Inhaltsverzeichnis: Seite 1. Sicherheitsregeln 2. Anwendungsbereiche 3. Geräteansichten 4. Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente 5. Kompatibilität 6. Einschalten 7. Warnmeldungen unmittelbar nach dem Einschalten 8. Codeabfrage 9. Empfangsmodus 10. Anlernen von Empfängern 11. Die Funktionen der Info-LED 12. Ausschalten 13. Zündmodus 14.
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Seite 32. Technische Daten 33. CE-Kennzeichnung der EU-Version 34. Herstelleranschrift und Kontaktdaten zur Anforderung von EU- Konformitätserklärungen...
1. Sicherheitsregeln Stand: 23.11.2016 Sicherheitsregeln zur Zündung von pyrotechnischen Effekten/Sätzen und Grossfeuerwerksbomben mittels elektrischer Anzünder (E-Zünder): Die nachfolgenden Hinweise sollen Sie mit wichtigen Sicherheitsgrundsätzen vertraut zu machen. Die von uns aufgestellten Sicherheitsgrundsätze entstanden auf der Grundlage eigener Erfahrungen und aus dem täglichen Kontakt mit unseren Kunden und ermöglichen den sicheren und erfolgreichen Einsatz aller Komponenten unseres Funkzündsystems.
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8. Die Komponenten unseres Zündsystems sind durch Abdecken oder Umhüllen vor Abbrandrückständen, ggf. vor Witterungseinflüssen, zu schützen. Elektrische Kontakte sind vor Korrosion, Verschmutzung und Beschädigung zu schützen und regelmäßig zu reinigen. 9. Die Kontakte der noch nicht angeschlossenen pyrotechnischen Artikel bzw. Anzünder sind stets kurzzuschließen. 10.
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19. Eine vielfach unterschätzte Frühzündgefahr stellen spannungsführende Kontakte, wie sie z.B. an Ladekontakten von Mobiltelefonen, Funkgeräten und akkubetriebenen Werkzeugen zu finden sind, dar. Akkupacks können sich beim Aufprall am Boden lösen und spannungsführende Teile zugänglich machen. 20. Gewitter oder die im Vorfeld eines Gewitters auftretenden elektrostatischen Felder können eine Frühzündung verursachen.
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28. Neben ausreichend langen Anschlusskabeln sollten Sie zusätzliche Maßnahmen treffen, z.B.: Im Bereich Großfeuerwerk: Die Effekte werden zunächst in die sicher stehenden Mörser geladen und erst dann an ein Zündgerät angeschlossen. Während aller Arbeiten gilt die wichtigste Regel: Niemals mit dem Kopf oder einem anderen Körperteil in oder über die Mörseröffnung! Für andere Feuerwerkskörper gilt entsprechendes.
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35. Lesen Sie die Bedienungsanleitung der Geräte vollständig und befolgen Sie die darin enthaltenen Hinweise. Schulen Sie auch Ihr Personal und jeden, der in Ihrem Unternehmen mit der Anwendung der Geräte zu tun hat. Die aktuellste Fassung der Sicherheitsregeln finden Sie stets im Downloadbereich unserer Homepage: www.galaxis-showtechnik.de...
2. Anwendungsbereiche Das Gerät PFE Advanced Mini 5 Outputs eignet sich für folgende Anwendungsbereiche: - Anzünden von Endverbraucherfeuerwerk des Kategorie 2 - Bühnenpyrotechnik der Kategorien T1 und T2 - Spezialeffekte (SFX) - Auslösung von Effekten am Körper von Darstellern (Body Hits) - Anzünden von Illuminationseffekten wie Bengalische Leuchtkörper und Strobos - Anzünden von Eisfontänen, Kerzen etc.
4. Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente Sensor-Feld "Down" Wenn Sie sich mit dem Magnetstift nähern, wird der Wert im Display um 1 verringert, sofern Sie sich im Programmierteil des Menüs befinden. Bei Dauerbetätigung verringert sich der Wert automatisch. Sensor-Feld "Up" Wenn Sie sich mit dem Magnetstift nähern, erhöht sich der Wert im Display um 1, sofern Sie sich im Programmierteil des Menüs befinden.
5. Kompatibilität Das Gerät kann von folgenden Geräten angesteuert werden: PFS Profi, PFS Pocket und PFC Advanced. Außerdem lässt es sich mit dem PFC Advanced und dem PFM Advanced USB Funkmoden vom PC aus programmieren und abfragen. Mit dem PFC Advanced und dem PFM Advanced kommuniziert dieses Gerät bidirektional.
