4.5.2 Deaktivier.-/Aktivierungs-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält eine ausführliche Beschreibung jeder Option und ihrer Konfigurationseinstellungen.
Auswahl einer Option und Änderung ihrer Konfiguration – siehe Abschnitt 4.5.1.
Option
Konfigurationsanleitung
Zwei unterschiedliche Eintrittsverzögerungen erlauben es dem Benutzer, den geschützten Ort,
01:Verzögert 1
02:Verzögert 2
während das System aktiviert ist, über zwei Wege zu betreten, ohne einen Alarm auszulösen.
Nach Betreten des geschützten Ortes, muss das Alarmsystem vor Ablauf der
Eintrittsverzögerungszeit deaktiviert werden.
Langsame akustische Signale beginnen zu ertönen, sobald die Eintrittsverzögerung ausgelöst
wird; wenn die letzten 10 Sek. der Eintrittsverzögerung beginnen, werden die akustischen
Signale schneller. Die Optionen "Verzögert 1" und "Verzögert 2" ermöglichen es, die Dauer
dieser Verzögerungszeiten zu programmieren.
Optionen: 00 Sekunden; 15 Sekunden (Standardeinstellung f. Eingangsverzögerung 2); 30
Sekunden (Standardeinstellung f. Eingangsverzögerung 1); 45 Sekunden; 60 Sekunden; 3
Minuten und 4 Minuten.
Hinweise: Wenn EN-Normenvorschriften erfüllt werden sollen, darf die Eingangsverzögerung 45
03: AUSTRITTSVERZ
Mit dieser Option lässt sich die Dauer der Austrittsverzögerung programmieren. Die
Austrittsverzögerung gibt dem Benutzer die Möglichkeit, das System innerhalb des geschützten
Bereichs zu aktivieren und dann den geschützten Ort zu verlassen, ohne einen Alarm
auszulösen. Langsame akustische Signale beginnen zu ertönen, sobald das System aktiviert
wurde und die Austrittsverzögerung beginnt; wenn die letzten 10 Sek. der Austrittsverzögerung
beginnen, werden die akustischen Signale schneller.
Optionen: 30 Sekunden; 60 Sekunden (Standard); 90 Sekunden; 120 Sekunden, 3 Minuten
und 4 Minuten.
04:AUSTRITTMODUS
Die Austrittsverzögerung kann zudem noch auf verschiedene Arten vorzeitig beendet oder
zurückgesetzt werden. Die Alarmzentrale bietet die folgenden "Austrittsmodus"-Optionen:
A: "Normal" – Die Austrittsverzögerung ist genau definiert.
B: "Wieder.+Anv.Akt" – Die Austrittsverzögerung beginnt erneut, wenn die Haustür während
C: "Wiederholen" – Die Austrittsverzögerung beginnt erneut, wenn die Haustür während der
D: "Aus durch Tür" – Die Austrittsverzögerung endet sofort, wenn die Ausgangstür
Optionen: Normal (Standardeinstellung); Wieder.+Anv.Akt; Wiederholen und Aus durch Tür.
Hier können Sie festlegen, ob der Benutzer die Funktion "Schnell-Aktivierung "benutzen darf.
05:SCHNELLAKTIV
Wenn "Schnell-Aktivierung" eingeschaltet ist, kann das System ohne Eingabe eines
Benutzercodes aktiviert werden.
Optionen: AUS (Standardeinstellung) und EIN.
Hier können Sie festlegen, ob der Benutzer einzelne Zonen manuell umgehen (abschalten)
06:ZONENABSCH.
darf, oder dem System erlaubet, offene (gestörte) Zonen automatisch während der
Austrittsverzögerung zu umgehen (d.h. das Aktivieren "erzwingen" kann). Wenn eine Zone
offen und "erzwungenes Aktivieren" nicht zulässig ist, kann das System nicht aktiviert
werden, und im Display wird "NICHT BEREIT" angezeigt. Wenn "Kein Umgehen" gewählt wird,
ist weder manuelles Umgehen noch erzwungenes Aktivieren möglich, was bedeutet, dass alle
Zonen gesichert (geschlossen) sein müssen, bevor das System aktiviert werden kann.
Optionen: Kein Umgehen ((Standardeinstellung); Erzwungene Aktivieren und Manuelles
Umgehen.
Hinweise: 1. Um EN-Vorschriften zu erfüllen, muss "manuell überbr" gewählt werden.
Installationsanleitung FA30-AZ10
Sekunden nicht überschreiten.
der ersten Austrittsverzögerung erneut geöffnet wird. Wenn während der
Astrittsverzögerung "Abwesend" keine Tür geöffnet wurde, wird die Alarmzentrale im
Zustand "Anwesend" aktiviert.
ersten Austrittsverzögerung erneut geöffnet wird. Dieser Neustart erfolgt nur ein Mal. Diese
Wiederholung der Austrittsverzögerung kann dann hilfreich sein, wenn der Benutzer
unmittelbar nach dem Hinausgehen wieder zurückkommt, weil er etwas vergessen hat.
geschlossen wird, selbst wenn die programmierte Austrittsverzögerung noch nicht
abgelaufen ist.
2. Eine Zone im Belastungstestmodus, die auf Umgehen konfiguriert wird,
verursacht ein Fehlerereignis, wenn das System ein potenzielles Alarmereignis
entdeckt.
3. Wenn sich eine umgangene Zone im Belastungstestmodus befindet, gibt es
keine Begrenzung der gemeldeten Ereignisse.
4. PROGRAMMIERUNG
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