Spannungen bis zum äußeren Kreis aufgetragen.
  • Seite 37: Flicker

    Power Quality 6.2 Flicker Durch kurzzeitige Schwankungen der Betriebsspannung können Flicker hervorgerufen werden. Das Auftreten von Flickern wird für jede Phase dokumentiert und im Display in einer tabellarischen Übersicht dargestellt. Weiterführende Beschreibungen sind der Norm DIN EN 61000-4-15 zu entnehmen. Abb.
  • Seite 38: Report En 50160

    Power Quality 6.3 Report EN 50160 Die Auswertung nach der EN 50160 (Merkmale der Spannung in öffentlichen Elektrizi- tätsversorgungsnetzen) umfasst die folgenden Punkte: Netzfrequenz   Spannungsschwankungen   Schnelle Spannungsänderungen   Flickerstärke   Spannungsunsymmetrie   Oberschwingungsspannungen ...
  • Seite 39 Power Quality Abb. 6.4: Display „EN 50160“ (Startseite Report) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Bemerkung Zeitstempel Betrachtungszeitraum für Report Messwerte halten geforderte Grenzwerte ein Messwerte halten geforderte Grenzwerte nicht ein Ergebnisse werden detailliert auf mehreren Blättern mit Pfeiltasten; Rück- Detail Seiten dargestellt; kehr zur Startseite mit „ESC“...
  • Seite 40: Netzfrequenz

    Power Quality 6.3.1 Netzfrequenz Die Nennfrequenz f beträgt 50 Hz oder 60 Hz. Für Netze mit synchroner Verbindung zu einem Verbundnetz gibt die EN 50160 bezüg- lich der Netzfrequenz f ein Intervall ( für 99,5 % der Zeit vor (enge Grenzen, nar- ±1 %) row limits).
  • Seite 41 Power Quality Abb. 6.6: „Netzfrequenz“ (Detailansicht) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Bemerkung linke Spalte: höchstens ±1 % Abwei- chung für 99,5 % der Messwerte (nar- Grenz- zulässige Abweichungen von Nenn- row limits) wert (%) frequenz (Toleranzband) rechte Spalte: höchstens -6 %/ +4 % für alle Messwerte (wide limits) Vorgaben eingehalten Teil-...
  • Seite 42: Spannungsschwankungen

    Power Quality 6.3.2 Spannungsschwankungen Die Spannung soll während 95 % des Betrachtungszeitraums (= eine Woche) um nicht mehr als ±10 % von der Nennspannung U abweichen (narrow limits). Alle Messwerte einer Woche müssen sich im Intervall -15 %/ +10 % befinden (wide li- mits).
  • Seite 43 Power Quality Abb. 6.8: „Spannungsschwankungen“ (Detailansicht) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Bemerkung Linke Spalte: höchstens ±10 % Abweichung für 95 % der Mess- Zulässige Abweichungen der Nenn- Grenzwert (%) werte (narrow limits) spannung U (Toleranzband) Rechte Spalte: -15/+10 % für alle Messwerte (wide limits) Vorgaben eingehalten Teilergebnis Grenzwerte eingehalten?
  • Seite 44: Schnelle Spannungsänderungen

    Power Quality Angabe Bedeutung Bemerkung Bereich der Messergebnisse für U1…3 Gemesse- Absolutwerte in V ner Bereich L1…3 6.3.3 Schnelle Spannungsänderungen Unter schnellen Spannungsänderungen werden Effektivwert-Änderungen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spannungswerten verstanden. Diese zeichnen sich durch eine bestimmbare, nicht aber festgelegte Dauer aus. Ursachen für schnelle Spannungsänderungen können Laständerungen oder Schalt- handlungen im Netz des Nutzers oder Fehler im Versorgungsnetz sein.
  • Seite 45 Power Quality Die Messung im Überblick Netznennspannung Schnelle Spannungsänderung 5…10 % Basisgröße Effektivwert Integrationsintervall 10 ms Beobachtungsperiode 1 Woche Abb. 6.9: „Schnelle Spannungsänderungen“ (Detailansicht) Erklärungen Displaydarstellung Angabe Bedeutung Anzahl schneller Spannungsänderungen U Vorkommnisse U1…3 L1…3 Zu diesen Messwerten gibt es laut EN 50160 keine Grenzwerte. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 46: Flickerstärke

