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Ropex RESISTRON RES-5006 Betriebsanleitung Seite 35

Inhaltsverzeichnis
Gerätefunktionen
DPV1-Protokollerweiterung (Alarmmodell):
Die erweiterte Gerätediagnose ist bei Verwendung der DPV1-Protokollerweiterung ( Kap. 8.8 „DPV1-Protokoll-
erweiterungen" auf Seite 40) nicht verfügbar. Es muss dann das zugehörige DPV1-Alarmmodell ( Kap. 8.8.2
„DPV1-Alarmmodell" auf Seite 40) verwendet werden. Mit Parameter Nr. 9 der GSD-Datei wird in diesem Fall der
sogenannte DPV1-Diagnosealarm ein- bzw. ausgeschaltet.
Wenn die bisherige erweiterte Gerätediagnose (z.B. aus Gründen der Softwarekompatibilität) weiterhin verwendet
werden soll, dann ist eine GSD-Version niedriger als v2.0 zu verwenden. Im PROFIBUS-Master wird dadurch die
DPV1-Funktionalität für den RES-5006 automatisch ausgeschaltet.
8.7.7
Messimpulsdauer
Mit Hilfe des Parameters Nr. 10 kann die Länge der vom Regler generierten Messimpulse eingestellt werden. Für
bestimmte Applikationen kann es erforderlich sein, den Messimpuls über das Standardmaß von 1,7 ms hinaus zu
verlängern.
8.7.8
Datenformat
Das Format der zyklisch ausgetauschten Prozessdaten ( Kap. 8.4 „PROFIBUS-Protokoll" auf Seite 22) kann
verändert werden. Je nach Art des verwendeten PROFIBUS-Masters ist es erforderlich, das High-Byte
(Bits 15...8) und das Low-Byte (Bits 7...0) gegeneinander zu vertauschen.
Bei Siemens-Steuerungen ist die Einstellung „Low/High Byte (Motorola)" zu empfehlen.
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8.7.9
Fehlernummern-Format
Mit diesem Parameter wird die Länge der Fehlernummern in den zyklischen Daten festgelegt. Es kann zwischen
4-Bit und 10-Bit gewählt werden ( Kap. 8.4 „PROFIBUS-Protokoll" auf Seite 22). Die Einstellung „4-Bit" generiert
2-stellige Fehlernummern im Bereich 1...13. Die Einstellung „10-Bit" generiert ausführlichere 3-stellige Fehler-
nummern ( Kap. 8.19 „Fehlermeldungen" auf Seite 50)
8.7.10 Automatische Phasenkorrektur (AUTOCOMP)
In speziellen Schweißapplikationen ist es evtl. notwendig, die Phasenverschiebung zwischen den U
Messsignalen zu kompensieren ( ROPEX-Applikationsbericht). Hier kann die Verwendung der Funktion AUTO-
COMP notwendig sein.
Die Funktion AUTOCOMP muss in den Parameterdaten ( Kap. 8.7 „Parameterdaten" auf Seite 32) oder über
die DPV1-Protokollerweiterung ( Kap. 8.8 „DPV1-Protokollerweiterungen" auf Seite 40) zur Verwendung freige-
schaltet werden (Standardeinstellung: AUTOCOMP aus).
Folgende Einstellungen sind möglich:
1. „aus" (Werkseinstellung)
Funktion AUTOCOMP ausgeschaltet.
2. „ein"
Die Funktion AUTOCOMP wird ausgeführt, wenn die Funktion AUTOCAL ( Kap. 8.5.2 „Autom. Nullabgleich
AUTOCAL (AC)" auf Seite 26) zweimal schnell nacheinander aufgerufen wird. Die Pause zwischen dem Ende
der ersten und Beginn der zweiten Ausführung von AUTOCAL muss weniger als 2,0 Sekunden betragen. Die
zweite Ausführung von AUTOCAL dauert nur ca. 2,0 Sekunden und beinhaltet die Funktion AUTOCOMP.
Dauert die Pause zwischen den zwei Ausführungen länger als 2,0 Sekunden, so wird beim zweiten Mal die
normale Funktion AUTOCAL ausgeführt.
Version 1
RES-5006
- und I
-
R
R
Seite 35

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