• Regler für höhere Zellenzahlen welche kein BEC-Sys-
tem für die Empfängerstromversorgung haben, besitzen
trotzdem ein „internes" BEC -System für die Eigenver-
sorgung der Regler-Elektronik, welche nach dem glei-
chen Prinzip arbeitet, nur eben mit weniger Leistung.
Durch Anschluss wird hier ebenfalls die Störquelle direkt
an den Empfänger geführt. Es empfiehlt sich, einen Ent-
störfilter einzusetzen um diese Störungen vom Emp-
fänger fern zu halten. Im Gegensatz zu anderen Fil-
tern, welche oft nur einen Ferritkern besitzen, filtert das
Futaba-Entstörfilter auch den Eingangsimpuls.
• Die verschiedenen Empfängertypen reagieren auch
unterschiedlich auf den Anschluss von elektronischen
Zusatzbausteinen, wie Glühkerzenheizer, Turbinen-
Steuereinheit, Telemetriesysteme, GPS, etc. Auch hier
empfiehlt sich unter Umständen der Einsatz des Entstör-
filters, zur Entkopplung.Um optimale Empfangsergeb-
nisse zu erzielen,
BEACHTEN SIE FOLGENDE HINWEISE:
• Große Modelle besitzen oft größere Metallteile, wel-
che den HF-Empfang dämpfen, in solchen Fällen die
Antenne links oder rechts davon positionieren.
• Die Antenne sollte mindestens 1,5...2 cm von leitenden
Materialien, wie Metall, Carbon etc. entfernt sein.
• Empfänger vor Feuchtigkeit schützen.
HINWEISE FÜR DEN BETRIEB
Alle Futaba-Empfänger arbeiten noch bei einer Versor-
gungsspannung von 3 V mit gleicher Reichweite. Da durch
ergibt sich der Vorteil, dass selbst bei Ausfall einer Akku-
zelle (Kurzschluss) normalerweise kein Ausfall der Emp-
fangsanlage erfolgt, da Futaba Servos bei 3,6 V noch
arbeiten, nur etwas langsamer und mit weniger Kraft. Dies
ist sehr wichtig im Winter bei tiefen Außentemperaturen,
um kurzzeitige Spannungseinbrüche nicht wirksam werden
zu lassen.
Allerdings ergibt sich dadurch der Nachteil, dass u. U. der
Ausfall der Akkuzelle gar nicht bemerkt wird. Deshalb sollte
der Empfängerakku von Zeit zu Zeit überprüft werden.
Empfehlenswert ist der Einsatz des Accumonitors, welcher
mittels LED-Leuchtband die aktuelle Empfänger-Akku-
spannung anzeigt.
EINSCHALTREIHENFOLGE
Immer zuerst den Sender einschalten, dann den Emp-
fänger. Beim Ausschalten in umgekehrter Reihenfolge
vorgehen. Nach dem Einschalten des Empfängers laufen
die Servos in die Neutralstellung. Es empfiehlt sich jede
Funktion durch Betätigung der Geber zu prüfen. Außerdem
sind die Steuerfunktionen auf die korrekte Dreh richtung zu
überprüfen. Bewegt sich ein Servo in die falsche Richtung,
muss der Drehsinn umgedreht werden.
ELEKTRONISCHE ZÜNDUNGEN
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen
Störungen, die die Funktion der Fernsteuerung negativ
beeinflussen können. Versorgen Sie elektrische Zündun-
gen immer aus einer separaten Batterie. Verwenden Sie
nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker und abge-
schirmte Zündkabel. Halten Sie mit der Empfangsanlage
ausreichend Abstand zu einer Zündanlage.
Gewährleistung
Unsere Artikel sind mit den gesetzlich vorgeschriebenen 24 Monaten
Gewährleistung ausgestattet. Sollten Sie einen berechtigten Gewährlei-
stungsanspruch geltend machen wollen, so wenden Sie sich immer an
Ihren Händler, der Gewährleistungsgeber und für die Abwicklung zuständig
ist. Während dieser Zeit werden evtl. auftretende Funktionsmängel sowie
Fabrikations- oder Materialfehler kostenlos behoben. Weitergehende An-
sprüche z. B. bei Folgeschäden sind ausgeschlossen
Der Transport zur Servicestelle muss frei erfolgen, der Rücktransport zu
Ihnen erfolgt ebenfalls frei. Unfreie Sendungen können nicht angenom-
men werden. Für Transportschäden und Verlust Ihrer Sendung können
wir keine Haftung übernehmen. Wir empfehlen daher eine entsprechende
Versicherung.
Senden Sie bitte Ihr Gerät an die für das jeweilige Land zuständige Ser-
vicestelle.
Zur Bearbeitung Ihrer Gewährleistungsansprüche müssen folgende Vo-
raussetzungen erfüllt werden:
• Legen Sie Ihrer Sendung den Kaufbeleg (Kassenzettel/Rechnungskopie)
bei.
• Betrieb des Gerätes gemäß der Bedienungsanleitung im nichtgewerbli-
chen Bereich.
• Es wurden ausschließlich empfohlene Stromquellen und empfohlenes
Zubehör verwendet.
• Feuchtigkeitsschäden, Fremdeingriffe, Verpolung, Überlastungen und
mechanische Beschädigungen liegen nicht vor.
• Fügen Sie sachdienliche Hinweise zur Auffindung des Fehlers oder des
Defektes bei.