    Power Quality 6.3.4 Flickerstärke Spannungsschwankungen verursachen Leuchtdichteänderungen von Lampen, die eine optisch wahrnehmbare Erscheinung hervorrufen können. Diese werden als Flicker bezeichnet. Flicker wirken oberhalb einer bestimmten Schwelle störend. Die subjektive Störwirkung wächst sehr schnell mit der Amplitude der Schwankung an. Bei bestimm- ten Wiederholraten können jedoch bereits sehr kleine Amplituden störend sein.
  • Seite 47 Power Quality Abb. 6.10: „Flickerstärke“(Auswahl Parameter) Abb. 6.11: „Flickerstärke“ (Detailansicht Seite 1) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 48 Power Quality Abb. 6.12: „Flickerstärke“ (Detailansicht Seite 2) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Vorgaben eingehalten Vorgaben eingehalten? Vorgaben nicht eingehalten Grenzwert Zulässiger Grenzwert Anzahl [%] der Messwerte, die innerhalb einer Messperi- Erforderlich (%) ode im Toleranzband liegen müssen (≤ 1) Flicker-Messwert des 95. Perzentils (P95) im Betrach- U1…3 P95 Messwert tungszeitraum Anzahl [%] der Messwerte, die innerhalb einer Mess-...
  • Seite 49: Spannungsunsymmetrie

    Power Quality 6.3.5 Spannungsunsymmetrie Unter normalen Betriebsbedingungen müssen innerhalb eines beliebigen Wochenin- tervalls 95 % der 10-Minuten-Mittelwerte des Effektivwerts der Gegensystemkompo- nente (Grundschwingung) der Versorgungsspannung innerhalb des Bereichs von 0…2 % der entsprechenden Mitsystemkomponente (Grundschwingung) liegen. In manchen Gegenden mit Anlagen von Netznutzern, die teilweise ein- oder zweipha- sig angeschlossen sind, treten Unsymmetrien bis zu etwa 3 % an den Drehstrom-Über- gabestellen auf.
  • Seite 50 Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Vorgaben eingehalten Vorgaben eingehalten? Vorgaben nicht eingehalten Zulässige Abweichungen von der Nennversor- Grenzwert (%) gungsspannung (Toleranzband Unsymmetrie) Anzahl [%] der Messwerte, die innerhalb einer Erforderlich (%) Messperiode im Toleranzband liegen müssen. Messwert des 95. Perzentils (P95) im Betrachtungs- Rel.
  • Seite 51: Oberschwingungsspannungen

    Power Quality 6.3.6 Oberschwingungsspannungen Unter normalen Betriebsbedingungen müssen innerhalb eines beliebigen Wochenin- tervalls 95 % der 10-Minuten-Mittelwerte des Spannungseffektivwertes jeder einzelnen Oberschwingung kleiner oder gleich den in Tabelle 6.1 genannten Werten sein. Reso- nanzen können höhere Spannungen bei einer einzelnen Oberschwingung hervorrufen. Darüber hinaus muss die Gesamtoberschwingungsverzerrung THD der Versorgungs- spannung (gebildet aus allen Oberschwingungen bis zur Ordnungszahl 40) ≤...
  • Seite 52 Power Quality Die Messung im Überblick Gesamtoberschwingungsverzerrung max. 8 % THD (bis zur 40. Oberschwingung) Prozentsatz 95 % der Messwerte müssen ≤ Grenzwert sein Basisgröße Effektivwert Integrationsintervall 10 Minuten Beobachtungsperiode 1 Woche Anzahl Messintervalle 1008 Abb. 6.14: „Oberschwingungsspannungen“ (Detailansicht Seite 1) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 53 Power Quality Abb. 6.15: „Oberschwingungsspannungen“ (Detailansicht Seite 2) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Vorgaben eingehalten Teilergebnis Vorgaben nicht eingehalten Gesamtoberschwingungsverzerrung H2…25 Harmonische 2…25 Grenzwert (%) zulässiger Grenzwert U1…3 P95 Mess- Messwert des 95. Perzentils (P95) im Betrachtungszeitraum wert (%) 95 % der Messwerte H… müssen kleiner als der zulässige Grenzwert Erforderlich (%) sein U1…3 Anteil...
  • Seite 54: Zwischenharmonische Spannungen