Sie sehen z.B. abwechselnd diese Anzeigen: Oben links wird die Geräte-Nummer ständig angezeigt. In der unteren Zeile wird die Gefahrenzone, auf welche dieses Gerät eingestellt ist, angezeigt. Weitere, ausführliche Informationen zu den Themen "Gerätenummer" und "Gefahrenzonen" finden Sie im Abschnitt "Untermenü" bei den betreffenden Menüpunkten. Oben rechts wandert ein senkrechter Strich hin und her und dient als Anzeige des Empfangsmodus.
12. Ausschalten Um das Gerät auszuschalten aktivieren Sie "Mode" mit dem Magnetstift. Nach ca. einer Sekunde gelangen Sie zum ersten Menüpunkt und sehen im Display: Wenn Sie nun das Sensorfeld "Ein/Aus" aktivieren, schaltet sich das Gerät ab. Mit "Mode" gelangen Sie zu den Hauptmenüpunkten. Wenn der Empfänger ausgeschaltet wird, erscheint zunächst diese Meldung.
Hinweis: Sollte der von Ihnen verwendete Funkkanal gestört sein, können Sie im Untermenü eine andere Frequenz einstellen. Natürlich müssen Sie auch den Controller und andere Empfänger auf die neue Frequenz einstellen (nur bei Advanced-Serie möglich). Hinweis: Den Zustand dieser Funktion und die Ruhefeldstärke können Sie sich auch per Fernabfrage am Controller PFC Advanced anzeigen lassen.
16.1.1. Der Menüpunkt "Batteriekapazität" Sie sehen z.B. diese Anzeige: In diesem Fall besitzt die Batterie noch eine Restladung von 95%. Bei 30% wird die Ladereserve angegriffen. Hinweis: Die Anzeige der Batteriekapazität bezieht sich auf 20 Grad Celsius. Bei sehr kalten Temperaturen können z.B.
Wenn diese Anzeige erscheint, bedeutet das, dass kein Reichweitentest- Ergebnis vorliegt, weil dieses bereits abgelesen worden ist oder, dass der Empfänger zum Zeitpunkt Ihres Reichweitentests außerhalb der Reichweite des Senders lag oder, dass noch kein Reichweitentest stattfand. Hier betrug die Restreichweite des Empfängers z.B. noch 65%. Werte von unter 30% gelten als kritisch.
Gerät oder mittels der Fernzugriffe auch vom Controller PFC Advanced aus erfolgen. Zusätzlich können Sie diese Parameter per Funk mit einem PC und dem USB-Modem editieren, wenn Sie unsere Choreographiesoftware PYROTEC Composer verwenden. 16.1.4.3. Der Menüpunkt "Outputprogrammierung: Editieren", mit Stepfunktion In diesem Abschnitt wird die Programmierung der Stepfunktion im Detail erläutert.
16.1.4.4. Der Menüpunkt "Outputprogrammierung: Löschen" Hier können Sie den gesamten Outputspeicher löschen. Beim Löschen werden alle Kanalzuweisungen entfernt. Falls das Gerät über die optionale Steppererweiterung verfügt, werden alle Delays auf 0,00 s gestellt. 16.1.4.5. Der Menüpunkt "Outputprogrammierung: Kanäle fortlaufend programmieren" In manchen Fällen ist es praktisch, eine numerisch fortlaufende Kanalprogrammierung durchzuführen.
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Beginnen wir mit der Beschreibung des OK-Tests. Während dieser Anzeigephase sehen Sie im Display: In der unteren Zeile sehen Sie den aktuell angezeigten Outputbereich. Unten rechts sehen Sie den eingestellten Grenzwiderstand. Hat die Zündleitung einen geringeren Widerstand als der Grenzwiderstand gilt sie als in Ordnung.
16.2. Das Untermenü Das Untermenü kann nur aufgerufen werden, wenn es freigegeben ist. Für den Fall, dass das Untermenü gesperrt ist, gehen Sie zum Freigeben folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie das Gerät ein 2. Während den Startmeldungen aktivieren Sie für ca. 5 Sekunden dauerhaft "Up", bis nachfolgende Abfrage erscheint: Wenn Sie nun auf "Up"...
16.2.3. Der Menüpunkt "Gerätenummer" Dies ist der nächste Menüpunkt im Untermenü. Sie können hier eine Gerätenummer zwischen 1 und 999 eingeben. Diese Gerätenummer dient zur Identifikation bei bidirektionalen Fernzugriffen. Wird hier keine Nummer eingestellt, so kann das Gerät nicht vom PFC bei Fernabfrage und Fernprogrammierung angesprochen werden.
zugewiesenen Frequenz örtlich begrenzt ist. Sie dürfen diese nur in einem bestimmten Radius verwenden. Jede Inbetriebnahme außerhalb dieses Radius erfordert eine weitere Lizenz, es sei denn Sie nutzen eine landesweit verfügbare Frequenz (siehe oben). Der höchste, verfügbare Funkkanal ist 359. Die Einstellung der Ziffer "3" an der Hunderterstelle ist nur möglich, wenn dadurch nicht unzulässige Werte entstehen.
