Vorgesehene Verwendung
- Bei der Schneefräse der serie MIDDLE handelt es sich um eine Anbaufräse, die an ein
Fahrzeug wie beispielsweise einen Traktor mit Front- oder Heckankupplung, Radlader,
Kompaktradlader, zum Räumen von Schnee auf Straßen, Gassen, Gehwegen, Plätzen,
Industrieflächen, etc., angebaut werden muss.
Er räumt alle Arten von Schnee, mit Ausnahme von Nassschnee (Matsch) oder vereistem
Schnee.
Die Arbeitsgeschwindigkeit der Ausrüstung ist vom Typ und von der Höhe des Schnees
abhängig.
Hinweis !
Da die Ausrüstung mit einem Fahrzeug gekoppelt ist, muss der Fahrer
sowohl die Bedienungs- und Wartungsanleitung der Ausrüstung als
auch die Fahrzeuganleitung sorgfältig durchlesen.
Das Fahrzeug muss über die auf S. 5 enthaltenen Charakteristiken verfügen.
Eine von den Spezifikationen abweichende Verwendung wird als MISSBRAUCH
angesehen.
Beschreibung der Ausrüstung
und Betriebsweise
- Die Schneefräse wird vom Fahrzeug über eine Anschlussplatte (festsitzend oder kippbar
6 – S.4) geschoben und wirkt aufgrund dieses Schubes sowie der von der Gelenkwelle
(7) übertragenen Bewegung auf den Schnee ein.
- Sie besteht aus einer Struktur (Fahrgestell 1), deren Hauptarbeitsorgane sich aus den
Schnecken (14) und dem Impeller (16) zusammensetzen und die im Förderwerk (9)
enthalten sind.
Die Schnecken sind in zwei Bereiche unterteilt: die rechte Halbschnecke ist rechtsdrehend
und die linke Halbschnecke ist linksdrehend.
Durch den Vorschub und die Drehbewegung der Schnecken wird der Schnee zur
Maschinenmitte geleitet und in das Förderwerk gedrückt.
Der Impeller schleudert den Schnee, der vom Kamin (12) gelenkt wird, mit einer
Rotationsgeschwindigkeit von 850 bis 1000 Umdrehungen/Minute in der gewünschten
Position und/oder in jedem Fall so heraus, dass weder Personen noch Gegenstände dabei
gefährdet sind.
Die Drehbewegungen der Schnecken und des Impellers werden von der Gelenkwelle der
Ausrüstung (7) übertragen. Es ist wichtig, die vom Konstrukteur angegebene Drehzahl
einzuhalten. Eine geringere Drehzahl führt in der Tat zu Betriebsstörungen und eine
erhöhte Drehzahl würde die Fräse gefährlich machen. Die Drehzahlangaben befinden
sich auf S.5.
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