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EinSTELLungEn

Der Adapter kann an alle ELS4 Pro und Basic ab Softwareversion 6 betrieben werden. Wenn die
Software älter ist muss erst ein Update installiert werden!
Der Drehencoder am Adapter erlaubt es, die Achsen schrittweise aber auch dauerhaft zu ver-
fahren, es gibt also einen Schrittmodus und einen Fahrmodus. Die Achse muss erst durch Druck
auf XSTEP oder ZSTEP aktiviert werden. Die gewählte Achse bewegt sich dann analog zur Dreh-
richtung am Encoder. Kurbelt man schnell wird nahtlos vom Schritt- in den Fahrmodus geschal-
tet.
Die Schrittweite im Schrittmodus wird in den Einstellungen der ELS eingestellt, über
SETUP DATEN -> SCHRITTWEITE 1 und SCHRITTWEITE 2.
Die Fahrgeschwindigkeiten im Fahrmodus stellt man in den jeweiligen Achsantrieben unter
SETUP Z/X-MOTOR -> F LANGSAM < > und F EILGANG << >> ein.
In Version 6 finden Sie in den Einstellungen eine neue Gruppe ERWEITERUNG.
Dort gibt es 6 Parameter, die das Ansprechverhalten des Encoders bestimmen. Sie sind vorein-
gestellt auf Werte, die gut zu einem Encoder mit 100 Impulsen/Umdrehung passen.
EINSCHALTSCHWELLE ZEIT (0,1-8,0 ms, 4,0 ms=Standard)
Das ist die Zeit die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen des Encoder ablaufen muss
damit die Drehbewegung als „langsam" eingestuft wird. Langsame Impulse führen zu einzel-
nen Schritten der Achse. Kommen die Impulse schneller gelten sie als „schnell".
Ist die Zahl hoch muss langsamer gekurbelt werden um in den Fahrmodus zu schalten, ist die
Zahl klein muss schneller gekurbelt werden.
Ist die Zahl der ohne Unterbrechung empfangenen schnellen Impulse höher als
EINSCHALTSCHWELLE ZAEHLER (1-500, 100=Standard)
wird die Achse in den Fahrmodus geschaltet, sie fährt dann dauerhaft.
Ist de Zahl hoch bedarf es mehr schnelle Impulse um in den Fahrmodus zu schalten.´, man
muss also längere schnell kurbeln.
Hört man abrupt auf zu drehen stoppt auch die Achse und zwar nach Ablauf der
ABSCHALTSCHWELLE ZEIT (1-350 ms, 100=Standard)
Das ist die Zeit nach der die Achse vom Fahrmodus zurück in den Schrittmodus zurück geschal-
tet wird. 100 ms sind eine gute Zeit, will man schnellere Reaktion kann man es absenken.
Damit man durch leichte Schwankungen beim schnellen Drehen am Encoder nicht immer wie-
der den Fahrmodus verlässt, was ein sehr ruckeliges Fahrbild gäbe, gibt es eine Schwellenein-
stelung, die Anzahl der Impulse in der
ABSchALTSchWELLE ZAEhLER (1-500, 20=Standard)
gibt an wie viele langsame Impulse nacheinander empfangen werden müssen damit der Fahr-
modus verlassen wird. Höhere Werte erlauben es sehr schwankend zu kurbeln.
Kleinere Werte sorgen dafür dass man den Fahrmodus schnell verlässt wenn langsamer gekur-
belt wird.
WiEDERhOLZEiT (1-500 ms, 100 ms=Standard)
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