Inhaltszusammenfassung für Ropex RESISTRON RES-5006
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Heizleiterlegierung und Temperaturbereich wählbar • Weitspannungsbereich für den Einsatz von 110…415 V • 8 Kanäle zur Verwaltung unterschiedlicher Kalibrierwerte ® • Micro-USB-Schnittstelle für ROPEXvisual ROPEX Industrie-Elektronik GmbH Tel.: +49 (0)7142-7776-0 E-Mail: info@ropex.de Adolf-Heim-Str. 4 Fax: +49 (0)7142-7776-211 Internet: https://ropex.de 74321 Bietigheim-Bissingen (Germany)
Revisionsliste Revisionsliste Version Änderung • Neuerstellung der Dokumentation Allgemeine Hinweise ® Dieser RESISTRON -Temperaturregler ist gemäß EN 61010-1 hergestellt und wurde während der Fertigung – im Rahmen der Qualitätssicherung – mehrfach geprüft und kontrolliert. Dadurch ist gewährleistet, dass das Gerät unser Werk in einwandfreiem Zustand verlässt.U Die in der Betriebsanleitung enthaltenen Hinweise und Warnvermerke müssen beachtet werden, um einen gefahr-...
Stromwandler PEX-W4/-W5 ® Der zum RESISTRON -Temperaturregler passende Stromwandler ist Bestandteil des Regelsystems. Es dürfen nur die originalen ROPEX-Stromwandler PEX-W4 oder PEX-W5 verwendet werden, um Fehlfunktionen zu vermeiden. ® Der Betrieb des Stromwandlers darf nur erfolgen, wenn er korrekt am RESISTRON -Temperaturregler ange- schlossen ist (s.
Stoffe in Elektro- und Elektro- nikgeräten Die Erfüllung dieser Normen und Richtlinien ist nur gewährleistet, wenn Original-Zubehör bzw. von ROPEX frei- gegebene Peripheriekomponenten verwendet werden. Ansonsten kann die Einhaltung der Normen und Richtli- nien nicht garantiert werden. Die Verwendung erfolgt in diesem Falle auf eigene Verantwortung des Anwenders.
Anwendung Führen Sie nach dem Transport eine Sichtprüfung auf mögliche Beschädigungen durch. 2.10 Entsorgung Dieses Gerät fällt unter die EG-Richtlinie 2012/19/EU zur Reduktion der zunehmenden Menge an Elektroschrott, deren Ziel es ist, Abfälle aus Elektro- und Elektronikgeräten zu verringern und umweltverträglich zu entsorgen.
Funktionsprinzip Funktionsprinzip Über Strom- und Spannungsmessung wird der sich mit der Temperatur ändernde Widerstand des Heizleiters gemessen, angezeigt und mit dem vorgegebenen Sollwert verglichen. Die Messung erfolgt bei einem 50 Hz-Netz entsprechend 50 Mal pro Sekunde, bei einem 60 Hz-Netz entsprechend 60 Mal pro Sekunde. Nach dem Phasen-Anschnitt-Prinzip wird bei einer Abweichung der Messergebnisse vom Sollwert die Primär- spannung des Impuls-Transformators nachgeregelt.
Mindestabstand einzuhalten. 3. Verkabelung des Systems entsprechend den Vorschriften in Kap. 6.3 „Netzanschluss“ auf Seite 10, Kap. 6.6 „Anschlussbild (Standard)“ auf Seite 13 und dem ROPEX-Applikationsbericht. Die Angaben in Kap. 6.2 „Instal- lationshinweise“ auf Seite 9 sind zusätzlich zu beachten.
Montage und Installation nach IEC 61158 herstellen. Alle Anschlussklemmen des Systems – auch die Klemmen für die Wicklungsdrähte am Impuls- Transformator – auf festen Sitz prüfen. 7. Überprüfung der Verkabelung entsprechend den gültigen nationalen und internationalen Installations- und Errichtungsbestimmungen. Installationshinweise Beispielhafte Darstellung Heizleiter mit geeignetem keine...
