4.1
Zusammenfassung der Funktionen
RUN MODE
Zu beachten ist, dass im Run Mode die Leistung und die Sendefrequenz mit dem Schalter SW1 bestimmt wird
und nicht mit dem Druckknopfschalter SW3 gespeichert wird.
RF Channel
Der Kanal ist binär codiert. Eine Frequenzliste wird mit jedem Modem mitgeliefert.
Test Mode
Diese Funktion wird gebraucht für die Qualifikation der Funkverbindung zwischen 2 Einheiten.
Empfänger: Die LEDs D10-D17 werden als Signalstärke Messgerät verwendet. Gelb zeigt minimale Signalstärke,
grün optimale Signalstärke an.
Sender: Das Modem sendet mit konstantem (500mW) Träger.
Address
Die Adressen (0-255) sind binär codiert. Nur Modems mit der gleichen Adresse können eine Verbindung
aufnehmen.
Operation Mode
Verschiedene Betriebsarten wie Asynchron, Synchron etc. können ausgewählt werden. Bitte sehen Sie unter
Kapitel 2.1-2.5 (Seite 5-11) nach.
Serial Control Mode
In diese Betriebsart können verschiedene Parameter softwaremässig via serielle Schnittstelle geändert werden.
Siehe Beschreibung Seite 12
Repeater
Zur Erweiterung der Reichweite können Stationen als Relais eingesetzt werden. Bitte sehen Sie in der speziellen
Beschreibung Seite 6/7/8 nach. Für die Verwendung der Wait-Periode für Geräte des Typs RM9634 V 5.07 SUA
zusätzlich die Hinweis auf Seite 21.
RF Data Rate
Die HF Daten Geschwindigkeit kann eingestellt werden.
1.
Zur Anpassung der Schnittstellengeschwindigkeit in Abhängigkeit mit der Grösse des internen RX/TX
Daten-BUFFERs, um die Daten- Integrität zu optimieren.
2.
Zusätzlich erhöht eine niedrige HF Datenrate die Reichweite des Funkmodems (Sensitivity).
Listen Before Transmit (LBT)
In dieser Betriebsart (Stellung „ON" ist Werkseinstellung) sendet das Modem nur Daten, wenn der angewählte
HF-Kanal nicht von einem anderen Sender belegt ist. Die Entscheidung ob der Kanal belegt ist oder nicht erfolgt
kurz vor dem Sendevorgang durch Messung des sog. Störpegels (RSSI). Die Höhe des Störpegels für eine
Sendefreigabe, kann zusätzlich verstellt werden. (siehe dazu Seite 18)
Hinweis: Falls die Sendefreigabe nicht erfolgt, weil der Störpegel zu hoch ist, so werden die Daten im BUFFER
gespeichert, bis der HF Kanal wieder frei wird. In Stellung „OFF" sendet das Funkmodem in jedem Fall die Daten
ab. Diese Betriebsart ist nur auf exklusiven Frequenzen zulässig, im ISM Band gilt in der Schweiz seit 1.1.2013
die LBT-Pflicht.
Forward Error Correction (FEC)
In dieser Betriebsart (Stellung „ON" ist Werkseinstellung) korrigiert das Modem kleine Datenfehler im Empfänger
ohne eine Daten-Wiederholung anzufordern. Es ist zu beachten, dass in dieser Betriebsart zusätzliche Prüfdaten
übertragen werden, das heisst die effektive Datenübertragung wird um den Faktor 0.6 reduziert. Daher muss für
eine Übertragungs - Geschwindigkeit von z.B. effektiv 9600 bps die HF Übertragungsgeschwindigkeit auf 16k
gestellt werden. (4800bps und 8k für 12.5 kHz Kanalabstand)
Automatic Repeat Request (ARQ)
Diese Betriebsart kann für die Grundbetriebsarten verwendet werden mit Ausnahme des „Modem-Mode". Wenn
ARQ aktiviert ist, arbeiten die Grundbetriebsarten wie beschrieben, aber jede Übertragung wird beim Empfang
auf Datenfehler überprüft. Wenn keine Bestätigung innerhalb von 500 ms empfangen wird oder eine
Wiederholung angefordert wird, sendet der TX die Daten bis zu max. 20 oder unbestimmte Male (je nach
Einstellung „ARQ Retries" auf Seite 18) bevor er zum nächsten Datenblock geht.
ARQ kann nur in Punkt zu Punkt Verbindungen oder im Serial Control Mode, wenn alle Remote Stationen eine
verschiedene Adresse haben, angewendet werden.
RM 96xx Handbuch
Seite 19
Update 01.09.2012