    Power Quality Mit den - und -Tasten blättern Sie durch die einzelnen Seiten der Zwischenharmonischen. Bei gedrückt gehaltener Pfeiltaste erfolgt schnelles automatisches Blättern. Mit der „ENTER“- oder „ESC“-Taste kommen Sie zurück zur Report- Übersicht. 6.3.7 Zwischenharmonische Spannungen Eine zwischenharmonische Spannung ist eine sinusförmige Spannung, deren Frequenz kein ganzzahliges Vielfaches der Grundschwingungsfrequenz (z.
  • Seite 55 Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Bemerkung U1…3 Ø-Messwert je Phase Prozentwert mittel Messwert des 95. Perzentils (P95) im U1…3 P95 Messwert (%) Prozentwert Betrachtungszeitraum U1…3 Max (%) Maximal gemessener Wert je Phase Prozentwert Gesamtoberschwingungsverzerrung (Zwi- Prozentwert schenharmonische) H1…H25 Zwischenharmonische H1…25 Prozentwert Mit den - und...
  • Seite 56: Signalübertragungsspannungen (Rundsteuersignale)

    Power Quality 6.3.8 Signalübertragungsspannungen (Rundsteuersignale) Netz-Signalübertragungsspannungen auf der Versorgungsspannung Rundsteuersignale sind der Versorgungsspannung überlagerte Signale, die dazu die- nen, Informationen im öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetz und in die Räume des Netznutzers zu übertragen. Die Signalspannungen in den öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen können ein- geteilt werden: Tonfrequenz-Rundsteuersignale: der Versorgungsspannung überlagerte sinus- ...
  • Seite 57 Power Quality PEM735 kann für drei verschiedene Frequenzen die Spannung der Signale ermitteln. Die Grenzen der Spannungen für diese Frequenzen sind nach Abb. 6.17 im Gerät hin- terlegt. Der Frequenzbereich ist nach oben auf 3 kHz begrenzt. Abb. 6.18: „Signalübertragungsspannungen“ (Detailansicht Seite 1) Erklärungen Displaydarstellung:...
  • Seite 58: Spannungsüberhöhungen

    Power Quality Angabe Bedeutung Bemerkung Messwert des 95. Perzentils U1…3 P95 (V) Prozentwert (P95) im Betrachtungszeitraum Aktueller Messwert U U1…3 Anteil (%) Prozentwert L1…3 6.3.9 Spannungsüberhöhungen Spannungsüberhöhungen entstehen typischerweise durch Schalthandlungen und Lastabtrennungen. Bezugsgröße ist die Nennversorgungsspannung U . Die Anfangsschwelle für Span- nungsüberhöhungen beträgt 110 % von U mit einer Hysterese von 2 %.
  • Seite 59: Spannungseinbrüche

    Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Dauer der Überhöhungen (ms) Höhe der Über- Pegel der Spannungsüberhöhung in % spannung (%) Bei der Klassifizierung der Spannungsüberhöhungen werden die Prozentwerte der Pe- gel u wie folgt zusammengefasst: u ≥ 200 200 > u ≥ 160 160 >...
  • Seite 60 Power Quality Abb. 6.20: Spannungseinbrüche (Detailansicht Seite 1 von 3) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 61 Power Quality Bei der Klassifizierung der Spannungseinbrüche werden die Prozentwerte der Pegel u wie folgt zusammengefasst: 90 ≥ u ≥ 80 80 > u ≥ 70 70 > u ≥ 40 40 > u ≥ 5 5 > u Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Pegel Restspannung U...
  • Seite 62: Spannungsunterbrechungen

    Power Quality 6.3.11 Spannungsunterbrechungen Unterbrechungen sind entsprechend ihrer Beschaffenheit weitgehend unvorhersehbar und schwanken in Abhängigkeit vom Ort und der Zeit. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, vollständig repräsentative statistische Ergebnisse von Messungen der Häufigkeit von Unterbrechungen, die die Gesamtheit der europäischen Netze ab- decken, anzugeben.
  • Seite 63 Power Quality Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Anzahl Anzahl im Betrachtungszeitraum Klassifizierung der Spannungsunterbrechung nach ihrer 1s ≤ t < 180s Dauer (hier liegt sie zwischen 1 s und 3 Minuten) Bewertung Spannungsunterbrechungen In Mehrphasensystemen beginnt eine Spannungsunterbrechung, wenn auf allen Kanä- len der Effektivwert U unter den Schwellenwert sinkt.
  • Seite 64: Transiente Überspannungen