Die Verwendung eines geeigneten Netzfilters ist Bestandteil der Normenkonformität und Vorausset- zung für die CE-Kennzeichnung. ROPEX-Netzfilter sind speziell für den Einsatz in RESISTRON-Regelkreisen optimiert und gewährleisten bei kor- rekter Installation und Verdrahtung die Einhaltung der EMV-Grenzwerte. Die Spezifikation des Netzfilters ent- nehmen Sie dem für Ihre Schweißapplikation erstellten ROPEX-Applikationsbericht.
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Montage und Installation 6.5.1 PEX-W4 Anschluss- Litzen Anschluss- Klemme Aufschnappbar für Normschiene 35 x 7,5mm oder 35 x 15mm, nach DIN EN 50022 6.5.2 PEX-W5 Die Montage erfolgt auf einer Hutschiene mit 35 x 7,5 mm oder 35 x 15 mm, nach DIN EN 50022. Seite 12 RES-5006 Version 1...
Regler eine detaillierte Fehlermeldung ausgegeben ( s. Kap. 8.19 „Fehlermeldungen“ auf Seite 50). Bei Sekundärströmen I kleiner 30 A muss die sekundäre Hochstromleitung 2-fach (oder mehrfach) durch den Stromwandler PEX-W4 bzw. PEX-W5 geführt werden ( ROPEX-Applikationsbericht). Version 1 RES-5006...
Die Einstellung des Drehcodierschalters für Temperaturbereich und Legierung kann durch die Para- meterdaten ( Kap. 8.7 „Parameterdaten“ auf Seite 32) überschrieben werden. Bei Auswahl der Schalterposition „9“ können weitere Temperaturbereiche und Legierungen über die ROPEX- Visualisierungssoftware eingestellt werden ( Kap. 8.12 „USB-Schnittstelle für Visualisierungs-Software ®...
Alarm. (Werkseinstellung) Bei Auswahl der Position „Kontakt von Alarm-Relais öffnet bei Alarm/PC-CONFIGURATION“ können weitere Kon- figurationen für das Verhalten des Alarm-Ausgangs über die ROPEX-Visualisierungssoftware eingestellt werden ® ( Kap. 8.12 „USB-Schnittstelle für Visualisierungs-Software ROPEXvisual “ auf Seite 47).
Inbetriebnahme und Betrieb 7.3.2 Heizleiterwechsel ® Zum Heizleiterwechsel ist die Versorgungsspannung vom RESISTRON -Temperaturregler allpolig zu trennen. Der Wechsel des Heizleiters hat nach den Vorschriften des Herstellers zu erfolgen. Nach jedem Heizleiterwechsel muss der Nullabgleich bei kaltem Heizleiter (und kalter Umgebung: d.h. Silikon, PTFE-Abdeckung, Schweißschiene, u.a.) mit der Funktion AUTOCAL durchgeführt werden, um fertigungsbe- dingte Toleranzen des Heizleiterwiderstands auszugleichen.
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Wenn der Nullabgleich nicht korrekt durchgeführt wird, ist das AL-Bit (Alarm aktiv) gesetzt und die rote LED „ALARM“ blinkt langsam (1 Hz). Dann ist die Konfiguration des Reglers nicht korrekt ( Kap. 7.2 „Gerätekon- figuration“ auf Seite 15, ROPEX-Applikationsbericht). Nach korrekter Gerätekonfiguration den Abgleich noch- mals durchführen.
24 V POWER LED) ausgetauscht werden. BUS POWER Leuchtet, wenn die interne (grüne Spannungsversorgung für das RES-5006 PROFIBUS-Interface ok ist. 24 V POWER Leuchtet wenn die externe www. ROPEX (grüne 24 V-Spg.versorgung anliegt. Made in Germany Seite 20 RES-5006 Version 1...
