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Solarcheck AT-50 Bedienungsanleitung Seite 4

Die schwarze Messleitung gehört in die schwarze
COM-Buchse (Minusanschluss),  
die rote Messleitung gehört bei Spannungsmessun-
gen (Netz / Treibspannung) in die rechte, rote V -
Buchse und bei allen anderen Messungen (Schutz-
strom / Diode / Isolation / Widerstand) in die linke,
rote mA/ - Buchse (Plusanschluss). 
Messungen
Überprüfung der Netzspannungsversorgung
bei Fremdstromanoden
Zur Überprüfung der Netzspannungsversorgung wie folgt 
vorgehen:
•  Überprüfen ob die Rote Messleitung in die rechte 
Buchse gesteckt ist.
•  Den Drehschalter des AT-50 auf den höchsten 
Spannungsmessbereich (230 V) im Schaltbereich 
„Netz" einstellen.
•  Die Messklemmen mit der Netzversorgung verbin-
den (Klemmen im Schaltschrank, Leitungsenden). 
Der jeweils momentane Messwert wird im Display 
angezeigt.
Warnhinweis: Auf keinen Fall die maximal zulässi-
ge Eingangsgröße von 300 V überschreiten, keine 
380-V-Anschlüsse austesten! Keine Schaltungen oder 
Schaltungsteile berühren! Es besteht die Gefahr eines 
elektrischen Schlages!
Überprüfung des Schutzstroms zwischen
Anode und Behälter
Sicherheitshinweis: Möglicherweise montierte elektrische 
Rohrheizkörper vor Ausführung dieser Messung span-
nungsfrei schalten!
Mit dieser Funktion lässt sich überprüfen, ob zwischen 
Anode und Behälter noch Strom fließt. Im Falle aufge-
zehrter Mg-Opferanoden fließt kein elektrischer Strom 
mehr. Fehlerhaft elektrisch isolierte, nicht emaillierte 
Wärmetauscher sowie großflächige Emailfehler haben 
in der Regel erhöhte Schutzstromanforderungen zur 
Folge.
Zur Überprüfung des Schutzstroms von eingebauten 
Mg-Opferanoden wie folgt vorgehen:
•  Die Verbindungsleitung zwischen isoliert montierter 
Mg-Anode und Behälter auf einer der beiden Seiten 
lösen.
•  Überprüfen ob die Rote Messleitung in die linke 
Buchse gesteckt ist.
•  AT-50in den Einstellbereich „Schutzstrom" bringen, 
zunächst den höchstmöglichen Messbereich wäh-
len (200 mA).
•  AT-50 in Reihe in den Messkreis zwischen Mg-Ano-
de und Behälterkonstruktion schalten, indem eine 
der beiden Messleitungen mit der Mg-Anode, die 
andere mit dem Behälter/Tank verbunden wird, so 
dass die Verbindung zwischen Anode und Tankkon-
struktion wieder geschlossen ist.
•  Ca. 1 Minute warten, bis sich die durch die ur-
sprüngliche Verbindungsauftrennung verursachte 
Störung im System wieder abgebaut hat.
•  Der jeweilige momentane Messwert für den Schutz-
strom (mA) wird im Display angezeigt. Wenn der 
Wert kleiner 20 mA ist, kann für eine bessere Auf-
lösung das Messgerät auch in den empfindlicheren 
Messbereich 20 mA geschaltet werden.
•  Nach Durchführung der Messung den permanen-
ten Leitungskontakt zwischen Anode und Behälter 
wieder herstellen.
Zur Überprüfung des Schutzstroms bei Verwendung von 
Fremdstromanodensystemen gehen Sie grundsätz-
lich wie vorstehend beschrieben vor. Lösen Sie dazu 
vorzugsweise die Steckverbindung zur Titananode und 
schalten Sie das AT-50 wie unter vorstehenden Punk-
ten beschrieben, in Serie in den Stromkreis.
Der jeweilige momentane Schutzstrom wird im Display 
angezeigt. 
Beurteilung der Messergebnisse
Der tatsächliche Schutzstrombedarf hängt von ver-
schiedenen Parametern ab, beispielsweise Emailqua-
lität, Speichergröße, Wasserleitfähigkeit, Wassertem-
peratur, Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von 
Messingtauchhülsen sowie zusätzlichen nichtemaillier-
ten Wärmeaustauschern und Betriebsdauer.  
Dementsprechend lassen sich allgemeingültig exakte 
Sollwerte für zu erwartende Schutzströme nicht ange-
ben. Folgende praktische Beobachtungen wurden über 
Jahre hinweg gemacht und dienen der Orientierung:
•  Erfahrungsgemäß liegen die Schutzströme für Spei-
cher von ca. 200 I bis 1.000 I im Bereich von 1 mA 
bis einige wenige mA.
•  Bei Verwendung kleinvolumiger Speicher sind auch 
Werte kleiner 1 mA möglich. Als kritische Untergren-
ze kann ein Schutzstrom von etwa 0,3 mA angese-
hen werden.
•  Hoch einstellige sowie zweistellige mA-Werte im 
Zusammenhang mit Speichern, die mit zusätzlichen 
nichtemaillierten Wärmeaus¬tauschern ausgerüstet 
sind, können ein Hinweis auf mangelhafte Isolierung 
entsprechender Einbauten gegen den Behälter/Tank 
sein.
•  Eindeutig ist die Schutzstrommessung: I = 0 mA. In 
diesem Falle fließt kein Schutzstrom und es ist kein 
kathodischer Korrosions¬schutz mehr gegeben. 
Überprüfen Sie die Anlage! Im Falle des Schutzes 
mit Mg-Opferanoden ist vermutlich der Austausch 
der Anode erforderlich.
Hinweis: Bitte beachten, dass der gemessene Schutz-
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