MoRoS GPRS / EDGE 1.3 PRO
12.10.3
OpenVPN-Server Grundeinstellungen
Sie können MoRoS GPRS / EDGE 1.3 PRO als VPN-Server nutzen, wenn Sie z.B. vertrauliche
Daten über ein unsicheres Netzwerk übertragen wollen. Dieser Abschnitt beschreibt die
VPN-Server Grundeinstellungen. Die Grundeinstellungen sind beim MoRoS GPRS / EDGE
1.3 PRO ab Werk auf sinnvolle Standardwerte gesetzt, die Sie aber unter besonderen
Umständen abändern können. Mit den VPN-Grundeinstellungen legen Sie fest, über wel-
chen Port MoRoS GPRS / EDGE 1.3 PRO den VPN-Tunnel erzeugt und ob die VPN-
Übertragung mit dem UDP oder TCP-Protokoll umgesetzt wird. Weiterhin legen Sie hier
fest, ob LZO-Komprimierung verwendet wird, welcher Verschlüsselungsalgorithmus
während der Übertragung verwendet wird, wie groß die Tunnelpakete sein sollen und in
welchen Zeitintervallen der VPN-Server VPN-Pings verschickt. Zusätzlich haben Sie hier
die Möglichkeit, die momentane Konfigurationsdatei anzuzeigen, eine Konfiguration für
eine OpenVPN-Gegenstelle zu erzeugen sowie ein Log der letzten Verbindung anzuzei-
gen. Die erzeugte Konfiguration können Sie z.B. zum Einrichten eines OpenVPN-Pakets
auf einem Client PC verwenden. Das OpenVPN-Paket für Windows Clients können Sie auf
der Webseite von INSYS MICROELECTRONICS herunterladen:
www.insys-tec.eu/de/treiber
Dieses Programm dient als Gegenstelle, wenn Sie die Open VPN-Verbindung zu einem
Windows PC aufbauen wollen.
Konfiguration mit Weboberfläche
Um den lokalen Port am MoRoS GPRS / EDGE 1.3 PRO sowie den Port an der
Gegenstelle festzulegen, geben Sie in den Eingabefeldern „Tunneln über Port
(lokal / Gegenstelle)" (Abbildung 18, Seite 43, Position 2) einen Wert für die
gewünschten Ports an (Voreinstellung 1194).
Das Protokoll der VPN-Übertragung wählen Sie mit den Radiobuttons „Proto-
koll" (Abbildung 18, Seite 43 oben, Position 3). Es empfiehlt sich, UDP zu ver-
wenden, um die Latenz gering zu halten.
Damit entfernte VPN-Gegenstellen während einer Verbindung Ihre IP verän-
dern können („Floating"), aktivieren Sie die Checkbox „Gegenstelle darf Ihre
IP-Adresse ändern (float)" (Abbildung 18, Seite 43 oben, Position 4). Diese Ein-
stellung ist standardmäßig aktiv.
Um die LZO-Komprimierung an- oder abzuschalten, aktiveren oder deaktivie-
ren Sie die Checkbox „LZO-Komprimierung aktivieren" (Abbildung 18, Seite 43
oben, Position 5). Werden bereits stark komprimierte Daten (z.B. jpg) übertra-
gen, hat die Komprimierung kaum Effekt, werden hingegen gut komprimier-
bare Daten (z.B. Text) übertragen, kann die Komprimierung eine deutliche Re-
duzierung des übertragenen Datenvolumens erreichen. Schalten Sie die Kom-
pression ab, falls Ihre Gegenstelle keine LZO-Kompression unterstützt.
Um eine andere Verschlüsselungsmethode als die voreingestellte „Blowfish
128 Bit" für die VPN-Verbindung zu verwenden, wählen Sie im Dropdownme-
nü „Verschlüsselungsalgorithmus" (Abbildung 18, Seite 43 oben, Position 6)
eine der folgenden Verschlüsselungsarten:
(Blowfish 128 Bit), DES 64 Bit, DES EDE 128 Bit, DES EDE3 192 Bit, DESX 192
Bit, CAST5 128 Bit IDEA 128 Bit, RC2 128 Bit, RC2 40 Bit, RC2 64 Bit, AES 128 Bit
AES 192 Bit, AES 256 Bit
Funktionen
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