Projektierung notwendigen Informationen über den Regler, z.B. die möglichen Baudraten, Parameterbe- schreibungen, Alarmmeldungen, etc. Die GSD-Dateien in deutsch (.GSG) und englisch (.GSD oder .GSE), sowie die zugehörigen Bilddateien .DIB zur Status-Visualisierung können per E-Mail (support@ropex.de) angefordert oder von unserer Homepage (https://ropex.de) heruntergeladen werden.
Gerätefunktionen Nachdem die gewünschte GSD-Datei in das Projektierungstool eingebunden wurde, muss eines der drei Kommu- nikationsmodule („kompakt“, „erweitert“ oder „vollständig“) ausgewählt werden. Dieses bestimmt dann, über wel- ches Protokoll der RES-5006 mit dem PROFIBUS-Master kommuniziert. Um den vollen Funktionsumfang des Reglers nutzen zu können, muss die passende GSD-Version verwendet werden.
Gerätefunktionen 8.4.1 Protokoll „kompakt“ mit 4-Bit-Fehlernummer Die 16 Bit-Eingangsdaten vom PROFIBUS-Master zum RES-5006 enthalten den Sollwert und Steuerfunktionen und sind wie folgt strukturiert: Steuerfunktion Reserve Sollwert / AC-Temperatur Name: Bit-Nr.: Die 16 Bit-Ausgangsdaten vom RES-5006 zum PROFIBUS-Master enthalten den Istwert oder Fehlernummer und Statusinformationen und haben folgende Struktur: Fehler-Nr., bei AL = 1 Statusinformationen...
Gerätefunktionen Reserve Steuerfunktion Name: Bit-Nr.: Die 2x16 Bit-Ausgangsdaten enthalten im Wort den Istwert und im Wort die Fehlernummer und Statusin- formationen: Istwert (vorzeichenbehaftet) Name: Bit-Nr.: Reserve Fehler-Nr. Reserve Statusinformationen Name: Bit-Nr.: 8.4.4 Protokoll „erweitert“ mit 10-Bit-Fehlernummer Die 10-Bit-Fehlernummern müssen in den Parameterdaten aktiviert werden (...
Gerätefunktionen 8.4.5 Protokoll „vollständig“ mit 4-Bit-Fehlernummer Die 2x16 Bit-Eingangsdaten enthalten im Wort den Sollwert und im Wort die Steuerfunktionen: Reserve Sollwert / AC-Temperatur Name: Bit-Nr.: Reserve Kanal Reserve Steuerfunktion Name: Bit-Nr.: Die 4x16 Bit-Ausgangsdaten enthalten im Wort den Istwert, im Wort die Statusinformationen im Wort die Fehlernummer und im Wort ...
Gerätefunktionen Reserve Kanal Reserve Steuerfunktion Name: Bit-Nr.: Die 4x16 Bit-Ausgangsdaten enthalten im Wort den Istwert, im Wort die Statusinformationen im Wort die Fehlernummer und im Wort die Starttemperatur: Istwert (vorzeichenbehaftet) Name: Bit-Nr.: Reserve Kanal Statusinformationen Name:...
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Gerätefunktionen gleich vorgegeben werden. Dies kann im Bereich 0…+40 °C erfolgen. Der Vorgabewert für die Kalibriertemperatur muss bei Aktivierung der Funktion AUTOCAL (AC-Bit = 1) in den Eingangsdaten „Sollwert/AC-Temperatur“ ein- getragen sein. Dieser Vorgabewert muss bis zur Beendigung der Funktion AUTOCAL eingetragen bleiben. Bei Vorgabe einer zu hohen Temperatur (größer 40 °C) oder bei einem schwankenden Vorgabewert wird eine ent- sprechende Fehlermeldung ausgegeben (Fehler-Nr.
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Gerätefunktionen Solange das RS-Bit gesetzt ist, wird keine AUTOCAL- und keine START-Anforderung angenommen. Bei der Feh- lerdiagnose werden nur noch die Fehler Nr. 5 und 7 (201…203, 901, 913) ausgewertet und ausgegeben. In diesem Zustand erfolgt keine Ansteuerung des Leistungsteils und es werden keine Messimpulse generiert. Dadurch erfolgt auch keine Aktualisierung des Istwertes mehr.
