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Anhang B. Arbeit Mit Teilbereichen; B1. Benutzerschnittstelle Und Betrieb; B2. Gemeinsame Bereiche - Grothe Fa30-Az10 Installationsanleitung

Vollüberwachtes drahtloses sicherheits- und steuerungssystem
Inhaltsverzeichnis

ANHANG B. Arbeit mit Teilbereichen

Das Alarmsystem verfügt über eine integrierte Teilbereichsfunktion, die das Alarmsystem in drei verschiedene
Bereiche unterteilen kann, die als "Teilbereich 1 bis 3" bezeichnet werden. Ein Teilbereich ist unabhängig vom Status
der anderen Teilbereiche im System aktivierbar. Diese Funktion kann bei Installationen verwendet werden, wo
gemeinsam genutzte Sicherheitssysteme praktischer sind, z.B. in einem Home Office oder in einem Lagergebäude.
Wenn die Teilbereichsfunktion genutzt wird, können jede Zone, jeder Benutzercode und zahlreiche Funktionen des
Systems den Teilbereichen 1 bis 3 zugeordnet werden. Jeder Benutzercode wird der Liste der Teilbereiche
zugewiesen, die er steuern kann, um den Zugang bestimmten Bereichen zu begrenzen.
Wenn die Teilbereichsfunktion eingeschaltet ist, ändern sich die Menüanzeigen, sodass die Teilbereichsfunktion integriert
ist. Außerdem verfügt jedes Gerät, jeder Benutzer und jedes Proximity Tag über ein zusätzliches Teilbereichsmenü, in
dem die Zuweisung zu/der Ausschluss von bestimmten Bereichen erfolgt.
Hinweis: Wenn die Teilbereichsfunktion ausgeschaltet ist, funktionieren Zonen, Benutzercodes und
Leistungsmerkmale der Alarmzentrale in gleicher Weise so wie bei einem normalen System. Wenn die
Teilbereichsfunktion eingeschaltet wird, werden automatisch alle eingelernten Melder, Benutzercodes und
Leistungsmerkmale der Alarmzentrale dem Teilbereich 1 zugeordnet.

B1. Benutzerschnittstelle und Betrieb

Ausführliche Beschreibung der Benutzerschnittstelle (Aktivieren/Deaktivieren, Verhalten der Sirenen, Anzeigefunktion)
im Teilbereichsmodus siehe Bedienungsanleitung für die Alarmzentrale, Anhang B TEILBEREICHSFUNKTION, und
Anhang A für den Handsender- und Fernbedienungsbetrieb im Teilbereichsmodus.

B2. Gemeinsame Bereiche

"Gemeinsame Bereiche" sind Bereiche, die als Durchgangszonen zu 2 oder 3 Teilbereichen genutzt werden. Je nach
Anordnung der Räumlichkeiten des geschützten Objektes kann es mehr als einen gemeinsamen Bereich innerhalb
einer Installation geben. Ein "gemeinsamer Bereich" ist nicht das gleiche wie ein "Teilbereich"; er kann nicht direkt
aktiviert/deaktiviert werden. Gemeinsame Bereiche werden generiert, wenn Sie eine oder mehrere Meldelinien zwei
oder drei Teilbereichen zuordnen. Tabelle A1 enthält eine Übersicht über das Verhalten der verschiedenen Zonentypen
in einem gemeinsamen Bereich.
Tabelle A1 – Definitionen gemeinsamer Bereich
Zonentypen in gemeinsamen
Bereichen
Außenbereich
Verzögert
Aussenbereich-
Folgeverzögert
Innenb.Folge
Installationsanleitung FA30-AZ10
Definition
Gilt erst dann als definiert, nachdem der letzte zugeordnete Teilbereich
ABWESEND oder ANWESEND aktiv ist.
Falls einer der Teilbereiche deaktiviert ist, wird ein Alarm aus dieser Zone für alle
zugeordneten Teilbereiche ignoriert.
Verzögerungszonen lösen erst dann eine Eingangsverzögerung aus, wenn alle
zugeordneten Teilbereiche aktiviert sind. Daher wird nicht empfohlen,
Verzögerungszonen als gemeinsame Bereiche zu definieren, wenn den einzelnen
Bereichen keine eigene zusätzliche verzögerte Meldelinie zugewiesen ist.
Gilt erst dann als definiert, nachdem der letzte zugeordnete Teilbereich
ABWESEND oder ANWESEND aktiv ist.
Falls einer der Teilbereiche deaktiviert ist, wird ein Alarm aus dieser Zone für alle
zugeordneten Teilbereiche ignoriert.
Falls einer der dem gemeinsamen Bereich zugeordneten Teilbereiche in einem
Verzögerungszustand ist (und die anderen Teilbereiche aktiviert sind), funktioniert
der Alarm nur in diesem Teilbereich als "Außenbereich-Verfolgung". Das Ereignis
wird in Bezug auf andere zugeordnete aktive Teilbereiche ignoriert.
Gilt erst dann als definiert, nachdem der letzte zugeordnete Teilbereich
ABWESEND aktiv ist.
Falls einer der Teilbereiche ANWESEND aktiv oder deaktiviert ist, wird ein Alarm
aus dieser Zone für alle zugeordneten Teilbereiche ignoriert.
ANHANG B. Arbeit mit Teilbereichen
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