    Power Quality 6.3.12 Transiente Überspannungen Transiente Überspannungen an den Übergabestellen werden im Allgemeinen durch Blitz (induzierte Überspannung) oder durch Schalthandlungen im Netz verursacht. Abb. 6.22: Transiente Überspannungen Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Anzahl Anzahl im Betrachtungszeitraum Diese Einstellungen können nur über die Kommunikationsschnittstelle vorgenommen werden (siehe Anhänge „Modbus“...
  • Seite 65 Power Quality ist das zufällige Zusammentreffen von hohen Scheitelwerten und langen Anstiegszeiten sehr unwahrscheinlich. Anmerkung 2: Der Energieinhalt einer transienten Überspannung variiert in Abhängigkeit von der Ursache der Überspannung beachtlich. Eine induzierte Überspannung aufgrund von Blitzeinwirkung hat in der Regel einen höheren Scheitelwert, aber einen geringeren Energieinhalt als durch Schalthandlungen verursachte Überspannungen wegen der im Allgemeinen längeren Dauer von durch Schalthandlungen verursachten Überspannungen.
  • Seite 66 Power Quality PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 67: Spannung

    7. Spannung Übersicht der gemessenen Spannungen U bzw. U sowie der Durchschnitts- Spannung (U ) aus U1…U3 als Säulendiagramm. mittel Abb. 7.1: Display „Spannung“ Mit den - und -Tasten wechseln Sie zwischen den einzelnen Anzeigen. Die angezeigten Minimal- und Maximalwerte beziehen sich auf den aktuellen Monat.
  • Seite 68 Spannung PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 69: Strom

    8. Strom Übersicht gemessener und berechneter Ströme I sowie Durchschnitts-Strom (I 0…4 mittel als Säulendiagramm. Abb. 8.1: Display „Strom“ Mit den - und -Tasten wechseln Sie zwischen den Anzeigen IL und I0/I4. Die angezeigten Minimal- und Maximalwerte beziehen sich auf den aktuellen Monat.
  • Seite 70 Strom PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 71: Kurvenform

    9. Kurvenform Der Kurvenformrekorder stellt die gemessenen Spannungen und Ströme neben den Zahlenwerten auch als Kurven auf dem Display dar. Hier ist sowohl eine Gesamtüber- sicht aller Spannungen U und Ströme I als auch die Betrachtung einzelner Kur- L1…3 1…3 ven möglich.
  • Seite 72 Kurvenform Mit der „ENTER“-Taste können Sie die Darstellung auf das gesamte Display ausweiten: Abb. 9.2: Display „Kurvenform“ (Vollbilddarstellung) Abb. 9.3: Display „Kurvenform“ (Standbild) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 73 Kurvenform In der Vollbilddarstellung lässt sich mit der „ENTER“-Taste ein Standbild der aktuellen Kurven erstellen (Stopp). So können Sie Einzelheiten der Grafik besser analysieren. Ein erneutes Betätigen der „ENTER“-Taste hebt das Standbild wieder auf und Sie kehren in die Vollbilddarstellung zurück. Mit der „ESC“-Taste kehren Sie auch vom Standbild aus direkt in die Standardanzeige zurück.
  • Seite 74 Kurvenform PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 75: Harmonische

    10. Harmonische Übersicht der gemessenen Oberschwingungen als Balkendiagramme. Zwischen den einzelnen Darstellungen wechseln Sie mit den - und -Tasten. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Berechnung der individuellen Oberschwingungsverzer- rung (RMS und Verzerrung). Diese Einstellung kann direkt am Gerät vorgenommen wer- den: Einstellungen >...
  • Seite 76 Harmonische Abb. 10.1: Display „Harmonische“ (Spannungen einer Phase) Abb. 10.2: Display „Harmonische“ (Ströme einer Phase) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 77 Harmonische Abb. 10.3: Display „Harmonische“ (Ströme I4) Bei „RMS“ werden die Harmonischen als Effektivwert dargestellt (in V oder A). Bei „Verzerrung“ werden die Harmonischen als Prozentwert angezeigt. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 78 Harmonische PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 79: Messwerte