Gerätefunktionen werden. Jedem Werkzeug kann ein Kanal zugeordnet werden, der den entsprechenden Kalibrierdatensatz ent- hält. Wenn alle Werkzeuge einmal mit einem eindeutig zugeordneten Kanal kalibriert wurden, können die fol- genden Wechsel durchgeführt werden, indem nur der entsprechende Kanal wieder gewählt wird. Für Anwendungen, die keine Formatwechsel erfordern, kann der Kanal auf 0 bleiben.
TO-Bit Zeit Zeit Die Einstellung für das TO-Bit kann nur über die Parameterdaten im PROFIBUS-Master erfolgen (auch über DPV1). Eine Einstellung über die ROPEX-Visualisierungs-Software ist nicht möglich. Die Toleranzgrenzen sind bis max. ±99 K einstellbar. 8.6.7 Regelung aktiv (RA) Der RES-5006 hat die START-Anforderung erfolgreich angenommen und ist im Regelbetrieb, wenn RA-Bit = 1 ist.
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Gerätefunktionen 8.6.8 Vorzeichen (VZ) Das Vorzeichen-Bit zeigt im kompakten Protokoll an, ob der Istwert einen positiven oder negativen Betrag hat. 8.6.9 Information aktiv (IA) Dieses Bit ist für eine spätere Verwendung vorgesehen und wird zur Zeit nicht unterstützt (immer 0). 8.6.10 Standby aktiv (SA) Dieses Bit wird aktiv, wenn das RS-Bit gesetzt ist.
Gerätefunktionen Gerätediagnose des RES-5006 abgefragt wird. Die Sprache, in der die Fehlermeldungen erscheinen, hängt von der gewählten GSD-Datei ab. Über die PROFIBUS-Diagnose werden unabhängig von der Einstellung des Parameters „Fehler- nummern-Format“ ( Kap. 8.7.9 „Fehlernummern-Format“ auf Seite 35) immer 10-Bit-Fehlernum- mern übertragen.
Gerätefunktionen Funktion Mögliche Werte Standardwert AUTOCOMP aus, ein, AUTO Temperatur-OK-Bit aktiv, wenn aus, IST=SOLL aktiv, wenn IST=SOLL aktiv, wenn IST=SOLL mit Latch Hold-Modus aus, ein, 2 Sek. Kalibriertemperatur, Kanal 1 20 °C -1, 0…40 °C 26/27 Temperaturkoeffizient, Kanal 1 1100 ppm/K 400…4000 ppm/K Kalibriertemperatur, Kanal 2 20 °C...
Gerätefunktionen Wert Temperaturbereich Legierung 300 °C TCR = 3500 ppm/K Einstellung über PC-Visualisierung Einstellung über PC-Visualisierung Einstellung vom Drehcodierschalter Einstellung vom Drehcodierschalter Variabel: Parameter 15 wird verwendet Variabel: Parameter 13/14, sowie die kanalspe- zifischen Temperaturkoeffizienten 26/27, 29/ 30, 32/33, 35/36, 38/39, 41/42, 44/45 werden verwendet Nach einer Änderung dieses Parameters muss die Funktion AUTOCAL durchgeführt werden.
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In speziellen Schweißapplikationen ist es evtl. notwendig, die Phasenverschiebung zwischen den U - und I Messsignalen zu kompensieren ( ROPEX-Applikationsbericht). Hier kann die Verwendung der Funktion AUTO- COMP notwendig sein. Die Funktion AUTOCOMP muss in den Parameterdaten ( Kap. 8.7 „Parameterdaten“ auf Seite 32) oder über die DPV1-Protokollerweiterung (...