16.2.6. Der Menüpunkt "Akustische Signale" Bei diesem Menüpunkt können Sie festlegen, ob das Gerät akustische Signale ausgibt. Im Theaterbereich sind diese Piepstöne etc. manchmal störend, weshalb hier eine Abschaltung sinnvoll sein kann. Bitte beachten Sie, dass bei ausgeschalteten Signalen auch keine akustische Meldung erfolgt, wenn der Akku wieder geladen werden sollte.
16.2.10. Der Menüpunkt "Temperatur im Gerät" Zu Ihrer Information wird die Temperatur im Geräteinneren gemessen und bei diesem Menüpunkt angezeigt. Die Temperatur muss innerhalb von -20 bis +65°C liegen. Bei extrem niedrigen Temperaturen kommt es vor, dass die LCD-Beleuchtung träge wird.
Durch Exemplarstreuungen bei der Helligkeit der verschiedenen LEDs ist es normal, dass bei den Mischfarben unterschiedliche Farbnuancen auftreten. Am Ende des Tests leuchten alle LEDs in der Farbe weiß, bis "Mode" betätigt wird. Theoretisch können Sie das Gerät in diesem Zustand auch als behelfsmäßige Lichtquelle verwenden.
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Wenn Sie zum Beispiel eine Stepzündung von fünf Ausgängen mit einem Zeitabstand von einer Sekunde realisieren möchten, programmieren Sie fünf beliebige Ausgänge des Gerätes mit dem gleichen Zündkanal. Die Zündung dieses Kanals wird später den Stepvorgang auslösen. Den ersten der Ausgänge programmieren Sie auf ein Delay von 0,00s, damit dieser sofort zündet. Den nächsten auf 1,00s, den folgenden auf 2,00s usw.
Gerät oder mittels der Fernzugriffe auch vom Controller PFC Advanced aus erfolgen. Zusätzlich können Sie diese Parameter per Funk mit einem PC und dem USB-Modem editieren, wenn Sie unsere Choreographiesoftware PYROTEC Composer verwenden. 18. Zündleistung Durch die hohe Zündspannung von 20 Volt lassen sich sowohl Anzünder in Serienschaltung als auch in Parallelschaltung zünden.
des letzten Betriebs eingelesen. Beim Ausschalten wird der Eventspeicher erneut automatisch gesichert und steht bei der nächsten Inbetriebnahme zur Verfügung, wenn dieser ein weiteres Mal eingelesen wird. Folgende Zustände kann der Ereignisspeicher für einen bestimmten Ausgang anzeigen: Das "F" neben der Widerstandsanzeige bedeutet, dass dieser Ausgang seit dem Einschalten des Gerätes mindestens einmal gezündet hat.
23. Fernzugriffe Wenn auf das Gerät über die bidirektionale Funkverbindung zugegriffen wird, sehen Sie eine der beiden Anzeigen im Display, je nachdem ob Daten vom Gerät angefordert oder in den Speicher des Gerätes geschrieben werden: Das Gerät sendet Daten während der Controller diese empfängt. Der Controller sendet Daten, die in den Speicher des Empfängers geschrieben werden.
26. Batterie- und Akku-Empfehlungen Um die optimalen Betriebszeiten zu erreichen, empfehlen wir die Alkali-Batterien der Marke Varta. Andere Batterien laufen zudem häufig aus und können das Gerät beschädigen. Sollten Sie sich für Akkus entscheiden, dann empfehlen wir Panasonic Eneloop Typ BK-3MCCE. Dabei handelt es sich um NiMH-Akkus mit sehr geringer Selbstentladung und einer ein wenig höheren Spannungslage.
31. Problembehandlung Sollte der Displayinhalt nicht richtig dargestellt werden, rufen Sie zunächst das Hauptmenü des PFE Advanced Mini 5 Outputs auf. Dabei wird das Display neu initialisiert und eventuelle Fehldarstellungen behoben. Sollte dies keine Besserung bringen, oder das Gerät nicht auf den Magnetstift reagieren, entfernen Sie die Batterien des PFE Advanced Mini 5 Outputs für ca.
Betriebsdauer: falls Alkali-Batterien mit 2.700 mAh im Empfangsmodus: ca. 18 h, falls Alkali-Batterien mit 2.700 mAh im Sleepmodus: ca. 550 h, falls NiMH-Akkus mit 2.000 mAh im Empfangsmodus: ca. 12 h, falls NiMH-Akkus mit 2.000 mAh im Sleepmodus: ca. 370 h Zündspannung, Kapazität der Zündkondensatoren, Zündenergie: 20 V, 5 x 470 µF, 5 x 9,0 mC Zündleistung:...