    11. Messwerte Messwerte für Spannungen, Ströme, Effektivwerte und Grundschwingungen als tabel- larische Übersicht. Zwischen den einzelnen Darstellungen wechseln Sie mit den - und -Tasten. Display Parameter Messwerte Bemerkung Aktuell, Min, Max L1…3 Aktuell, Min, Max Zeigt nur Spannungen L1L2…L3L1 RMS an. Aktuell Aktuell Aktuell, Min, Max...
  • Seite 80 Messwerte Abb. 11.1: Display „Messwerte“ (Spannungen) Abb. 11.2: Display „Messwerte“ (Ströme) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 81 Messwerte Abb. 11.3: Display „Messwerte“ (Effektivwerte) Abb. 11.4: Display „Messwerte“ (Grundschwingungen) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 82 Messwerte PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 83: P, Q, S & Energie

    12. P, Q, S & Energie Darstellung der gemessenen Grundschwingungswerte der Wirk- und Blindleistungen als Zahlenwerte und als Vektoren in den Quadranten Q1…4. Die Leistungen werden so- wohl als Gesamtmessung (Summe) sowie für die einzelnen Leiter L1…3 ausgegeben. Abb. 12.1: Display „P, Q, S & Energie“ Bezug = Importieren von Energie Abgabe...
  • Seite 84 P, Q, S & Energie Abb. 12.2: Display „P, Q, S & Energie“ (Zeigerdiagramm) Berechnung Leistungsfaktor λ-Regel am Gerät einstellen: Einstellungen > Berechnung > PF Regel Berechnung Scheinleistung am Gerät einstellen: Einstellungen > Berechnung >S-Berechnung Erläuterungen zur Berechnung des Leistungsfaktors und der Scheinleistung finden sich auf Seite 96.
  • Seite 85: Dig. E/A

    13. Dig. E/A PEM735 bietet 8 digitale Eingänge, 2 digitale Ausgänge und 4 Relais-Ausgänge. Diese lassen sich direkt am Gerät anzeigen. Abb. 13.1: Display „Dig. E/A“ Eingänge (DI) Das Gerät bietet acht digitale Eingänge, die intern mit DC 24 V betrieben werden.
  • Seite 86 Dig. E/A PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 87: Ereignisse

    14. Ereignisse Zugriff auf gespeicherte Ereignisse der Rekorder (SysLog und PQLog). Neben dem Zeitstempel werden die Ereignisbeschreibung im Klartext und die zugehö- rigen Werte dargestellt. Abb. 14.1: Display „Ereignisse“ (Startseite SysLog) Mit „ENTER“ gelangen Sie eine Menü-Ebene tiefer. Nun können Sie mit den - und -Tasten zwischen dem Ereignis- und dem PQ-Rekorder wechseln.
  • Seite 88 Ereignisse Abb. 14.2: Display „Ereignisse“ (SysLog, Seite 1 von 205) Abb. 14.3: Display „Ereignisse“ (PQLog) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 89: Einstellungen

    15. Einstellungen Hier können Sie allgemeine Informationen zum Gerät ablesen. Zusätzlich können hier auch Parameter des Geräts gesetzt werden (passwortgeschützt). Mit „ENTER“ gelangen Sie in das Menü „Einstellungen“. - und -Tasten navigieren zwischen den einzelnen Punkten. Zum Ändern von Parametern kommen Sie mit der „ENTER“-Taste zur Passwortabfrage.
  • Seite 90: Anschluss

    Einstellungen 15.2 Anschluss Abb. 15.2: Einstellungen (Menüpunkt „Anschluss“) Bevor Sie Veränderungen an den Einstellungen vornehmen können, müssen Sie zuerst das korrekte Passwort eingeben (Werkseinstellung: 000000). Abb. 15.3: Display „Einstellungen“ (Passworteingabe) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 91 Einstellungen Den Wert einer Ziffer ändern Sie mit den - und -Tasten. Zwischen den einzelnen Stellen des Passworts wechseln Sie mit den -Tasten. Bestätigen Sie das eingegebene Passwort mit der „ENTER“-Taste. Das Passwort können Sie selbst festlegen (Einstellungen > Weiteres > Passwort). Nach erfolgreicher Passwort-Eingabe können Sie Einstellungen verändern.
  • Seite 92: Ethernet