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Gerätefunktionen AC-Bit <2,0 s Funktion AUTOCOMP AUTOCAL „AUTOCAL“ leuchtet „OUTPUT“ leuchtet Bei der Ausführung der Funktion AUTOCOMP blinkt die LED „OUTPUT“ mehrfach und der Istwert-Ausgang (Klemme 17+18) geht auf 0…3 °C (d.h. ca. 0 VDC). 3. „AUTO“ Bei dieser Einstellung wird die Funktion AUTOCOMP im Anschluss an eine erfolgreiche Ausführung der Funk- tion AUTOCAL automatisch gestartet.
Schließung des Werkzeugs verursachten Temperatur- einbruch. Die untere und obere Toleranzbandgrenzen können nicht über die ROPEX-Visualisierungs-Software eingestellt werden. Es sind die gleichen Grenzen wie beim TO-Bit. Diese können nur über die Parameterdaten ( Kap. 8.7 „Parameterdaten“...
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Der Hold-Modus betrifft nur die Ausgabe der IST-Temperatur über das PROFIBUS-Protokoll und die numerische Temperaturanzeige in der ROPEX-Visualisierungs-Software. Die Ausgabe der IST-Temperatur über den ana- logen Ausgang des Reglers bzw. die Grafikaufzeichnung in der ROPEX- Visualisierungs-Software wird hiermit nicht verändert.
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Gerätefunktionen Im folgenden Bild sind die verschiedenen Hold-Modi dargestellt: ST-Bit IST- Temperatur IST-Anzeige Hold aus Hold ein Hold Hold Hold 2 Sek. Hold Hold Ende Schweißphase Die Einstellungen für den Hold-Modus müssen in den Parameterdaten ( Kap. 8.7 „Parameterdaten“ auf Seite 32) oder über die DPV1-Protokollerweiterung (...
Gerätefunktionen DPV1-Protokollerweiterungen 8.8.1 Identifikation und Wartung (I&M-Funktionen) Die I&M-Funktionen (Identification & Maintenance) sind hilfreich für die Identifizierung und Inventarisierung von PROFIBUS-Geräten. Der RES-5006 unterstützt die I&M-Funktionen 0, 1, 2, 3 und 4. Der Zugriff auf die I&M-Funk- tionen erfolgt über Slot 0 und ist in IEC 61158-6-3 spezifiziert. Der I&M0-Bereich enthält nur lesbare Informationen über das Gerät: Herstellerkennung, Bestellnummer, Serien- nummer, sowie Hard- und Software-Revisionen.
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Gerätefunktionen Mit der DPV1-Protokollerweiterung besteht die Möglichkeit, diese Einstellungen und Funktionen während des Betriebs des Reglers zu ändern. Damit kann z.B. der Temperaturkoeffizient für das Heizband während des Vali- dierungsprozesses über die SPS-Steuerung angepasst werden. Die Parameter des Reglers können über diesen azyklischen Dienst sowohl gelesen als auch geschrieben werden. Der Zugriff auf die Parameterdaten erfolgt dabei wahlfrei über die Slot-Index-Adressierung.
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Gerätefunktionen Slot Index Parameter Wertebereich 16/17 Maximaltemperatur [°C] 200…500 (300) Temperaturdiagnose 0: deaktiviert 1: aktiviert Diagnoseverzögerung [0,1 s] 0…99 (0) 20/21 Aufheizzeitüberwachung [0,1 s] 0…999 (0) AUTOCOMP 0: aus 1: ein 2: AUTO Ausgang 1 (Temp-OK-Bit) 0: aus 1: aktiv wenn Ist=Soll 2: aktiv wenn Ist=Soll, mit Latch Hold-Modus 0: aus...
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Gerätefunktionen einzelnen Werte für das Datum oder die Uhrzeit mit einem Schreibzugriff gemeinsam geändert werden, also Index 100…103 bzw. 104…106. Slot Index Parameter Wertebereich 100/101 Uhrzeit: Millisekunden (nur ganze 0…59000 Sekunden) Uhrzeit: Minuten 0…59 Uhrzeit: Stunden 0…23 Datum: Tage (Wochentag in den 1…31 oberen 3 Bits nicht unterstützt) Datum: Monat...
