• change_pass - Change password for 'pi' user
Der Benutzer "pi" ist auf dem System bereits vorangelegt und kann als regulärer Benutzer
für alltägliche Arbeiten benutzt werden. Über diesen Punkt können wir ihm ein Passwort
nach eigenem Geschmack geben. Beachten sollte man, dass ggf. das eingestellte deutsche
Tastaturlayout erst anch einem Neustart aktiv ist und y und z vertauscht sind. Wer auf
Nummer Sicher gehen möchte, sollte diese Buchstaben und Sonderzeichen im Passwort
nicht verwenden. Das Setzen eines leeren Passworts ist nicht möglich.
• change_locale - Set locale
Über diesen Punkt bestimmen wir Zeichensatz und Sprache des Systems. Für ein deutsches
System setzen wir die Locale auf "de_DE.UTF-8 UTF-8" indem wir den Punkt mit der
Leertaste markieren. Die Markierung bei "en_GB.UTF-8 UTF-8" können wir so auch
aufheben. Mit einem Druck auf die TAB-Taste kommen wir auf die Schaltfläche "Ok" und
wählen nun nochmal "de_DE.UTF-8" aus, damit Programme auf dem System deutsche
Texte ausgeben, soweit diese verfügbar sind. Das System benötigt nun einen Augenblick um
die Einstellung vorzunehmen.
• change_timezone - Set timezone
Hierüber können wir dem System sagen in welcher Zeitzone wir uns befinden. Wir wählen
zunächst "Europe" und danach "Berlin" aus.
• memory_split - Change memory split
Die 256 MB bzw. 512 MB Hauptspeicher des Pi werden gemeinsam von Hauptprozessor
und Grafikprozessor genutzt. Beide erhalten dabei Zugriff auf einen festen Anteil des RAM.
Derzeit stehen vier Splits zur Verfügung, die 32\64\128\256 MB für den Grafikprozessor
(Broadcom VideoCore IV) reservieren und den Rest für den ARM11 Hauptprozessor. Wer
keine aufwändigen 3D- oder Videofunktionen benötigt, kann den 32 MB Split benutzen. Für
Mediacenter und 3D-intensive Anwendungen bietet sich die 128 MB Aufteilung an. Hier
muss man je nach dem eigenen Anwendungsprofil abwägen und probieren. Die Einstellung
wird nach dem Neustart des Pi wirksam. Der Default Wert ist 64MB.
• overclock - configure overclocking
Der RPI läßt sich in mehreren Stufen dynamisch übertakten. Dynamisch bedeutet das nur bei
Bedarf die Taktfreuquemz und die Spannung angehoben wird. Das erfolgt durch eine
Software die auch die Temperatur des Prozessors berücksichtigt und diese nicht über 85
Grad Celsius steigen läßt. Das Overclocking ist in 5 Stufen von 700 MHz bis 1 Ghz
einstellbar. Sollten Instabilitäten auftreten ist es ratsam es mit einem niedrigerem
Overclocking zu versuchen. Durch Verwendung des dynamischen Overclockings sollte
ihr RPI keine verkürzte Lebenszeit haben, da die Temperatur überwacht wird, weiters bleibt
dabei auch die Garantie ihres RPI aufrecht. Für dem LXDE Desktop gibt es Widgets welche
die Taktfrequenz und die Temperatur anzeigen. Sollte Ihr RPI beim booten Probleme haben,
kann durch drücken der Shift Taste beim booten das Overclocking abgeschalten werden.
Danach ist eine neue Konfiguration des Overclocking wieder möglich.
• ssh - Enable or disable ssh server
SSH ist eine Möglichkeit um über das Netzwerk u.a. auf die Textkonsole des Systems
zugreifen zu können. Hierfür nuttz man z.B. unter Windows putty, oder von einem Mac oder
Unix-System aus der Shell heraus das ssh-Kommando. Die Verbdindung wird automatisch
verschlüsselt. Um den Zugriff zu ermöglichen muss auf dem Pi ein SSH-Serverdienst laufen,
der über diesen Punkt aktiviert (Enable) oder deaktiviert "Disable" wird.
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Kontakt: peba@inode.at
Edition 1