    Einstellungen 15.2.1 Ethernet In diesem Menüpunkt legen Sie die Einstellungen für die Ethernetschnittstelle fest. Sie müssen Parameter angeben für: IP-Adresse   Subnetz Maske   Gateway   Abb. 15.5: Display „Einstellungen“ (Ethernet) Mit „ENTER“ betreten Sie (nach erfolgreicher Passworteingabe) den Einstellmodus. Mit den Pfeiltasten wählen Sie das zu editierende Feld aus, das nun mit einem schwar- zen Hintergrund dargestellt wird.
  • Seite 93 Einstellungen Abb. 15.6: Display „Einstellungen“(Ethernet, Einstellungen ändern) PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 94: Com (Kommunikationsschnittstelle)

    Einstellungen 15.2.2 COM (Kommunikationsschnittstelle) PEM735 verfügt über zwei Kommunikationsschnittstellen, deren Einstellungen Sie di- rekt am Gerät vornehmen können. Abb. 15.7: Display „Einstellungen“ (COM) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung COM1: Zeitquelle oder Modbus Protokoll COM2: Gateway oder Modbus Geräteadresse Baudrate 38400, 19200, 9600, 4800, 2400, 1200 Parität...
  • Seite 95: Berechnung

    Einstellungen 15.2.3 Berechnung In diesem Teil der Einstellungen legen Sie die Berechnungsmethoden für den Leis- tungsfaktor λ und die Scheinleistung S fest. Außerdem werden an dieser Stelle die Ein- stellungen für die Berechnung der Harmonischen getroffen. Abb. 15.8: Display „Einstellungen“ (Berechnung) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung...
  • Seite 96: Erläuterung Leistungsfaktor Λ-Regeln

    Einstellungen Erläuterung Leistungsfaktor λ-Regeln: Blindleistungsbezug Quadrant 2 Quadrant 1 Leistungsfaktor (-) Leistungsfaktor (+) Wirkleistungsexport (-) Wirkleistungsbezug (+) Blindleistungsbezug (+) Blindleistungsbezug (+) Wirkleistungsbezug Quadrant 4 Quadrant 3 Leistungssfaktor (+) Leistungsfaktor (-) Wirkleistungsbezug (+) Wirkleistungsexport (-) Blindleistungsexport (-) Blindleistungsexport (-) Blindleistungsbezug Quadrant 2 Quadrant 1 Leistungssfaktor (+) Leistungssfaktor (-)
  • Seite 97: Zeit (Uhrzeit Und Datum Einstellen)

    Einstellungen 15.2.4 Zeit (Uhrzeit und Datum einstellen) Abb. 15.10: Display „Einstellungen “ (Zeit) Erklärungen Displaydarstellung: Angabe Bedeutung Bemerkung Zeit aktuelle Ortszeit Angabe in hh:mm:ss Zeitzone weltweite Zeitzone Relativ zu GMT Datum aktuelles Datum Datumsformat Datumsformat TT-MM-JJJJ, MM-TT-JJJJ, JJJJ-MM-TT Die Uhr wird durch ein angeschlossenes CP700 automatisch eingestellt. PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 98: Weiteres

    Einstellungen 15.2.5 Weiteres In diesem Menüpunkt können Sie die Display-Eigenschaften und die Gerätesprache einstellen sowie ein neues Passwort festlegen. Passwort festlegen: Den Wert einer Ziffer ändern Sie mit den - und -Tasten. Zwischen den einzelnen Stellen des Passworts wechseln Sie mit den -Tasten.
  • Seite 99 Einstellungen Angabe Bedeutung Bemerkung neues Passwort festlegen und sechsstellig, Passwort bestätigen je Stelle eine Ziffer 0…9 Bei Bildschirmschoner = 0 min bleibt die Hintergrundbeleuchtung dauerhaft an (max. 24 h). PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 100 Einstellungen PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 101: Sonstiges