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Gerätefunktionen Im Slot 1, ab Index 200 sind die kanalspezifischen Kalibrierdatenabweichungen verfügbar ( Kap. 8.5.6 „Master- AUTOCAL (MA)“ auf Seite 28). Diese Werte können nur gelesen aber nicht verändert werden. Slot Index Parameter Wertebereich 200/201 Kalibrierdatenabweichung [0,01%], Kanal 0 -10000…10000 (0) (-100,00…100,00%) 202/203 Kalibrierdatenabweichung [0,01%], Kanal 1...
Gerätefunktionen 8.10 Temperaturanzeige (Istwert-Ausg.) Der RES-5006 liefert an den Klemmen 17+18 ein analoges Signal 0…10 VDC, welches zu der realen IST-Tem- peratur proportional ist. RES-5006 max. 5 mA Istwert- Ausgang 0…10 VDC 0…10 VDC Temperaturan- zeige z.B. ATR-3 Spannungswerte: 0 VDC 0 °C 10 VDC ...
µC POWER 24VDC POWER RES-50xx PROCESS CONTROL EQUIPMENT E464680 www. ROPEX Made in Germany Für die ROPEX-Visualisierungs-Software steht eine eigene Dokumentation zur Verfügung. Die Software und die Dokumentation stehen im Downloadbereich zur Verfügung (Suchbegriff: „Visual“). Version 1 RES-5006 Seite 47...
Der RES-5006 verfügt auch über eine integrierte Uhr ( Kap. 8.17 „Integrierte Uhr (Datum und Uhrzeit)“ auf Seite 48). Die Meldungen werden dann mit Angabe von Datum und Uhrzeit abgespeichert (Zeitstempel). Die gespeicherten Meldungen können als csv-Datei exportiert werden. ROPEX kann bei Bedarf die exportierte Datei auswerten und eine Fehlerdiagnose erstellen.
Um den Kondensator für die Uhr voll aufzuladen, muss der Regler mindestens 3 Stunden eingeschaltet sein. Wenn der Regler ausgeschaltet ist, kann ein voll geladener Kondensator die Uhr ca. 2…4 Wochen betreiben. Ist der Regler länger ausgeschaltet, müssen Datum und Uhrzeit neu eingestellt werden. Dies kann mit der ROPEX- ®...
Der RESISTRON -Temperaturregler gibt über den Istwert-Ausgang 13 Spannungspegel zur Fehlerdiagnose aus. Die Fehlermeldungen werden intern im Regler noch detaillierter unterschieden. Über die PROFIBUS-Schnittstelle und mit der ROPEX-Visualisierungs-Software ( Kap. 8.12 „USB-Schnittstelle für Visualisierungs-Software ® ROPEXvisual “ auf Seite 47) können die in Klammern beschriebenen 3-stelligen Fehlernummern angezeigt werden.
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Gerätefunktionen Teil 1 von 3: Fehlermeldungen (Störungen) HINWEIS: Die angegebenen Fehlermeldungen werden als Störungen ausgegeben (Istwert-Ausgang gibt kon- stante Fehlerspannung aus; Alarm-LED leuchtet dauernd; Alarm-Relais ist aktiv). Maßnahme wenn Istwert- Fehler Maßnahme wenn erste Maschine in Betrieb, Ausg. Ursache Inbetriebnahme Heizleiter nicht geän- Spg.
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Gerätefunktionen Teil 2 von 3: Fehlermeldungen (Warnungen) HINWEIS: Die angegebenen Fehlermeldungen werden zuerst als Warnungen ausgegeben (Istwert-Ausgang wechselt zwischen zwei Werten; Alarm-LED blinkt; Alarm-Relais ist nicht aktiv). Nach Aktivierung des START- Signals erfolgt die Ausgabe als Störung (Istwert-Ausgang wechselt nicht mehr, siehe fett-kursive-Werte; Alarm- LED leuchtet dauernd;...
