Sperrsignal
Beispiel
6.2
Kesseltemperatur-Sollwertbildung
Nutzen
Beschreibung
Prozess
Ausnahme
MHG Heiztechnik
Das Sperrsignal wird mit einem Temperatur-Zeitintegral gebildet und in % ausgedrückt.
Diese ist auf 100 % begrenzt.
Integral
Sperrsignal
TK
Kesseltemperatur-Minimalbegrenzung
min
TK
Kesseltemperatur-Istwert
x
SDK
Kessel-Schaltdifferenz
t
Unterschreitungszeit in Minuten
Liegt die Kesseltemperatur während 3 Min. konstant 2 K unter der Minimalbegrenzung,
so ergibt sich: Integral = 2 * 3 = 6 min, Sperrsignal = 60 %
• Bedürfnisgerechte Brennersteuerung
Die unterschiedlichen Verbraucher benötigen je nach Temperatursituation entsprechend
hohe Vorlauftemperatursollwerte die von der Kessel-Regelung gefordert werden. Da die
Kesselregelung nur einen Sollwert berücksichtigen kann, wird eine Selektion getroffen.
Grundsätzlich bildet die höchste Sollwertanforderung eines Verbrauchers (z.B. eines
Heizkreises) den momentanen Kesseltemperatur-Sollwert.
Zusatzfunktionen, wie Sollwertüberhöhungen oder Ähnlichem, sind jeweils bei den
effektiv geforderten Sollwerten enthalten.
Eine Brauchwasseranforderung ersetzt jedoch die Sollwertanforderung des Heizkreises
und es wird auf den geforderten Brauchwassersollwert geheizt, auch wenn dieser tiefer
ist als der des Heizkreises.
Montage – Betrieb - Wartung RVA 33.121
5BFunktionen ohne Einstellungen
t
=
∫
(TKmin - TKx)dt
0
⎡
⎤
%
=
×
Integral
⎣ ⎢
⎦ ⎥
10
×
K Min
95/116