    16. Sonstiges 16.1 Auf Werkseinstellungen zurücksetzen Sollte es nötig sein, können Sie das Gerät in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Werkseinstellung: Die Tasten „<“ und „ESC“ gleichzeitig für 3 s gedrückt halten und anschließend den Dialog (englisch) bestätigen. Zuvor erfolgreich durchgeführte Software-Updates bleiben erhalten. 16.2 Screenshot vom Display erstellen Um beispielsweise vorgenommene Einstellungen des Geräts zu dokumentieren, kön- nen vom jeweils aktuellen Display Screenshots erstellt werden.
  • Seite 102: Datenexport Per Ftp

      können per FTP vom Gerät heruntergeladen werden. Bei dem FTP-Zugriff bestehen nur Leserechte, Änderungen oder Speicherlöschungen sind nicht möglich. FTP-Zugang Server: IP-Adresse des PEM735   Benutzername: anonymous (kann nicht geändert werden)   Passwort: beliebig, aber nicht leer (kann nicht geändert werden) ...
  • Seite 103: Technische Daten

    17. Technische Daten Isolationskoordination Messkreis Bemessungsspannung.............................. 600 V Überspannungskategorie ..............................III Verschmutzungsgrad ................................2 Versorgungskreis Bemessungsspannung.............................. 300 V Überspannungskategorie ..............................II Verschmutzungsgrad ................................2 Versorgungsspannung Bemessungsversorgungsspannung ....................AC/DC 95…250 V Frequenzbereich von ......................... DC, 47…440 Hz Eigenverbrauch ..............................≤ 14 VA Messkreis Messspannungseingänge ................................
  • Seite 104 Technische Daten Messstromwandler-Übersetzungsverhältnis, sekundär ..................1…5 A Messstromwandler-Übersetzungsverhältnis, primär ................1…30.000 A Genauigkeiten Strangspannung ........................± 0,1 % L1-N L2-N L3-N Strom ..................................±0,1 % Neutralleiterstrom ..............................±0,1 % Frequenz ................................±0,005 Hz Phasenlage ..................................±1 ° Blindleistung................................±0,2 % Leistungsfaktor λ ..............................±0,5 % cos φ..................................±0,2 % Spannungsunter- und Überabweichung.......................
  • Seite 105 Technische Daten Schaltglieder 2 elektronische Ausgänge (DO) ......................... max. 30 V ..............................50 mA 4 Relaisausgänge (RO)............................4 x Schließer Arbeitsweise ...........................Arbeitsstrom Bemessungsbetriebsspannung ..................AC 250 V, DC 30 V Bemessungsbetriebsstrom ........................3 A Minimale Kontaktbelastbarkeit................1 mA bei AC/DC ≥ 10 V Eingänge ........................8 galv.
  • Seite 106: Normen Und Zulassungen

    Technische Daten 17.1 Normen und Zulassungen PEM735 wurde unter Beachtung folgender Normen entwickelt: EN 50160 Merkmale der Spannung in öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen DIN EN 61000-4-30:2008 (VDE 0847-4-30) Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 4-30: Prüf- und Messverfahren – Verfahren zur Messung der Spannungsqualität DIN EN 61557-12 (VDE 0413-12) Elektrische Sicherheit in Niederspannungsnetzen bis AC 1000 V und DC 1500 V –...
  • Seite 107: Messstromwandler

    Technische Daten 17.2.2 Messstromwandler Alle Messgeräte der Serie PEM können mit Standard-Messstromwandlern (1 A oder 5 A) betrieben werden. Es ist darauf zu achten, dass zum Einhalten einer Genauigkeitsklasse (z. B. 0,5 S) sowohl das Messgerät als auch die eingesetzten Messstromwandler der Klas- se 0,5 S oder besser entsprechen.
  • Seite 108 Technische Daten Primär- Sekundär- Genauigkeit Bauart Art.-Nr. strom (A) strom (A) WL4001 KL.0,5 CTB41 B98086025 WL4005 KL.1 CTB41 B98086026 WL4005 KL.0,5 CTB41 B98086027 WL4001 KL.1 CTB41 B98086028 WL5005 KL.1 CTB41 B98086029 WL5005 KL.0,5 CTB41 B98086031 WL5001 KL.1 CTB41 B98086032 WL5001 KL.0,5 CTB41 B98086033 WL6005 KL.1...
  • Seite 109: Glossar Und Begriffe