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Gerätefunktionen Teil 3 von 3: Fehlermeldungen (Warnungen) HINWEIS: Die angegebenen Fehlermeldungen werden zuerst als Warnungen ausgegeben (Istwert-Ausgang wechselt zwischen zwei Werten; Alarm-LED blinkt; Alarm-Relais ist nicht aktiv). Nach Aktivierung des START- Signals erfolgt die Ausgabe als Störung (Istwert-Ausgang wechselt nicht mehr, siehe fett-kursive-Werte; Alarm- LED leuchtet dauernd;...
Gerätefunktionen 8.20 Fehlerbereiche und -ursachen Temperaturregler HARDWARE Der folgenden Tabelle sind Erläuterungen über die möglichen Fehlerursachen zu entnehmen. Störungs- Erläuterungen Mögliche Ursachen bereich Unterbrechung des Lastkreises - Kabelbruch, Heizleiterbruch nach dem U -Abgriffpunkt - Kontaktierung zum Heizleiter defekt Unterbrechung des Signals vom -Messleitung vom Stromwandler unterbrochen Stromwandler - Leitungsbruch, Triac im Regler defekt,...
Werkseinstellungen Störungs- Erläuterungen Mögliche Ursachen bereich - Hardwarefehler (Regler austauschen) Interner Gerätefehler/keine Netz- - Schiebeschalter für Alarm-Relais defekt oder nicht in kor- spannung rekter Position - Netzspannung fehlt Werkseinstellungen ® Ab Werk ist der RESISTRON -Temperaturregler RES-5006 wie folgt konfiguriert: Drehcodierschalter Heizleiterlegierung: Alloy A20 für...
300 VAC betragen. Versorgungsnetz Symmetrisches TN- oder TT-Netz mit max. 415 VAC Überspannungskategorie III Betrieb in potentialfreiem Netz (z.B. IT-Netz) nur nach Rücksprache mit ROPEX. Netzfrequenz 47…63 Hz, automatische Frequenzanpassung in diesem Bereich Stromaufnahme = 5 A (ED = 100%) (Primärstrom des...
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Technische Daten Heizleitertyp und Neben der Einstellung über den Drehcodierschalter oder die PROFIBUS-Schnitt- Temperaturbereich stelle (siehe unten) kann über die ROPEX-Visualisierungs-Software ( Kap. 8.12 ® „USB-Schnittstelle für Visualisierungs-Software ROPEXvisual “ auf Seite 47) die Einstellung für den Temperaturbereich und den Temperaturkoeffizient vorge-...
Abmessungen Anschlusskabel starr oder flexibel; 0,2…2,5 mm² (AWG 24…12) über steckbare Klemmen Typ / Querschnitte Steckbare Klemmen: Anzugsdrehmoment: 0,5…0,6 Nm (Schraubendreher: SZS 0,6x3,5 mm) Bei Verwendung von Adernendhülsen hat die Verpressung entspre- chend DIN 46228 und IEC/EN 60947-1 zu erfolgen. Ansonsten ist ein einwandfreier elektrischer Kontakt in den Klemmen nicht gewährleistet.
(mit UL- und CSA-Zulassung) 35480: Dauerstrom 35 A, 480 VAC, Art.-Nr. 885506 50520: Dauerstrom 50 A, 520 VAC, Art.-Nr. 885509 (mit UL- und CSA-Zulassung) Impuls-Transformator Auslegung und Bestellangaben siehe ROPEX-Applikati- onsbericht Ausführung nach EN 61558 Bei Bedarf mit UL-Zulassungen und Thermoschalter ver- fügbar.
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Bestellschlüssel Booster B- . . . 075415: Impulsbelastb. 75 A, 415 VAC, Art.-Nr. 885302 100400: Impulsbelastb. 100 A, 400 VAC, Art.-Nr. 885304 Leitungen Auslegung und Bestellangaben siehe ROPEX-Applikati- onsbericht Seite 60 RES-5006 Version 1...