1.4 VERGIFTUNGSGEFAHR
Die beim Schweißen freiwerdenden Gase und Rauch sind nach einem längeren Einatmen gesundheitsschädlich. Aufgrund
dessen sind folgende Vorschriften zu beachten:
1. Für eine ausreichende natürliche bzw. Zwangslüftung des Arbeitsplatzes sorgen.
2. Bei der Bearbeitung von Sto en wie Blei, Beryllium, Kadmium, Zink sowie verzinkte und lackierte Teile ist eine Zwangslüftung
geboten. Der Schweißer muss ein Atemschutzgerät benutzen.
3. Überall dort, wo eine unzureichende Luftzufuhr gewährleistet ist, muss mit der Atemschutzmaske unter Frischluftzufuhr
gearbeitet werden.
4. Achtung! Die Gasentweichung stellt eine Gefahrenquelle dar. Schutzgase wie Argon sind schwerer als Luft, und können in
engen Räumen die Luft verdrängen.
5. Beim Schweißen in engen Räumen (Kessel, Graben, u. ä.) ist der Schweißer grundsätzlich von außen durch eine andere
Person zu sichern. Sämtliche zusammenhängenden Sicherheitsvorschriften sind dabei zu beachten.
6. Keine Schweißarbeiten in der Nähe von Arbeitsplätzen ausführen, wo entfettet bzw. lackiert wird. Dort können Dämpfe mit
chlorierten Kohlenwassersto en vorkommen, die bei hohen Temperaturen und unter Einwirkung der Lichtbogenstrahlung
das hochschädliche Phosgengas bilden.
7. Ein charakteristisches Merkmal einer unzureichenden Belüftung und zugleich Vergiftungszeichen sind Augen- und Nase-
sowie Rachenreiz. In einem solchen Fall die Arbeit unterbrechen und den Arbeitsplatz besser belüften. Sollten die
Schwierigkeiten fortdauern, so ist der Schweißvorgang zu beenden.
1.5 INSTALLATION DES SCHWEISSGERÄTS
Bei der Installation des Geräts sind folgende Vorschriften zu beachten:
1. Die Schalter und Anschlüsse des Geräts müssen dem Bedienpersonal zugänglich sein.
2. Das Gerät darf nicht in engen Räumen installiert werden, da eine ausreichende Belüftung des Generators jederzeit gegeben
werden muss. Vermeiden Sie Einsatz in sehr staubigen bzw. schmutzigen Räumen, da Staub oder Fremdkörper durch das
Gerät eingesaugt werden können.
3. Das Gerät (einschließlich Kabel) darf andere Personen nicht am Durchgang bzw. an ihrer Arbeit hindern.
4. Bei der Aufstellung des Geräts ist auf eine ausreichende Standsicherheit zu achten, so dass es vor Absturz und Umkippen
geschützt ist.
5. Jede Aufstellung an einer erhöhten Stelle bringt eine Sturzgefahr mit sich.
1.6 TRANSPORT DES SCHWEISSGERÄTS
Das Gerät wurde für Anheben und Transport entwickelt und konstruiert.
Der Transport des Geräts ist einfach, vorausgesetzt, dass die nachfolgend genannten Regeln beachtet werden:
1. Das Gerät kann mittels mitgelieferten Nylon-Transportriemen angehoben werden.
2. Vor dem Anheben bzw. Transport ist das Schweißgerät vom Netz zu trennen und die angeschlossenen Kabel sind
abzunehmen.
3. Das Gerät darf an den Kabeln weder gehoben noch geschleppt werden!
2. Berücksichtigung der Umgebung des Schweißgeräts
Vor der Aufstellung des Schweißgeräts hat der Benutzer mögliche elektromagnetischen Probleme der Umgebung zu
berücksichtigen. Er hat vor allem folgende Fakten zu beachten:
a.
andere Leitungen, Kontrollleitungen, Telefon- und Fernmeldetechnikkabel oberhalb bzw. unterhalb des oder neben dem
Schweißgerät;
b.
Rundfunk- und Fernsehempfänger bzw. –sender;
c.
Computer und andere Steuereinrichtungen;
d.
kritische Sicherheitsausstattung wie z. B. Sicherheitskontrollen bei der Industrieausrüstung;
e.
Gesundheit der sich in der Nähe aufhaltenden Personen, z. B. von Personen mit Herzschrittmacher oder Hörapparat;
f.
Messgeräte und –lehren;
g.
Unversehrtheit anderer sich im Raum be ndlicher Geräte
Der Benutzer hat dafür zu sorgen, dass die anderen im Raum eingesetzten Geräte mit dem Schweißgerät kompatibel sind.
Dach kann weitere Schutzmaßnahmen erforderlich machen;
h.
Wetter am Tag des Schweißgeräteinsatzes;
i.
die im Zusammenhang mit dem Schweißgerät zu überwachende Umgebung. Dies hängt vom Aufbau der Gebäude sowie
von anderen dort durchzuführenden Arbeiten ab. Die zu überwachende Umgebung kann auch hinter die Gebäudegren-
zen reichen.
2.1 VERFAHREN ZUR MINDERUNG VON EMISSIONEN ELEKTROMAGNETISCHER STRAHLUNG
a.
Hauptspeiseleitung
Das Schweißgerät sollte gemäß Herstelleranleitung an das Netz angeschlossen werden.
Bei Beein ussungen können zusätzliche Vorbeugungsmaßnahmen wie Siebung der Versorgungsspannung erforderlich
werden.
Bei einer dauerhaften Installation des Schweißgeräts kann es erforderlich werden, das Anschlusskabel mit einem Metallleiter
oder gleichwertigem abzuschirmen. Die Abschirmung sollte auf der gesamten Kabellänge erfolgen. Außerdem sollte sie mit
dem Schweißgerät durch einen guten elektrischen Kontakt zwischen dem Metallleiter und dem Schweißgerätgehäuse
verbunden werden.
b.
Wartung des Schweißgeräts
Das Schweißgerät ist ordnungsgemäß und den Empfehlungen des Herstellers entsprechend zu warten.
Beim Betrieb des Schweißgeräts sollen die Haube und sämtliche Zugangsstellen geschlossen und richtig angeschlossen sein.
Keine Änderungen am Schweißgerät vornehmen.
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