    18. Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung Kommunikationsschnittstelle 1 (Modbus oder Zeitquelle) COM1, COM2 Communication Kommunikationsschnittstelle 2 (Modbus oder Gateway) Digital Input Digitaleingang (2,4 mA, DC 24 V) Digital Output Digitaler Ausgang (max. 50 mA, max. 80 V) positive Quadratwurzel aus dem arithmetischen Effektivwert Mittelwert des Quadrats der Größe innerhalb Zeitintervalls/Bandbreite...
  • Seite 110 Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung Power Quality perceptibility unit Kurzzeit-Flicker; 10-Minuten-Wert short term Blindleistung root mean square Effektivwert Relaisausgang (Strombelastbarkeit 3 A, AC 250 V Relay Output bzw. 3 A, DC 30 V) Spannungen aus der Signalübertragung auf elektrischen Niederspannungsnetzen; stellen ein Signalpaket dar.
  • Seite 111 Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung Beginnt, wenn U in mindestens einem Kanal oberhalb des Schwellenwertes der Spannungs- überhöhung ansteigt; endet, wenn U in allen Spannungs- gemessenen Kanälen gleich oder unterhalb des überhöhung Schwellenwertes der Spannungsüberhöhung (Mehrphasen- minus Hysteresespannung ist; Schwellenwerte system) für Spannungsüberhöhungen üblicherweise >...
  • Seite 112 Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung geradzahlige Gesamtoberschwingungs- Total Even Harmonic TEHD Distortion verzerrung Total Harmonic Dis- Gesamtoberschwingungsverzerrung tortion Total Odd Harmonic ungeradzahlige Gesamtoberschwingungs- TOHD Distortion verzerrung der Versorgungsspannung überlagerte kurz- Transiente zeitige Spannungsänderungen, können bis ±750 V erfasst werden Nullsystemkomponente Nullsystemkomponente (Verhältnis als Prozent- wert);...
  • Seite 113 Glossar und Begriffe Kürzel/Begriff Langform Erklärung/Bemerkung kleinster Wert von U {Klasse A}, der wäh- rms(1/2) rend eines Spannungseinbruchs oder einer Unterbrechung ermittelt wird; die Restspannung Restspannung wird (bezogen auf die vereinbarte Spannung) als ein Wert in V oder % oder als per-Unit-Wert aus- gedrückt Effektivwert einer Periode, der jede Periode rms(1)
  • Seite 114 Glossar und Begriffe PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 115: Index

    INDEX - Helligkeit 98 - Screenshot erstellen 101 - Sprache 98 Anschluss 22 Anschluss Messstromwandler 22 Ein- und Ausgänge 14 Anschluss über Spannungswandler 26 Eingänge, digitale 26 Anschlussschaltbild 23 Einsatzbereich 13 Anschlussschema Einschalten (Inbetriebnahme) 31 - Anschluss über Spannungswandler 26 Einstellungen 89 - Dreiphasen-3-Leiternetz 25 Energy Pulsing...
  • Seite 116 INDEX Schulungen 9 Screenshot 101 Kommunikationsschnittstelle 94 Service 8 Kurvenform 71 Setpoints 14 Setup 89 Sicherheitshinweise 19 LED-Anzeige 30 Spannung (Messwerte) 67 Leistungsfaktor λ-Regel 96 Spannungs - einbrüche 59 - schwankungen 42 - überhöhungen 58 Maßbild 20 - unsymmetrie 49 Menüübersicht 33 - unterbrechungen 62 Messgrößen 14...
  • Seite 117 INDEX PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 118 INDEX PEM735_D00084_02_M_XXDE/06.2020...
  • Seite 120 Genehmigung des Herausgebers. only with permission of the publisher. Subject to change! Änderungen vorbehalten! Bender GmbH & Co. KG Bender GmbH & Co. KG PO Box 1161 • 35301 Grünberg • Germany Postfach 1161 • 35301 Grünberg • Deutschland Londorfer Str.

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